Mit Sitz­mat­te Deku­bi­tus vorbeugen

Men­schen, die auf einen Roll­stuhl ange­wie­sen sind, ver­brin­gen den Groß­teil des Tages im Sit­zen. Ein häu­fi­ges Pro­blem: die Ent­wick­lung eines Deku­bi­tus. Um das Risi­ko zu ver­rin­gern, ist regel­mä­ßi­ge Ent­las­tung not­wen­dig. Wie und wie häu­fig ent­las­tet wer­den soll­te, legen Rollstuhlfahrer:innen gemein­sam mit ihren Therapeut:innen fest. Doch wer moti­viert sie im All­tag, erin­nert sie dar­an, dass eine Ent­las­tung durch­ge­führt wer­den soll­te? Und lässt sich das viel­leicht sogar spie­le­risch trai­nie­ren? Auf Fra­gen wie die­se will das Schwei­zer Unter­neh­men Sen­so­ma­ti­ve Ant­wor­ten gefun­den haben. 

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Ver­lag OT prä­sen­tiert Son­der­aus­ga­be Cerebralparese

Cere­bral­pa­re­se ist die häu­figs­te moto­ri­sche Behin­de­rung im Kin­des­al­ter, die Sym­pto­me sind indi­vi­du­ell, die Behand­lung eben­falls. Dar­auf macht auf der OTWorld 2022 vom 10. bis 13. Mai eine eigens kon­zi­pier­te Ver­sor­gungs­welt auf­merk­sam. Der Ver­lag OT nimmt Cere­bral­pa­re­se bereits jetzt in den Fokus und wid­met der Behin­de­rung eine eige­ne Sonderausgabe. 

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Inspi­ra­ti­on Day: Geleb­te Interdisziplinarität

Nicht immer braucht es den per­sön­li­chen Kon­takt, aber stets den gemein­sa­men Aus­tausch – das ist beim „Focus CP Reha­kind Inspi­ra­ti­on Day“ deut­lich gewor­den, bei dem Expert:innen aus Wis­sen­schaft, Medi­zin, Reha­bi­li­ta­ti­on und Tech­nik in klei­ner Live- und gro­ßer vir­tu­el­ler Run­de zusam­men­ka­men. Mit dem Alter­na­tiv­pro­gramm für den ver­scho­be­nen Kon­gress „Focus CP Reha­kind“ boten die Ver­an­stal­ter eine span­nen­de Vor­schau auf die The­men, die die Com­mu­ni­ty vom 1. bis 4. Febru­ar 2023 unter dem Mot­to „Gemein­sam unter­wegs“ in der Mes­se Dort­mund beschäf­ti­gen wer­den. Für das High­light muss­ten sich die Zuschauer:innen bis zum Schluss gedul­den. Der Star des Nach­mit­tags: die neun­jäh­ri­ge Lena.

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Mus­ter­ver­trag Kin­der-Reha bei Kran­ken­kas­sen vorgestellt

Der Kin­der-Reha-Mus­ter­ver­trag der Inter­na­tio­na­len För­der­ge­mein­schaft Kin­der- und Jugendreha­bi­li­ta­ti­on Reha­kind e. V. defi­niert trans­pa­rent die Bedar­fe und Anfor­de­run­gen bei der Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen mit Behin­de­run­gen in den rele­van­ten Pro­dukt­grup­pen. Hier­zu hat­te der Ver­ein bereits vor der Coro­na­pan­de­mie einen Aus­tausch mit rund 35 Kostenträgervertreter:innen. Inzwi­schen ist erst­ma­lig gemein­sam mit allen Leis­tungs­er­brin­ger­ge­mein­schaf­ten (Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik, Reha­vi­tal, Sani­täts­haus Aktu­ell, Reha-Ser­vice-Ring, EGROH) ein kon­sen­tier­ter Gesamt­ent­wurf erstellt worden. 

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Wie kann ich was bewegen?

