Covid-19: Star­ke Aus­wir­kun­gen auf Finan­zen von GKV und Gesund­heits­fonds

Die gute Nach­richt: Im 1. Halb­jahr 2020 ver­zeich­ne­ten die 105 gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen (GKV) Ein­nah­men in Höhe von 129,9 Mil­li­ar­den Euro und damit einen Ein­nah­men­über­schuss von rund 1,3 Mrd. Euro, wie das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit (BMG) bekannt gab.

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Zeit­plan der Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur auf dem Prüf­stand

Ein kon­kre­tes Datum für die Anbin­dung von Heil­mit­tel- und Hilfs­mit­teler­brin­ger sowie sons­ti­ger Leis­tungs­er­brin­ger an die Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur (TI) steht noch nicht fest.

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BIV-OT als „Held der Kri­se“ geehrt

Stell­ver­tre­tend für die bun­des­weit akti­ven Leis­tungs­er­brin­ger erhielt der Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) im Juli die Aus­zeich­nung „Held der Kri­se“. Die Ehrung für den uner­müd­li­chen Ein­satz wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie erfolg­te auf der Basis einer Online-Stu­die des Insti­tuts für Manage­ment- und Wirt­schafts­for­schung (IMWF), das gemein­sam mit dem F.A.Z.-Institut die Akti­on „Hel­den der Kri­se“ initi­iert hat.

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Start einer Natio­na­len Dia­be­tes-Stra­te­gie beschlos­sen

Der Deut­sche Bun­des­tag hat am 2. Juli den Antrag der Regie­rungs-Frak­tio­nen der CDU/CSU und SPD für einen „Start einer Natio­na­len Dia­be­tes-Stra­te­gie – Gesund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on in Deutsch­land und Ver­sor­gung des Dia­be­tes mel­li­tus ziel­ge­rich­tet wei­ter­ent­wi­ckeln“ beschlos­sen.

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BIV-OT beklagt man­geln­de poli­ti­sche Unter­stüt­zung

In einem offe­nen Brief des Bun­des­in­nungs­ver­ban­des für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) an das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit (BMG) kon­sta­tiert der Spit­zen­ver­band, dass Sani­täts­häu­ser und ortho­pä­die­tech­ni­sche Betrie­be mit den immens gestie­ge­nen Kos­ten, die ihnen die Coro­na-Pan­de­mie unter ande­rem für per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung (PSA) auf­bür­det, allein gelas­sen wer­den.

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Geneh­mi­gungs­fik­ti­on: Flä­chen­de­cken­de Kri­tik an BSG-Urteil

Am 26. Mai 2020 hat der 1. Senat des Bun­des­so­zi­al­ge­richts (BSG) unter Auf­ga­be sei­ner frü­he­ren Recht­spre­chung ent­schie­den, dass die Geneh­mi­gungs­fik­ti­on nach § 13 Abs. 3a SGB V kei­nen eigen­stän­di­gen Anspruch auf eine bean­trag­te Sach­leis­tung begrün­det. Mit dem Pati­en­ten­rech­te­ge­setz woll­te der Gesetz­ge­ber die Pati­en­ten­rech­te stär­ken und unter ande­rem die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen zu schnel­le­ren Ent­schei­dun­gen zwin­gen. Kran­ken­kas­sen muss­ten seit­dem über Anträ­ge inner­halb von drei bzw. fünf Wochen, wenn ein Gut­ach­ten ein­ge­holt wer­den muss­te, ent­schei­den. Wur­de die­se Frist ver­säumt, trat die soge­nann­te Geneh­mi­gungs­fik­ti­on ein. Die Leis­tung galt dann als geneh­migt wie bean­tragt.

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Neu­es Kon­junk­tur­pa­ket: Was für OT-Betrie­be jetzt wich­tig ist

130 Mil­li­ar­den Euro gegen die Coro­na­kri­se: Der Koali­ti­ons­aus­schuss der Bun­des­re­gie­rung hat die­se Woche wie­der die Bazoo­ka aus­ge­packt und ein neu­es Kon­junk­tur­pa­ket geschnürt.

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Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung: Dro­hen­de Ver­sor­gungs­eng­päs­se

Sani­täts­häu­ser und ortho­pä­die-tech­ni­sche Betrie­be sind für die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung mit Hilfs­mit­teln in der Coro­na-Kri­se rele­vant und müs­sen ihre Leis­tung auf­recht­erhal­ten, wenn ein wich­ti­ges Seg­ment des Gesund­heits­sys­tems nicht kol­la­bie­ren soll. Doch Lie­fer­eng­päs­se für meh­re­re Pro­dukt­grup­pen, man­geln­de per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung und Kurz­ar­beit dro­hen die flä­chen­de­cken­de Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung zu gefähr­den, wie eine bun­des­wei­te Befra­gung des Bun­des­in­nungs­ver­ban­des für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) unter Mit­glieds­be­trie­ben zu den „Coro­na-Aus­wir­kun­gen 2020“ ergab.

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Rück­kehr der Hilfs­mit­tel-Aus­schrei­bun­gen?

Kippt die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on (EU-Kom­mis­si­on) das Aus­schrei­bungs­ver­bot für medi­zi­ni­sche Hilfs­mit­tel, wel­ches das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um (BMG) gera­de erst im Termin­ser­vice- und Ver­sor­gungs­ge­set­zes (TSVG) fest­ge­schrie­ben hat? Das BMG will am Ver­bot festhal­ten, um eine qua­li­ta­ti­ve Pati­en­ten­ver­sor­gung zu sichern. Weil die Bun­des­re­pu­blik aus EU-Sicht damit ihren euro­parechtlichen Ver­pflich­tun­gen für die Ver­ga­be öffentli­cher Auf­trä­ge nicht nach­kommt, läuft ein von der Kom­mission ange­sto­ße­nes Vor­ver­fah­ren für ein Vertragsver­letzungsverfahren. Sozi­al­recht steht damit gegen Ver­gaberecht. „Die Kom­mis­si­on for­dert Deutsch­land auf, das Ver­bot öffent­li­cher Ver­ga­be­ver­fah­ren für medizi­nische Hilfs­mit­tel auf­zu­he­ben. Ein bekann­ter Streit auf neu­er Ebe­ne“, erklärt Nico Ste­phan, Part­ner der Kanz­lei Ste­phan & Hein Rechts­an­wäl­te Leipzig/Hamburg. Der Rechts­an­walt ver­tritt seit mehr als 17 Jah­ren Ver­bän­de der Leis­tungs­er­brin­ger wie den Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) bei Vertragsverhand­lungen im Hilfs­mit­tel­sek­tor. In die­sem Bei­trag erläu­tert er, war­um Ver­trags­ver­hand­lun­gen nach EU-Recht zuläs­sig sind.

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