Pati­en­ten­com­pli­an­ce: Wor­auf legen Gonar­thro­se-Pati­en­ten bei der Aus­wahl von ent­las­ten­den Orthe­sen Wert? – Eine Multi-Center-Studie

J. Rogo­schin
Im Rah­men des inter­dis­zi­pli­nä­ren Gonar­thro­se-Manage­ments wer­den uni­kom­par­ti­men­tell ent­las­ten­de Orthe­sen ein­ge­setzt. Einen wesent­li­chen Erfolgs­fak­tor für die Effi­zi­enz die­ser Inter­ven­ti­on stellt die Pati­en­ten­com­pli­an­ce dar, die maß­geb­lich von den Anfor­de­run­gen der Pati­en­ten an das Hilfs­mit­tel bestimmt wird. Mit­tels einer Befra­gung von 73 Pati­en­ten an vier Zen­tren wur­den die Erwar­tun­gen im Hin­blick auf Funk­ti­on, Design und Anwen­der­freund­lich­keit von Ent­las­tungs­orthe­sen iden­ti­fi­ziert. Das Ergeb­nis: Dem opti­ma­len Sitz der Orthe­se und der Orthe­sen­grö­ße sowie einem nicht auf­tra­gen­den Design wur­de mehr Bedeu­tung bei­gemes­sen; weni­ger Wert leg­ten die Befrag­ten dage­gen auf die Far­be und das Mus­ter, ein Design in Strumpf­form oder eine Wir­kung nur in der aku­ten Schmerz­pe­ri­ode. Dar­über hin­aus war ein Trend für den Wunsch nach Selbst­kon­trol­le und einer opti­ma­len Per­zep­ti­on erkenn­bar. Eine ein­fa­che Anwen­dung und Rei­ni­gung sowie mög­lichst wenig not­wen­di­ges Zube­hör waren eben­falls erwünscht.

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Jörg Hack­stein und Part­ner mit neu­er Kanzlei

Die seit vie­len Jah­ren im Markt bekann­te Rechts­an­walts­kanz­lei Hart­mann Rechts­an­wäl­te aus Lünen wur­de zum 31. Dezem­ber 2020 aufgelöst. 

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Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln kann Tie­re retten

Dass Gelen­kar­thro­sen oder Krebs­er­kran­kun­gen bei Heim­tie­ren wie Hun­den und Kat­zen wich­ti­ge The­men in den Tier­arzt­pra­xen sind, ist kein Geheim­nis. Wie steht es aber mit Ortho­pä­die­tech­nik-Werk­stät­ten? Inwie­fern sind Ortho­pä­die­tech­ni­ker in die Ver­sor­gung von Tie­ren mit arthri­ti­schen oder ande­ren Erkran­kun­gen eingebunden? 

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Sani­täts­haus Grenz­land bekommt Besuch aus dem Bundestag

Wie sieht der Arbeits­all­tag in einem Sani­täts­haus aus und wel­che Rol­le spielt die Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln im Sys­tem der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV)? Davon mach­te sich Maria Klein-Schmeink MdB, Mit­glied im Gesund­heits­aus­schuss und gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Frak­ti­on Bündnis90/Die Grü­nen, im Sep­tem­ber selbst ein Bild. 

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Gang­ana­ly­se in der Ortho­pä­die- Tech­nik – Grund­la­gen und kli­ni­sche Anwendungsmöglichkeiten

T. Schlem­mer
Die Gang­ana­ly­se ist ein wert­vol­les Instru­ment zur Indi­ka­ti­ons­stel­lung, Über­prü­fung und Ver­bes­se­rung ortho­pä­die­tech­ni­scher Hilfs­mit­tel. Je nach Fra­ge­stel­lung kann dies mit einer ein­fa­chen Video- oder Lauf­band­dia­gnos­tik oder, ins­be­son­de­re bei kom­ple­xen Situa­tio­nen, mit dem Gold­stan­dard – der drei­di­men­sio­na­len instru­men­tier­ten Gang­ana­ly­se – erfolgen.

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Eva­lua­ti­on des Gebrauchs­vor­teils neu­er Exo­pro­the­sen der obe­ren Extremität

S. Sim­mel, H.-P. Baum­gärt­ler
Moder­ne myo­elek­tri­sche und mul­ti­ar­ti­ku­lie­ren­de Pro­the­sen nach Ampu­ta­tio­nen an der obe­ren Extre­mi­tät stel­len nicht nur Ortho­pä­die-Tech­ni­ker und Betrof­fe­ne vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, son­dern auch ver­ord­nen­de Ärz­te, The­ra­peu­ten und nicht zuletzt den Kos­ten­trä­ger. Das Ziel der Ver­sor­gung ist letzt­end­lich ein „Gleich­zie­hen mit einem gesun­den Men­schen“, was jedoch heut­zu­ta­ge auch mit der moderns­ten Pro­the­se (noch) nicht gelingt.

