Die OTWorld feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen – und damit ein halbes Jahrhundert Innovation und Fortschritt in der Orthopädie-Technik. Anlässlich dieses Jubiläums hat die OT-Redaktion Stimmen aus der Branche eingeholt, die zeigen, wie sich die OTWorld entwickelt hat und welche persönlichen Momente – ob überraschend, witzig oder besonders bewegend – unvergessen bleiben.
Niklas Brusten
Das Knie gehört zweifellos zu den Gelenken mit dem komplexesten Bewegungsmuster im menschlichen Körper. Hingegen sind orthetische Hilfsmittel für Anwender mit Einschränkungen in diesem Bereich selten auf diese Komplexität ausgelegt. Der aus fertigungstechnischer Sicht naheliegende Ansatz bei der Erstellung von Orthesen, den physiologischen Gelenkachsen mit einem einfachen Scharnier zu folgen, stößt beim menschlichen Kniegelenk rasch an signifikante Grenzen. Das Knie ist kein einfaches Scharniergelenk, sondern folgt in seiner Dynamik einer hochkomplexen Roll-Gleit-Bewegung mit sich verschiebender Drehachse (Abb. 1). Neben monozentrischen Lösungen, sprich, Gelenkorthesen, die eine einzige Achse als Drehpunkt nutzen, bietet der Markt zwar einige Anwendungen mit polyzentrischem Anspruch. Diese sind allerdings ebenfalls als kompromissbehaftet zu bewerten, da auch sie nicht kongruent zur menschlichen Evolute sind [1, 2].
In diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (KMU-innovativ Medizintechnik), geht das Konsortium der Fragestellung nach, ob und wie es möglich ist, in einem Gelenk für eine Knieorthese den individuellen Bewegungsumfang eines menschlichen Kniegelenks abzubilden. Ein weiteres Ziel ist es, durch die Integration aktiver und passiver dynamischer Elemente eine Stand-und-Schwungphasen-kontrollierte Orthese (SSCO) zu entwickeln.
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Der Referentenentwurf für ein GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV‑BStabG) ist in der vergangenen Woche publik geworden, am vergangenen Montag, 20. April, fanden die Anhörungen der stellungsnahmeberechtigten Verbände statt und am 29. April soll der Gesetzesentwurf offiziell vorgelegt werden.
Kaltplasma ergänzt die Kompressionstherapie bei chronischen Wunden: Studien und Praxiserfahrungen zeigen, wie die Kombination Heilung beschleunigt, Schmerzen lindert und die Therapietreue verbessert.
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Die OTWorld bekommt 2026 ein neues Format: Der „OTWorld eSummit“ zeigt, wie Digitalisierung in der Hilfsmittelbranche funktioniert. Das Publikum erwarten Live-Demos, Podien, Rundgänge und konkrete Lösungen zur elektronischen Verordnung (eVO). Frank Rudolf, Referent für Heil- und Hilfsmittel beim AOK-Bundesverband, will dort Klartext reden und Diskussionen anstoßen.
Mit den „Zahlen des Monats“ präsentieren der Verlag Orthopädie-Technik und die Opta-Data-Gruppe die wichtigsten Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche.
Bei der 9. Fachtagung der DGIHV in Salzburg diskutierten Experten länderübergreifend über Strukturen, Fachkräftemangel und Zukunft der Hilfsmittelversorgung im DACH-Raum.
Nach seiner Ausbildung zum Orthopädietechniker suchte Hendrik Schoeneich nach einer neuen Herausforderung und entschied sich für den Studiengang Orthopädie- und Rehabilitationstechnik. Durch die Kooperation der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (Bufa) und der Fachhochschule (FH) Dortmund erwarb er so parallel seinen Meister- und Bachelortitel.
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Zum 75. Kongress der Studiengemeinschaft Orthopädieschuhtechnik traf sich die Branche in Osnabrück, um aktuelle Entwicklungen der Fußversorgung und die Zukunft des Handwerks zu diskutieren.
