Die OTWorld feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen – und damit ein halbes Jahrhundert Innovation und Fortschritt in der Orthopädie-Technik. Anlässlich dieses Jubiläums hat die OT-Redaktion Stimmen aus der Branche eingeholt, die zeigen, wie sich die OTWorld entwickelt hat und welche persönlichen Momente – ob überraschend, witzig oder besonders bewegend – unvergessen bleiben.
Niklas Brusten
Das Knie gehört zweifellos zu den Gelenken mit dem komplexesten Bewegungsmuster im menschlichen Körper. Hingegen sind orthetische Hilfsmittel für Anwender mit Einschränkungen in diesem Bereich selten auf diese Komplexität ausgelegt. Der aus fertigungstechnischer Sicht naheliegende Ansatz bei der Erstellung von Orthesen, den physiologischen Gelenkachsen mit einem einfachen Scharnier zu folgen, stößt beim menschlichen Kniegelenk rasch an signifikante Grenzen. Das Knie ist kein einfaches Scharniergelenk, sondern folgt in seiner Dynamik einer hochkomplexen Roll-Gleit-Bewegung mit sich verschiebender Drehachse (Abb. 1). Neben monozentrischen Lösungen, sprich, Gelenkorthesen, die eine einzige Achse als Drehpunkt nutzen, bietet der Markt zwar einige Anwendungen mit polyzentrischem Anspruch. Diese sind allerdings ebenfalls als kompromissbehaftet zu bewerten, da auch sie nicht kongruent zur menschlichen Evolute sind [1, 2].
In diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (KMU-innovativ Medizintechnik), geht das Konsortium der Fragestellung nach, ob und wie es möglich ist, in einem Gelenk für eine Knieorthese den individuellen Bewegungsumfang eines menschlichen Kniegelenks abzubilden. Ein weiteres Ziel ist es, durch die Integration aktiver und passiver dynamischer Elemente eine Stand-und-Schwungphasen-kontrollierte Orthese (SSCO) zu entwickeln.
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Am 16. April hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken den Referentenentwurf zum Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Nur wenige Tage hatten die Verbände Zeit, sich dazu zu äußern.
Kaltplasma ergänzt die Kompressionstherapie bei chronischen Wunden: Studien und Praxiserfahrungen zeigen, wie die Kombination Heilung beschleunigt, Schmerzen lindert und die Therapietreue verbessert.
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Die OTWorld bekommt 2026 ein neues Format: Der „OTWorld eSummit“ zeigt, wie Digitalisierung in der Hilfsmittelbranche funktioniert. Das Publikum erwarten Live-Demos, Podien, Rundgänge und konkrete Lösungen zur elektronischen Verordnung (eVO). Frank Rudolf, Referent für Heil- und Hilfsmittel beim AOK-Bundesverband, will dort Klartext reden und Diskussionen anstoßen.
Mit den „Zahlen des Monats“ präsentieren der Verlag Orthopädie-Technik und die Opta-Data-Gruppe die wichtigsten Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche.
Bei der 9. Fachtagung der DGIHV in Salzburg diskutierten Experten länderübergreifend über Strukturen, Fachkräftemangel und Zukunft der Hilfsmittelversorgung im DACH-Raum.
Nach seiner Ausbildung zum Orthopädietechniker suchte Hendrik Schoeneich nach einer neuen Herausforderung und entschied sich für den Studiengang Orthopädie- und Rehabilitationstechnik. Durch die Kooperation der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (Bufa) und der Fachhochschule (FH) Dortmund erwarb er so parallel seinen Meister- und Bachelortitel.
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Zum 75. Kongress der Studiengemeinschaft Orthopädieschuhtechnik traf sich die Branche in Osnabrück, um aktuelle Entwicklungen der Fußversorgung und die Zukunft des Handwerks zu diskutieren.
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Die Corona-Pandemie beschäftigt Hilfsmittelversorger nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Welche Ideen bringt der Blick über die Grenze – wie sieht die globale Perspektive auf die gegenwärtigen Herausforderungen aus?
Applaus für Orthopädie‑, Orthopädieschuh- und Rehatechniker oder für Sanitätshausangestellte? Wird die Branche in Deutschland als #systemrelevant wahrgenommen – und welche Leistungen sind dafür gefordert?
Unter dem Vorsitz von Alf Reuter (Präsident, BIV-OT) debattieren Vertreter von europaweit agierenden Fachverbänden und Zertifizierungsstellen über den Vorbereitungsstand der Gesundheitsbranche auf die EU-Medizinprodukteverordnung, die im Mai 2021 endgültig in Kraft treten soll.
Mehr Patienten, mehr Versorgungsqualität, aber auch mehr Bürokratie und immer Ärger mit den Krankenkassen – wie geht es den Leistungserbringern rund um die Hilfsmittelversorgung in Deutschland wirklich und welche Rolle spielt die Politik dabei?
Die Corona-Pandemie hat die Welt im Griff, stellt das Gesundheitswesen überall auf eine harte und dauerhafte Probe. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung, der sich Politiker, Ärzte, Handwerker und Pfleger weltweit stellen müssen.
Mit Ben Bake (Vorstandsvorsitzender, Sanitätshaus Aktuell), Patrick Grunau (Fachbereichsleiter Unternehmenskommunikation & Marketing, Rehavital), Alf Reuter (Präsident, BIV-OT) und Stephan Jehring (Präsident, ZVOS) hat sich Moderator Henning Quanz Vertreter der Hilfsmittelversorgung in Deutschland ins Studio eingeladen.
Bis zur Corona-Pandemie galt die Einführung der MDR (Medical Device Regulation) als größter Einschnitt für die Hilfsmittelversorgung. Die Übergangsfrist der Regulierung endet aufgrund von Corona erst Ende Mai 2021. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und Corona wird auch im kommenden Jahr noch die Gesellschaft du das Gesundheitswesen beschäftigen.
Die Corona-Pandemie stellt die Hilfsmittelversorgung in Deutschland vor neue Herausforderungen. Welche Lösungen bieten Industrie und Handwerk in Kooperation miteinander an?
Von der reinen Präsenzveranstaltung zum digitalen Event: Welche Bilanz ziehen Veranstalter Martin Buhl-Wagner (Geschäftsführer, Leipziger Messe) und Alf Reuter (Präsident, BIV-OT), Kongresspräsident Michael Schäfer und die Kongressteilnehmer Prof. Dr. Martin Engelhardt, Vorstandsmitglied des Partnerverbandes GOTS, sowie Merkur Alimusaj (Leitung Technische Orthopädie, Universitätsklinikum Heidelberg) nach drei Tagen OTWorld.connect?
Th. Schmalz, H. Drewitz, K. Burkhardt
Das Potenzial von Orthesen, die im Rahmen der konservativen Behandlung der Gonarthrose verwendet werden können, wird bisher nur unzureichend genutzt. Im Beitrag werden die Wirkprinzipien der gegenwärtig nutzbaren Orthesenarten (Knieorthesen, Unterschenkelorthesen und Schuhranderhöhungen) unter Auswertung der einschlägigen internationalen Forschungsliteratur aus biomechanischer Sicht zusammengefasst und bezüglich Zuverlässigkeit und quantitativer Wirkung miteinander verglichen. Dies wird ergänzt durch Empfehlungen aus der Versorgungspraxis und soll somit Orthopädietechniker bei der Auswahl der für den Patienten optimalen individuellen Lösung unterstützen.