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Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung bei Amyo­tro­pher Late­ral­skle­ro­se (ALS) – eine Ana­ly­se der Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on in Deutschland

A. Fun­ke, S. Spit­tel, Ch. Münch, Th. Mey­er
Die Amyo­tro­phe Late­ral­skle­ro­se ist eine dege­ne­ra­ti­ve Erkran­kung der Moto­neu­ro­ne, die durch fort­schrei­ten­de Mus­kel­läh­mun­gen cha­rak­te­ri­siert ist und mit einem hohen Hilfs­mit­tel­be­darf zum Erhalt von Selbst­stän­dig­keit, Kom­mu­ni­ka­ti­on und lebens­wich­ti­gen Funk­tio­nen wie Atmung und Ernäh­rung ein­her­geht. In der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung sind Roll­stüh­le und Orthe­sen am häu­figs­ten vertreten.

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Moder­ne The­ra­pie­ver­fah­ren in der Behand­lung Querschnittgelähmter

R. Abel, M. Grü­nin­ger
In den letz­ten Jahr­zehn­ten hat eine rasan­te Ent­wick­lung tech­nisch anspruchs­vol­ler Trai­nings­ge­rä­te für quer­schnitt­ge­lähm­te Pati­en­ten statt­ge­fun­den. Sie erleich­tern die täg­li­che Arbeit der The­ra­peu­ten und ermög­li­chen repe­ti­ti­ves Üben sowie eine frü­he Ver­ti­ka­li­sie­rung des Pati­en­ten. Aller­dings sind sie tech­nisch auf­wen­dig und in der Anwen­dung kom­plex; in aller Regel ist spe­zi­ell geschul­tes Per­so­nal für ihren Ein­satz not­wen­dig. Auch den Nach­weis über­le­ge­ner The­ra­pie­er­geb­nis­se sind sie bis­lang schul­dig geblie­ben. Schließ­lich kön­nen sie den „Traum vom Gehen“ für die Pati­en­ten im All­tag noch nicht erfül­len – im Hin­blick auf größt­mög­li­che Mobi­li­tät ist der Roll­stuhl nach wie vor unge­schla­gen. Hier wur­de trotz allen Fort­schritts noch kein Durch­bruch erzielt.

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Wenn Druck die Haut zer­stört — Anfor­de­run­gen an die Deku­bi­tus­pro­phy­la­xe und ‑behand­lung

S. Gün­ther
Ein Deku­bi­tal­ge­schwür, kurz „Deku­bi­tus“, ist eine chro­ni­sche Wun­de der Haut und der dar­un­ter­lie­gen­den Gewe­be­schich­ten, die in der Regel durch Druck über knö­cher­nen Vor­sprün­gen ent­steht. Das Gewe­be wird dabei nicht genü­gend mit Sauer­stoff ver­sorgt; bei schwe­ren Gra­den kommt es zu Nekro­sen. Betrof­fen sind häu­fig immo­bi­le, älte­re Men­schen mit lan­gen Lie­ge­zei­ten im Bett. Risi­ko­fak­to­ren sind unter ande­rem schlech­te Kör­per­pfle­ge, über­mä­ßi­ges Schwit­zen, Haut­er­kran­kun­gen, Man­gel­er­näh­rung, Infek­tio­nen und Inkon­ti­nenz. Eine beson­de­re Risi­ko­grup­pe sind Dia­be­ti­ker, die auf­grund von Sen­si­bi­li­täts­stö­run­gen klei­ne Druck­ge­schwü­re häu­fig nicht bemerken.

Der Arti­kel schil­dert anhand zwei­er Fall­bei­spie­le die Grund­vor­aus­set­zun­gen für eine adäqua­te Deku­bi­tus­be­hand­lung und ‑pro­phy­la­xe (Erhe­bung der Risi­ko­fak­to­ren, stän­di­ge Haut­in­spek­ti­on und ‑pfle­ge, eine indi­vi­du­ell ange­pass­te Lage­rung, Ernäh­rungs­um­stel­lung, inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit mit Ärz­ten, Sani­täts­häu­sern und The­ra­peu­ten). Zudem wer­den die Anfor­de­run­gen an eine sinn­vol­le Bedarfs­er­mitt­lung dis­ku­tiert, um das pas­sen­de Hilfs­mit­tel aus­zu­wäh­len, ins­be­son­de­re Anti­de­ku­bi­tus­ma­trat­zen und ‑sitz­kis­sen.

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