Wenn sich im kommenden Monat die Tore der Leipziger Messe öffnen, dann präsentieren Hersteller aus dem In- und Ausland den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der OTWorld wieder ihre Neuigkeiten, Dienstleistungen und Weiterentwicklungen.
Niklas Brusten
Das Knie gehört zweifellos zu den Gelenken mit dem komplexesten Bewegungsmuster im menschlichen Körper. Hingegen sind orthetische Hilfsmittel für Anwender mit Einschränkungen in diesem Bereich selten auf diese Komplexität ausgelegt. Der aus fertigungstechnischer Sicht naheliegende Ansatz bei der Erstellung von Orthesen, den physiologischen Gelenkachsen mit einem einfachen Scharnier zu folgen, stößt beim menschlichen Kniegelenk rasch an signifikante Grenzen. Das Knie ist kein einfaches Scharniergelenk, sondern folgt in seiner Dynamik einer hochkomplexen Roll-Gleit-Bewegung mit sich verschiebender Drehachse (Abb. 1). Neben monozentrischen Lösungen, sprich, Gelenkorthesen, die eine einzige Achse als Drehpunkt nutzen, bietet der Markt zwar einige Anwendungen mit polyzentrischem Anspruch. Diese sind allerdings ebenfalls als kompromissbehaftet zu bewerten, da auch sie nicht kongruent zur menschlichen Evolute sind [1, 2].
In diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (KMU-innovativ Medizintechnik), geht das Konsortium der Fragestellung nach, ob und wie es möglich ist, in einem Gelenk für eine Knieorthese den individuellen Bewegungsumfang eines menschlichen Kniegelenks abzubilden. Ein weiteres Ziel ist es, durch die Integration aktiver und passiver dynamischer Elemente eine Stand-und-Schwungphasen-kontrollierte Orthese (SSCO) zu entwickeln.
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Neue Finanzpläne, große Auswirkungen? Ein Online-Talk zeigte, was der Bericht der Finanzkommission Gesundheit für die Hilfsmittelbranche bedeuten könnte.
Kaltplasma ergänzt die Kompressionstherapie bei chronischen Wunden: Studien und Praxiserfahrungen zeigen, wie die Kombination Heilung beschleunigt, Schmerzen lindert und die Therapietreue verbessert.
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Im Dezember 2025 ist das NIS-2-Umsetzungsgesetz in Deutschland verabschiedet worden. Es verpflichtet Betriebe, Unternehmen und Organisation dazu, mehr für ihre IT-Sicherheit zu tun und dies entsprechend nachzuweisen.
Bei der 9. Fachtagung der DGIHV in Salzburg diskutierten Experten länderübergreifend über Strukturen, Fachkräftemangel und Zukunft der Hilfsmittelversorgung im DACH-Raum.
Große Bühne für den Meisterjahrgang 2025/2026: Die Bundesfachschule für Orthopädie-Technik in Dortmund verabschiedete ihre Absolventen mit Appellen an Netzwerk, Verantwortung und Zukunftsgestaltung im Handwerk.
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Zum 75. Kongress der Studiengemeinschaft Orthopädieschuhtechnik traf sich die Branche in Osnabrück, um aktuelle Entwicklungen der Fußversorgung und die Zukunft des Handwerks zu diskutieren.
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Im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse in München trafen sich die Führungskräfte der Wirtschaftsverbände – Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHK) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft.
Gestern noch eine Idee, heute schon eine Neuheit und morgen vielleicht der Standard? Um Innovationen im Bereich Lymphologie zu fördern und deren Impulsgeber:innen zu würdigen, vergibt die Julius Zorn GmbH (Juzo) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Physikalische Medizin und Rehabilitation der Charité – Universitätsmedizin Berlin im kommenden Jahr erstmals eine mit 5.000 Euro dotierte internationale Auszeichnung.
Das Stoma ist die Achillesferse eines transkutanen osseointegrierten Prothesensystems (TOPS), sagt Dr. med. Alexander Ranker von der Medizinischen Hochschule Hannover im Gespräch mit der OT-Redaktion. Der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin hat im Arbeitskreis Rehabilitation der Arbeitsgemeinschaft (AG) TOPS an einer Broschüre mit Tipps für die tägliche Stoma-Pflege mitgearbeitet, die beim Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen e. V. (BMAB) erschienen ist. Aktuell entwickelt der Arbeitskreis eine Reha-Leitlinie nach TOPS-Versorgung.
Keine Leistungskürzungen im Gesundheitswesen hat Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach versprochen. Am 27. Juli 2022 hat das Bundeskabinett den Entwurf aus seinem Haus für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz beschlossen. Bereits der Referentenentwurf sorgte für viel Kritik, Leistungskürzungen werden befürchtet.
Mit Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr zieht die Sanitätshaus Aktuell AG eine positive Bilanz: Mit einem Gesamtumsatz von 365 Millionen Euro kann das Unternehmen gegenüber 2020 erneut eine Steigerung vorweisen, die sich auch in der Dividendenausschüttung widerspiegelt.
Wer zukünftig seine Meisterprüfung nach dem Besuch des Meisterlehrgangs an der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (Bufa) in Dortmund erfolgreich ablegt, der hat die Chance auf eine Prämie von bis zu 3.000 Euro. Die neue Regierungskoalition von CDU und Bündnis 90/Die Grünen hat sich im Koalitionsvertrag auf eine entsprechende Regelung geeinigt.
Beim Besuch des Sanitätshauses Dechet in ihrem Wahlkreis in Roth hat sich Bundestagsabgeordnete Kristine Lütke (FDP) ein Bild von einer wohnortnahen und qualitätsgesicherten Hilfsmittelversorgung gemacht. Welche Bedeutung dieser zukommt, zeigte nicht nur der Betrieb selbst auf, auch weitere Branchenvertreter:innen waren vor Ort, um auf aktuelle Themen und Herausforderungen aufmerksam zu machen.
„Neue“ oder „alte“ Normalität – am Ende dürfte es Stefan Bieringer, Direktor der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (Bufa), ein Stück weit egal gewesen sein, denn die Gastgeber des 13. Symposiums, das Bufa und Klinikum Dortmund gemeinsam ausrichteten, konnten in diesem Jahr erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht nur Teilnehmer:innen an den Bildschirmen begrüßen, sondern blickten auch in viele Gesichter – zum Beispiel von Berufsschüler:innen, Meisterschüler:innen und Expert:innen, die den Weg nach Dortmund angetreten hatten.
Bereits im Juni 2022 fragte der Münchener Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger (CSU) die Bundesregierung nach dem derzeitigen Stand der Online-Einlagenversorgung. Zum Hintergrund: Ein Hamburger Sanitätshaus hatte mit der Barmer einen Vertrag zu einer sogenannten E‑Versorgung mit Einlagen geschlossen und ist damit bei Fachverbänden, Ärzt:innen, Orthopädieschuhtechniker:innen und Orthopädietechniker:innen auf großes Unverständnis gestoßen.