Zeit­plan der Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur auf dem Prüfstand

Ein konkretes Datum für die Anbindung von Heilmittel- und Hilfsmittelerbringer sowie sonstiger Leistungserbringer an die Telematikinfrastruktur (TI) steht noch nicht fest.

Auf eine Klei­ne Anfra­ge der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on hat die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort kei­nen genau­en Zeit­punkt genannt. Die TI soll zukünf­tig die Basis der Kom­mu­ni­ka­ti­on im Gesund­heits­we­sen darstellen.

Nach Ansicht der FDP-Frak­ti­on, nament­lich ver­tre­ten durch Dr. Wie­land Schin­nen­burg, Micha­el Theu­rer und Dr. Jens Bran­den­burg, sei die im Digi­ta­len-Ver­sor­gung-Gesetz (DVG) fest­ge­leg­te Ein­bin­dung aktu­ell noch unzu­rei­chend erfüllt. Die Bun­des­re­gie­rung ver­weist wie­der­um auf noch zu füh­ren­de Abstim­mungs­ge­sprä­che mit der Gema­tik (Gesell­schaft für Tele­ma­tik), um ein kon­kre­tes Datum nen­nen zu kön­nen. Dass Apo­the­ken laut DVG bereits ab Ende Sep­tem­ber an die TI ange­schlos­sen sein sol­len, sei aus Sicht der Regie­rung jedoch kein wett­be­werbs­re­le­van­ter Nachteil.

Der Zen­tral­ver­band des Deut­schen Hand­werks (ZDH) und der Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) bemü­hen sich auf poli­ti­scher Ebe­ne um eine zeit­na­he Anbin­dung der Hilfs­mit­teler­brin­ger an die TI und for­dern fai­re Vor­aus­set­zun­gen für alle betei­lig­ten Marktteilnehmer.

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