Myo­elek­tri­sche Orthe­sen­ver­sor­gung bei Ple­xus­ver­let­zung der obe­ren Extre­mi­tät – Vor­stel­lung eines hybri­den bio­ni­schen Konzepts

Beate Benecken, Kim Glapa, Niklas Riecke, Andrés A. Maldonado, Sebastian Benner
Eine komplexe traumatische Verletzung des Plexus brachialis, insbesondere eine Panplexusverletzung hat schwerwiegende funktionelle Defizite im Bereich der oberen Extremität zur Folge und führt zum Verlust der Schulter-, Ellenbogen- und Handfunktion. Trotz erheblicher Fortschritte in der rekonstruktiven Nervenchirurgie bleiben die therapeutischen Optionen limitiert. Wir stellen einen Behandlungsalgorithmus vor, der die rekonstruktive Nervenchirurgie mit der frühzeitigen Anpassung einer myoelektrischen Orthese kombiniert. Die Orthesenversorgung soll eine Vielzahl funktioneller Aufgaben im täglichen Leben unterstützen und die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Die myoelektrische Orthese dient als Hilfsmittel sowie zur Beübung der betroffenen Extremität im Rahmen der Rehabilitation. Sie soll die Beweglichkeit der Gelenke zunächst passiv erhalten und verbessern und je nach Verlauf und möglicher Erholung der Nervenschädigungen, die Bewegung im Ellenbogen unterstützen sowie eine Greifleistung für die Hand herstellen. Durch die Integration des Arms in den Bewegungsablauf zeigt sich bei den Anwendern außerdem ein positiver Effekt auf die neuropathische Schmerzsymptomatik und Phantomschmerzen.

Bea­te Benecken, Kim Gla­pa, Niklas Riecke, Andrés A. Mal­do­na­do, Sebas­ti­an Ben­ner
Eine kom­ple­xe trau­ma­ti­sche Ver­let­zung des Ple­xus bra­chia­lis, ins­be­son­de­re eine Pan­ple­xus­ver­let­zung hat schwer­wie­gen­de funk­tio­nel­le Defi­zi­te im Bereich der obe­ren Extre­mi­tät zur Fol­ge und führt zum Ver­lust der Schulter‑, Ellen­bo­gen- und Hand­funk­ti­on. Trotz erheb­li­cher Fort­schrit­te in der rekon­struk­ti­ven Ner­ven­chir­ur­gie blei­ben die the­ra­peu­ti­schen Optio­nen limitiert.
Wir stel­len einen Behand­lungs­al­go­rith­mus vor, der die rekon­struk­ti­ve Ner­ven­chir­ur­gie mit der früh­zei­ti­gen Anpas­sung einer myo­elek­tri­schen Orthe­se kom­bi­niert. Die Orthe­sen­ver­sor­gung soll eine Viel­zahl funk­tio­nel­ler Auf­ga­ben im täg­li­chen Leben unter­stüt­zen und die Selbst­stän­dig­keit und Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen verbessern.
Die myo­elek­tri­sche Orthe­se dient als Hilfs­mit­tel sowie zur Beübung der betrof­fe­nen Extre­mi­tät im Rah­men der Reha­bi­li­ta­ti­on. Sie soll die Beweg­lich­keit der Gelen­ke zunächst pas­siv erhal­ten und ver­bes­sern und je nach Ver­lauf und mög­li­cher Erho­lung der Ner­ven­schä­di­gun­gen, die Bewe­gung im Ellen­bo­gen unter­stüt­zen sowie eine Greif­leis­tung für die Hand her­stel­len. Durch die Inte­gra­ti­on des Arms in den Bewe­gungs­ab­lauf zeigt sich bei den Anwen­dern außer­dem ein posi­ti­ver Effekt auf die neu­ro­pa­thi­sche Schmerz­sym­pto­ma­tik und Phantomschmerzen.

Anzei­ge
Alre­a­dy a mem­ber? Hier ein­log­gen
Tei­len Sie die­sen Inhalt
Anzeige