Königs­weg bei Unter­neh­mens­nach­fol­ge: Kla­re Regelungen

Ins­ge­samt 79 Indus­trie- und Han­dels­kam­mern in Deutsch­land beglei­ten Unter­neh­men von der Grün­dung bis zur Nach­fol­ge. Was es bei der Unter­neh­mens­nach­fol­ge zu beach­ten gilt und wel­che Risi­ken und Neben­wir­kun­gen bei den ver­schie­de­nen Model­len auf­tau­chen kön­nen, erklärt im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on Diplom-Öko­nom Achim Schaar­schmidt, der seit 2004 bei der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer IHK Hal­le-Des­sau Fir­men auf die­sem Weg mit Rat und Tat zur Sei­te steht.

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Betriebs­über­ga­be: Ler­nen loszulassen

Ortho­pä­die­schuh­ma­cher-Meis­ter Arno Eschbach führ­te 29 Jah­re lang sein Unter­neh­men „Eschbach Ortho­pä­die Schuh­tech­nik“ mit 23 Mit­ar­bei­tern an zuletzt fünf Stand­or­ten in Hün­feld, Ful­da und Umge­bung. Im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on berich­tet er über den lan­gen Weg vom Ent­schluss, den Betrieb abzu­ge­ben, bis zur end­gül­ti­gen Über­ga­be an das Mar­bur­ger Sani­täts­haus Kaphingst im Sep­tem­ber 2019, das damals 17 Filia­len hatte.

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Gesucht, gefun­den – Über­nah­me im Sanitätshaus

Drei klas­si­sche Wege füh­ren zur Über­nah­me von Sani­täts­häu­sern: Ein Fami­li­en­mit­glied folgt den Spu­ren der Eltern­ge­nera­ti­on, ein Betriebs­an­ge­hö­ri­ger wagt den Sprung in die Selbst­stän­dig­keit oder ein Filia­list erwei­tert sei­ne Markt­an­tei­le. Im Fal­le der Über­nah­me des 1995 von Ortho­pä­die­tech­nik-Meis­ter Wal­ter Bor­chard gegrün­de­ten Sani­täts­hau­ses Bor­chard in Lahn­stein durch das Sani­täts­haus Thön­nis­sen in Koblenz zum 2. Novem­ber 2021 geht es um den vier­ten, sel­te­ne­ren Weg: die Eini­gung zwei­er klei­ne­rer Häu­ser. Im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on berich­tet Thön­nis­sen-Geschäfts­füh­rer Alex­an­der Mül­ler über sei­ne fri­schen Übernahme-Erfahrungen.

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Coro­na: Darf der Impf­sta­tus abge­fragt werden?

Arbeit­ge­ber haben durch das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz – genau­er gesagt den § 36 Abs. 3 – das Recht dar­auf, dass ihre Ange­stell­ten über deren Impf- und Sero­sta­tus Aus­kunft geben. Das gilt aller­dings nur bezo­gen auf die Covid-19-Krank­heit und wenn der Arbeits­ein­satz an bestimm­ten Orten statt­fin­det. Dar­un­ter fal­len Pfle­ge­hei­me, Asyl­un­ter­künf­te oder auch Justizvollzugsanstalten.

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Digi­ta­le Fuß­druck­mess­sys­te­me – eine Übersicht

Fal­sche Belas­tun­gen des Fußes kön­nen zu Rücken- und Gelenk­schmer­zen füh­ren oder sport­li­che Leis­tun­gen beein­träch­ti­gen. Digi­ta­le Fuß­druck­mess­ge­rä­te erlau­ben Orthopädietechniker:innen und Orthopädieschuhmacher:innen die schnel­le und genaue Fest­stel­lung von Last­ver­tei­lung des Fußes beim Auf­tre­ten, Ste­hen und Abrol­len. Anhand der Daten ist es mög­lich, pass­ge­naue Ein­la­gen zur Druck­ent­las­tung des Fußes zu erstel­len, deren Funk­tio­na­li­tät nach­zu­wei­sen und einen The­ra­pie­plan für die Kräf­ti­gung der Fuß­mus­ku­la­tur zu ent­wi­ckeln. Für OT- und OST-Betrie­be, die sich mit dem Gedan­ken einer immer­hin fünf­stel­li­gen Inves­ti­ti­ons­sum­me in die­sen Bereich tra­gen, steht eine Viel­zahl an Fuß­druck­mess­sys­te­men zur Aus­wahl. Ent­wi­ckelt wur­den sie von Inge­nieu­ren oder Orthopädieschuhmachern.

