Stephan Becker1, Steven Simon1, Carlo Dindorf1, Michael Fröhlich1
In einer randomisiert-kontrollierten Studie wurden 57 gesunde Erwachsene (Alter: 48,5 ± 11,8 Jahre) mittels Posturographie auf einer Kraftmessplatte mit und ohne sensomotorische Fußorthesen (SMFO) und ohne Fußorthesen (NFO) untersucht. Die Probanden mussten einen statischen Gleichgewichtstest (30 s) absolvieren, bei dem die Schwankungsfläche (cm2) mit offenen und geschlossenen Augen gemessen wurde. Das statische Gleichgewicht mit offenen Augen verbesserte sich nicht signifikant (p = 0,07) mit SMFO im Vergleich zu NFO um durchschnittlich 16,6 %, während sich das statische Gleichgewicht mit geschlossenen Augen signifikant um 20,2 % verbesserte (p = 0,01). Die Ergebnisse lassen vermuten, dass SMFO eine hilfreiche Behandlungsmethode zur Verbesserung der Gleichgewichtskontrolle sein können, indem sie die afferenten Informationen innerhalb des sensomotorischen Regelkreises beeinflussen. Positive Nebeneffekte, die es in weiteren Studien zu untersuchen gilt, könnten für Sturzprävention sowie Rehabilitation angenommen werden. Weitere Untersuchungen mit alternativen Gleichgewichtstestungen sowie Probandengruppen müssen folgen.
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Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und die Krankenkassen-Arbeitsgemeinschaft GWQ Service-Plus AG führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort.
Kaltplasma ergänzt die Kompressionstherapie bei chronischen Wunden: Studien und Praxiserfahrungen zeigen, wie die Kombination Heilung beschleunigt, Schmerzen lindert und die Therapietreue verbessert.
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Die eVerordnung für orthopädische Hilfsmittel ist nach der Verschiebung durch den Gesetzgeber auf 2027 zwar noch Zukunftsmusik, das entsprechende Pilotprojekt unter der Leitung des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) hat in den vergangenen Monaten allerdings entscheidende Fortschritte erzielt.
Am 20. März 2026 bringt die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) Fachleute aus dem gesamten DACH-Raum in Salzburg zusammen.
Der Beratungsausschuss der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) für das Handwerk Orthopädie-Schuhtechnik hat eine aktuelle Stellungnahme zum Thema sensomotorische Fußorthesen (SMFO) herausgegeben. Lesen Sie die Stellungnahme im Wortlaut.
Wie tickt der OT-Nachwuchs? Dieser spannenden Frage ist der Verlag OT in einem Pilotprojekt zusammen mit dem Max-Born-Berufskolleg in Recklinghausen über mehrere Monate auf den Grund gegangen.
In der Regel hat jeder Mensch zehn Finger, aber zwei davon sind für den Alltag fast unverzichtbar: die Daumen. Durch seine Oppositionsbewegung zu den anderen Fingern ermöglicht er ein sicheres Greifen und ist damit essenzieller Bestandteil vieler alltäglicher Griffe.
77 Orthopädietechnik-Mechaniker:innen der Landesinnung Bayern haben in diesem Jahr ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Im feierlichen Ballsaal des Marriott Hotels München wurden sie am 21. Juli im Beisein zahlreicher Ehrengäste, Angehöriger und Freunde freigesprochen.
Mit Dr. Christian Hauer hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) ein neues Vorstandsmitglied gewonnen. Damit folgt er auf Markus Wiegmann.
Hersteller von elektronischen Geräten wie Mobiltelefon, Tablets oder Computer machen es bereits seit einigen Jahren vor und verzichten auf eine Gebrauchsanweisung in Papierform. Stattdessen wird den Kund:innen die Möglichkeit gegeben, auf eine elektronische Version der Gebrauchsanweisung zurückzugreifen.
Der 11. Tag der Technischen Orthopädie – kurz TTO – findet am 25. und 26. Oktober im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin statt und wird in diesem Jahr eine internationale Prägung erhalten.
Für den einen ist nur die Funktion entscheidend. Der andere traut sich mit Blick auf die neue Prothese nicht aus dem Haus, fühlt sich unwohl, zu groß ist die Angst vor den Blicken Fremder, zu groß ist die Angst, sich selbst zu verlieren. Ästhetik oder Optik gelten oft als nice-to-have, dabei sind sie für viele Prothesenträger:innen ein absolutes must-have, identitätsstiftend und ein entscheidender Faktor für Lebensqualität und Teilhabe.
Digitalisierung und Menschen mit Behinderung im Beruf sind die zwei Themenschwerpunkte, auf die sich die Besucher:innen der Rehacare in diesem Jahr einstellen können.
G. Kretschmer
Der Artikel beschreibt anhand eines Versorgungsbeispiels eine bilaterale Osteomyoplastik an den Unterschenkeln zwischen Tibia und Fibula, erstmals von Ertl (1949) [vgl. Ertl J. Über Amputationsstümpfe. Chirurg, 1949; 20: 218–224] und Dederich (1961, 1963) beschrieben und von Guedes-Pinto und Harris (2004, 2006) [vgl. Pinto MA, Harris WW. Fibular segment bone bridging in trans-tibial amputation. Prosthetics and Orthotics International, 2004; 28 (3): 220–224] durch Nutzung einer Fibula-Strebe optimiert [vgl. Baumgartner R, Greitemann B, Brückner B, Schäfer M. Amputation und Prothesenversorgung. 4., vollst. überarb. Auflage. Stuttgart: Thieme, 2016: 315–318]. Die so entstandene Brücke kann für den transtibial Amputierten deutliche Nutzungsvorteile bieten, insbesondere bei einer bilateralen transtibialen Amputation.