Gips oder Orthese bei distalen Radiusfrakturen?
Hannes Joseph1, Jannis Breuninger2, Timo Schmeltzpfenning2
Distale Radiusfrakturen werden zunehmend konservativ versorgt. Evidenz belegt bei ausgewählten Indikationen von distalen Radiusfrakturen eine funktionelle Gleichwertigkeit von Orthesen und Gips. Eigenschaften wie bessere Atmungsaktivität oder weniger Gewicht stellen Vorzüge der Orthesen dar. Materialeffizienz und indikationsgerechte Anwendung sollen eine nachhaltige Alternative zur klassischen Gipsversorgung ermöglichen. Ein Erfahrungsbericht und eine Fallstudie zur „Manu-Cast Organic FX Long“ an der Medizinischen Hochschule Hannover stellen die mechanische Leistungsfähigkeit und klinischen Vorteile der bionisch konstruierten, monomateriellen 3D-Rahmenorthese dar.



























