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Bewusst­sein für medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­the­ra­pie schärfen

Medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­strümp­fe (MKS) gel­ten seit Jah­ren als ein wich­ti­ger Bau­stein bei der The­ra­pie von Patient:innen mit chro­ni­schen Venen­er­kran­kun­gen. Eben­so lan­ge dis­ku­tie­ren Expert:innen über den mög­li­chen Ein­satz von medi­zi­ni­schen Kom­pres­si­ons­strümp­fen bei Patient:innen mit chro­ni­schen Venen­er­kran­kun­gen und gleich­zei­tig bestehen­der peri­phe­rer arte­ri­el­ler Ver­schluss­krank­heit (pAVK) oder Dia­be­tes mel­li­tus. Eine vom medi­zi­ni­schen Hilfs­mit­tel­her­stel­ler Medi unter­stütz­te kli­ni­sche Stu­die ging daher der Fra­ge nach, ob medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­strümp­fe bei die­sen Beglei­ter­kran­kun­gen ein poten­zi­el­les Risi­ko dar­stel­len kön­nen. Die OT-Redak­ti­on sprach mit Dr. Annet­te Erhardt, Head of Medi­cal Affairs bei Medi, über Stu­di­en­de­sign und ‑ergeb­nis­se.

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Sani­täts­haus Koc­zy­ba ist „Top-Inno­va­tor“

Das Sani­täts­haus Koc­zy­ba aus Esch­wei­ler ist mit dem Top-100-Sie­gel aus­ge­zeich­net wor­den. Damit gehört es zu den inno­va­tivs­ten Unter­neh­men des deut­schen Mittelstands. 

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Auf Augen­hö­he in Sani­täts­haus und Werkstatt

Kaum ein Gespräch mit Geschäftsführer:innen von Ortho­pä­die­tech­nik-Betrie­ben kommt ohne die Beteue­rung aus, dass Werk­statt und Sani­täts­haus eine Ein­heit sind. Wie sieht das Ver­hält­nis von Hand­werk und Ver­kauf im All­tag tat­säch­lich aus? Hat es sich durch die zuneh­men­de Qua­li­fi­zie­rung des Sani­täts­haus­per­so­nals ver­än­dert? Dar­über sprach die OT-Redak­ti­on mit Petra Men­kel, Ban­da­gis­ten­meis­te­rin und Geschäfts­füh­re­rin der Paul Schulze
Ortho­pä­die & Ban­da­gen GmbH in Ber­lin, die an vier Stand­or­ten rund 30 Mitarbeiter:innen beschäftigt.

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Inno­va­ti­ons­be­schleu­ni­ger in der DDR

Vor 31 Jah­ren, am 3. Okto­ber 1990, trat die Deut­sche Demo­kra­ti­sche Repu­blik (DDR) der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (BRD) bei. Der Tag der Deut­schen Ein­heit steht auch für die Ein­heit des Ortho­pä­die­tech­nik-Hand­werks. „Es gab eini­ge tech­ni­sche Inno­va­tio­nen, die wir nach dem Ende der DDR durch­aus ver­misst haben“, blickt Bal­dur Berg, der 1983 sei­ne Aus­bil­dung zum Ortho­pä­die­me­cha­ni­ker im väter­li­chen Betrieb in Salz­we­del begann, auf die Trans­for­ma­ti­on von der DDR zur BRD zurück. 

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Welt-Sto­ma-Tag: ILCO stellt sani­tä­re Situa­ti­on auf den Prüfstand

Zum zehn­ten Mal fand am 2. Okto­ber 2021 der „Welt-Sto­ma-Tag“ statt und ver­ein­te alle Stomaträger:innen auf der gan­zen Welt, um für mehr Auf­merk­sam­keit und Auf­klä­rung in der Gesell­schaft zu wer­ben. Rund um den „Welt-Sto­ma-Tag“ laden Ver­ei­ne und Grup­pen wie zum Bei­spiel die Deut­sche ILCO e. V., die Selbst­hil­fe­ver­ei­ni­gung für Sto­ma­trä­ger und Men­schen mit Darm­krebs sowie deren Ange­hö­ri­ge, zu Akti­vi­tä­ten und Ver­an­stal­tun­gen ein, um für die Situa­ti­on der Men­schen mit künst­li­chem Darm- oder Bla­sen­aus­gang zu sensibilisieren.

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