Stefan Woltring
Moderne Hilfsmittel bieten vielfältige Möglichkeiten, Menschen zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Alltag vieler Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, um ihre Unabhängigkeit, Mobilität und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
In diesem Fachbeitrag soll die Bedeutung von Hilfsmitteln, insbesondere im Kontext des Leistungssports im Bereich der Para-Leichtathletik, beleuchtet werden. An einem Beispiel wird gezeigt, wie essenziell sensomotorische Fußorthesen (SMFO), in diesem Fall in Verbindung mit Umbaumaßnahmen am Sportschuh, für die Teilhabe am Leistungssport sein können und so die individuelle Entwicklung und Motivation fördern. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Menschen in beschriebener Situation ihre Leidenschaft für den Sport trotz Herausforderungen verwirklichen können, ist Ulf Pohlmann. Seit seiner Geburt leidet er an einer Hemiparese, die vor allem die rechte Körperhälfte betrifft. Ursache dafür war eine Sauerstoffunterversorgung (Hypoxie) während seiner Geburt.
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Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und die Krankenkassen-Arbeitsgemeinschaft GWQ Service-Plus AG führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort.
Kaltplasma ergänzt die Kompressionstherapie bei chronischen Wunden: Studien und Praxiserfahrungen zeigen, wie die Kombination Heilung beschleunigt, Schmerzen lindert und die Therapietreue verbessert.
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Die Grundlagen für die elektronische Hilfsmittelverordnung stehen: Das Pilotprojekt eVerordnung (eVO) für orthopädische Hilfsmittel unter Federführung des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) hat seine zentralen Prozesslösungen kurz vor Jahresende 2025 mit allen Interessengruppen und der Nationalen Agentur für Digitale Medizin, Gematik GmbH, geteilt.
Im Jahr 2000 feierte Deutschland die Weltausstellung Expo in Hannover, nun sind die ehemaligen Länderpavillons die Heimat von Unternehmen – wie zum Beispiel Thuasne.
Am 20. März 2026 bringt die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) Fachleute aus dem gesamten DACH-Raum in Salzburg zusammen.
Gangunsicherheit, Taubheitsgefühl, Geschwüre – diabetische Neuropathie hat oft drastische Folgen für die Betroffenen, die in schweren Fällen eine Amputation erforderlich machen. Um dem vorzubeugen, hat ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich sowie der Universitätskliniken Zürich und Balgrist eine „smarte Socke“ entwickelt, die verlorene Empfindungen in den Füßen wiederherstellt.
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Die Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH und die Nubedian GmbH gehen künftig gemeinsame Wege: Mit 26 Prozent beteiligt sich der Abrechnungsdienstleister an dem Karlsruher Software- und Dienstleistungsunternehmen – eine strategische Partnerschaft mit dem Ziel, die Digitalisierung des Gesundheitswesens gemeinsam stärker voranzutreiben. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Rezeptabrechnung, Softwarelösungen und Telematikinfrastruktur (TI).
Mit einem virtuellen Treffen ist die Leistungserbringergemeinschaft Sanitätshaus Aktuell gemeinsam mit ihren angeschlossenen Sanitätshäusern in das neue Jahr gestartet. Vorstandsvorsitzender Ben Bake begrüßte vor den Bildschirmen mehr als 500 Teilnehmer:innen.
