DGIHV rückt Anspruch auf Teil­ha­be in den Fokus

Ganz am Ende der 6. offe­nen Fach­ta­gung der Deut­schen Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung e. V. (DGIHV) in Ros­tock wand­te sich Prof. Dr. Wolf­ram Mit­tel­mei­er als 1. Vor­sit­zen­der der Fach­ge­sell­schaft und Gast­ge­ber der Ver­an­stal­tung an die Teilnehmer:innen einer Podi­ums­dis­kus­si­on. In sei­ner Funk­ti­on als Mode­ra­tor frag­te er die Run­de, was die­se denn an Erkennt­nis­sen aus den Vor­trä­gen des Tages zu den The­men Paras­port, Teil­ha­be und Hilfs­mit­tel mit­neh­men wür­de. Das Ergeb­nis fiel so viel­fäl­tig aus wie das Pro­gramm. Aber dazu spä­ter mehr.

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DGIHV-Fach­ta­gung: „Paras­port, Hilfs­mit­tel und Teilhabe“

Leicht­ath­le­tik, Klet­tern oder Win­ter­sport und Invic­tus Games – 510.000 Mit­glie­der zäh­len die knapp 6.300 Ver­ei­ne des Deut­schen Behin­der­ten­sport­ver­ban­des (DBS) aktu­ell in Deutsch­land. Eine hal­be Mil­li­on Men­schen, die über Paras­port und Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung Teil­ha­be erle­ben. Paras­port, Hilfs­mit­tel und Teil­ha­be – unter die­sem Drei­ge­stirn tref­fen sich am 19. August Spit­zen­sport­ler, Mediziner:innen und Ortho­pä­die­tech­ni­ker zur Fach­ta­gung der Deut­schen Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung (DGIHV) in der Aula der Uni­ver­si­tät Rostock. 

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Mehr Teil­ha­be durch Hilfsmittel

In die­sem Gast­bei­trag geht Rechts­an­walt Jörg Hack­stein, Fach­an­walt für Ver­ga­be­recht bei Hack­stein Reu­ter Rechts­an­wäl­te, Dort­mund, auf die Fra­ge ein, wel­che Rol­le Hilfs­mit­tel bei der Rea­li­sie­rung von Teil­ha­be spie­len kön­nen und wel­che Rech­te sich somit für Patient:innen ablei­ten lassen.

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Adap­tiv­roll­stuhl im Son­der­bau — Ver­sor­gung von Klein­kin­dern und klei­nen Kindern

J. Ver­beek
Leicht­bau-Adap­tiv­roll­stüh­le im Son­der­bau sind Hilfs­mit­tel, die den indi­vi­du­el­len Ansprü­chen des Nut­zers gerecht wer­den und somit des­sen vor­han­de­ne Kom­pe­ten­zen bewusst­ma­chen, akti­vie­ren und stär­ken. Die früh­kind­li­che Mobi­li­sie­rung mit dem Hilfs­mit­tel Roll­stuhl soll­te recht­zei­tig in der Ent­wick­lung ein­ge­setzt wer­den, um die Gefahr von Lücken in der Moto­rik und der Sen­so­rik zu mini­mie­ren. Da es hin­sicht­lich der Fra­ge, wann ein Roll­stuhl ein­ge­setzt wer­den und wie er kon­zi­piert sein soll­te, noch viel Auf­klä­rungs­be­darf gibt, wer­den in die­sem Arti­kel zwei Ver­sor­gungs­bei­spie­le skiz­ziert: zum einen mit dem Aktiv­fahr­sitz „Dupli­k­art“, zum ande­ren mit dem Leicht­ge­wicht-Adap­tiv­roll­stuhl im Son­der­bau „Tuning-Kid XS“. Das Zusam­men­spiel zwi­schen einer kind­ge­rech­ten und behin­de­rungs­spe­zi­fi­schen Ver­sor­gung und einer geeig­ne­ten Bewe­gungs­the­ra­pie kann den Kin­dern neue Per­spek­ti­ven und Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten eröff­nen, mit denen sie die Welt begrei­fen und „erfah­ren“ können.

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