Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gaben die Geschäftsführenden Meike Rahm und Marco Hammerstein das Zentrum offiziell frei. Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes wurde das Gebäude erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Bei geführten Rundgängen erhielten die Gäste Einblicke in die neuen Räumlichkeiten: vom Kundenbereich über Beratungskabinen bis hin zu den Produktionsstätten, in denen künftig Hilfsmittel gefertigt und angepasst werden.
Ein besonderer Fokus lag dabei auf den integrierten Versorgungsprozessen, die Beratung, Fertigung und Anpassung räumlich zusammenführen. Teil des Konzepts ist auch die sogenannte „Rahm Innovationswelt“. In dem interaktiven Ausstellungsbereich präsentiert das Unternehmen seine Entwicklung sowie zentrale Versorgungsfelder. Digitale Inhalte ergänzen die Ausstellung, darunter auch persönliche Geschichten von Versorgten, die Einblicke in individuelle Lebenssituationen und Versorgungsverläufe geben. Das Technologie- und Innovationscenter vereint unterschiedliche Bereiche der Hilfsmittelversorgung unter einem Dach. Dazu zählen neben der klassischen Orthopädietechnik unter anderem Prothesenversorgung, Silikonversorgungen, Angebote für neurologische Erkrankungen, Kinderversorgung sowie die Anpassung orthopädischer Maßschuhe und Schuhzurichtungen. Digitale Versorgungslösungen sollen diese Angebote ergänzen. Neben der Versorgung will rahm das Zentrum künftig auch als Plattform für Austausch und Wissensvermittlung nutzen. Geplant sind Informationsveranstaltungen und Aktionsformate, die Einblicke in Versorgungsprozesse geben und den Dialog zwischen Fachkräften, Betroffenen und weiteren Akteuren fördern sollen.



