Mate­ria­li­en für die Stomaversorgung

M. Wie­czo­rek
Für Sto­ma­trä­ger sind ent­spre­chen­de Sto­ma­ma­te­ria­li­en ein per­ma­nen­ter Beglei­ter. Mit einer viel­fäl­ti­gen Aus­wahl an moder­nen Hilfs­mit­tel­pro­duk­ten bie­tet der heu­ti­ge Markt sowohl für unter­schied­li­che Situa­tio­nen als auch für indi­vi­du­el­le Sto­ma- und Kör­per­for­men geeig­ne­te Lösun­gen. Dabei steht beson­ders eine siche­re Haf­tung der Sto­ma­ver­sor­gung, der Schutz vor Lecka­gen sowie eine ver­läss­li­che Pro­tek­ti­on der Haut im Fokus. Jeder Sto­ma­trä­ger hat einen gesetz­li­chen Anspruch auf eine indi­vi­du­el­le, siche­re und pas­sen­de Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung, die ein selbst­be­stimm­tes und akti­ves Leben ermöglicht.

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Lami­nier­har­ze für den Leicht­bau in der Tech­ni­schen Orthopädie

M. Keh­nen, M. Segl, A. von Asche­berg, A. Glo­ri­us
Im Zuge der Frei­ga­be der Eigen­fer­ti­gung für die mecha­tro­ni­sche Ganz­bein­orthe­se C‑Brace® im Nass­la­mi­nier­ver­fah­ren eva­lu­iert Otto­bock die Ver­wen­dung unter­schied­li­cher Harz­sys­te­me mit der Ziel­rich­tung, die Orthe­se leicht, sta­bil und dau­er­fest zu bau­en. Dafür brin­gen Epoxid­har­ze und Vinyl­es­ter­har­ze bes­te Vor­aus­set­zun­gen mit. Die neu­en Harz­sys­te­me ermög­li­chen es dem Ortho­pä­die-Tech­ni­ker, ab sofort eine brei­te Ziel­grup­pe mit dem Orthe­sen­sys­tem zu versorgen.

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Easyp­reg – ein alter­na­ti­ves Ver­fah­ren zur Her­stel­lung hoch­wer­ti­ger Faserverbünde

O. Knobl
Der Bei­trag stellt eine alter­na­ti­ve Her­stel­lungs­wei­se für eine Viel­zahl von Ver­sor­gun­gen aus Faser­ver­bund­werk­stof­fen vor, die kon­ven­tio­nell mit den Ver­fah­ren Vaku­um-Infu­si­on oder Prep­reg durch­ge­führt wer­den. Hier beschrie­ben wird die Her­stel­lung indi­vi­du­el­ler Orthe­sen mit dem Easyp­reg-Faser­ver­bund­sys­tem in einer Vacup­ress-900-XR-Tief­zieh­ma­schi­ne. Die Faser­ma­te­ria­li­en sind mit einer ther­mo­plas­ti­schen Matrix vor­i­m­prä­gniert und kön­nen unter nor­ma­len Bedin­gun­gen unbe­grenzt lan­ge gela­gert wer­den. Fer­ti­ge Bau­tei­le las­sen sich ther­misch nach­for­men und mit sich selbst ver­schwei­ßen. Auch eine Kom­bi­na­ti­on der tra­gen­den stei­fen Struk­tu­ren mit einem wei­chen, gum­mi­elas­ti­schen Mate­ri­al ist mög­lich, zum Bei­spiel, um Druck­stel­len zu vermeiden.

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Mög­lich­kei­ten für Anwen­dun­gen von Smart Tex­ti­les in der Prothetik

M. Hörr, M. Reif­fen­rath, T. Gries, S. Jockenhövel
Funk­tio­nen kön­nen als tex­ti­le Sen­so­rik oder Akto­rik in das Tex­til inte­griert wer­den. Moder­ne Pro­the­sen wer­den heut­zu­ta­ge aus Glas- oder Car­bon­fa­sern her­ge­stellt. Durch die Ver­wen­dung von Tex­ti­li­en als Ver­stär­kungs­struk­tur im Ver­bund­bau­teil fin­den Smart Tex­ti­les Anwen­dung in moder­nen Pro­the­sen. Tex­ti­le Sen­so­rik oder Akto­rik kann in die Ver­stär­kungs­struk­tur, in den Liner oder in den Stumpf­strumpf int­egriert wer­den. Auf­grund der tex­ti­len Eigen­schaf­ten und der Hap­tik tex­ti­ler Sen­so­ren und Akto­ren besteht kei­ne Gefahr von Druck­stel­len durch die­se Integration.

