Exo­ske­letta­le Anbin­dung der Pro­the­se an das Femur­im­plan­tat bei trans­fe­mo­ra­ler Ampu­ta­ti­on (Step 3) – eine Arbeitshilfe

G. Kretschmer
Im fol­gen­den Arti­kel wird Schritt für Schritt die exo­ske­letta­le Anbin­dung der Pro­the­se an das osseo­in­te­grier­te Implan­tat erläu­tert. Die­se Arbeits­hil­fe beschreibt ins­be­son­de­re die Auf­ga­ben­stel­lung für die Ortho­pä­die­tech­nik in die­sem Zusam­men­hang und erläu­tert wich­ti­ge tech­ni­sche Details, begin­nend mit der Ver­sor­gungs­pla­nung vor Step 2 (Ope­ra­ti­on zur Anla­ge des Sto­ma­ka­nals mit Ein­brin­gung des Dop­pel­ko­nus) und den ers­ten Arbei­ten am Pati­en­ten nach der Ope­ra­ti­on in Step 2. Die all­ge­mei­nen Kon­struk­ti­ons­prin­zi­pi­en einer Pro­the­sen­ver­sor­gung nach Osseo­in­te­gra­ti­on (Endo-Exo-Pro­the­se) sind dem einer her­kömm­li­chen zwar ähn­lich, aber allein das Feh­len des Pro­the­sen­schaf­tes mit sei­nen viel­fäl­ti­gen Adap­ti­ons­mög­lich­kei­ten zur Jus­tie­rung des dista­len Bau­ab­schnit­tes erfor­dert eine exak­te Vor­ab-Kon­struk­ti­on. Dazu sind in die­sem Arti­kel hilf­rei­che Para­me­ter und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Gra­fi­ken auf­ge­führt. Ergänzt wird er durch wich­ti­ge Emp­feh­lun­gen zur Nach­sor­ge, und er benennt viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten zur Opti­mie­rung die­ser Versorgungsform.

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OTWorld: Ver­sor­gungs­all­tag der Zukunft im Blick

Noch ein Drei­vier­tel­jahr, bis die OTWorld 2022 ihre Tore wie­der öff­net.  Zu den hei­ßes­ten The­men, die vom 10. bis 13. Mai 2022 auf dem Pro­gramm ste­hen, gehört die Ver­bin­dung von Tar­get Mus­cle Rein­ner­va­ti­on (TMR) – ein Ner­ven­trans­fer, der armam­pu­tier­ten Men­schen eine intui­ti­ve Steue­rung ihrer Pro­the­se ermög­licht – und der Osseo­in­te­gra­ti­on. Wer wis­sen möch­te, wie weit neu­es­te Pro­jek­te gedie­hen sind und wie die­se Tech­no­lo­gie bei den Patient:innen in der Pra­xis ankommt, soll­te sich die Key­note „TMR und Osseo­in­te­gra­ti­on“ mit dem Fokus auf Ampu­ta­tio­nen ober­halb des Ell­bo­gens vor­mer­ken – zugleich das ers­te „Tan­dem-For­mat“ auf der OTWorld über­haupt. Das OT-Inter­view mit Univ.-Prof. Dr. Oskar C. Asz­mann ver­rät eini­ge Details vorab.

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Die Elf des Jah­res 2020

Die Viel­falt an Bei­trä­gen ist auch 2020 so groß gewe­sen wie das Ver­sor­gungs­spek­trum der Branche.

Für die ruhi­gen Tagen zwi­schen Weih­nach­ten und Neu­jahr haben wir einen klei­nen Rück­blick zusam­men­ge­stellt, der dies exem­pla­risch dokumentiert.

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OTWorld.connect: Top-Tipps für Tag 3

Die OTWorld.connect öff­net vom 27. bis 29. Okto­ber ihre digi­ta­len „Türen” und bie­tet mit 250 Bei­trä­gen aus über 20 Län­dern ein umfang­rei­ches Pro­gramm. Die Redak­ti­on des Ver­lags für Ortho­pä­die-Tech­nik stellt aktu­ell ihre Top-Tipps des Tages vor.

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Osseo­in­te­gra­ti­on: Nach­fra­ge beim BUFA-Nachwuchs

Vom gro­ßen Inter­es­se sei­ner Schü­ler am Ver­fah­ren der Osseo­in­te­gra­ti­on berich­tet Ralph Beth­mann, Fach­leh­rer für Hüftex‑, OS- und Knie­ex­pro­the­tik an der Bun­des­fach­schu­le für Ortho­pä­die-Tech­nik e.V. (BUFA).

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Wich­ti­ge Säu­len im osseo­in­te­gra­ti­ven Versorgungskonzept

Am BG Kli­ni­kum Berg­manns­trost Hal­le wur­de im April 2018 der ers­te Pati­ent osseo­in­te­gra­tiv ver­sorgt. Dr. med. Horst H. Asch­off, Lei­ter der Sek­ti­on Endo-Exo-Pro­the­tik der Unfall­chir­ur­gi­schen Kli­nik der Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver, unter­stütz­te bei der Ein­füh­rung des Verfahrens. 

