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DGIHV lädt ein nach Berlin

Die Deut­sche Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung e.V. (DGIHV) lädt am 19. Sep­tem­ber zur zwei­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung und Fach­ta­gun­gen nach Ber­lin. Bei der Fach­ta­gung ste­hen die The­men Digi­ta­li­sie­rung und Gesund­heits­po­li­tik im Fokus. Zu ers­te­rem wird Dipl.-Ing Ulrich Wege­ner von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin einen Blick auf die Reha­bi­li­ta­ti­on 4.0 werfen.

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Blick auf die Viel­falt der Rehabilitation

Die inter­na­tio­na­le Reha- und Pfle­ge­bran­che sorgt vom 26. bis 29. Sep­tem­ber 2018 auf dem Düs­sel­dor­fer Mes­se­ge­län­de für eine Reha­ca­re der Rekor­de. 960 Aus­stel­ler aus 40 Län­dern, dar­un­ter 546 aus­län­di­sche Betei­li­gun­gen, prä­sen­tie­ren bei der Fach­mes­se in sechs Mes­se­hal­len Hil­fen, die Men­schen mit Behin­de­rung, Pfle­ge­be­darf und im Alter den All­tag erleichtern.

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Quer­schnitt­lä­si­on im Alter – wel­che Ver­sor­gungs­mög­lich­keit ist wann indiziert?

G. Ker­ry, H.-H. Stei­ner
Nach einer trau­ma­ti­schen Rücken­mark­ver­let­zung bleibt die funk­tio­nel­le Erho­lung der neu­r­a­len Struk­tu­ren unge­wiss; jedoch lie­gen in man­chen Fäl­len har­te Kri­te­ri­en vor, die eine schnel­le ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung auch bei älte­ren Pati­en­ten bei inter­nis­ti­scher Sta­bi­li­tät unab­ding­bar machen. Durch eine evi­denz­ba­sier­te umfas­sen­de Eva­lua­ti­on der ver­schie­de­nen The­ra­pie­mög­lich­kei­ten und eine effi­zi­en­te mul­ti­dis­zi­pli­nä­re prä­ope­ra­ti­ve Vor­be­rei­tung kön­nen Lebens­qua­li­tät und Auto­no­mie älte­rer quer­schnitt­ge­lähm­ter Pati­en­ten posi­tiv beein­flusst werden.

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Exo­ske­let­te in der The­ra­pie von Rückenmarkverletzungen

R. Klein­schmidt, B. Frey­berg-Hanl, D. Kuhn
Das robo­ter­ge­stütz­te Geh­trai­ning mit Hil­fe eines Exo­ske­letts eta­bliert sich zuneh­mend im the­ra­peu­ti­schen Behand­lungs­pro­zess. Ziel des Ein­sat­zes sol­cher Sys­te­me ist sowohl die Unter­stüt­zung vor­han­de­ner Kör­per­funk­tio­nen unter prä­ven­ti­ven Gesichts­punk­ten als auch die Wie­der­erlan­gung ver­lo­ren­ge­gan­ge­ner Funk­tio­nen im Rah­men reha­bi­li­ta­ti­ver Pro­zes­se. Die Anwen­dung sol­cher Sys­te­me hat nicht nur posi­ti­ve Effek­te auf die sen­so­mo­to­ri­schen Stö­run­gen, son­dern auch auf Begleit­kom­pli­ka­tio­nen der Grund­er­kran­kun­gen sowie auf die psy­chi­sche Gesund­heit des Betrof­fe­nen. Aller­dings ist nur über die Kennt­nis der pati­en­ten­be­zo­ge­nen Bef­und­da­ten und der tech­ni­schen Para­me­ter der Sys­te­me eine schlüs­si­ge und lücken­lo­se Indi­ka­ti­ons­stel­lung für eine sinn­vol­le The­ra­pie zu errei­chen. Mit Hil­fe eines Ent­schei­dungs­al­go­rith­mus kann fest­ge­stellt wer­den, wel­che Exo­ske­lett­sys­te­me für wel­che Ein­satz­be­rei­che geeig­net sind, um das jeweils best­mög­li­che The­ra­pie­er­geb­nis für den Pati­en­ten zu erzielen.

