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FachartikelPeer ReviewPLUS

Gelenk­fuß für Gehhilfen

Rai­mund Kreis1, Nor­bert Babel1, Peter Roid­ner1, Diet­mar H. Fors­ter2
Pati­en­ten, die auf Geh­stüt­zen ange­wie­sen sind, benö­ti­gen auch auf unebe­nen Unter­grün­den und Gefäll­stre­cken einen siche­ren Halt. Eine ent­schei­den­de Rol­le spielt dabei das Geh­stüt­zenend­stück. Kon­ven­tio­nel­le Gum­mi­kap­pen und sons­ti­ge indus­tri­ell gefer­tig­te End­stü­cke bie­ten jedoch nicht immer eine befrie­di­gen­de Lösung. Der vor­lie­gen­de Arti­kel beschreibt den Fall eines Pati­en­ten, bei dem es mit kom­mer­zi­ell ver­füg­ba­ren Geh­stüt­zen­fü­ßen mehr­fach zu Stür­zen und Ver­let­zun­gen kam. Als Pro­blem­lö­sung wird ein sphä­risch gela­ger­tes Geh­stüt­zenend­stück vor­ge­stellt, das von Ortho­pä­die­tech­ni­kern auf Basis der vor­ge­stell­ten Kon­struk­ti­on ein­fach selbst her­ge­stellt und mon­tiert wer­den kann.

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Myo­elek­tri­sche Orthe­sen­ver­sor­gung bei Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oder ‑ver­lust der obe­ren Extre­mi­tät: Ein­satz­mög­lich­kei­ten des Luna-Neo-Systems

Anna Pen­ne­kamp1, Johan­na Roß2, Ste­fan Schulz1
Schä­di­gun­gen des Ner­ven­sys­tems kön­nen zu erheb­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oder einem voll­stän­di­gen Funk­ti­ons­ver­lust der obe­ren Extre­mi­tät füh­ren. Myo­elek­trisch gesteu­er­te Exo­ske­let­te stel­len eine viel­ver­spre­chen­de Mög­lich­keit dar, die Funk­ti­on der obe­ren Extre­mi­tät im All­tag zu unter­stüt­zen und die Teil­ha­be der Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Auf­grund der kom­ple­xen Ana­to­mie der obe­ren Extre­mi­tät sind jedoch hohe Ansprü­che an die Kon­struk­ti­on und Anpas­sung ent­spre­chen­der Hilfs­mit­tel zu stel­len. Gleich­zei­tig sind ein gerin­ges Gewicht sowie eine nied­ri­ge Auf­bau­hö­he erfor­der­lich, um eine hohe Akzep­tanz und eine prak­ti­ka­ble Nut­zung im All­tag zu ermög­li­chen. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de das Exo­ske­lett Luna-Neo1 ent­wi­ckelt. Es steht sowohl als Ganz­arm­ver­sor­gung als auch als iso­lier­te Hand­ver­sor­gung zur Ver­fü­gung, um die unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen der obe­ren Extre­mi­tät zu adressieren. 

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Bewe­gung statt Still­stand: neue The­ra­pie­an­sät­ze mit Controlled-Dynamic-Stretch(CDS)-Orthesen zur Ver­bes­se­rung der Gelenk­be­weg­lich­keit bei Kin­dern mit neu­ro­lo­gi­schen Erkrankungen

Lies­ke van der Stam, Ste­fan Rudolph, Johan­nes Wil­leit­ner, Joan­na Schneider
Die Ortho­pä­die­tech­nik befin­det sich in ste­ti­ger Ent­wick­lung, um die ver­schie­de­nen Bedürf­nis­se der Pati­en­ten immer bes­ser abzu­de­cken. Eine der neu­es­ten Ent­wick­lun­gen sind CDS-Orthe­sen. Die­se Orthe­sen zeich­nen sich durch ihre spe­zi­el­le Spi­ral­fe­der aus, mit der bestehen­de Kon­trak­tu­ren behan­delt oder vor­ge­beugt wer­den sol­len. Stu­di­en haben gezeigt, dass sich Kon­trak­tu­ren bei Kin­dern und Jugend­li­chen mit neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen um etwa 15° ver­bes­sern las­sen. In einer Fol­ge­stu­die wur­de die CDS-Orthe­se als Nach­sor­ge nach der Ver­ab­rei­chung von Botu­li­num­to­xin A ein­ge­setzt. Dabei ver­bes­ser­te sich nicht nur die Beweg­lich­keit, son­dern auch das Gang­bild. In die­sem Arti­kel wird ihr Nut­zen bei Spas­tik und neu­ro­mus­ku­lä­ren Erkran­kun­gen bespro­chen. Zudem wer­den die Mög­lich­kei­ten zur Inte­gra­ti­on im All­tag und zur Reha­bi­li­ta­ti­on erörtert. 

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Messen & KongressePLUS

Aus­la­gern ohne Qualitätsverlust

Zwi­schen stei­gen­den Anfor­de­run­gen und knap­pen per­so­nel­len Res­sour­cen müs­sen vie­le Betrie­be ihre Pro­zes­se neu bewer­ten. Dabei rückt auch die Fra­ge in den Fokus, wel­che Arbeits­schrit­te im eige­nen Haus erfol­gen soll­ten und wel­che sich sinn­voll aus­la­gern lassen.

