Mög­lich­kei­ten der algo­rith­mus­ge­führ­ten Erstel­lung von 3D-gedruck­ten ­päd­ia­tri­schen Fuß-/Un­ter­schen­kel­or­the­sen mit ­sen­so­mo­to­ri­scher Fußbettung

A. Rup­pert
Die Digi­ta­li­sie­rung hat längst auch in der Ortho­pä­die­tech­nik Ein­zug gehal­ten. Vie­le Betrie­be ste­hen jedoch noch vor der Fra­ge, wie sie den Ein­stieg in digi­ta­le Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren sinn­voll gestal­ten kön­nen. Am Bei­spiel eines algo­rith­mus­ge­führ­ten Work­flows zur Her­stel­lung päd­ia­tri­scher Fuß- und Unter­schen­kel­or­the­sen mit inte­grier­ter sen­so­mo­to­ri­scher Fuß­bet­tung wird auf­ge­zeigt, wie klas­si­sche Abform­tech­ni­ken mit moder­nen 3D-Scan- und 3D-Druck-Ver­fah­ren ver­bun­den wer­den kön­nen. Die Kom­bi­na­ti­on aus vali­dier­ten Grund­de­signs, intui­ti­ver Kon­fi­gu­ra­ti­on und indi­vi­du­el­ler Anpas­sung ermög­licht eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge, patienten­orientierte Ver­sor­gung [1, 2].

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3D-Druck in der Rumpfor­the­tik: Ver­fah­ren und Anwendungen

A. Wür­sching, S. Bulat-Wür­sching
Der Fach­ar­ti­kel behan­delt die Rol­le der addi­ti­ven Fer­ti­gung (3D-Druck) in der Ortho­pä­die­tech­nik mit Fokus auf Rumpfor­the­tik. Er ver­gleicht ver­schie­de­ne Druck­ver­fah­ren (FDM, SLS, MJF) hin­sicht­lich ihrer Kos­ten, Anwend­bar­keit und Qua­li­tät. Beson­ders bei Sko­lio­se­kor­set­ten bie­tet der 3D-Druck Vor­tei­le durch indi­vi­du­el­le Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten, varia­ble Wand­stär­ken und geziel­te Belüf­tung. Die Wahl zwi­schen vor­ge­fer­tig­ten Biblio­the­ken und indi­vi­du­el­ler Kon­struk­ti­on sowie zwi­schen Effi­zi­enz und Prä­zi­si­on stellt Ortho­pä­die­tech­ni­ker vor stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen, die sowohl die the­ra­peu­ti­sche Wirk­sam­keit als auch den Pati­en­ten­kom­fort beeinflussen.

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TTO: Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät als Motor für Fortschritt

„Der Tag der Tech­ni­schen Ortho­pä­die zeig­te ein­drucks­voll, wie geleb­te Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät neue Impul­se für die Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung schafft“, erklärt Prof. Dr. Frank Bra­atz, 1. Vor­sit­zen­der der Ver­ei­ni­gung Tech­ni­sche Ortho­pä­die (VTO), im Rah­men des Deut­schen Kon­gres­ses für Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie (DKOU) in Ber­lin. Dort fand Ende Okto­ber der Tag der Tech­ni­schen Ortho­pä­die (TTO) mit ins­ge­samt vier Ses­si­ons statt.

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Pilot­pro­jekt stellt sich immer brei­ter auf

Das Pilot­pro­jekt eVer­ord­nung (eVO) für ortho­pä­di­sche Hilfs­mit­tel unter Feder­füh­rung des Bundesinnungs­verbandes für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) wächst und wächst. Neue Part­ner mit lang­jäh­ri­ger Bran­chen­er­fah­rung sind in den ver­gan­ge­nen Mona­ten hin­zu­ge­kom­men und erwei­tern die Per­spek­ti­ve auf die kom­ple­xe eVO-Prozesskette.

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Otto­bock: Der Beginn eines neu­en Kapitels

Mit dem Bör­sen­gang in Frank­furt schlägt Otto­bock nach 106 Jah­ren Fami­li­en­ge­schich­te ein neu­es Kapi­tel auf. CEO Oli­ver Jako­bi und CFO Dr. Arne Kreitz beto­nen im OT-Inter­view: Das fri­sche Kapi­tal soll vor allem in Zukunfts­tech­no­lo­gien und den Aus­bau der indi­vi­dua­li­sier­ten Ortho­pä­die-Tech­nik fließen.

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Sen­sor­in­te­gra­ti­on in Orthe­sen zur Ver­sor­gung des Dia­be­ti­schen Fuß­syn­droms: eine tech­ni­sche Betrachtung

V. Kat­ter1, C. Huperz1, J. Bartsch1, I. Özlü2, M. Regier3, R. I. Ame­lung2, B. Klem­me2, M. Kohl­ha­se1
Her­kömm­li­che Orthe­sen zur Prä­ven­ti­on des Dia­be­ti­schen Fuß­syn­droms (DFS) kön­nen kri­ti­sche Belas­tun­gen nicht kon­ti­nu­ier­lich über­wa­chen. Die­se Stu­die unter­sucht die Inte­gra­ti­on von Druck­sen­so­rik in einer Orthe­se. Zuerst wird die opti­ma­le Sen­sor­po­si­ti­on eva­lu­iert, wobei sich die pro­zess­tech­nisch ein­fachs­te Posi­ti­on unter der Weich­bet­tung als mess­tech­nisch anspruchs­voll erweist (star­ke Dämp­fung, Infor­ma­ti­ons­ver­lust). Eine zwei­te Stu­die zeigt mit­tels einer KI-basier­ten Anoma­lie­er­ken­nung (LSTM-Autoen­co­der), dass aus die­sen gedämpf­ten Daten den­noch kli­nisch rele­van­te Abwei­chun­gen detek­tiert wer­den kön­nen, sofern eine hohe Sen­s­or­dich­te und per­so­nen­spe­zi­fi­sche Model­le genutzt wer­den. Dies belegt die tech­ni­sche Mach­bar­keit einer smar­ten Orthe­se für die Alltagsüberwachung.

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Stu­die beleuch­tet Poten­zi­al von MAKs

Medi­zi­ni­sche adap­ti­ve Kom­pres­si­ons­sys­te­me (MAKs) rücken zuneh­mend in den Fokus der Lymph­ödem­the­ra­pie. Unter der Lei­tung von PD Dr. Anett Reiß­hau­er und PD Dr. Max E. Liebl hat die Cha­ri­té – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin deren Wirk­sam­keit gegen­über klas­si­scher Kom­pres­si­ons­ban­da­gie­rung untersucht.

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