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Moder­ne The­ra­pie­ver­fah­ren in der Behand­lung Querschnittgelähmter

R. Abel, M. Grü­nin­ger
In den letz­ten Jahr­zehn­ten hat eine rasan­te Ent­wick­lung tech­nisch anspruchs­vol­ler Trai­nings­ge­rä­te für quer­schnitt­ge­lähm­te Pati­en­ten statt­ge­fun­den. Sie erleich­tern die täg­li­che Arbeit der The­ra­peu­ten und ermög­li­chen repe­ti­ti­ves Üben sowie eine frü­he Ver­ti­ka­li­sie­rung des Pati­en­ten. Aller­dings sind sie tech­nisch auf­wen­dig und in der Anwen­dung kom­plex; in aller Regel ist spe­zi­ell geschul­tes Per­so­nal für ihren Ein­satz not­wen­dig. Auch den Nach­weis über­le­ge­ner The­ra­pie­er­geb­nis­se sind sie bis­lang schul­dig geblie­ben. Schließ­lich kön­nen sie den „Traum vom Gehen“ für die Pati­en­ten im All­tag noch nicht erfül­len – im Hin­blick auf größt­mög­li­che Mobi­li­tät ist der Roll­stuhl nach wie vor unge­schla­gen. Hier wur­de trotz allen Fort­schritts noch kein Durch­bruch erzielt.

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Part­ner­schaf­ten und Netz­wer­ke zur Umset­zung smar­ter Quar­tie­re — Nut­zer­be­tei­li­gung und Wis­sens­trans­fer zur Stär­kung von Akzeptanz

S. Leon­hardt, T. Neu­mann, M. Schnei­der, J. Schu­bert, B. Gill, T. Teich, C. Ali­p­pi
Part­ner­schaf­ten und Netz­wer­ke haben bei der Gestal­tung „smar­ter Quar­tie­re“ („intel­li­gen­ter“ städ­ti­scher Wohn­vier­tel, die beson­ders ener­gie­ef­fi­zi­ent und res­sour­cen­scho­nend kon­zi­piert sind und allen Gene­ra­tio­nen, ins­be­son­de­re auch der älte­ren, ein lebens­wer­tes Wohn­um­feld bie­ten) eine zen­tra­le Bedeu­tung, denn sie sind ent­schei­dend sowohl für die Ent­wick­lung von Quar­tie­ren als auch für die damit ver­bun­de­nen Tech­no­lo­gien und Dienst­leis­tungs­sys­te­me. Dabei spielt die Digi­ta­li­sie­rung von Dienst­leis­tun­gen und deren Ver­net­zung eine beson­de­re Rol­le. Der Bei­trag stellt mög­li­che tech­ni­sche Grund­la­gen smar­ter Quar­tie­re, deren Akzep­tanz und Ver­brei­tung sowie einen Weg zu deren Umset­zung und Ver­ste­ti­gung durch die Eta­blie­rung leis­tungs­fä­hi­ger Netz­wer­ke am Bei­spiel des Kom­pe­tenz­zen­trums „ubi­ne­um“ in Zwi­ckau vor. Der Fokus liegt dabei auf der Betei­li­gung der Nut­zer und dem Wis­sens­trans­fer zur Stei­ge­rung der Akzeptanz.

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Gerollt und getra­gen — Die Ent­de­ckung zwei­er Tragerollstühle

K. Ditt­mer
Über ein Regio­nal­mu­se­um in Güters­loh erfuhr der Autor vom Ange­bot eines Hotels in Bad Wies­see am Tegern­see, zwei „anti­ke“ Roll­stüh­le zu über­neh­men. Ein Samm­ler alter Motor­rä­der hat­te dem Hotel­be­sit­zer den Hin­weis gege­ben, dass es für die­se Roll­stüh­le sicher einen Inter­es­sen­ten gebe. Klaus Ditt­mer erwarb sie, und über Umwe­ge gelang­ten sie schließ­lich zu ihm. Erst bei ihrer Restau­rie­rung zeig­te sich, dass die 100 Jah­re alten Tra­ge­roll­stüh­le auch falt­bar sind – ein unge­wöhn­li­cher Fund, wie der Autor im Fol­gen­den näher ausführt.

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Mate­ria­li­en für die Stomaversorgung

M. Wiec­zo­rek
Für Sto­ma­trä­ger sind ent­spre­chen­de Stom­ama­te­ria­li­en ein per­ma­nen­ter Beglei­ter. Mit einer viel­fäl­ti­gen Aus­wahl an moder­nen Hilfs­mit­tel­pro­duk­ten bie­tet der heu­ti­ge Markt sowohl für unter­schied­li­che Situa­tio­nen als auch für indi­vi­du­el­le Sto­ma- und Kör­per­for­men geeig­ne­te Lösun­gen. Dabei steht beson­ders eine siche­re Haf­tung der Sto­ma­ver­sor­gung, der Schutz vor Lecka­gen sowie eine ver­läss­li­che Pro­tek­ti­on der Haut im Fokus. Jeder Sto­ma­trä­ger hat einen gesetz­li­chen Anspruch auf eine indi­vi­du­el­le, siche­re und pas­sen­de Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung, die ein selbst­be­stimm­tes und akti­ves Leben ermöglicht.

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