OTWorld 2022

Das Bran­chen­high­light des Fachs fin­det vom 10. bis 13. Mai 2022 auf dem Mes­se­ge­län­de Leip­zig als inter­na­tio­na­le Leit­mes­se und Welt­kon­gress statt.

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Neu­er Leit­fa­den zur IPK erschienen

Die Inter­mit­tie­ren­de pneu­ma­ti­sche Kom­pres­si­ons­the­ra­pie (IPK) gilt seit vie­len Jah­ren als eine wich­ti­ge Ergän­zung zur kon­ven­tio­nel­len Kom­pres­si­ons­the­ra­pie. Die ver­schie­de­nen Wirk­me­cha­nis­men sind durch Stu­di­en aus­rei­chend belegt. Wie funk­tio­niert die IPK eigent­lich? Ant­wor­ten auf die­se und wei­te­re Fra­gen sind im neu­en, 140-sei­ti­gen Leit­fa­den für Kli­ni­ken und Pra­xen zusam­men­ge­fasst. Her­aus­ge­ber Prof. Dr. med. Eber­hard Rabe äußert sich dazu im Interview.

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Effek­ti­ve und all­tags­taug­li­che Kom­pres­si­ons­ban­da­gie­rung in der ambu­lan­ten lym­pho­lo­gisch-phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Schwer­punkt­pra­xis: Ist das möglich?

F. Prit­schow, K. Störr
Kom­pres­si­ons­ban­da­gen die­nen von alters her der Ver­sor­gung von Wun­den und Schwel­lun­gen. Der heu­ti­ge funk­tio­nel­le lym­pho­lo­gi­sche Kom­pres­si­ons­ver­band (LKV) ist inner­halb der The­ra­pie von Lymphö­de­men ein unver­zicht­ba­rer Bestand­teil der Kom­ple­xen Phy­si­ka­li­schen Ent­stau­ungs­the­ra­pie (KPE). Fin­det die­se in einer ambu­lan­ten lym­pho­lo­gisch-phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Schwer­punkt­pra­xis (LPS) statt, bewe­gen sich Pati­en­ten im All­tag und oft auch wäh­rend der Arbeit mit einer sol­chen Ver­sor­gung. Ein adäqua­ter LKV muss dem­entspre­chend pati­en­ten- und öde­min­di­vi­du­ell sowie all­tags­taug­lich gestal­tet sein. Er hat zum Ziel, das Ent­öde­ma­ti­sie­rungs­er­geb­nis zu sichern und zu opti­mie­ren und die Erhal­tung des The­ra­pie­zie­les im All­tag zu gewähr­leis­ten. Der Arti­kel greift die Vor­aus­set­zun­gen der Kom­pres­si­ons­ban­da­gie­rung und die Umset­zung anhand eines Fall­bei­spiels auf.

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Erfolg­rei­cher Abschluss in der PG 17

Der Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik und die KKH Kauf­män­ni­sche Kran­ken­kas­se haben sich nach sechs­mo­na­ti­gen Ver­hand­lun­gen auf einen neu­en Ver­trag über die Ver­sor­gung gesetz­lich Ver­si­cher­ter in der PG 17 (Hilfs­mit­tel zur Kom­pres­si­ons­the­ra­pie) geeinigt. 

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BIV-OT & GWQ: Erfolg­rei­cher Abschluss in der PG 17

Seit 2017 haben der Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) und die Gesell­schaft für Wirt­schaft­lich­keit und Qua­li­tät bei Kran­ken­kas­sen (GWQ) Ver­hand­lun­gen für einen neu­en Ver­trag für die Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln der Kom­pres­si­ons­the­ra­pie (PG 17) geführt. Nun ist ein Abschluss mit Gel­tungs­be­ginn 1. Okto­ber 2020 erfolgt.

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Emp­feh­lun­gen und Neue­run­gen aus der S2k-Leit­li­nie „Medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­the­ra­pie der Extre­mi­tä­ten“ aus dem Jahr 2019

