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FachartikelPeer ReviewPLUS

Die Nut­zung und Anpas­sung von Orthe­sen für Pati­en­ten mit Kom­ple­xem Regio­na­len Schmerz­syn­drom – eine Ana­ly­se der Patientenperspektive

Lisa Gre­go­ri­us
Über das Tra­gen von Orthe­sen bei CRPS (Mor­bus Sudeck) ist noch wenig Lite­ra­tur vor­han­den. Bis­her exis­tie­ren eher münd­lich tra­dier­te Erfah­rungs­be­rich­te ent­we­der von Ortho­pä­die­tech­ni­kern oder von Pati­en­ten selbst. Der vor­lie­gen­de Arti­kel gibt einen Ein­blick in die ers­ten Ergeb­nis­se einer quan­ti­ta­ti­ven Befra­gung von 43 CRPS-Betrof­fe­nen, die zur Nut­zung ihrer Orthe­se und sub­jek­ti­ven Wahr­neh­mung ver­schie­de­ner Lebens­be­rei­che befragt wur­den. Der vor­lie­gen­de Arti­kel wid­met sich den Ergeb­nis­sen zu den Lebens­be­rei­chen Selbst­stän­dig­keit, All­tag und Schmerz­ent­wick­lung. Zudem befasst sich der Arti­kel mit der Fra­ge­stel­lung nach poten­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen bei der Anpas­sung einer kon­fek­tio­nier­ten Orthe­se oder aber auch einer Maß­an­fer­ti­gung für CRPS-Betroffene. 

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PLUSProthetik

Mit Pro­the­se durch die Wüste

Mit Kar­te, Kom­pass und Pro­the­se durch die Wüs­te: Ophé­lie Jonin erzählt im OT-Inter­view von ihrem außer­ge­wöhn­li­chen Aben­teu­er in Marokko.

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Kli­ni­sche Fort­schrit­te in der Ganz­kör­per-Neu­ro­mo­du­la­ti­on mit dem Exo­pul­se Mol­lii Suit zur Behand­lung spas­ti­scher Bewe­gungs­stö­run­gen und chro­ni­scher Schmer­zen: ein aktua­li­sier­ter Literaturüberblick

Andre­as Hahn, Katha­ri­na Bed­nar, Mila­na Mile­us­nic
Im Jahr 2012 wur­de der Neu­ro­mo­du­la­ti­ons­an­zug Exo­pul­se zur Spas­tik­re­duk­ti­on und Behand­lung chro­ni­scher Schmer­zen vor­ge­stellt. 2023 wur­den bis dahin erziel­te Ergeb­nis­se in einer sys­te­ma­ti­schen Ana­ly­se vor­ge­stellt. Die­ser nar­ra­ti­ve Lite­ra­tur­über­blick dis­ku­tiert den seit­dem fort­ge­schrit­te­nen Stand der For­schung, der die Ergeb­nis­se von über 400 Pati­en­ten beschreibt. In der Fibro­my­al­gie wei­sen drei ran­do­mi­sier­te Stu­di­en posi­ti­ve Effek­te auf das Schmerz­emp­fin­den und die Krank­heits­last nach. Neben der Ver­bes­se­rung spas­tisch beding­ter moto­ri­scher Ein­schrän­kun­gen wei­sen Unter­su­chun­gen auf einen beglei­ten­den, schmerz­re­du­zie­ren­den Effekt bei stär­ker von Schmer­zen betrof­fe­nen Pati­en­ten hin. Die Lite­ra­tur wird durch Stu­di­en zur Infan­ti­len Zere­bral­pa­re­se und publi­zier­te Fall­stu­di­en ergänzt. 

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FachartikelPeer ReviewPLUS

KI-gestütz­te Gang­ana­ly­se im All­tag der Ortho­pä­die­tech­nik: Poten­zia­le, Vali­di­tät und Ver­gleich zur mar­ker­ba­sier­ten Referenzmethode

Harald Böhm, Mar­kus Mül­ler
Die Gang­ana­ly­se ist ein zen­tra­ler Bestand­teil der ortho­pä­di­schen Dia­gnos­tik, wobei bis­her vor allem mar­ker­ba­sier­te Sys­te­me in spe­zia­li­sier­ten Labo­ren als Gold­stan­dard gel­ten. Die­se Ver­fah­ren lie­fern prä­zi­se Gelenk­win­kel und Kräf­te, sind jedoch kos­ten- und zeit­in­ten­siv. Fort­schrit­te in künst­li­cher Intel­li­genz und Com­pu­ter Visi­on ermög­li­chen nun mark­erlo­se, video­ba­sier­te Ana­ly­sen, die Bewe­gungs­da­ten auto­ma­ti­siert erfas­sen und aus­wer­ten – bereits mit Stan­dard­ka­me­ras oder Smart­phones. Aktu­el­le Sys­te­me wie z. B. Ort­hel­li­gent Visi­on von Oped GmbH, oder Theia3D von Theia Mark­erless Inc. zei­gen, dass sagit­ta­le Bewe­gun­gen zuver­läs­sig quan­ti­fi­ziert wer­den kön­nen, wäh­rend Rota­tio­nen in der Trans­ver­sal­ebe­ne und im Becken­winkel wei­ter­hin Limi­ta­tio­nen auf­wei­sen. Die Inte­gra­ti­on von KI-Model­len in die ortho­pä­die­tech­ni­sche Pra­xis eröff­net neue Mög­lich­kei­ten für die Funk­ti­ons­dia­gnos­tik, Therapie­evaluation und indi­vi­dua­li­sier­te Ver­sor­gungs­pla­nung. Zen­tra­le Her­aus­for­de­run­gen blei­ben die Vali­die­rung, Stan­dar­di­sie­rung der Algo­rith­men, Berück­sich­ti­gung patho­lo­gi­scher Gang­bil­der und Soft­ware­ab­hän­gig­keit. Lang­fris­tig könn­ten mark­erlo­se 3D-Gang­ana­ly­se­sys­te­me den kli­ni­schen All­tag ergän­zen, indem sie objek­ti­ve, zeit­na­he und evi­denz­ba­sier­te Daten für The­ra­pie­ent­schei­dun­gen liefern.

