Rahm eröffnet Technologie- und Innovationscenter
Nach rund zweijähriger Bauzeit hat die Rahm GmbH Mitte April ihr neues Technologie- und Innovationscenter (TIC) in Troisdorf-Spich eröffnet.
WeiterlesenNach rund zweijähriger Bauzeit hat die Rahm GmbH Mitte April ihr neues Technologie- und Innovationscenter (TIC) in Troisdorf-Spich eröffnet.
WeiterlesenDer Patient deutsches Gesundheitswesen bekommt eine Finanzdiät verschrieben. So lässt sich die Pressekonferenz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und den Vorsitzenden der Finanzkommission Gesundheit Ende März zusammenfassen, bei der die Kommission 66 Reformempfehlungen zur Stabilisierung der Finanzierung vorstellte.
WeiterlesenZwischen Bühne und Versorgungspraxis: Bekannte Persönlichkeiten aus Sport und Kultur teilen auf der OTWorld ihre Erfahrungen mit Hilfsmitteln und bereichern den fachlichen Austausch.
WeiterlesenDie OTWorld feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen – und damit ein halbes Jahrhundert Innovation und Fortschritt in der Orthopädie-Technik. Anlässlich dieses Jubiläums hat die OT-Redaktion Stimmen aus der Branche eingeholt, die zeigen, wie sich die OTWorld entwickelt hat und welche persönlichen Momente – ob überraschend, witzig oder besonders bewegend – unvergessen bleiben.
WeiterlesenDer „OTWorld eSummit“ bündelt erstmals zentrale Themen der digitalen Transformation in der Hilfsmittelversorgung – von Telematikinfrastruktur und eVerordnung bis zu KI-Anwendungen.
WeiterlesenDie OTWorld bekommt 2026 ein neues Format: Der „OTWorld eSummit“ zeigt, wie Digitalisierung in der Hilfsmittelbranche funktioniert. Das Publikum erwarten Live-Demos, Podien, Rundgänge und konkrete Lösungen zur elektronischen Verordnung (eVO). Frank Rudolf, Referent für Heil- und Hilfsmittel beim AOK-Bundesverband, will dort Klartext reden und Diskussionen anstoßen.
WeiterlesenNiklas Brusten
Das Knie gehört zweifellos zu den Gelenken mit dem komplexesten Bewegungsmuster im menschlichen Körper. Hingegen sind orthetische Hilfsmittel für Anwender mit Einschränkungen in diesem Bereich selten auf diese Komplexität ausgelegt. Der aus fertigungstechnischer Sicht naheliegende Ansatz bei der Erstellung von Orthesen, den physiologischen Gelenkachsen mit einem einfachen Scharnier zu folgen, stößt beim menschlichen Kniegelenk rasch an signifikante Grenzen. Das Knie ist kein einfaches Scharniergelenk, sondern folgt in seiner Dynamik einer hochkomplexen Roll-Gleit-Bewegung mit sich verschiebender Drehachse (Abb. 1). Neben monozentrischen Lösungen, sprich, Gelenkorthesen, die eine einzige Achse als Drehpunkt nutzen, bietet der Markt zwar einige Anwendungen mit polyzentrischem Anspruch. Diese sind allerdings ebenfalls als kompromissbehaftet zu bewerten, da auch sie nicht kongruent zur menschlichen Evolute sind [1, 2].
In diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (KMU-innovativ Medizintechnik), geht das Konsortium der Fragestellung nach, ob und wie es möglich ist, in einem Gelenk für eine Knieorthese den individuellen Bewegungsumfang eines menschlichen Kniegelenks abzubilden. Ein weiteres Ziel ist es, durch die Integration aktiver und passiver dynamischer Elemente eine Stand-und-Schwungphasen-kontrollierte Orthese (SSCO) zu entwickeln.
Nach seiner Ausbildung zum Orthopädietechniker suchte Hendrik Schoeneich nach einer neuen Herausforderung und entschied sich für den Studiengang Orthopädie- und Rehabilitationstechnik. Durch die Kooperation der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (Bufa) und der Fachhochschule (FH) Dortmund erwarb er so parallel seinen Meister- und Bachelortitel.
Sebastian Benner, Beate Benecken, Kim Glapa
Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit ausgeprägter Schwäche oder Lähmung der kniestreckenden Muskulatur stellt nach wie vor eine besondere Herausforderung in der orthopädietechnischen Praxis dar. Klassische gesperrte Ganzbeinorthesen (KAFO) gewährleisten zwar eine hohe Stand- und Gangsicherheit, gehen jedoch häufig mit funktionellen Einschränkungen, einem erhöhten Energieverbrauch und kompensatorischen Bewegungsmustern einher.
Vor diesem Hintergrund wurden in den vergangenen Jahren Versorgungskonzepte entwickelt, die eine schrittweise funktionelle Erweiterung dieser Systeme ermöglichen. Standphasenkontrollierte Orthesen (SCO) und insbesondere stand- und schwungphasenkontrollierte Orthesen (SSCO) zielen darauf ab, Sicherheit und Beweglichkeit besser miteinander zu verbinden und ein ökonomischeres, alltagstauglicheres Gangbild zu fördern.
Der vorliegende Beitrag baut auf einer bereits publizierten Übersicht auf und beschreibt die Entwicklung von klassischen KAFO über SCO bis hin zu modernen SSCO-Systemen. Der Fokus liegt auf den zugrundeliegenden technischen Prinzipien, den systembedingten Limitationen sowie auf praxisrelevanten Aspekten der Versorgung aus orthopädietechnischer Sicht.
Hannes Joseph1, Jannis Breuninger2, Timo Schmeltzpfenning2
Distale Radiusfrakturen werden zunehmend konservativ versorgt. Evidenz belegt bei ausgewählten Indikationen von distalen Radiusfrakturen eine funktionelle Gleichwertigkeit von Orthesen und Gips. Eigenschaften wie bessere Atmungsaktivität oder weniger Gewicht stellen Vorzüge der Orthesen dar. Materialeffizienz und indikationsgerechte Anwendung sollen eine nachhaltige Alternative zur klassischen Gipsversorgung ermöglichen. Ein Erfahrungsbericht und eine Fallstudie zur „Manu-Cast Organic FX Long“ an der Medizinischen Hochschule Hannover stellen die mechanische Leistungsfähigkeit und klinischen Vorteile der bionisch konstruierten, monomateriellen 3D-Rahmenorthese dar.