M. Stü­cker
Die S2k-Leit­li­nie „Medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­the­ra­pie der Extre­mi­tä­ten“ beschreibt die Ein­satz­mög­lich­kei­ten medi­zi­ni­scher Kom­pres­si­ons­strümp­fe, Kom­pres­si­ons­ban­da­gen und medi­zi­ni­scher adap­ti­ver Kom­pres­si­ons­sys­te­me. In die­ser Zusam­men­fas­sung wer­den beson­ders wich­ti­ge Teil­aspek­te der neu­en Leit­li­nie her­vor­ge­ho­ben: Flach­strick­strümp­fe wer­den z. B. bei schwe­rer chro­ni­scher Venen­in­suf­fi­zi­enz, aus­ge­präg­ten Lymph- und Lipö­de­men und adi­pö­sen Pati­en­ten ein­ge­setzt. Ent­schei­dend für die Wahl einer Flach­strick­ver­sor­gung ist nicht die Dia­gno­se, son­dern vor allem gro­ße Umfangs­ver­än­de­run­gen und/oder ver­tief­te Gewe­be­fal­ten im Bereich der zu ver­sor­gen­den Extre­mi­tät. Beim Ulcus cru­ris veno­sum wer­den in der Ent­stau­ungs­pha­se ins­be­son­de­re mehr­la­gig ange­leg­te Kom­pres­si­ons­bin­den und Mehr­kom­po­nen­ten­sys­te­me ver­wen­det. Nach der Ent­stau­ung soll­te geprüft wer­den, ob Ulcus-Kom­pres­si­ons­strumpf­sys­te­me ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Bei der Wahl der Kom­pres­si­ons­klas­se soll­te häu­fi­ger als bis­her der Ein­satz der Kom­pres­si­ons­klas­se I in Betracht gezo­gen wer­den, da bei die­ser Kom­pres­si­ons­klas­se die Effek­te häu­fig aus­rei­chen, die Adhä­renz der Pati­en­ten jedoch bes­ser ist als bei höhe­ren Kom­pres­si­ons­klas­sen. Der Ein­satz von Kom­pres­si­ons­strümp­fen ist häu­fig auf­grund alters­be­ding­ter Kraft­min­de­run­gen ohne An- und Aus­zieh­hil­fen nicht mög­lich. Mit gro­ßer Regel­mä­ßig­keit ist eine opti­mier­te Haut­pfle­ge beim Ein­satz von Kom­pres­si­ons­strümp­fen erfor­der­lich. Grund­sätz­lich soll die Kom­pres­si­ons­the­ra­pie eine Bes­se­rung der Sym­pto­me und eine Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät der Pati­en­ten bewir­ken. Dies ist durch eine geeig­ne­te Aus­wahl der Kom­pres­si­ons­klas­se, der Län­ge des Kom­pres­si­ons­strump­fes und der Stiff­ness zu gewähr­leis­ten. Bei Throm­bo­sen soll­te sofort mit einer Kom­pres­si­ons­the­ra­pie begon­nen wer­den, bei geschwol­le­nen Extre­mi­tä­ten pri­mär mit Kom­pres­si­ons­ban­da­gen, nach Abklin­gen der Schwel­lun­gen mit Kom­pres­si­ons­strümp­fen. Kom­pres­si­ons­strümp­fe soll­ten nach Throm­bo­sen min­des­tens 6 Mona­te lang getra­gen wer­den, danach beschwerdeadaptiert.

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Appa­ra­ti­ve Ent­stau­ung bei Ödem in den Bei­nen – ist ein schen­kel­lan­ges Gerät immer nötig?

E. Men­do­za
Die Zahl der Adi­po­si­ta­ser­kran­kun­gen und der damit ein­her­ge­hen­den Fol­ge­be­schwer­den wie bei­spiels­wei­se Waden­öde­me steigt in Deutsch­land rapi­de an. Damit ver­bun­den ist auch ein Anstieg von Ver­ord­nun­gen der soge­nann­ten Appa­ra­ti­ven Inter­mit­tie­ren­den Kom­pres­si­on (AIK) als aner­kann­te The­ra­pie­form zu ver­zeich­nen. Doch wel­che AIK ist für wel­che Indi­ka­ti­on sinnvoll?

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Pati­en­ten-Selbst­ma­nage­ment: leit­li­ni­en­ge­rech­te Therapie­unterstützung durch Inter­mittierende Pneu­ma­ti­sche ­Kom­pres­si­on (IPK)

F.-J. Schinga­le
Die Behand­lung des Lymphö­dems erfolg­te vor dem Jahr 2017 in zwei Pha­sen nach Föl­di mit fol­gen­den vier The­ra­pie­säu­len: 1. manu­el­le Lymph­drai­na­ge, 2. Haut­pfle­ge, 3. Kom­pres­si­ons­the­ra­pie, 4. Bewegung.

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KPE – ambu­lant vs. stationär

G. Lulay
Nach wie vor stellt die KPE (Kom­ple­xe Phy­si­ka­li­sche Ent­stau­ungs­the­ra­pie) die The­ra­pie der Wahl beim chro­ni­schen Lymphö­dem dar. Die KPE beinhal­tet eine manu­el­le Lymph­drai­na­ge (MLD), einen lym­pho­lo­gi­schen Kom­pres­si­ons­ver­band (LKV), Haut­pfle­ge, Bewe­gung in Kom­pres­si­on und ent­spre­chend den neu­en Leit­li­ni­en auch eine Anlei­tung zur Selbst­hil­fe und Eigen­be­hand­lung. Auf Dau­er ermög­licht nur die kon­se­quen­te Kom­pres­si­ons­the­ra­pie den The­ra­pie­er­folg. Ent­schei­dend dafür ist eine kon­se­quen­te und indi­vi­du­ell abge­stimm­te Kom­bi­na­ti­on der ver­schie­de­nen Maß­nah­men – ent­spre­chend dem jewei­li­gen Sta­tus des Lymphö­dems unter Berück­sich­ti­gung der Beglei­ter­kran­kun­gen und der Wün­sche des Pati­en­ten – sowie eine dau­er­haf­te Kom­pres­si­ons­the­ra­pie mit in der Regel flach­ge­strick­ten Kompressionsstrümpfen.

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