Ortho­pä­die­schuh­tech­nik trifft Zukunft bei Herges

Nach­hal­tig­keit, Inte­gra­ti­on, neue Tech­no­lo­gien, Ein­satz für Kunst und Kul­tur: In der Saar­brü­cker Schuh­ma­nu­fak­tur Johann Her­ges GmbH schaut man über die eige­nen Betriebs­räu­me hin­aus. Und wur­de dafür 2020 mit dem Hand­werks­preis „Mein gutes Bei­spiel“ vom Zen­tral­ver­band des Deut­schen Hand­werks (ZDH) und der Ber­tels­mann Stif­tung belohnt.

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Wer­ner Die­rolf: „Gemein­sam sind wir stark”

145 Jah­re Fir­men­ge­schich­te als Fami­li­en­be­trieb, davon 46 Jah­re unter Mit­wir­kung von Ortho­pä­die­schuh­ma­cher­meis­ter Wer­ner Die­rolf: Im Inter­view mit der OT-Redak­ti­on spricht der Inha­ber der Die­rolf Ortho­pä­die-Schuh­tech­nik über die Ent­wick­lung des Betrie­bes und die Gemein­sam­kei­ten von Bran­che und Politik. 

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Dr. Ulrich Haf­ke­mey­er: Ver­sor­gungs­qua­li­tät ist eine Teamarbeit

Als Ortho­pä­de, Kin­der­or­tho­pä­de sowie aus­ge­bil­de­ter Phy­sio- und Bobath-The­ra­peut ver­fügt Dr. med. Ulrich Haf­ke­mey­er als Chef­arzt am Sozi­al­päd­ia­tri­schen Zen­trum West­müns­ter­land der Chris­to­pho­rus Kli­ni­ken Coes­feld über ein inter­pro­fes­sio­nel­les Know-how, das jun­gen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet und mitt­ler­wei­le auch aus Öster­reich, der Schweiz und den Bene­lux-Län­dern zugu­te­kommt. Im Inter­view gibt er eine Über­sicht über das Ver­sor­gungs­team am SPZ, hebt die Zusam­men­ar­beit mit der Ortho­pä­die-Tech­nik und Ortho­pä­die-Schuh­tech­nik her­vor und erklärt aus­führ­lich die Ver­sor­gung von Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten mit einer dyna­mi­schen Unter­schen­kel­orthe­se in Prep­reg-Tech­nik nach Hafkemeyer. 

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Anspruch für Dia­be­tes­pa­ti­en­ten auf Zweit­mei­nung bei dro­hen­der Fußamputation

Gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­te Dia­be­tes­pa­ti­en­ten haben künf­tig einen Rechts­an­spruch auf eine qua­li­fi­zier­te fach­ärzt­li­che Zweit­mei­nung vor einer geplan­ten Ampu­ta­ti­on an den unte­ren Extre­mi­tä­ten. Dies hat der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) beschlos­sen. Die Deut­sche Gesell­schaft für Gefäß­chir­ur­gie und Gefäß­me­di­zin e. V. (DGG) begrüßt den Beschluss uneingeschränkt

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OST-Bran­che blickt in die Zukunft

Am 18. und 19. Okto­ber 2019 war das Köl­ner Mes­se­ge­län­de der Mit­tel­punkt der Ortho­pä­die-Schuh­tech­nik. Vom Ver­lag C. Mau­rer Fach­me­di­en ver­an­stal­tet, fand die „Ortho­pä­die Schuh Tech­nik“, Inter­na­tio­na­le Fach­mes­se und Kon­gress, in der Rhein­me­tro­po­le statt. Rund 150 Aus­stel­ler prä­sen­tier­ten sich dem inter­es­sier­ten Fach­pu­bli­kum mit ihren Pro­duk­ten und Dienstleistungen.

