Mono­po­le gefähr­den Ver­sor­gung

Noch erscheint die Ver­trags­land­schaft in der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung in Deutsch­land sta­bil. Das Heil- und Hilfs­mit­tel­ver­sor­gungs­ge­setz (HHVG) sowie das Termin­ser­vice- und Ver­sor­gungs­ge­setz (TSVG) haben den Ver­hand­lungs­ver­trag als ent­schei­dend für eine qua­li­täts­ge­si­cher­te und wirt­schaft­li­che Ver­sor­gung gestärkt.

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Neu­tra­ler Mus­ter­ver­trag Kin­der­reha vor­ge­legt

Büro­kra­tie frisst Zeit, die für die Pati­en­ten auf­ge­wen­det wer­den soll­te; so das Fazit der Reha­kind-Arbeits­ge­mein­schaf­ten zu ver­schie­de­nen The­men der Kin­der- und Jugend-Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung: Allein über 65 ver­schie­de­ne Kas­sen­ver­trä­ge, oder auch gar kei­ne ver­trag­li­chen Rege­lun­gen, unter­schied­li­che Abgren­zun­gen der Pro­dukt­grup­pen durch Ver­schie­bun­gen nach der Fort­schrei­bung des Hilfs­mit­tel­ver­zeich­nis­ses, unkla­re Defi­ni­ti­on des „Dienst­leis­tungs­in­hal­tes“ und der per­so­nel­len Vor­aus­set­zun­gen, dazu Anfor­de­run­gen von MDR und TSVG belas­ten die Bran­che erheb­lich, wie Reha­kind-Geschäfts­füh­re­rin Chris­tia­na Hen­ne­mann in ihrem fol­gen­den Gast­bei­trag für die OT aus­führt.

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Eini­gung zum Ent­lass­ma­nage­ment in der sta­tio­nä­ren Reha

Vor dem erwei­ter­ten Bun­des­schieds­amt haben sich Ver­tre­ter des GKV-Spit­zen­ver­ban­des, der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung und elf maß­geb­li­che Reha-Leis­tungs­er­brin­ger­ver­bän­de am 15. Janu­ar auf einen Rah­men­ver­trag zum Ent­lass­ma­nage­ment von sta­tio­nä­ren medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen geei­nigt.

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Bes­ser­wis­ser nicht erwünscht!

Nor­bert Stock­mann, Fach­leh­rer mit Schwer­punkt Reha- Tech­nik an der Bun­des­fach­schu­le für Ortho­pä­die-Tech­nik e. V. (BUFA) in Dort­mund, warnt davor, bei der reha­tech- nischen Ver­sor­gung von Kin­dern die Mei­nun­gen und Zie­le der klei­nen Pati­en­ten zu über­ge­hen. Statt­des­sen plä­diert er für deren Ein­be­zie­hung in alle Ent­schei­dun­gen, die sie betref­fen.

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Jeder­zeit mobil auch im Alter – der trep­pen­stei­gen­de bio­ni­sche Roll­stuhl

B. Wolf, P. Fried­rich, Ch. Schol­ze

Je län­ger Men­schen mobil blei­ben, des­to gesün­der blei­ben sie und umso spä­ter set­zen alters­be­ding­te Abbau­pro­zes­se ein. Das Mobi­li­täts­sys­tem „Assist­Mo­bil“ gewähr­leis­tet Men­schen, die in ihrer Bewe­gungs­frei­heit ein­ge­schränkt sind, unbe­grenz­te und unab­hän­gi­ge Mobi­li­tät. Das neu ent­wi­ckel­te trep­pen­stei­gen­de Roll­stuhl­fahr­werk kann sich dank einer dyna­mi­schen Sta­bi­li­sa­ti­on auf nur einer Ach­se fort­be­we­gen – dadurch ist es sehr wen­dig und kom­pakt. Der auto­no­me Steig­me­cha­nis­mus basiert auf zwei Bei­nen, die jeweils aus Ober- und Unter­schen­kel bestehen. Beim Trep­pen­stei­gen schie­ben die Bei­ne den Roll­stuhl auf die jeweils nächst­hö­he­re Stu­fe, bevor sie sich nach­ein­an­der neu posi­tio­nie­ren. Auf ana­lo­ge Wei­se kön­nen auch Trep­pen nach unten über­wun­den wer­den. Um län­ge­re Distan­zen selbst­stän­dig per Auto zurück­le­gen zu kön­nen, kann der Sitz des Mobi­li­täts­sys­tems ein­fach in einen Seri­en-Pkw inte­griert wer­den – das Roll­stuhl­fahr­werk fährt anschlie­ßend auto­ma­tisch zum Heck und ver­lädt sich selbst­stän­dig im Kof­fer­raum. Auch ein auto­ma­ti­scher Las­ten­trans­port ist mit die­sem Sys­tem denk­bar.

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Der Roll­stuhl – ein Rück­blick auf 80 Jah­re Ent­wick­lungs­ge­schich­te

R.-D. Wee­ge
Die ver­gan­ge­nen 80 Jah­re haben eine Viel­falt von Roll­stuhl­mo­del­len und Ein­satz­mög­lich­kei­ten her­vor­ge­bracht: von ein­fa­chen Schie­be­roll­stüh­len, über kom­ple­xe, mit Hand­he­beln über Getrie­be betrie­be­ne Selbst­fah­rer und indi­vi­du­el­le Anfer­ti­gun­gen für den Sport bis hin zu den heu­ti­gen motor­be­trie­be­nen Model­len. Die Ent­wick­lung des Roll­stuhls in den ver­gan­ge­nen 80 Jah­ren ist geprägt von kon­ti­nu­ier­li­chen Wei­ter­ent­wick­lun­gen. Sie haben den Roll­stuhl zu einem viel­sei­ti­gen medi­zi­ni­schen Hilfs­mit­tel gemacht, mit dem die Her­aus­for­de­run­gen des All­tags immer bes­ser bewäl­tigt wer­den kön­nen.

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