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Schild­krö­te Hel­muth nach Orthe­sen­trai­ning wie­der fit

Mehr als 100 Kilo schwer, gepan­zert und wenig kom­mu­ni­ka­tiv: Hel­muth ist für Ortho­pä­die­tech­ni­ker-Meis­ter Ulrich Scha­de und sein Team kein all­täg­li­cher Pati­ent. Doch für sie steht von Anfang an fest: „Wir fin­den eine Lösung.“ Eine Son­der­an­fer­ti­gung mach­te Hel­muth wie­der mobil. Dank inten­si­vem Trai­ning kommt er mitt­ler­wei­le sogar wie­der ohne Orthe­se aus.

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Anzei­geDas Indi­vi­du­al­pa­ket zur Push Fuß­he­ber­or­the­se AFO

Pati­en­ten mit Fuß­he­ber­schwä­che einen beson­de­ren Ser­vice bie­ten – das ist die Idee des Push AFO Indi­vi­du­al­pa­kets. Laden Sie mit der Unter­stüt­zung von Ofa Bam­berg Ihre Kun­den zu einer Indi­vi­du­al­be­ra­tung ein und stär­ken Sie so Ihre Kundenbindung.

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Bio­me­cha­ni­scher Nut­zen eines frei beweg­li­chen Sys­tem­knie­ge­len­kes mit dyna­mi­schem Extensionsanschlag

D. Böh­le, D. Sab­bagh, J. Fior, R. Gentz
Ganz­bein­orthe­sen (KAFOs) mit frei beweg­li­chen Sys­tem­knie­ge­len­ken wer­den häu­fig bei Pati­en­ten mit neu­ro­lo­gisch beding­ten Geh­stö­run­gen ein­ge­setzt, um Sicher­heit und Sta­bi­li­tät beim Ste­hen und Gehen zu erzie­len. In sol­chen Orthe­sen­ge­len­ken kom­men Exten­si­ons­an­schlä­ge (EA) zum Ein­satz, um einer patho­lo­gi­schen Hyper­ex­ten­si­on des Knies vor­zu­beu­gen. Der dyna­mi­sche EA ermög­licht durch den ein­stell­ba­ren Wider­stand der ven­tra­len Feder­ein­heit eine kon­trol­lier­te Knie­ex­ten­si­on, ohne den Pati­en­ten in sei­nem Bewe­gungs­um­fang ein­zu­schrän­ken. Der Arti­kel erläu­tert zunächst den bio­me­cha­ni­schen Mehr­wert die­ses neu­ar­ti­gen Funk­ti­ons­ele­men­tes und ver­mit­telt sodann die Ergeb­nis­se einer Fall­stu­die, in der ermit­telt wer­den konn­te, dass eine KAFO mit dyna­mi­schem EA im Ver­gleich zum sta­ti­schen EA die Gelenk­ki­ne­ma­tik verbessert.

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Anzei­geNeue Coxa­Train: Trai­ning für die Hüfte

Aktiv mit Coxar­thro­se, aktiv mit Coxa­Train – die neu­ar­ti­ge Orthe­se zur Mobi­li­sie­rung des Hüft­ge­lenks ent­las­tet beim Gehen und wirkt auf die gesam­te Len­den-Becken-Hüft­re­gi­on. Sie unter­stützt die Bewe­gungs­the­ra­pie von Pati­en­ten mit Coxar­thro­se, rheu­ma­to­ider Arthri­tis oder Impinge­ment-Syn­drom und ist im Hilfs­mit­tel­ver­zeich­nis der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen unter dem Zehn­stel­ler 23.05.01.006 gelistet.

