Quan­ti­ta­ti­ve Cha­rak­te­ri­sie­rung von Mobi­li­tät, Ver­sor­gung und pati­en­ten­sei­ti­ger Zufrie­den­heit nach Ampu­ta­ti­on im Fußbereich

J. Block, T. Kaib, S. I. Wolf, M. Alimusaj
Der Artikel dokumentiert die Ergebnisse einer retrospektiven Registerauswertung. Ziel ist es, Patienten nach einer Amputation im Fußbereich hinsichtlich Stumpfgegebenheiten, Versorgung sowie Mobilität und Lebensraum quantitativ zu beschreiben. Für die Auswertung konnten Datensätze von 49 Patienten eingeschlossen werden. Bei den Patienten liegen überwiegend Amputationen nach Chopart vor. Die vorhandenen Versorgungen reichen von orthopädischen Schuhen und Prothesen über Casts zur Frühmobilisation bis zu selbst angefertigten „Schuhfüllern“. Nutzer von orthopädischen Schuhen und Prothesen äußern eine deutlich positivere patientenseitige Zufriedenheit mit Passform, Sicherheit und Versorgung verglichen mit Nutzern temporärer Versorgungen. Das Gehen auf Treppen und unebenem Untergrund wird insgesamt als häufigster Verbesserungswunsch genannt. Frühversorgungen und Provisorien werden oft mehrere Jahre verwendet. Dies lässt auf eine unzureichende professionelle Anbindung und Aufklärung der Patientengruppe schließen. Bei Berücksichtigung typischer Stumpfgegebenheiten, Alltagsanforderungen und biomechanischer Wirkprinzipien sind gute Funktionalität und patientenseitige Zufriedenheit erreichbar.

J. Block, T. Kaib, S. I. Wolf, M. Alimusaj
Der Arti­kel doku­men­tiert die Ergeb­nis­se einer retro­spek­ti­ven Regis­ter­aus­wer­tung. Ziel ist es, Pati­en­ten nach einer Ampu­ta­ti­on im Fuß­be­reich hin­sicht­lich Stumpf­ge­ge­ben­hei­ten, Ver­sor­gung sowie Mobi­li­tät und Lebens­raum quan­ti­ta­tiv zu beschrei­ben. Für die Aus­wer­tung konn­ten Daten­sät­ze von 49 Pati­en­ten ein­ge­schlos­sen wer­den. Bei den Pati­en­ten lie­gen über­wie­gend Ampu­ta­tio­nen nach Cho­part vor. Die vor­han­de­nen Ver­sor­gun­gen rei­chen von ortho­pä­di­schen Schu­hen und Pro­the­sen über Cas­ts zur Früh­mo­bi­li­sa­ti­on bis zu selbst ange­fer­tig­ten „Schuh­fül­lern“. Nut­zer von ortho­pä­di­schen Schu­hen und Pro­the­sen äußern eine deut­lich posi­ti­ve­re pati­en­ten­sei­ti­ge Zufrie­den­heit mit Pass­form, Sicher­heit und Ver­sor­gung ver­gli­chen mit Nut­zern tem­po­rä­rer Ver­sor­gun­gen. Das Gehen auf Trep­pen und unebe­nem Unter­grund wird ins­ge­samt als häu­figs­ter Ver­bes­se­rungs­wunsch genannt. Früh­ver­sor­gun­gen und Pro­vi­so­ri­en wer­den oft meh­re­re Jah­re ver­wen­det. Dies lässt auf eine unzu­rei­chen­de pro­fes­sio­nel­le Anbin­dung und Auf­klä­rung der Pati­en­ten­grup­pe schlie­ßen. Bei Berück­sich­ti­gung typi­scher Stumpf­ge­ge­ben­hei­ten, All­tags­an­for­de­run­gen und bio­me­cha­ni­scher Wirk­prin­zi­pi­en sind gute Funk­tio­na­li­tät und pati­en­ten­sei­ti­ge Zufrie­den­heit erreichbar.

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