Anwen­dung intel­li­gen­ter Tech­nik in der Ortho­pä­die-Tech­nik

Mit rund 1,5 Mil­lio­nen Euro För­der­sum­me geht das neue Anwen­dungs­zen­trum für Intel­li­gen­te Maschi­nen in der Medi­zin­tech­nik (ANIMMED) in Mann­heim an den Start. Die­se För­der­sum­me erhält ANIMMED vom Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau Baden-Würt­tem­berg, das im Rah­men des Forums Gesund­heits­stand­ort Baden-Würt­tem­berg ins­ge­samt 13,9 Mil­lio­nen Euro für acht Pro­jek­te zur Ver­fü­gung stellt.

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Aus­ge­zeich­ne­tes Kor­sett: Bestä­ti­gung für Arbeit, Zeit und Lie­be

Im Regio­nal­wett­be­werb Bonn-Köln von Jugend forscht wur­de in die­sem Jahr ein Pro­jekt aus der Tech­ni­schen Ortho­pä­die aus­ge­zeich­net. Die 18-jäh­ri­ge Fran­zis­ka Völz­gen erhielt einen zwei­ten Preis im Fach­be­reich „Arbeits­welt“ und einen Son­der­preis von Make für ihr Pro­jekt „Behand­lungs­me­tho­den für Sko­lio­se: Ent­wick­lung eines nach­hal­ti­gen Kor­setts“. Im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on ver­rät die Abitu­ri­en­tin ihre Moti­va­ti­on und Vor­ge­hens­wei­se.

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SIGMA3D – Simu­la­ti­ons­ge­stütz­te Medi­zin­tech­nik­platt­form zur indi­vi­du­el­len 3D-Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren zahl­rei­che Ein­zel­pro­jek­te aus Wis­sen­schaft und Pra­xis zur addi­ti­ven Fer­ti­gung (AM) von Pro­the­sen und Orthe­sen vor­ge­stellt. Doch die Kos­ten für Druck­ma­schi­nen sind für ein­zel­ne Betrie­be noch immer zu hoch, sodass Ortho­pä­die­tech­ni­ker, zwar in eige­ner Regie Pati­en­ten scan­nen und am Com­pu­ter indi­vi­du­el­le Pro­the­sen oder Orthe­sen ent­wi­ckeln, die addi­ti­ve Fer­ti­gung jedoch über Dienst­leis­ter abwi­ckeln. Gleich­zei­tig sind die recht­li­chen Vor­ga­ben unter ande­rem auf­grund der EU-Medi­zin­pro­duk­te­ver­ord­nung (MDR), die ab Mai 2021 in Deutsch­land bin­dend ist, kom­pli­ziert.

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Rol­la­tor­mo­dul zur Hal­tungs­er­ken­nung und Sturz­prä­ven­ti­on

Rol­la­to­ren sind aus dem Stra­ßen­bild nicht mehr weg­zu­den­ken. Zahl­rei­che Model­le für drau­ßen oder drin­nen sind bereits auf dem Markt. War­um es den­noch Inno­va­ti­ons­po­ten­zi­al auf dem Gebiet der Rol­la­to­ren gibt, erklärt Jean­ni­ne Budel­mann, Geschäfts­füh­re­rin der Budel­mann Elek­tro­nik GmbH, im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on.

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Voll inte­griert und sen­si­bel: Neu­es bio­ni­sches Pro­the­sen­sys­tem

Die medi­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Wien infor­mier­te Ende April über die Ver­sor­gung der ers­ten vier Test-Anwen­der mit der „welt­weit ers­ten voll inte­grier­ten bio­ni­schen Arm­pro­the­se“. Im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on erläu­tert Univ. Prof. Oskar Asz­mann, Team­lei­ter des kli­ni­schen ­Labors für Bio­ni­sche Extre­mi­tä­ten­kon­struk­ti­on an der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Chir­ur­gie der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät (Med­Uni) Wien, was die­se Neu­ent­wick­lung aus­zeich­net, für wel­che Pati­en­ten sie sich eig­net und was das Labor im nächs­ten Schritt plant.

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3D-Druck-Pio­nier: „Erfolgs­quo­te liegt bei annä­hernd 100 Pro­zent“

Ruth Jus­ten sprach mit einem der Digi­ta­li­sie­rungs­pio­nie­re, dem Ortho­pä­die­schuh­ma­cher-Meis­ter Mar­tin Jae­ger, über sei­nen Weg in die Digi­ta­li­sie­rung und sei­ne Erfah­run­gen damit.

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Die Digi­ta­li­sie­rungs­in­itia­ti­ve ergrei­fen

In der Esse­ner Phil­har­mo­nie geben nor­ma­ler­wei­se Diri­gen­ten den Takt vor, doch am 12. Febru­ar über­nahm die Opta Data Abrech­nungs GmbH den Takt­stock und lud zu ihrem 7. Zukunfts­tag ein. Ganz im Zei­chen der Digi­ta­li­sie­rung der Gesund­heits­be­ru­fe stand das Pro­gramm mit dem Titel „Con­nec­ting now“. Dazu wur­den hoch­ka­rä­ti­ge Red­ner ver­pflich­tet, wie bei­spiels­wei­se Prof. Dr. med Jörg Deba­tin, Lei­ter des Health Inno­va­ti­on Hub (HIH) am Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit, oder Dr. Mar­kus Leyck Die­ken, Geschäfts­füh­rer der Gema­tik GmbH. Ins Gespräch kamen die­se Exper­ten anschlie­ßend in Dis­kus­si­ons­run­den mit den Ver­tre­tern der Gesund­heits­hand­wer­ke.

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Exo­ske­lett für Hän­de nach dem Lego-Prin­zip

Das Ulmer Start-up HKK Bio­nics GmbH hat die nach eige­nen Anga­ben ers­te myo­elek­tri­sche Hand­orthe­se mit Ein­zel­fin­ger­an­steue­rung für voll­stän­dig gelähm­te Hän­de ent­wi­ckelt, die es zur OTWorld in den Markt ein­füh­ren will. Die „Exo­mo­ti­on Hand One“ ist ein Exo­ske­lett für Hän­de, das all­tags­re­le­van­te Greif­auf­ga­ben ermög­li­chen soll und in der ortho­pä­die­tech­ni­schen Werk­statt aus einem Bau­tei­le­satz zusam­men­ge­baut wird. Herz­stück ist eine indi­vi­du­el­le Unter­arm­schie­ne, die alle Kom­po­nen­ten inklu­si­ve der Antrie­be ver­bin­det. Die­se Schie­ne wird von HKK Bio­nics – einer Aus­grün­dung der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Ulm THU – wie auch alle ande­ren Kunst­stoff­tei­le 3D-gedruckt und basiert auf einem Scan, den der Ortho­pä­die-Tech­ni­ker vor­nimmt. Trotz­dem spielt Gips bei der Her­stel­lung der Orthe­se noch eine Rol­le. Domi­nik D. Hepp, Mit­grün­der und Geschäfts­füh­rer der Fir­ma, erläu­tert die Funk­tio­nen und Ein­satz­ge­bie­te der Orthe­sen­hand.

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