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Liner-Sili­kon – ein unge­wöhn­li­ches Mate­ri­al wird an sei­nen Ein­satz­zweck angepasst

C. Kurth
Sili­kon nimmt eine Son­der­stel­lung unter den Elas­to­me­ren ein, da sei­ne Mole­kül­ket­ten auf Sili­zi­um und Sauer­stoff basie­ren. Dar­aus resul­tiert, dass es bak­te­ri­ell nicht abge­baut wer­den kann und ande­re Stof­fe das Sili­kon per Dif­fu­si­on durch­drin­gen kön­nen. Das bringt Effek­te mit sich, die in der Anwen­dung von Linern zu berück­sich­ti­gen sind. Der Schlüs­sel zu hoher Reiß­fes­tig­keit bei maxi­ma­ler Weich­heit liegt im nan­of­ei­nen Ein­ar­bei­ten von Sili­ca. Um die für Liner not­wen­di­ge Weich­heit zu erzie­len, muss das Mate­ri­al freie Öle ent­hal­ten. Dabei gilt es, einen geeig­ne­ten Kom­pro­miss zwi­schen Aus­öl­ver­hal­ten und Adhä­si­on zu fin­den. Zum Auf­brin­gen von Gleit­be­schich­tun­gen auf Sili­kon wer­den zwei ver­schie­de­ne Tech­no­lo­gien vorgestellt.

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Ein­satz akti­ver Mate­ria­li­en in medi­zin­tech­ni­schen Anwendungen

C. Rotsch, B. Senf, M. Wer­ner, A. Bucht
Akti­ve Mate­ria­li­en wie Form­ge­dächt­nis­le­gie­run­gen bie­ten ein gro­ßes Poten­zi­al für Inno­va­tio­nen in der medi­zi­ni­schen Anwen­dung. Sie kön­nen durch Akti­vie­rung ihre Form ver­än­dern oder die Eigen­schaf­ten von Struk­tu­ren beein­flus­sen. In die­sem Arti­kel wer­den zwei Anwen­dungs­bei­spie­le beschrie­ben und anhand aktu­el­ler For­schungs­er­geb­nis­se dar­ge­stellt. Inte­griert in Implan­ta­te für die Hüf­te bzw. Wir­bel­säu­le kön­nen sie als Aktor direkt an der Kno­chen-Implan­tat-Schnitt­stel­le wir­ken und damit die Ver­an­ke­rung im knö­cher­nen Umfeld ver­bes­sern. Ein­ge­ar­bei­tet in tex­ti­le Hybrid­struk­tu­ren kön­nen sie deren Stei­fig­keit oder Anpress­druck situa­ti­ons­ab­hän­gig anpas­sen und ermög­li­chen damit per­spek­ti­visch eine pati­en­ten­in­di­vi­du­el­le Versorgung.

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Alu­mi­ni­um und Titan in der Ortho­pä­die-Tech­nik – Werk­stoff­ei­gen­schaf­ten und Verwendung

J. Welz, J. Becker
Alu­mi­ni­um und Titan sind zwei wich­ti­ge Werk­stof­fe in Ortho­pä­die- und Reha-Tech­nik. Der Bei­trag unter­zieht die bei­den Metal­le einem Ver­gleich und zeigt die unter­schied­li­chen Eigen­schaf­ten und Ver­wen­dungs­wei­sen auf. Wäh­rend das hoch­fes­te Titan eher bei vor­ge­fer­tig­ten Bau­tei­len ein­ge­setzt wird, eig­net sich Alu­mi­ni­um auch für die hand­werk­li­che Ver­ar­bei­tung. In Titan-Alu­mi­ni­um-Legie­run­gen ver­bin­den sich die Vor­zü­ge bei­der Mate­ria­li­en. Der Arti­kel basiert auf einer Semi­nar­ar­beit, die im Rah­men der Meis­ter­aus­bil­dung an der BUFA erstellt wurde.

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Spach­tel­mas­se in der Orthopädie-Technik

K. Knape, R. Gerstenberger
Die in der Ortho­pä­die-Tech­nik ver­wen­de­ten Spach­tel­mas­sen sind über­wie­gend Reak­ti­ons- und Mehr­kom­po­nen­ten­spach­tel auf Basis unge­sät­tig­ten Poly­es­ters. Hin­zu kom­men Füll­stof­fe, Pig­men­te und Hilfs­stof­fe. Die Autoren ver­mit­teln einen Über­blick über die wesent­li­chen Arten und Anwen­dungs­for­men von Spach­tel­mas­sen in der Ortho­pä­die-Tech­nik und beschrei­ben die Eigen­schaf­ten der gän­gi­gen Fabri­ka­te. Der Bei­trag basiert auf einer Semi­nar­ar­beit, die im Rah­men der Meis­ter­aus­bil­dung an der BUFA erstellt wurde.

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