Bundesfachschule bringt Praktiker an einen Tisch
Im Januar 2026 fand – nach einer Pause im Vorjahr – erneut das Seminar „Digitale Fertigung“ der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik statt.
Im Januar 2026 fand – nach einer Pause im Vorjahr – erneut das Seminar „Digitale Fertigung“ der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik statt.
Beim Campus Lymphologicum 2026 zeigt ein praxisnaher Workshop, wie Versorger die Zusammenarbeit mit Krankenkassen verbessern, Ablehnungen vermeiden und Anträge verständlicher gestalten können.
Die einen tragen sie vorbeugend, die anderen, wenn Beschwerden auftreten, und wieder andere wollen ihre Leistung damit gezielt steigern: die Rede ist von Sportkompression. Warum der Druck auf die Beine manchmal genau den richtigen Schub gibt, erläutert Denise Louvet, Brand Managerin bei Jobst Deutschland.
Die Liposuktion bei Lipödem wird in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen und auf alle Stadien der Erkrankung ausgedehnt: Zu dieser Entscheidung kam der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) im vergangenen Jahr.
Beim Stichwort „Kompression“ ist Schwangerschaft womöglich nicht die erste Assoziation. Dabei bringt diese Lebensphase besondere Anforderungen an das venöse und lymphatische System mit sich, bei denen Kompression unterstützen kann.
R. Kreis1, N. Babel1, D. H. Forster2
Gesichtsorthesen werden zum Schutz nach Nasenbeinbrüchen verwendet, damit Sportler den Sportbetrieb frühestmöglich wieder aufnehmen können. Individuell angepasste Orthesen werden üblicherweise vom Gesicht des Patienten abgeformt und bestehen aus kohlefaserverstärkten oder transparenten Kunststoffen. Scanner in Verbindung mit additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) ermöglichen jedoch mittlerweile ein berührungsloses Herstellen von Orthesen, auch mit perforierten Oberflächen. Aufgrund sinkender Anschaffungspreise für Scanner und 3D-Drucker ist die Herstellung auch unerfahrenen Hobbysportlern möglich. Dies kann aber gefährlich werden, da bisher kaum Erkenntnisse darüber verfügbar sind, welche Kräfte additiv hergestellte Gesichtsorthesen aushalten müssen und aushalten können, d. h., ob sie überhaupt einen effektiven Schutz bieten oder sogar weitere Verletzungen hervorrufen können. An der Hochschule Landshut wurden daher additiv hergestellte Orthesen mechanischen Belastungstests unterzogen.
J. Becker
Bei Prothesenversorgungen an der unteren Extremität hat sich die Verwendung eines Liners durchgesetzt. Insbesondere bei Versorgungen transtibialer Stümpfe ist die Vielfalt der möglichen Linersysteme beachtlich. Diese Vielfalt bietet die Möglichkeit, den Anwender bedarfsgerecht zu versorgen, auch wenn es sich um besondere Stümpfe handelt. Jedoch ist hierfür Voraussetzung, die Eigenschaften der Linersysteme genau zu kennen, um eine passende Auswahl treffen zu können. Dieser Artikel zeigt eine Übersicht der Vielfalt von Linersystemen.
M. Schöni1, J. M. Spirig1
Während des Wachstums besteht die Möglichkeit, eine Wirbelsäulendeformität mit einem Korsett effektiv zu beeinflussen. Die Möglichkeiten und Limitationen der Korsettbehandlung hängen stark von der Art der Deformität ab. Die Art der Skoliose muss bei der Indikationsstellung zur Korsetttherapie, der Festlegung der Therapieziele und beim Aussprechen von Therapieempfehlungen berücksichtigt werden. In diesem Artikel wird ein Überblick über die Evidenzlage zur Korsetttherapie bei den verschiedenen Arten der Skoliose im Wachstumsalter gegeben.
S. Götz
Bevor Maßnahmen zur Behandlung oder Beeinflussung der Beinstatik bei Kindern und Jugendlichen ergriffen werden, müssen der altersspezifische Entwicklungsstand und das Wissen über den zu erwartenden Spontanverlauf zur Abgrenzung reeller Pathologien richtig eingeschätzt und bewertet werden.
Aufgabe der Kinderorthopäden ist es, Fehlstellungen in ihrer Ursache zu ergründen und zu entscheiden, ob eine manifeste präarthrotische Deformität vorliegt, die bereits im Jugendalter einer Behandlung bedarf.
Die überwiegende Zahl an vermeintlichen Rotations- oder Achsfehlern ist idiopathischer Genese. Hierzu zählen vor allem der Innenrotationsgang sowie das Genu varum und valgum.
Die Therapie erwiesener behandlungsbedürftige Achsfehler ist grundsätzlich operativer Art, alleinige konservative Methoden sind hier erfolglos. Besondere Fälle des kindlichen Genu varum, der infantile Morbus Blount sowie Knochenstoffwechselerkrankungen können aber orthetisch durchaus sinnvoll unterstützt werden. Auch der kindliche oder juvenile Inversionsgang kann gelegentlich schuhtechnisch positiv beeinflusst werden.
Bei noch offenen Wachstumsfugen stehen elegante Operationsverfahren zur Wachstumslenkung bei Achsdeformitäten zur Verfügung, die den Kindern postoperativ eine uneingeschränkte Mobilität erlauben. Rotationsdeformitäten hingegen erfordern in jedem Alter knöcherne Korrekturosteotomien.
Rike Zurheide und Mathis Behring besuchten 2024 als Auszubildende die OTWorld im Rahmen der Jugend-Akademie TO, wo sie Einblicke in neue Technologien und Produkte der Orthopädie-Technik erhielten. Neben fachlicher Inspiration bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch, Netzwerken und dem Kennenlernen anderer Azubis.