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Pati­en­ten­com­pli­an­ce: Wor­auf legen Gonar­thro­se-Pati­en­ten bei der Aus­wahl von ent­las­ten­den Orthe­sen Wert? – Eine Multi-Center-Studie

J. Rogo­schin
Im Rah­men des inter­dis­zi­pli­nä­ren Gonar­thro­se-Manage­ments wer­den uni­kom­par­ti­men­tell ent­las­ten­de Orthe­sen ein­ge­setzt. Einen wesent­li­chen Erfolgs­fak­tor für die Effi­zi­enz die­ser Inter­ven­ti­on stellt die Pati­en­ten­com­pli­an­ce dar, die maß­geb­lich von den Anfor­de­run­gen der Pati­en­ten an das Hilfs­mit­tel bestimmt wird. Mit­tels einer Befra­gung von 73 Pati­en­ten an vier Zen­tren wur­den die Erwar­tun­gen im Hin­blick auf Funk­ti­on, Design und Anwen­der­freund­lich­keit von Ent­las­tungs­orthe­sen iden­ti­fi­ziert. Das Ergeb­nis: Dem opti­ma­len Sitz der Orthe­se und der Orthe­sen­grö­ße sowie einem nicht auf­tra­gen­den Design wur­de mehr Bedeu­tung bei­gemes­sen; weni­ger Wert leg­ten die Befrag­ten dage­gen auf die Far­be und das Mus­ter, ein Design in Strumpf­form oder eine Wir­kung nur in der aku­ten Schmerz­pe­ri­ode. Dar­über hin­aus war ein Trend für den Wunsch nach Selbst­kon­trol­le und einer opti­ma­len Per­zep­ti­on erkenn­bar. Eine ein­fa­che Anwen­dung und Rei­ni­gung sowie mög­lichst wenig not­wen­di­ges Zube­hör waren eben­falls erwünscht.

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Orthe­sen für die unte­re Extre­mi­tät bei Arthro­gry­po­sis mul­ti­plex con­ge­ni­ta: Kann man die Ver­sor­gung geh­fä­hi­ger Kin­der und Jugend­li­cher wei­ter optimieren?

M. Hösl, F. K. Afi­fi, M. Krö­ner, S. Bros­se­der, F. Roemers­ber­ger, S. Nader
Arthro­gry­po­sis mul­ti­plex con­ge­ni­ta (AMC) ist eine kon­ge­ni­ta­le Erkran­kung mit Gelenk­stei­fe, Mus­kel­schwä­che und asso­zi­ier­ten Defor­mi­tä­ten. Jedoch kön­nen auch schwer Betrof­fe­ne durch eine adäqua­te Orthe­se geh­fä­hig wer­den. Orthe­sen sol­len die Aus­wir­kun­gen von Defor­mi­tä­ten aus­glei­chen, Mus­kel­schwä­chen kom­pen­sie­ren, post­ope­ra­ti­ve Rezi­di­ve ver­hin­dern und über­be­las­te­te Struk­tu­ren ent­las­ten, denn im Erwach­se­nen­al­ter sind Gelenk­schmer­zen bei AMC häu­fig. Der Arti­kel stellt anhand von fünf päd­ia­tri­schen Fall­bei­spie­len das Ver­sor­gungs­spek­trum mit sei­nen Stär­ken und Schwä­chen exem­pla­risch dar. Eine 3D-Gang­ana­ly­se hilft dabei, die ein­ge­setz­ten Orthe­sen auf ihre Effek­ti­vi­tät hin­sicht­lich Gelenk­ki­ne­ma­tik und ‑kine­tik zu prü­fen. Im zwei­ten Schritt wer­den die Ergeb­nis­se einer Pati­en­ten­be­fra­gung (n = 22) dis­ku­tiert. Die­se zei­gen, dass die Mobi­li­tät mit der Not­wen­dig­keit einer Unter­stüt­zung durch Orthe­sen sinkt, vor allem außer­halb des Hau­ses. Orthe­sen soll­ten daher mög­lichst leicht sein, wo immer es der Bedarf an Sta­bi­li­tät und Sicher­heit zulässt. Durch den Ein­satz geeig­ne­ter Mate­ria­li­en, Federn oder Feder­ge­len­ke ist eine Ener­gie­rück­ge­win­nung grund­sätz­lich mög­lich. Eine Kor­re­la­ti­ons­ana­ly­se zeigt u. a., dass spe­zi­ell das Aus­maß der Kniefle­xi­on in der Schwung­pha­se limi­tie­rend für die Mobi­li­tät ist und mit star­ken fron­ta­len Ober­kör­per­nei­gun­gen kom­pen­siert wird. Die Mög­lich­keit, phy­sio­lo­gi­sche Bewe­gungs­be­rei­che in größt­mög­li­chen Maße zu nut­zen, ist daher ins­be­son­de­re bei knie­über­grei­fen­den Orthe­sen wich­tig, und es sind intel­li­gen­te Sys­tem­ge­len­ke zur gang­pha­sen­ab­hän­gi­gen Sper­rung und Frei­ga­be bei AMC denkbar.