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MarktPLUS

Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung: Mehr Nut­zen als Kosten

Hilfs­mit­tel ver­ur­sa­chen Kos­ten – schaf­fen aber auch öko­no­mi­schen Mehr­wert. Ein sozio­öko­no­mi­sches Modell nimmt den gesell­schaft­li­chen Nut­zen von Pro­the­sen in den Blick.

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PLUSSanitätshaus

Sen­so­rik schafft mehr Trans­pa­renz in der Kompressionstherapie

Mehr Trans­pa­renz bei der Kom­pres­si­on: Sen­so­rik ermög­licht die Kon­trol­le des Auf­la­gen­drucks und eröff­net neue Mög­lich­kei­ten für eine daten­ba­sier­te Versorgung.

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MarktPLUS

Amoe­na setzt auf Qua­li­tät und Wandel

Wel­che Zukunfts­plä­ne hat Amoe­na? CEO Anna Pin­kern­eil spricht über Qua­li­tät, Inno­va­ti­on und die Fra­ge, wie indi­vi­du­el­le Brust­ver­sor­gung heu­te aus­se­hen muss.

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Künstliche IntelligenzPLUS

KI-Tele­fo­nie: Poten­zi­al und Grenzen

Mehr Erreich­bar­keit, weni­ger Rou­ti­ne­ar­beit: KI-Tele­fo­nie kann Sani­täts­häu­ser ent­las­ten. Ent­schei­dend sind die Anbin­dung an die Bran­chen­soft­ware und kla­re Prozesse.

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Künstliche IntelligenzPLUS

Wenn die KI ans Tele­fon geht

Weni­ger Rou­ti­ne­an­fra­gen, mehr Zeit für Pati­en­ten: Das Sani­täts­haus Böge erprobt KI-Tele­fo­nie und will damit sei­ne Mit­ar­bei­ter gezielt entlasten.

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Orthe­sen­ver­sor­gung bei Arth­ro­gry­po­se im Säug­lings- und Kindesalter

Nico­le Ewers, Maren Schel­ly
Die Arth­ro­gry­po­se ist ein Sym­ptom­bild, das bei mehr als 300 Krank­heits­bil­dern gefun­den wird. Die­se Krank­heits­bil­der zei­gen sich durch ange­bo­re­ne, nicht pro­gres­si­ve Ein­schrän­kun­gen der Gelenk­be­weg­lich­keit bis hin zur Gelenk­stei­fe, bedingt durch feh­len­de, ver­än­der­te und/oder unter­ent­wi­ckel­te Mus­ku­la­tur. Akti­ve Bewe­gun­gen, die für die Gelenk­for­mung not­wen­dig sind, kön­nen nur bedingt oder gar nicht durch­ge­führt wer­den. Die Kin­der kom­men mit Fehl­stel­lun­gen der Schul­tern, Arme und Hän­de und oft auch der Hüf­ten, Bei­ne und Füße auf die Welt [1].
Bei der ortho­pä­di­schen Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung von Kin­dern mit Arth­ro­gry­po­sis liegt der Fokus häu­fig pri­mär auf den unte­ren Glied­ma­ßen, wäh­rend die obe­ren Extre­mi­tä­ten funk­tio­nell noch inten­si­ver ein­be­zo­gen wer­den soll­ten. Die Selbst­stän­dig­keit bei Toi­let­ten­gang, Kör­per­hy­gie­ne, An- und Aus­klei­den sowie die aut­ar­ke Nah­rungs­auf­nah­me schei­nen im frü­hen Kin­des­al­ter eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le zu spie­len und wer­den daher zu wenig the­ma­ti­siert. Doch im Kin­des- und Jugend­al­ter wird der Wunsch nach Selbst­stän­dig­keit immer grö­ßer. Dafür sind die Hän­de und ihre Funk­tio­na­li­tät unerlässlich.
Je frü­her die Hän­de kon­ser­va­tiv durch manu­el­le The­ra­pie und Orthe­sen behan­delt wer­den, des­to kräf­ti­ger und prä­zi­ser wird deren Funk­tio­na­li­tät. Das frü­he Kin­des­al­ter ist durch schnel­les Wachs­tum und das noch wei­che elas­ti­sche Gewe­be gekenn­zeich­net und gibt uns die Mög­lich­keit, wachs­tums­len­kend zu behan­deln. Wir begin­nen bereits ab dem 6. Lebens­mo­nat mit Orthe­sen, die nachts getra­gen werden.
In vie­len Fäl­len wer­den Ope­ra­tio­nen durch die frü­he kon­ser­va­ti­ve The­ra­pie ver­mie­den und die Funk­tio­na­li­tät und Kraft­um­wand­lung der Hän­de bzw. der obe­ren Extre­mi­tä­ten erheb­lich ver­bes­sert. Wenn Ope­ra­tio­nen den­noch nötig sind, bie­tet das vor­be­han­del­te Gewe­be den Chir­ur­gen opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen und redu­ziert in vie­len Fäl­len die Kom­ple­xi­tät und Grö­ße des chir­ur­gi­schen Eingriffs.

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