Raúl Kraut­hau­sen und Ben­ja­min Schwarz sind Autoren des Buches: „Wie kann ich was bewe­gen? – Die Kraft des kon­struk­ti­ven Akti­vis­mus“. Dafür haben Akti­vist Kraut­hau­sen, der spä­tes­tens seit der OTWorld 2020 als Key­notespea­ker in der Bran­che bekannt sein dürf­te, und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Schwarz ver­schie­de­ne Men­schen inter­viewt und alles zu einem 272 Sei­ten umfas­sen­den Werk zusam­men­ge­fügt. Im Inter­view mit der OT spricht Ben­ja­min Schwarz über die Begeg­nung mit Kraut­hau­sen, die Zie­le des Buches und was Inklu­si­on für ihn bedeutet.

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Home­ca­re-Kon­gress: Per­spek­ti­ven für die Zukunft

Ver­sor­gungs­struk­tu­ren zukunfts­fä­hig machen: Wie das aus­se­hen kann, haben Hilfs­mit­tel­her­stel­ler, Leis­tungs­er­brin­ger sowie Vertreter:innen der Poli­tik, Kos­ten­trä­ger, Kran­ken­häu­ser, Ärz­te­schaft und Pfle­ge beim 8. Home­ca­re-Manage­ment-Kon­gress dis­ku­tiert, der – aus­ge­rich­tet von der Aka­de­mie des Bun­des­ver­ban­des Medi­zin­tech­no­lo­gie (BVMed) – in Ber­lin und digi­tal stattfand. 

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Netz­werk Arti­kel 3 hat gute Nach­rich­ten zur Inklusion

Der Ver­ein für Men­schen­rech­te und Gleich­stel­lung Behin­der­ter „Netz­werk Arti­kel 3“ hat im Okto­ber ein auf vier Jah­re ange­leg­tes und von der Akti­on Mensch geför­der­tes Pro­jekt ins Leben geru­fen. Unter dem gleich­na­mi­gen Mot­to wer­den „Gute Nach­rich­ten zur Inklu­si­on“ ver­öf­fent­licht, die kon­kre­te Ver­bes­se­run­gen für Men­schen mit Behin­de­run­gen in den Blick neh­men. Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Ott­mar Miles-Paul erläu­tert im Gespräch mit der OT die Hin­ter­grün­de und ver­rät, wel­che guten Nach­rich­ten er sich für die Zukunft wünscht.

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Carl Josef: Mit Humor Berüh­rungs­ängs­te abbauen

„Der ers­te Witz ist ver­gleich­bar mit mir – der muss sit­zen“. Mit Sprü­chen wie die­sen nimmt Come­di­an Carl Josef sich und sei­ne Erkran­kung Mus­kel­dys­tro­phie Typ Duchen­ne immer wie­der gern selbst aufs Korn. Und das kommt an. Mitt­ler­wei­le ist der 16-Jäh­ri­ge gern gese­he­ner Gast auf den Büh­nen Deutsch­lands, hat mit „The Hype is Wheel“ sein ers­tes gro­ßes Solo­pro­gramm kre­iert und mode­riert im Ers­ten die Repor­ta­ge­rei­he „Carl Josef trifft…“. Mit der OT-Redak­ti­on sprach Carl Josef über Inklu­si­on und Bar­rie­re­frei­heit, berich­tet, in wel­chen Momen­ten er auf Her­aus­for­de­run­gen stößt und macht deut­lich, war­um Humor vor nie­man­dem Halt machen sollte.

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Ursa­chen und Reha­bi­li­ta­ti­on nicht-trau­ma­ti­scher Querschnittlähmungen

Mit 130 Behand­lungs­plät­zen gilt das Quer­schnitt­ge­lähm­ten-Zen­trum am BG Kli­ni­kum Ham­burg als die größ­te Ein­rich­tung in Deutsch­land für die Ver­sor­gung von Men­schen mit Rücken­mark­schä­den. Im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on erklärt Prof. Dr. med. Roland Thiet­je, seit 2006 Chef­arzt des Zen­trums und stell­ver­tre­ten­der Ärzt­li­cher Direk­tor des BG Kli­ni­kums sowie Fach­arzt für Chir­ur­gie und Unfall­chir­ur­gie, Ret­tungs­me­di­zin, Phy­si­ka­li­sche The­ra­pie und Reha­bi­li­ta­ti­ons­we­sen, wel­che Ursa­chen zu einer Quer­schnitt­läh­mung (QSL) füh­ren kön­nen und was das für die Reha­bi­li­ta­ti­on bedeutet.

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