Prothetik

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Mit Pro­the­se durch die Wüste

Mit Kar­te, Kom­pass und Pro­the­se durch die Wüs­te: Ophé­lie Jonin erzählt im OT-Inter­view von ihrem außer­ge­wöhn­li­chen Aben­teu­er in Marokko.

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Kon­ser­va­tiv vor ope­ra­tiv: Pati­en­ten­bei­spie­le erfolg­rei­cher Ver­sor­gun­gen an der unte­ren Extremität

Ulrich Haf­ke­mey­er, Cars­ten Kra­mer
Die indi­vi­du­el­len ortho­pä­die­tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, Pati­en­ten mit schwe­ren kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen zu ver­sor­gen, sind so viel­fäl­tig wie die unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen der Befun­de. Hier­in liegt die Chan­ce, erfolg­reich zu ver­sor­gen, aber auch das Risi­ko zu schei­tern. Letz­te­res lässt sich durch tech­ni­sche Wei­ter­ent­wick­lun­gen und durch selbst­kri­ti­sches Hin­ter­fra­gen häu­fig kor­ri­gie­ren, wozu jedoch ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team not­wen­dig ist, das frei von Zwän­gen und Abhän­gig­kei­ten agie­ren muss.
Im Fol­gen­den wer­den hier zwei sehr unter­schied­li­che Pati­en­ten vor­ge­stellt mit einer sehr unter­schied­li­chen Ana­mne­se, die jedoch ein gemein­sa­mes Ziel ver­bin­det: eine mög­lichst umfang­rei­che Teil­ha­be zu erlan­gen, ein unab­hän­gi­ges und selbst­be­stimm­tes Leben zu füh­ren und frei geh­fä­hig zu wer­den. Wie unter­schied­lich die Wege zur Errei­chung der Zie­le ortho­pä­die­tech­nisch gestal­tet wur­den, kann der Leser in Text, Bild und Vide­os ein­drück­lich nachvollziehen.

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PLUSProthetik

Implan­tat-Tech­no­lo­gie ermög­licht intui­ti­ve­re Prothesensteuerung

Eine neue neu­ro­mus­ku­lä­re Implan­tat-Tech­no­lo­gie soll die intui­ti­ve Steue­rung myo­elek­tri­scher Arm­pro­the­sen deut­lich verbessern.

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Die besondere VersorgungPLUS

Nicht mehr ins Schwit­zen kommen

Som­mer, Son­ne, Wär­me: Was eigent­lich für gute Lau­ne sor­gen soll, ist für Pro­the­sen­trä­ger zum Teil ein zwei­fel­haf­tes Ver­gnü­gen. Denn bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren gera­ten sie ins Schwit­zen, was zu Feuch­tig­keit, Haut­ir­ri­ta­tio­nen und vor allem zu einer deut­li­chen Ein­schrän­kung des Tra­ge­kom­forts führt. Mit einem inno­va­ti­ven Sys­tem aus atmungs­ak­ti­vem Liner und einer Opti­mie­rung des Schafts kann hier Abhil­fe geschaf­fen werden.

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OTWorld

Work­shop beleuch­tet Auf­bau einer Oberschenkelprothese

Feh­ler gehö­ren zum All­tag, doch gera­de dort, wo sie sich auf die Lebens­qua­li­tät von Men­schen aus­wir­ken, kön­nen selbst kleins­te Unge­nau­ig­kei­ten gro­ße Fol­gen haben. Wie sich das bei Pati­en­ten mit Ober­schen­kel­pro­the­se bemerk­bar macht, das zeigt ein Work­shop auf der OTWorld.

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FachartikelPeer ReviewPLUS

Mit jedem Schritt ver­bun­den – ers­te Ent­wick­lungs­er­geb­nis­se des „Vario­Foot“

Dani­el Mer­bold
Durch eine Ampu­ta­ti­on des Beins wird der betrof­fe­ne Mensch im All­tags­le­ben vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen gestellt, sei es beim all­täg­li­chen Gehen und Ste­hen auf unter­schied­li­chen Unter­grün­den, beim Tra­gen von Gegen­stän­den oder auch in der sozia­len Inte­gra­ti­on [1–3]. Die Pro­the­se muss den indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen und Bedürf­nis­sen gerecht wer­den. Der heu­ti­ge Stand der Tech­nik ermög­licht es zwar, den ver­lo­re­nen Teil des Bewe­gungs­ap­pa­rats zu einem gro­ßen Teil zu erset­zen, jedoch bleibt die Sen­so­rik der ampu­tier­ten Glied­ma­ße weit­ge­hend ver­lo­ren. Die­ser Ver­lust spie­gelt sich bei­spiels­wei­se in einer erhöh­ten Sturz­ge­fahr wider und hat somit einen direk­ten Ein­fluss auf die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen [4, 5].
Im vor­lie­gen­den Pro­jekt „Vario­Foot“ – geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR – ehe­mals BMBF) – wur­den genau hier ange­setzt (Abb. 1). Hier­zu wur­de ein Pro­the­sen­fuß in Gän­ze kon­stru­iert und ent­wi­ckelt, der inner­halb sei­ner mecha­ni­schen Struk­tur mit Sen­so­ren instru­men­tiert ist, Infor­ma­tio­nen auf­nimmt, bewer­tet und durch Schwin­gungs­ak­to­ren ein vibrot­ak­ti­les Feed­back über den Pro­the­sen­schaft übermittelt. 

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