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K. Lechler, L. Tronicke, St. Raspopovic, F. Petrini, A. Ö. Sverrisson, Á. Alexandersson
Heutige Beinprothesen vermitteln kein aktives sensorisches Feedback. Prothesenträger müssen daher sensorische Reize, die über den Stumpf wahrgenommen werden, neu verstehen und interpretieren lernen. Ein sensorisches Feedback beeinflusst jedoch die Fähigkeit des Anwenders, die Prothese anzusteuern, was sich wiederum auf die Balance und das Gangbild auswirkt. Dieser Artikel fasst zwei Studien zu diesem Thema zusammen und berichtet darüber, inwiefern vier Nervenimplantate durch Signalübertragung von Sensoren im Prothesenkniegelenk die verlorengegangene direkte Wahrnehmung von Bodenkontakt und Kniegelenksbewegung wiederherstellen können. Die nachgebildete Propriozeption und der zeitgleich wiederhergestellte Tastsinn führen zu messbarer Mobilitätsverbesserung, reduziertem Sturzrisiko, geringerem Energieverbrauch und weniger Phantomschmerzen.
S. Matyssek, F. Capanni
Die Instrumentierung von Hilfsmitteln und die damit einhergehende Ausstattung einer orthopädischen Versorgung mit Sensorsystemen spielt in der praktischen Anwendung bisher eine eher untergeordnete Rolle. Die Möglichkeiten, die sich mit einem breit einsetzbaren, individualisierbaren und modular aufgebauten Messsystem ergeben, sind allerdings immens. In Kooperation zwischen dem Sanitätshaus Häussler und der Technischen Hochschule Ulm wurde ein funktionsfähiges Gesamtsystem entwickelt, das in vielfältiger Hinsicht die Versorgungsqualität verbessern kann. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei zum einen auf die messtechnische Erfassung der Druckverteilung zwischen Patient und Hilfsmittel und zum anderen auf die Interpretation von Verformungen individuell ausgelegter Passteile (beispielsweise Carbonfedern in Orthesen). Damit wird nicht nur die Druckverteilung objektiv bewertbar, sondern durch ein intelligentes Warnsystem auch ein höheres Maß an Sicherheit erzeugt.
Wie geht sichere Kommunikation über WhatsApp für Handwerker und kleine Unternehmen, für orthopädietechnische Betriebe und Sanitätshäuser?
Prof. Dr. med. habil. Wolfram Mittelmeier ist Klinikdirektor der orthopädischen Klinik und Poliklinik in Rostock. Darüber hinaus ist er Facharzt für Orthopädie, spezielle Orthopädische Chirurgie, Kinderorthopädie und Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie. Seit September 2019 amtiert Mittelmeier als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV). Im folgenden Gastbeitrag nimmt er Stellung zur aktuellen Corona-Krise.
Im Rahmen des 50. ACADEMY-Jahresmeetings American Academy of Orthotists and Prosthetists (AAOP), das vom 4. bis zum 7. März 2020 in Chicago stattfand, kam in diesem Jahr erstmals eine kooperatives Programmformat in Zusammenarbeit mit der OTWorld zum Zuge.
Am 26. Mai 2020 sollte die Übergangsfrist für die Einführung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) enden*. Die MDR sieht unter anderem vor, dass Hersteller von Medizinprodukten alle Prozesse nach Inverkehrbringung ihrer Produkte definieren und überwachen.
Fehlende Schutzausrüstung, Patientinnen und Patienten mit teils schwerwiegenden Vorerkrankungen – wie gehen Sanitätshäuser und orthopädietechnische Betriebe mit den Herausforderungen der Corona-Krise um?
Initiiert wurde die Untersuchung durch Baldur Berg, ehemaliges Vorstandsmitglied des BIV-OT und Obermeister der Landesinnung für Orthopädie-Technik Sachsen-Anhalt. Die FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH bringt statistisches Know-how und ihre Erfahrung mit Online-Umfragen ein.
Wie können systemrelevante Sanitätshäuser während der Corona-Pandemie ihren Aufgaben nachkommen und gleichzeitig für den größtmöglichen Schutz vor Ansteckung ihrer Kunden und Mitarbeiter sorgen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Henning Beermann, Orthopädietechnik-Meister und Geschäftsführer des Sanitätshauses Beermann im Gespräch mit der OT.
Mit der Belegschaft, strategischen Allianzen und kreativen Geschäftsmodellen raus aus der Corona-Krise: Geschäftsführer, kaufmännisch Verantwortliche oder Betriebs- und Filialleiter von Sanitätshäusern und orthopädie-technischen Werkstätten stehen in der Verantwortung, dass ihre Häuser die Corona-Pandemie wirtschaftlich überstehen. Strategie- und Maßnahmentipps hierzu gibt Diplom-Kaufmann und Unternehmensberater Christoph Herbe.