B. Van der Heyden
Bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen kann sich eine Skoliose schnell von einer flexiblen zu einer fixierten Deformität entwickeln. Die Feststellung, ob eine Deformität flexibel, teilflexibel oder fixiert ist, ist somit ein wichtiger Teil der Untersuchung, weil dieses die Positionierung und Formgebung der seitlichen Rumpfstützen und Stellung des Beckens über die Stärke des Ausgleichs unter den beiden Sitzbeinhöckern bei der Anpassung der Versorgung an den Patienten bestimmt. Die körperliche Untersuchung bildet die Grundlage für die korrekte Auswahl und Gestaltung des geeigneten Sitzsystems im Hinblick auf die funktionellen Möglichkeiten des Nutzers, seine bestmögliche Körperhaltung und die Vermeidung bzw. Behandlung von Druckgeschwüren. Die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung liefern aber oft keine präzisen Daten zur genauen Positionierung der seitlichen Rumpfstützen und zur erforderlichen Erhöhung unter den Sitzbeinhöckern, wodurch die Auswahl, Anpassung und Herstellung eines Sitzsystems erschwert werden. In diesem Artikel wird ein Verfahren zur Beurteilung der Sitzposition bei Patienten mit neuromuskulärer Skoliose vorgestellt, welches auf einer Patientenuntersuchung in Rückenlage basiert. Ziel ist es, bereits während der Untersuchung des möglichen Korrekturumfangs konkrete Daten zur Gestaltung der erforderlichen Korrekturelemente in der Sitzversorgung zu erhalten. So können aus der Untersuchung direkt Abstandsmaße, Bewegungsumfänge und die Interaktion zwischen mehreren Körpersegmenten mit verbesserter Effizienz und besseren Ergebnissen abgeleitet werden.
Damit ein Exoskelett optimal unterstützt, sind komplexe Einstellungen durch Expert:innen erforderlich. Ein Forschungsteam der University of Michigan und der Universität Stuttgart hat nun ein Verfahren entwickelt, mit dem Nutzer:innen diese Einstellungen selbst vornehmen können – und das in weniger als zwei Minuten. Wie das funktioniert, erläutert Prof. Dr. C. David Remy vom Institut für Nichtlineare Mechanik der Universität Stuttgart als Co-Autor der Studie.
C. Prahm¹, J. Merk¹, S. Wrede2, J. Kolbenschlag¹, M. Bressler¹
Derzeit existiert weder ein standardisiertes Formular für die Dokumentation von Phantomempfindungen und Phantomschmerzen im Verlauf der Therapie noch für deren Visualisierung aus Sicht des Patienten. Beides ist jedoch von hoher klinischer Relevanz für die therapeutische Betreuung als auch für die orthopädietechnische Versorgung. C.A.L.A. (Computer Assisted Limb Assessment) ist eine Applikation, die die Dokumentation und Visualisierung von Phantomgliedern sowie die Quantifizierung des sichtbaren und unsichtbaren Körperbildes der Patienten ermöglicht. So kann es dazu beitragen, die Lücke zwischen der Vorstellung des Therapeuten, Orthopädietechnikers oder behandelnden Arztes und der Wahrnehmung der Patienten zu schließen.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am 6. Januar mit einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung nach dem aktuellen Stand in Sachen E‑Rezept gefragt.
Smartphone, Tablet und Co. – der Weg ins Internet ist für viele Menschen meist nur eine Armlänge entfernt. Deswegen überrascht es nicht, dass nicht nur der Wetterbericht oder das Ergebnis der Lieblingsfußballmannschaft online nachgelesen werden, sondern auch im Krankheitsfall eine erste Einschätzung über das World Wide Web versucht wird.
Das Gesundheitswesen hat sich in den vergangenen drei Jahren mit den Herausforderungen der Covid-Pandemie beschäftigen müssen. Mit dem Klimawandel rückt ein weiteres globales Thema in den Fokus. Karl Lauterbach, Bundesministerium für Gesundheit, sowie Vertreter:innen von Spitzenorganisationen im Gesundheitswesen, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände unterzeichneten im Dezember 2022 deshalb den „Klimapakt Gesundheit“.
Eine gute Ausbildung ist eine wichtige Voraussetzung, um dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen. Aber was zeichnet eine gute Ausbildung eigentlich aus? Und womit können Handwerksbetriebe junge Menschen heutzutage überzeugen? Worauf es ankommt, erläutert Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, im Gespräch mit der OT-Redaktion.
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) trauert um Joachim M. Schmitt. Drei Jahrzehnte lang prägte Schmitt die Geschicke des Verbandes als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied, ehe Dr. Marc-Pierre Möll ihm 2019 nachfolgte.