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MarktPLUS

Eqwal auf Expansionskurs

War­um inves­tiert Eqwal in Deutsch­land? CEO Jean-Pierre Mahé spricht im OT-Inter­view über Markt­po­ten­zia­le, Digi­ta­li­sie­rung und die Zukunft der Orthopädie-Technik.

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OTWorldPLUS

Jugend-Aka­de­mie TO schaff­te Raum für Aus­tausch auf Augenhöhe

Neue Kon­tak­te, span­nen­de Tech­no­lo­gien und jede Men­ge Inspi­ra­ti­on: Die Jugend-Aka­de­mie TO mach­te die OTWorld für Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de zum Erleb­nis. War­um dabei vor allem der Aus­tausch in Erin­ne­rung blieb.

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OrthetikPLUS

Kor­sett­the­ra­pie oder Operation?

Kor­sett­the­ra­pie oder Ope­ra­ti­on – wann ist bei Sko­lio­se wel­cher Weg sinn­voll? Prof. Doro­thea Daent­zer erläu­tert im Inter­view, wel­che Fak­to­ren die The­ra­pie­ent­schei­dung beein­flus­sen und war­um die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit dabei eine zen­tra­le Rol­le spielt.

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Inter­dis­zi­pli­nä­re Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung in den Sozi­al­päd­ia­tri­schen Zen­tren Deutschlands

Stef­fa­nie Krü­ger
Die­se qua­li­ta­ti­ve Stu­die unter­sucht inter­dis­zi­pli­nä­re Hilfs­mit­tel­sprech­stun­den in Sozi­al­päd­ia­tri­schen Zen­tren (SPZ) in Deutsch­land, da die Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung dort bis­lang nicht stan­dar­di­siert ist. Auf Grund­la­ge von Exper­ten­in­ter­views mit Ärz­ten und The­ra­peu­ten wur­den mit­tels qua­li­ta­ti­ver Inhalts­ana­ly­se nach Kuckartz fünf Dimen­sio­nen iden­ti­fi­ziert, die die Qua­li­tät einer hoch­wer­ti­gen Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung bestim­men. Zen­tra­le Qua­li­täts­merk­ma­le sind ins­be­son­de­re die Teil­ha­be­ori­en­tie­rung sowie die enge inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit und die akti­ve Ein­bin­dung der Fami­li­en. Ins­ge­samt zei­gen sich weit­ge­hend ein­heit­li­che und leit­li­ni­en­na­he Vor­ge­hens­wei­sen mit gro­ßem Poten­zi­al für eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Versorgung. 

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Kon­ser­va­tiv vor ope­ra­tiv: Pati­en­ten­bei­spie­le erfolg­rei­cher Ver­sor­gun­gen an der unte­ren Extremität

Ulrich Haf­ke­mey­er, Cars­ten Kra­mer
Die indi­vi­du­el­len ortho­pä­die­tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, Pati­en­ten mit schwe­ren kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen zu ver­sor­gen, sind so viel­fäl­tig wie die unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen der Befun­de. Hier­in liegt die Chan­ce, erfolg­reich zu ver­sor­gen, aber auch das Risi­ko zu schei­tern. Letz­te­res lässt sich durch tech­ni­sche Wei­ter­ent­wick­lun­gen und durch selbst­kri­ti­sches Hin­ter­fra­gen häu­fig kor­ri­gie­ren, wozu jedoch ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team not­wen­dig ist, das frei von Zwän­gen und Abhän­gig­kei­ten agie­ren muss.
Im Fol­gen­den wer­den hier zwei sehr unter­schied­li­che Pati­en­ten vor­ge­stellt mit einer sehr unter­schied­li­chen Ana­mne­se, die jedoch ein gemein­sa­mes Ziel ver­bin­det: eine mög­lichst umfang­rei­che Teil­ha­be zu erlan­gen, ein unab­hän­gi­ges und selbst­be­stimm­tes Leben zu füh­ren und frei geh­fä­hig zu wer­den. Wie unter­schied­lich die Wege zur Errei­chung der Zie­le ortho­pä­die­tech­nisch gestal­tet wur­den, kann der Leser in Text, Bild und Vide­os ein­drück­lich nachvollziehen.

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OTWorldPLUS

Tan Caglar: Inklu­si­on braucht Sichtbarkeit

Wie sicht­bar sind Men­schen mit Behin­de­run­gen in den Medi­en? Im Inter­view spricht Schau­spie­ler Tan Caglar über typi­sche Rol­len­bil­der im TV, sei­ne Erfah­run­gen als Roll­stuhl­nut­zer am Set und im All­tag und war­um Sicht­bar­keit eine Schlüs­sel­rol­le für Inklu­si­on spielt. 

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