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Mul­ti­funk­tio­na­les Knö­chel­ge­lenk für Orthe­sen – ein Mobi­li­täts­ge­winn für den Anwender

H. Dre­witz, T. Schmalz, E. Pröbs­ting, T. M. Köhler
Das Ste­hen und Gehen auf Schrä­gen und Trep­pen stellt für vie­le Pati­en­ten mit neu­ro­or­tho­pä­di­schen Beein­träch­ti­gun­gen eine hohe Anfor­de­rung dar. Wäh­rend es für das ebe­ne Gehen zahl­rei­che orthe­ti­sche Kon­zep­te gibt, um Mus­kel­de­fi­zi­te rela­tiv gut zu kom­pen­sie­ren, ist es ins­be­son­de­re für Pati­en­ten mit geschwäch­ten Plan­t­ar­flexoren oft schwie­ri­ger, mit Orthe­se berg­auf zu gehen als ohne. Ein Lösungs­an­satz ist die Ver­wen­dung von Knö­chel­ge­len­ken, die die Bewe­gung des obe­ren Sprung­ge­len­kes so wenig wie mög­lich ein­schrän­ken, aber den­noch den erfor­der­li­chen Plan­t­ar­fle­xi­ons-Wider­stand bie­ten, um ein siche­re­res und phy­sio­lo­gi­sche­res Gang­bild zu ermög­li­chen. Mit die­sem Ver­sor­gungs­an­spruch wer­den Funk­ti­on und Anwen­dung des dyna­mi­schen Mul­ti­funk­ti­ons-Knö­chel­ge­len­kes “Nex­ge­ar Tan­go” (Otto Bock) beschrie­ben. Im Rah­men einer Ein­zel­fall­stu­die wird der Pati­en­ten­nut­zen beim Ste­hen und Gehen auf Schrä­gen und beim Trepp­ab­ge­hen mit Hil­fe bio­me­cha­ni­scher Para­me­ter dargestellt.

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Unter­stüt­zen­de The­ra­pie mit Quen­gel­schie­nen – gewe­be­phy­sio­lo­gi­sche und wund­hei­lungs­spe­zi­fi­sche Über­le­gun­gen zur Dosierung

T. Kol­ler
Beim Ein­satz von Quen­gel­schie­nen zur Beweg­lich­keits­ver­bes­se­rung reagiert das Gewe­be grund­sätz­lich wie bei der Manu­el­len The­ra­pie. Oft scheint die Dau­er des manu­el­len Rei­zes durch den The­ra­peu­ten oder den Pati­en­ten selbst nicht für die gewünsch­te Beweg­lich­keits­ver­bes­se­rung nach einem Trau­ma oder einer Ope­ra­ti­on aus­zu­rei­chen. Auch hier gilt, dass der Gebrauch die Funk­ti­on bestimmt – schon mini­ma­le län­ger andau­ern­de Kräf­te von außen rei­chen für eine funk­tio­nel­le Aus­rich­tung auf Gewe­bee­be­ne aus (Mecha­no­trans­duk­ti­on). Der zwei­te Bin­de­ge­webs­wi­der­stand (R2) scheint kli­nisch ein guter Anhalts­punkt für eine adäqua­te Dosie­rung der mecha­ni­schen Span­nung auf das Gewe­be zu sein. Eine Quen­gel­schie­ne kann bezüg­lich der Anwen­dungs­dau­er hier eine sinn­vol­le Ergän­zung bie­ten. Der Bei­trag stellt die phy­sio­lo­gi­schen Grund­la­gen für die Dosie­rung dar und zeigt anhand eines Fall­bei­spiels die kli­ni­sche Umset­zung bei einer Ell­bo­gen­frak­tur auf.

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