Entwicklung einer neuartigen 3D-gedruckten Zervikalorthese
M. Gebauer, J. Popkes, O. Dobrindt
Die orthetische Versorgung der Halswirbelsäule ist ein anspruchsvolles Gebiet der Orthopädietechnik. Bei chronischen Beschwerden mit der Gefahr dauerhafter neurologischer Schädigungen ist eine maßgefertigte Orthesenversorgung unabdingbar, um einem operativen Eingriff vorzubeugen. Moderne Technologien zum digitalen Maßnehmen, zur Modellierung sowie zur Fertigung per 3D-Druck bieten dabei neue Möglichkeiten. Die hier vorgestellte neuartige 3D-gedruckte Zervikalorthese stellt das Ergebnis eines erfolgreichen Projekts zur Versorgung von Patienten mit Spinalkanalstenosen dar. Anhand dieses Projekts sowie einer begleitenden quantitativen Studie soll aufgezeigt werden, inwiefern sowohl betroffene Patienten als auch Orthopädietechniker von der Anwendung einer digitalen Prozesskette profitieren können.







![Algorithmus der medikamentösen Therapie der Gonarthrose (Legende: GI = gastrointestinal; J = Jahre; KI = Kontraindikation; KV = kardiovaskulär; NSAR = nichtsteroidale Antirheumatika, traditionelle NSAR + Cyclooxygenase-2-Hemmer [COX-2-Inhibitor]; OP = Operation; PPI = Protonenpumpeninhibitor; UW = unerwünschte Wirkungen). Foto: Abdruck aus (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC) (Hrsg.). S2k-Leitlinie „Gonarthrose“ (AWMF-Leitlinienregister Nr. 033-004). Stand: 30.11.2017, gültig bis 29.11.2022. https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/033-004l_S2k_Gonarthrose_2018-01_1-verlaengert.pdf (Zugriff am 11.03.2021)) mit freundlicher Genehmigung der DGOU.](https://360-ot.de/wp-content/uploads/2021/06/sk2-leitlinie-gonarthrose-abb-1_NEU-800x445.jpg)


