R. Kreis1, N. Babel1, D. H. Forster2
Gesichtsorthesen werden zum Schutz nach Nasenbeinbrüchen verwendet, damit Sportler den Sportbetrieb frühestmöglich wieder aufnehmen können. Individuell angepasste Orthesen werden üblicherweise vom Gesicht des Patienten abgeformt und bestehen aus kohlefaserverstärkten oder transparenten Kunststoffen. Scanner in Verbindung mit additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) ermöglichen jedoch mittlerweile ein berührungsloses Herstellen von Orthesen, auch mit perforierten Oberflächen. Aufgrund sinkender Anschaffungspreise für Scanner und 3D-Drucker ist die Herstellung auch unerfahrenen Hobbysportlern möglich. Dies kann aber gefährlich werden, da bisher kaum Erkenntnisse darüber verfügbar sind, welche Kräfte additiv hergestellte Gesichtsorthesen aushalten müssen und aushalten können, d. h., ob sie überhaupt einen effektiven Schutz bieten oder sogar weitere Verletzungen hervorrufen können. An der Hochschule Landshut wurden daher additiv hergestellte Orthesen mechanischen Belastungstests unterzogen.
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Führungswechsel bei der Landesinnung Orthopädie-Technik Baden-Württemberg: Neuer Landesinnungsmeister, bestätigte Vorstände und Nachbesetzungen im Fachverband FOS.
Kalkulationen gehören für OT-Betriebe und Sanitätshäuser zu den wichtigsten wirtschaftlichen Aufgaben. Daher ist Wissen zur richtigen Kalkulation bares Geld wert.
Trotz politischer Bremse läuft das eVO-Pilotprojekt für orthopädische Hilfsmittel weiter planmäßig. Warum die Verschiebung auf 2027 den digitalen Fortschritt nicht stoppt, welche Meilensteine 2025 erreicht wurden und was 2026 bringt, erklären Thomas Münch (BIV-OT) und Michael Gelhard (Opta Data) im OT-Interview.
Mit Beginn des Jahres ist Manfred Hinz, Geschäftsführer von Solventum Deutschland, in den Vorstand des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) eingezogen. Damit folgt er auf Marc Michel, der nach seinem Ausscheiden bei Peter Brehm Ende 2025 das Gremium verließ.
Fachleute aus allen Professionen und Disziplinen der Kinder-Versorgung an einem Ort zu versammeln, dieses Ziel hat sich der Kongress „Focus CP/Rehakind 2026“ gesetzt. Drei Jahre nach der letzten Ausgabe findet die Veranstaltung vom 4. bis 6. Februar erneut in den Westfalenhallen/Messe Dortmund statt.
Erfolgreiches Treffen: Für drei Tage kamen Vertreter der Arbeitsgemeinschaften der OT und OST (Allof/Alost) in Duderstadt und Göttingen zusammen.
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Immer in Bewegung – so sollte Kindheit aussehen. Doch Fußfehlstellungen können das Spielen, Toben und Laufen deutlich einschränken und sich langfristig negativ auf die gesamte motorische Entwicklung auswirken.
Elektronische Patientenakte (ePA), E‑Rezept und Kommunikation im Medizinwesen (KIM): Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems ist im vollen Gange. Das kann viele Vorteile bringen, benötigt aber auch neue Spielregeln, um beispielsweise die Daten von Patient:innen zu schützen.
Der Heribert-Späth-Preis zeichnet seit 1997 besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk aus. Betriebe, die sich für Integration, Diversität und Inklusion einsetzen, werden besonders berücksichtigt. Nominierungen können nur durch Handwerkskammern, Fachverbände, Kreishandwerkerschaften und Innungen erfolgen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird bei der Schlussfeier der Deutschen Meisterschaft im Handwerk verliehen.
Mit Prof. Dr.-Ing. Ulrich Boenick verstarb am 10. Mai 2024 im Alter von 87 Jahren ein herausragender Vertreter der Technischen Orthopädie. Der Berliner setzte sich Zeit seines Wirkens für den interprofessionellen Austausch ein und engagierte sich über viele Jahre für das Fachmagazin ORTHOPÄDIE TECHNIK. Seiner Weitsicht und seinem Fachwissen hat der Verlag Orthopädie-Tecknik viel zu verdanken. Prof. Boenick bereitete den Weg für die Publikation wissenschaftlicher Beiträge in der „OT“ und gehörte seit Anbeginn dem Wissenschaftlichen Beirat in seiner heutigen Form an. In einem persönlichen Nachruf blickt der Berliner Weggefährte Klaus Dittmer auf das Leben und die berufliche Karriere von Ulrich Boenick zurück.
Abends ist der Mensch in der Regel wenige Zentimeter kleiner als am Morgen und wenn es draußen warm ist, drückt schon mal der Ring am Finger. Körperveränderungen wie diese beeinträchtigen im Alltag nicht groß. Doch wer eine Prothese trägt, spürt deutlich, was es heißt, wenn das Volumen des Stumpfes schwankt. Gerade noch zu locker, sitzt der Schaft später vielleicht viel zu eng.
Der Sommer steht für viele Menschen stellvertretend für Urlaub, am Meer, am See oder in den Bergen. Viele von ihnen benötigen eine Kompressionsversorgung im Alltag und damit auch im Urlaub. Doch ohne das gewohnte Umfeld und neue Herausforderungen für Mensch und Versorgung ist die Pflege der Materialien keine alltägliche Tätigkeit. Im Gespräch mit Fabian Straßer, Teamleitung Produktmanagement Phlebologie der Julius Zorn GmbH, hat die OT-Redaktion recherchiert, welche Tipps Sanitätshäuser ihren Patient:innen mit auf den Urlaubsweg geben sollten.
Wie können Venen- und Ödempatient:innen den Sommer genießen? Diese Frage beschäftigt nicht nur viele Betroffene, sondern auch die Expert:innen von Ofa.
Mit dem Diplom in den Händen sind Ausbildung oder Studium zwar abgeschlossen, doch wer am Puls der Zeit bleiben möchte, braucht die Möglichkeit, sich weiter fortzubilden. Darin investiert die Initiative‘93 Technische Orthopädie und vergibt – unterstützt vom Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und der Fortbildungsvereinigung für Orthopädie-Technik (FOT) – alle zwei Jahre ein mehrwöchiges Fellowship an Ärzt:innen und Orthopädietechniker:innen.
Die Mitglieder der Herstellervereinigung Eurocom trafen sich Mitte Juni zur Mitgliederversammlung in Nürnberg und forderten dort mehr Dialog mit der Bundespolitik, um die Zukunft der Hilfsmittelversorgung auf dem derzeitigen Niveau langfristig zu sichern.
Die deutsche Bürokratie ist nicht nur für die nationalen Betriebe immer wieder eine besondere Herausforderung, auch für Besucher:innen aus dem Ausland gibt es unerwartete Hürden.
Im Jahr 2022 beliefen sich laut Statistischem Bundesamt die Gesundheitsausgaben in Deutschland – über alle Versicherungsträger und öffentliche Haushalte hinweg – auf 5.939 Euro je Einwohner:in.