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Trans­ku­ta­ne osseo­in­te­grier­te Pro­the­sen­sys­te­me (TOPS)

P. Schrö­ter, Ch. Mül­ler, B. Oelß­ner
Majo­ram­pu­ta­tio­nen stel­len für Betrof­fe­ne einen erheb­li­chen Ein­schnitt in ihre Lebens­füh­rung dar. Seit es Ampu­ta­tio­nen gibt, ver­sucht der Mensch, den Funk­ti­ons­ver­lust mit pro­the­ti­schen Hilfs­mit­teln aus­zu­glei­chen. Dabei stel­len schaft­ge­führ­te Pro­the­sen­sys­te­me den “Gold­stan­dard” der Ver­sor­gung dar. Aber jeder Anwen­der kennt die mög­li­chen Weich­teil­pro­ble­me. Die­se füh­ren unter Umstän­den nicht nur zur ein­ge­schränk­ten, son­dern manch­mal sogar zur unmög­li­chen Nut­zung der Pro­the­se. Seit den 90er Jah­ren des 20. Jahr­hun­dert wird mitt­ler­wei­le welt­weit an der Mög­lich­keit kno­chen­ge­führ­ter Pro­the­sen­sys­te­me geforscht und damit auch bereits sicher ver­sorgt. Die kno­chen­ge­führ­te Exo­pro­the­se stellt mitt­ler­wei­le eine fest eta­blier­te Ver­sor­gungs­al­ter­na­ti­ve für Anwen­der mit nicht aus­rei­chen­dem Reha­bi­li­ta­ti­ons­er­folg einer schaft­ge­führ­ten Pro­the­se dar. Der fol­gen­de Arti­kel ver­mit­telt einen ori­en­tie­ren­den Über­blick über die Geschich­te, ver­schie­de­ne Implan­tat­de­signs und die Grund­prin­zi­pi­en trans­ku­tan osseo­in­te­grier­ter Pro­the­sen­sys­te­me (TOPS). Zudem wird das Vor­ge­hen in der Kli­nik für Unfall- und Wie­der­her­stel­lungschir­ur­gie des berufs­ge­nos­sen­schaft­li­chen Kli­ni­kums Berg­manns­trost dargestellt.

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Osseo­in­te­gra­ti­on bei trans­hu­me­ra­ler Ampu­ta­ti­on: Vor­tei­le, Her­aus­for­de­run­gen und Limitationen

A. Stur­ma, C. Gstött­ner, St. Sal­min­ger, O. C. Aszmann 
Die Ver­sor­gung hoher Armam­pu­ta­tio­nen stellt nach wie vor eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für das betreu­en­de medi­zi­ni­sche und ortho­pä­die­tech­ni­sche Team dar. Obwohl meist viel Zeit und Ener­gie von Chir­ur­gen, The­ra­peu­ten und Ortho­pä­die­tech­ni­kern in eine gute pro­the­ti­sche Lösung inves­tiert wird, sind Pati­en­ten oft­mals mit dem Ergeb­nis unzu­frie­den und tra­gen ihre Pro­the­sen wenig. Einer der Haupt­grün­de dafür ist feh­len­der Tra­ge­kom­fort sowie durch den Schaft beding­te Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen in der Schul­ter. Seit eini­gen Jah­ren bie­tet die Osseo­in­te­gra­ti­on einen Ansatz, um die­sen Pro­ble­men ent­ge­gen­zu­wir­ken. Dabei wird ein Implan­tat im rest­li­chen Ober­arm­kno­chen chir­ur­gisch ver­an­kert. Die­ses Implan­tat durch­tritt dann die Haut und ermög­licht es somit, die Pro­the­se direkt am exter­nen Teil (“Abut­ment”) zu fixie­ren. Dadurch wird eine Ver­an­ke­rung der Pro­the­se über das Implan­tat am Kno­chen geschaf­fen, und ein Schaft im klas­si­schen Sin­ne ist nicht mehr not­wen­dig. Eine sol­che Ver­sor­gung wird auch als Endo-Exo-Pro­the­se bezeich­net. Wie in die­sem Arti­kel im Detail beschrie­ben wird, kann mit Hil­fe von Osseo­in­te­gra­ti­on eine sta­bi­le Anbin­dung der Pro­the­se an den Stumpf sowie ein Erhalt der Beweg­lich­keit in der Schul­ter erreicht werden. 

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Neue Dimen­sio­nen in der pro­the­ti­schen Extre­mi­tä­ten­re­kon­struk­ti­on ‑TMR meets Osseointegration

J. Ernst, E. And­res, J. Böt­ti­cher, L. Jäger, R. Hel­bing, B. Oelß­ner, S. Rei­nelt, D. Wüs­te­feld, M. Wit­tich, W. Leh­mann, R. Bra­ne­mark, F. Braatz, G. Fel­me­rer
Schaft­pro­ble­me und Schmer­zen sind die häu­figs­ten Pro­ble­me, die zu einer Ableh­nung und zur ins­ge­samt sehr nied­ri­gen Akzep­tanz­ra­te ins­be­son­de­re pro­the­ti­scher Ver­sor­gun­gen der obe­ren Extre­mi­tät füh­ren. Durch die direk­te Anbin­dung osseo­in­te­grier­ter Pro­the­sen ans Ske­lett kön­nen die Pro­ble­me der Schaft­pro­the­sen­ver­sor­gung ver­mie­den werden.

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