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Elek­troroll­stuhl-Her­stel­ler: Fünf Jah­re Dietz Power

Sie gilt als der Ort für eine Start-up-Grün­dung und leg­te schon oft den Grund­stein für erfolg­rei­che Inno­va­tio­nen – in einer Gara­ge fing auch der Elek­troroll­stuhl-Her­stel­ler Dietz Power an und feil­te 2016 mit Dreh­bank und Frä­se die ers­ten Pro­to­ty­pen. Anfangs noch zu dritt, arbei­ten heu­te 40 Fach­leu­te an der Ent­wick­lung, Fer­ti­gung und dem euro­pa­wei­ten Ver­trieb von modu­lar kon­stru­ier­ten Elek­troroll­stüh­len für die Indi­vi­du­al­ver­sor­gung und Son­der­an­fer­ti­gung bei kom­ple­xen Krank­heits­bil­dern. Zum fünf­jäh­ri­gen Bestehen blickt das Team auf die ver­gan­ge­nen Jah­re zurück. 

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Sce­wo mit Swiss Med­tech Award ausgezeichnet

Das Win­ter­thu­rer Start-up Sce­wo hat den Swiss Med­tech Award 2021 gewon­nen. Über­zeugt hat das Schwei­zer Medi­zin­technik­un­ter­neh­men die Jury mit sei­nem trep­pen­stei­gen­den Elek­troroll­stuhl „Sce­wo BRO“ und sich damit im Fina­le in Bern von den bei­den Mit­fi­na­lis­ten Gal­vo­Sur­ge Den­tal AG und icotec AG abgesetzt. 

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Elek­troroll­stuhl-Trai­ning bei klei­nen Kin­dern mit Zerebralparese

B. E. Gant­sch­nig, S. Rönn­feld, L. Nils­son
Die­ser Arti­kel stellt eine Stu­die vor, die die Wirk­sam­keit des Elek­troroll­stuhl-Trai­nings bei zwei Kin­dern mit Zere­bral­pa­re­se unter Ver­wen­dung fol­gen­der Assess­ments unter­sucht: Mobi­li­tät in Metern/Sitzung, Assess­ment of Lear­ning Powe­red Mobi­li­ty Use (ALP), Assess­ment of Motor and Pro­cess Skills (AMPS), Paediatric Eva­lua­ti­on of Disa­bi­li­ty Inven­to­ry (PEDI) und Eva­lua­ti­on of Social Inter­ac­tion (ESI). Die Ergeb­nis­se zei­gen kli­nisch rele­van­te Inter­ven­ti­ons­ef­fek­te, gemes­sen mit ALP, AMPS und ESI, sowie teil­wei­se kli­nisch rele­van­te Effek­te, gemes­sen mit PEDI. Das Elek­troroll­stuhl-Trai­ning erweist sich als ten­den­zi­ell wirk­sam in Bezug auf die Mobi­li­tät der Kin­der, auf ihr Lern­ni­veau, auf die Qua­li­tät ihrer sozia­len Inter­ak­ti­on und auf die Aus­füh­rung von Akti­vi­tä­ten des täg­li­chen Lebens.

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Eine mobi­le App für bes­se­res Sitz­ver­hal­ten und weni­ger Fol­ge­er­kran­kun­gen bei Elektrorollstuhlnutzern

A. Com­per­nol­le
Per­so­nen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät wer­den häu­fig mit Elek­troroll­stüh­len ver­sorgt. Die Sit­ze sind mit Funk­tio­nen wie neig­ba­ren und höhen­ver­stell­ba­ren Sitz­flä­chen und ver­stell­ba­ren Rücken­leh­nen und Bein­stüt­zen aus­ge­stat­tet. Dank die­ser Funk­tio­nen kön­nen Nut­zer, die unter dem Ver­lust funk­tio­nel­ler Beweg­lich­keit oder Kraft lei­den, ihre Sitz­hal­tung ändern. Der Vir­tu­al Sea­ting Coach wur­de ent­wi­ckelt, um die­se Hal­tungs­än­de­run­gen zu erleich­tern und zu för­dern. Der Sea­ting Coach soll Roll­stuhl­nut­zer bei Prä­ven­ti­on und Selbst­hil­fe unter­stüt­zen. Das Pro­gramm „Healt­hy Peop­le 2010“ legt bei der Gesund­heits­för­de­rung für Per­so­nen mit Behin­de­rung einen Schwer­punkt auf die Prä­ven­ti­on und Min­de­rung von Fol­ge­er­kran­kun­gen. Die Pra­xis der Prä­ven­ti­on oder Min­de­rung von Fol­ge­er­kran­kun­gen bei Per­so­nen mit Behin­de­rung besteht der­zeit dar­in, Pati­en­ten im Rah­men der Reha zu schu­len. Vie­le Men­schen und ins­be­son­de­re Per­so­nen mit kogni­ti­ven Pro­ble­men sind von der Anlei­tung durch Pfle­ge­kräf­te oder Fami­li­en­mit­glie­der abhän­gig. Um die­sen Pro­ble­men zu begeg­nen, wer­den inzwi­schen vir­tu­el­le Coa­ches eingesetzt.

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