Mobil ver­sorgt: Werk­statt auf wenig Raum

Auf den ers­ten Blick ein nor­ma­ler Mer­ce­des Sprin­ter, doch die Folie­rung lässt bereits erah­nen, dass sich hin­ter den Türen mehr ver­birgt: rechts ein höhen­ver­stell­ba­rer Behand­lungs­stuhl, vor Kopf eine Werk­bank mit Schleif­ma­schi­ne zum Aus­klap­pen und rund­her­um Werk­zeug und Mate­ri­al, sicher ver­staut in Schrän­ken. Die „MS Ortho“ ist eine Werk­statt im Mini­for­mat und kann – unter­wegs auf vier Rädern – jeder­zeit und über­all Halt machen. 

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Im Ein­zel­fall schnel­ler und bes­ser versorgen

Das Sani­täts­haus Klinz mit rund 100 Mitarbeiter:innen in zehn Filia­len in Sach­sen-Anhalt gilt als Vor­rei­ter für ­addi­ti­ve Fer­ti­gung in der Bran­che. Seit 2016 ­eta­blier­te ­Inha­ber und Geschäfts­füh­rer Gerd Klinz Schritt für Schritt eine digi­ta­le Werk­statt. Sein Ziel damals wie heu­te: in beson­de­ren Fäl­len Patient:innen schnel­ler oder bes­ser zu ver­sor­gen bzw. Hilfs­mit­tel zu fer­ti­gen, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind wie Orthe­sen nach NYROP.

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Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung hin­ter Gittern

Vom Innen­hof führt eine Ram­pe zum Ein­gang. Nur ein Knopf­druck: Die brei­ten Türen öff­nen sich auto­ma­tisch und geben den Blick frei auf die lan­gen Flu­re. Es rei­hen sich Tür an Tür. Hin­ter einer wohnt Bert­hold H. (Name von der Redak­ti­on geän­dert). Sein Bett ist elek­trisch ver­stell­bar, der Dusch­raum weit­räu­mig, mit Sitz­ge­le­gen­heit und Klin­gel­knopf aus­ge­stat­tet. Für den 67-Jäh­ri­gen ein Muss – denn er ist auf einen Roll­stuhl ange­wie­sen. Es ist eine Sze­ne, die aus einem Kran­ken­haus oder Pfle­ge­heim stam­men könn­te. Doch Bert­hold H. ist hier nicht nur Pati­ent oder Bewoh­ner, er ist Gefan­ge­ner und sitzt seit August 2021 in der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Bie­le­feld-Sen­ne, im Haft­haus Ummeln ein. 

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Osteo­po­ro­se: Rücken­orthe­se redu­ziert Schmerzen

Seit mehr als zehn Jah­ren sind ver­schie­de­ne Rücken­orthesenmodelle auf dem Markt, die eine Reduk­ti­on der Schmer­zen bei osteo­po­ro­se­be­ding­ten Wir­bel­brü­chen ver­spre­chen. Das Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Phy­sik (IMP) der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg (FAU) fühl­te mit einer gera­de abge­schlos­se­nen Koope­ra­ti­ons­stu­die „Aus­wir­kun­gen der Spi­no­med acti­ve-Orthe­se auf chro­ni­sche Rücken­schmer­zen bei Frau­en mit Wir­bel­kör­per­frak­tu­ren“ der Rücken­orthe­se von Medi auf den Zahn. Stu­di­en­lei­ter Prof. Wolf­gang Kemm­ler erklärt im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on den Stu­di­en­auf­bau und die Kernergebnisse.

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Selb­st­op­ti­mie­rung im Trend

87.600 Sport­ver­ei­ne mit 23,38 Mil­lio­nen Mit­glie­dern wur­den laut Sta­tis­ta im Jahr 2021 allein in Deutsch­land gezählt. Eine rie­si­ge Ziel­grup­pe, die bis­her nicht von allen Sanitätshausbetreiber:innen adres­siert wird. Wie Häu­ser die­se Kli­en­tel über das The­ma Ver­let­zungs­prä­ven­ti­on für sich gewin­nen kön­nen, erläu­tern im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on Felix Pes­te, Lei­ter Mar­ke­ting & Ver­trieb sowie Mit­glied der Geschäfts­lei­tung, und der Lei­ter Ortho­pä­die­tech­nik und Ortho­pä­die­schuh­tech­nik, Mar­ko Gänsl. Bei­de arbei­ten bei „See­ger – Das Gesund­heits­haus“ in Berlin.

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Kon­zept­ideen für Sanitätshausgestaltung

„Bin ich hier rich­tig?“ Die­se Fra­ge stel­len sich Frau­en in jedem Alter, wenn sie erst­mals ein Sani­täts­haus betre­ten, um eine Lip- und/oder Lymphö­dem­ver­sor­gung zu erhal­ten. Denn: Der ers­te Ein­druck und eine Wohl­fühl­at­mo­sphä­re sind eben­so wich­ti­ge Fak­to­ren für eine gelun­ge­ne Ver­sor­gung wie die fach­li­che Kom­pe­tenz. Gera­de jun­ge Frau­en, die gera­de erst die Dia­gno­se bekom­men haben, emp­fin­den eine Ver­sor­gung zwi­schen Rol­la­tor, Bade­wan­nen­lif­ter und Co. als extrem belastend. 

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Schnel­ler den­ken und per­ma­nent umbauen

Im Sani­täts­haus Hil­scher ist die Ent­schei­dung pro Neu­ge­stal­tung gefal­len, jedoch ist die Umset­zung noch nicht voll­zo­gen. Mar­kus Hil­scher und Tan­ja Mei­er geben einen ganz aktu­el­len Ein­blick in ein lau­fen­des Projekt.

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Bera­tung in Wohlfühlatmosphäre

Wie eine Umge­stal­tung eines bereits bestehen­den Sani­täts­hau­ses am Stand­ort gelingt, das erklärt Susan­ne Hahn, Mit­in­ha­be­rin des Sani­täts­hau­ses Hell­bach. Sie inte­grier­te ihre Ideen in die vor­han­de­nen Verkaufsräume. 

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Neu­bau macht moder­ne Ver­sor­gung möglich

Statt sich den Gege­ben­hei­ten im bestehen­den Laden­lo­kal anzu­pas­sen, pass­ten Andre­as Wylen­zek und sei­ne Toch­ter Edith Win­ter­stein vom Vital Sani­täts­haus in einem Neu­bau die Gestal­tung der Räu­me und Ein­rich­tung der moder­nen Ver­sor­gung an und erklä­ren hier ihr Vorgehen.

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Anfor­de­rungs­pro­fil first

Ob das Sani­täts­haus Hell­bach in Amberg oder das Vital Sani­täts­haus in Hil­den – in bei­den Betrie­ben wird die moder­ne und ein­fühl­sa­me Ver­sor­gung von Lip- und Lymphö­de­men groß geschrie­ben. Den­noch unter­schei­det sich ihre räum­li­che Gestal­tung deut­lich. War­um das so ist, erläu­tert die Fach­pla­ne­rin bei­der Häu­ser, Elke Park von Park­raum, im OT-Gespräch.

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