S. Götz
Bevor Maßnahmen zur Behandlung oder Beeinflussung der Beinstatik bei Kindern und Jugendlichen ergriffen werden, müssen der altersspezifische Entwicklungsstand und das Wissen über den zu erwartenden Spontanverlauf zur Abgrenzung reeller Pathologien richtig eingeschätzt und bewertet werden.
Aufgabe der Kinderorthopäden ist es, Fehlstellungen in ihrer Ursache zu ergründen und zu entscheiden, ob eine manifeste präarthrotische Deformität vorliegt, die bereits im Jugendalter einer Behandlung bedarf.
Die überwiegende Zahl an vermeintlichen Rotations- oder Achsfehlern ist idiopathischer Genese. Hierzu zählen vor allem der Innenrotationsgang sowie das Genu varum und valgum.
Die Therapie erwiesener behandlungsbedürftige Achsfehler ist grundsätzlich operativer Art, alleinige konservative Methoden sind hier erfolglos. Besondere Fälle des kindlichen Genu varum, der infantile Morbus Blount sowie Knochenstoffwechselerkrankungen können aber orthetisch durchaus sinnvoll unterstützt werden. Auch der kindliche oder juvenile Inversionsgang kann gelegentlich schuhtechnisch positiv beeinflusst werden.
Bei noch offenen Wachstumsfugen stehen elegante Operationsverfahren zur Wachstumslenkung bei Achsdeformitäten zur Verfügung, die den Kindern postoperativ eine uneingeschränkte Mobilität erlauben. Rotationsdeformitäten hingegen erfordern in jedem Alter knöcherne Korrekturosteotomien.
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Bei der Deutschen Meisterschaft im OT-Handwerk überzeugte der Nachwuchs mit hohem handwerklichem Können – eine Teilnehmerin setzte sich am Ende klar durch.
Kalkulationen gehören für OT-Betriebe und Sanitätshäuser zu den wichtigsten wirtschaftlichen Aufgaben. Daher ist Wissen zur richtigen Kalkulation bares Geld wert.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht in der elektronischen Hilfsmittelverordnung eine Chance für eine bessere Versorgung. Dafür müsse die Digitalisierung jedoch mit einer grundsätzlichen Analyse und Verschlankung der Versorgungsprozesse verbunden sein, wie Julius Lehmann, Leiter der Abteilung „Veranlasste Leistungen“ bei der KBV, im Gespräch mit der OT-Redaktion darlegt.
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Die Schweizerische Orthopädie- und Rehatechnik Unternehmensgruppe „ORTHO-TEAM“ hat ihre Präsenz im Kanton Wallis mit der Übernahme von Orthoconcept Visp Dennda Orthopädie & Rehatechnik AG ausgebaut. Die zwei Filialen waren zuvor Teil des 15 Filialen starken Netzwerkes der Orthoconcept-Gruppe.
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Erfolgreiches Treffen: Für drei Tage kamen Vertreter der Arbeitsgemeinschaften der OT und OST (Allof/Alost) in Duderstadt und Göttingen zusammen.
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Immer in Bewegung – so sollte Kindheit aussehen. Doch Fußfehlstellungen können das Spielen, Toben und Laufen deutlich einschränken und sich langfristig negativ auf die gesamte motorische Entwicklung auswirken.
Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks hat sich Paula Junge aus Niedersachsen den ersten Platz im Bundeswettbewerb in der Orthopädie-Technik gesichert und wurde am 3. Dezember auch vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit allen Sieger:innen aus den anderen teilnehmenden Gewerken geehrt. Die Orthopädietechnikerin gewann dabei die 70. Austragung des Wettbewerbs. Die 23-Jährige geht in ihrer Freizeit mit viel Freude zum Sport, kocht und näht gerne. Im Gespräch mit der OT berichtet sie über ihre Erfahrungen mit dem Wettbewerb, wie sie zur Orthopädie-Technik gekommen ist und ob sie die OTWorld 2022 besucht.
Seit Anfang Februar sind die neuen Fashion Colors „Rich Olive“ und „Mystic Blue“ von Bauerfeind für die Kompressionsstrümpfe VenoTrain micro und VenoTrain soft erhältlich.
Rund ein Vierteljahr nach der letzten Jahrestagung der Fortbildungsvereinigung für Orthopädie-Technik (FOT) in Hameln richtet sich der Blick der Organisatoren verstärkt auf die kommende Ausgabe in Jena. Vom 23. bis zum 25. September 2022 wird es im Universitätsklinikum und im „Volksbad“ um variierende Schwerpunktthemen gehen.
Das Berliner Health-Tech-Unternehmen Lindera hat sich auf die KI-basierte 3D-Motion-Tracking-Technologie spezialisiert, die eine Bewegungsanalyse für sämtliche Bereiche des Gesundheitssektors – von der Altenpflege bis zur Orthopädie – ermöglicht. Um in Zukunft weiterhin wachsen zu können, sammelte das Unternehmen Wachstumskapital in Höhe von sechs Millionen Euro ein.
Was bringt uns die neue Regierung? Unter dieser Überschrift stellten Kirsten Abel und Patrick Grunau vom Bündnis „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) im Live-Talk am 7. Januar das Personal und die Pläne der Ampel-Koalition für die Gesundheitsbranche in der laufenden Legislaturperiode bis 2025 vor. Rund 110 Teilnehmer:innen verfolgten den Live-Talk mit der Sprecherin des Präsidiums des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und dem Bereichsleiter Politik, Kommunikation und Marketing bei Rehavital als Vertreter des Bündnisses.
Der vorliegende Gastbeitrag zur „Orthesenversorgung – gestern, heute, morgen“ beschreibt die Geschichte der Skoliosebehandlung der vergangenen 50 Jahre aus der Sicht des Autors Dr. Franz Landauer, SALK, Univ. Klinik für Orthopädie und Traumatologie der PMU.
Insgesamt 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland begleiten Unternehmen von der Gründung bis zur Nachfolge. Was es bei der Unternehmensnachfolge zu beachten gilt und welche Risiken und Nebenwirkungen bei den verschiedenen Modellen auftauchen können, erklärt im Gespräch mit der OT-Redaktion Diplom-Ökonom Achim Schaarschmidt, der seit 2004 bei der Industrie- und Handelskammer IHK Halle-Dessau Firmen auf diesem Weg mit Rat und Tat zur Seite steht.
Die jährlich wechselnden Memory Modefarben von Ofa Bamberg begeistern bereits seit vielen Jahren Kompressionsstrumpf-Trägerinnen. Auch in diesem Jahr erscheinen vier neue modische Farben: Citrin, Kristall-Pink, Amethyst und Olivin, die an funkelnde und einzigartige Edelsteine erinnern.
Die vierte Corona-Welle hat Deutschland in diesem Winter erreicht. Regional gehen die Inzidenzen in den vierstelligen Bereich, Krankenhäuser kommen an ihre Belastungsgrenzen. Einige verkündeten die erneute Rückstellung von „verschiebbaren Operationen“, um Kapazitäten in den Kliniken und Krankenhäusern nicht vollends zu überlasten. Prof. Dr. Dieter Wirtz, DGOU-Präsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn, ordnet die derzeitige Situation mit seiner Fachexpertise ein.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, die steigenden Rohstoffpreise und die Besonderheiten der Hilfsmittelbranche sorgen für eine hohe Kostenlast bei den Betrieben. Warum ist das so? Im Gespräch mit der OT-Redaktion ordnet Michael Hagemann, stellvertretender Bereichsleiter Vertrieb und Krankenkassenmanagement bei der Rehavital Gesundheitsservice GmbH, die derzeitige Lage ein.