Moder­ne Nar­ben­the­ra­pie nach Ver­bren­nun­gen – eine inter­dis­zi­pli­nä­re Herausforderung

F. Patzsch­ke, F. Siemers
Brand­ver­let­zun­gen zäh­len nicht nur in der Akut­ver­sor­gung zu den schwers­ten Trau­ma­ta – auch lang­fris­tig haben die Betrof­fe­nen mit den Fol­gen zu kämp­fen. Ins­be­son­de­re die Aus­bil­dung patho­lo­gi­scher Nar­ben stellt in die­sem Kon­text ein Pro­blem dar. Bereits eine adäqua­te (chir­ur­gi­sche) Initi­al­the­ra­pie nimmt auf den lang­fris­ti­gen Nar­ben­ver­lauf im Sin­ne der Nar­ben­prä­ven­ti­on ent­schei­den­den Ein­fluss. Im wei­te­ren Ver­lauf steht vor­der­grün­dig eine Viel­zahl kon­ser­va­ti­ver Ver­fah­ren zur Ver­fü­gung, die neben einer funk­tio­nel­len und kos­me­ti­schen Ver­bes­se­rung auch zu einer Ver­min­de­rung der ent­spre­chen­den Sym­pto­me füh­ren kön­nen. Eska­lie­rend wer­den inter­ven­tio­nel­le und/oder chir­ur­gi­sche Ver­fah­ren unter adju­van­tem Fort­füh­ren der kon­ser­va­ti­ven Maß­nah­men angewendet.

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