Grenzindikation

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Grenz­in­di­ka­tio­nen in der Fuß- und Sprung­ge­lenks­chir­ur­gie – wann ist beim Chir­ur­gen Schluss?

Char­lot­te Hase
Die Indi­ka­ti­ons­stel­lung in der elek­ti­ven Fuß- und Sprung­ge­lenks­chir­ur­gie erfor­dert eine sorg­fäl­ti­ge Abwä­gung zwi­schen tech­ni­scher Mach­bar­keit und rea­lis­ti­schem funk­tio­nel­lem Nut­zen. Neben objek­ti­ven Befun­den wie Bild­ge­bung, Weich­teil­sta­tus und Kom­or­bi­di­tä­ten sind sub­jek­ti­ve Fak­to­ren wie Schmerz, Lebens­qua­li­tät und Com­pli­ance ent­schei­dend. Grenz­in­di­ka­tio­nen bestehen bei rele­van­ten Risi­ko­fak­to­ren wie Poly­neu­ro­pa­thie, pAVK, Anti­ko­agu­la­ti­on oder Mul­ti­mor­bi­di­tät. Fall­bei­spie­le zei­gen, dass selbst aus­ge­präg­te Defor­mi­tä­ten kei­ne auto­ma­ti­sche OP-Indi­ka­ti­on dar­stel­len, wenn Wund­hei­lungs­ri­si­ken und Reha­bi­li­ta­ti­ons­auf­wand den zu erwar­ten­den Nut­zen über­wie­gen. Chir­ur­gi­sche Zurück­hal­tung ist oft verantwortungsvoll.

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