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Stan­dard­werk „Ortho­pä­die­schuh­tech­nik“ aktualisiert

Im Rah­men des Sym­po­si­ums der Gesell­schaft für Fuß­chir­ur­gie in Mün­chen stell­ten Dr. Hart­mut Sti­nus und OSM Micha­el Möl­ler die 3. Au_ age ihres Stan­dard­werks „Ortho­pä­die­schuh­tech­nik“ vor.

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Sen­so­mo­to­ri­sche Ein­la­gen in Kom­bi­na­ti­on mit funk­tio­nel­ler Elek­tro­sti­mu­la­ti­on bei paras­pas­ti­schem Gang­bild — Ein Versorgungsbeispiel

O. Umbach, J. M. Cla­vi­jo Rincón, J. Baum­gart­ner, R. Kaum­köt­ter, E. Jaku­bo­witz
Eine Pati­en­tin mit paras­pas­ti­schem Gang­bild wur­de mit sen­so­mo­to­ri­schen Ein­la­gen (SME) und mit einer funk­tio­nel­len Elek­tro­sti­mu­la­ti­on (FES) ver­sorgt, wobei das Ver­sor­gungs­er­geb­nis mit­tels instru­men­tier­ter Gang­ana­ly­se objek­ti­viert wur­de. Unter­schie­de in den sagit­ta­len Gelenk­win­keln und Dreh­mo­mentan­for­de­run­gen las­sen auf einen deut­lich redu­zier­ten Ener­gie­auf­wand beim Gehen schließen.

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Dia­be­tes­ad­ap­tier­te Fußbettungen

H. Trent­mann, O. Baasch
Die dia­be­tes­ad­ap­tier­te Fuß­bet­tung (DAF) ist eine indi­vi­du­ell für den Fuß des an Dia­be­tes erkrank­ten Pati­en­ten her­ge­stell­te Bet­tung, die die viel­fäl­ti­gen Ver­än­de­run­gen der Ana­to­mie, der Bio­me­cha­nik und vor allem die neu­ro­pa­thisch beding­te Emp­find­lich­keit gegen­über Druck­be­las­tun­gen berück­sich­tigt. Ihre Auf­ga­be ist es, dem Pati­en­ten Mobi­li­tät zu ermög­li­chen, aber dabei den ver­let­zungs­ge­fähr­de­ten Fuß zu schüt­zen. Um die­sen Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den, sind zahl­rei­che kon­struk­ti­ve Details zu beachten.

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Ver­sor­gungs­kon­zept beim dia­be­ti­schen Char­cot-Fuß mit Fokus auf Typ San­ders 2–4

T. B. Bud­ny, J. Har­des, G. Gos­he­ger
Die Char­cot-Arthro­pa­thie ist eine cha­rak­te­ris­ti­sche Kom­pli­ka­ti­on des dia­be­ti­schen Fußes. Sie kann mit aus­ge­präg­ten Fehl­stel­lun­gen bzw. Luxa­tio­nen mit dar­aus resul­tie­ren­der Ulkus­bil­dung und einem hohen Ampu­ta­ti­ons­ri­si­ko ein­her­ge­hen, bedingt durch Super­in­fek­tio­nen. Tra­di­tio­nell wird die akti­vier­te NOAP kon­ser­va­tiv behan­delt, jedoch kön­nen mas­si­ve Insta­bi­li­tä­ten, Fehl­stel­lun­gen und rezi­di­vie­ren­de Ulze­ra des Fußes eine chir­ur­gi­sche The­ra­pie not­wen­dig machen, um eine Ampu­ta­ti­on zu ver­hin­dern. Das ope­ra­ti­ve Manage­ment die­ser Hoch­ri­si­ko­pa­ti­en­ten stellt hohe Anfor­de­run­gen an das inter­dis­zi­pli­nä­re Team; des­sen Zusam­men­spiel ist der ent­schei­den­de Schlüs­sel für den Lang­zeit­erfolg. In dem Bei­trag wird das Müns­ter­i­sche Ver­sor­gungs­kon­zept beim dia­be­ti­schen Char­cot-Fuß vorgestellt.

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