PLW: Bun­des­sie­ge­rin freut sich auf auf­re­gen­des Gesellinnenjahr

Beim Leis­tungs­wett­be­werb des Deut­schen Hand­werks hat sich Pau­la Jun­ge aus Nie­der­sach­sen den ers­ten Platz im Bun­des­wett­be­werb in der Ortho­pä­die-Tech­nik gesi­chert und wur­de am 3. Dezem­ber auch vom Zen­tral­ver­band des Deut­schen Hand­werks (ZDH) mit allen Sieger:innen aus den ande­ren teil­neh­men­den Gewer­ken geehrt. Die Ortho­pä­die­tech­ni­ke­rin gewann dabei die 70. Aus­tra­gung des Wett­be­werbs. Die 23-Jäh­ri­ge geht in ihrer Frei­zeit mit viel Freu­de zum Sport, kocht und näht ger­ne. Im Gespräch mit der OT berich­tet sie über ihre Erfah­run­gen mit dem Wett­be­werb, wie sie zur Ortho­pä­die-Tech­nik gekom­men ist und ob sie die OTWorld 2022 besucht.

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FOT setzt Wei­chen für Jah­res­ta­gung in Jena

Rund ein Vier­tel­jahr nach der letz­ten Jah­res­ta­gung der Fort­bil­dungs­ver­ei­ni­gung für Ortho­pä­die-Tech­nik (FOT) in Hameln rich­tet sich der Blick der Orga­ni­sa­to­ren ver­stärkt auf die kom­men­de Aus­ga­be in Jena. Vom 23. bis zum 25. Sep­tem­ber 2022 wird es im Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum und im „Volks­bad“ um vari­ie­ren­de Schwer­punkt­the­men gehen.

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Lin­de­ra sam­melt Wachs­tums­ka­pi­tal ein

Das Ber­li­ner Health-Tech-Unter­neh­men Lin­de­ra hat sich auf die KI-basier­te 3D-Moti­on-Tracking-Tech­no­lo­gie spe­zia­li­siert, die eine Bewe­gungs­ana­ly­se für sämt­li­che Berei­che des Gesund­heits­sek­tors – von der Alten­pfle­ge bis zur Ortho­pä­die – ermög­licht. Um in Zukunft wei­ter­hin wach­sen zu kön­nen, sam­mel­te das Unter­neh­men Wachs­tums­ka­pi­tal in Höhe von sechs Mil­lio­nen Euro ein.

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Gesund­heits­ver­sor­gung im Fokus der Ampel-Koalition

Was bringt uns die neue Regie­rung? Unter die­ser Über­schrift stell­ten Kirs­ten Abel und Patrick Gru­nau vom Bünd­nis „Wir ver­sor­gen Deutsch­land“ (WvD) im Live-Talk am 7. Janu­ar das Per­so­nal und die Plä­ne der Ampel-Koali­ti­on für die Gesund­heits­bran­che in der lau­fen­den Legis­la­tur­pe­ri­ode bis 2025 vor. Rund 110 Teilnehmer:innen ver­folg­ten den Live-Talk mit der Spre­che­rin des Prä­si­di­ums des Bun­des­in­nungs­ver­ban­des für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) und dem Bereichs­lei­ter Poli­tik, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting bei Reha­vi­tal als Ver­tre­ter des Bündnisses.

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Ope­ra­ti­ons­stau wegen Corona-Welle

Die vier­te Coro­na-Wel­le hat Deutsch­land in die­sem Win­ter erreicht. Regio­nal gehen die Inzi­den­zen in den vier­stel­li­gen Bereich, Kran­ken­häu­ser kom­men an ihre Belas­tungs­gren­zen. Eini­ge ver­kün­de­ten die erneu­te Rück­stel­lung von „ver­schieb­ba­ren Ope­ra­tio­nen“, um Kapa­zi­tä­ten in den Kli­ni­ken und Kran­ken­häu­sern nicht voll­ends zu über­las­ten. Prof. Dr. Die­ter Wirtz, DGOU-Prä­si­dent und Direk­tor der Kli­nik und Poli­kli­nik für Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Bonn, ord­net die der­zei­ti­ge Situa­ti­on mit sei­ner Fach­ex­per­ti­se ein.

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Kos­ten­ex­plo­si­on: Stei­gen­de Roh­stoff­prei­se und Pandemie

Die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie, die stei­gen­den Roh­stoff­prei­se und die Beson­der­hei­ten der Hilfs­mit­tel­bran­che sor­gen für eine hohe Kos­ten­last bei den Betrie­ben. War­um ist das so? Im Gespräch mit der OT-Redak­ti­on ord­net Micha­el Hage­mann, stell­ver­tre­ten­der Bereichs­lei­ter Ver­trieb und Kran­ken­kas­sen­ma­nage­ment bei der Reha­vi­tal Gesund­heits­ser­vice GmbH, die der­zei­ti­ge Lage ein.

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Ingo Knie wird neu­er Geschäftsführer

Die Ortho-Reha Neu­hof GmbH, Groß­händ­ler für Ortho­pä­die- und Reha-Tech­nik, erwei­tert ihre Geschäfts­füh­rung um den bis­he­ri­gen Pro­dukt­ma­na­ger und Pro­ku­ris­ten Ingo Knie.

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Das Ver­sor­gungs­spek­trum 3D-gedruck­ter Rumpf­orthe­sen, dar­ge­stellt anhand von vier Fallbeispielen

S. B. Wür­sching, A. Würsching
Der 3D-Druck stellt für die Kon­struk­ti­on und die Ver­sor­gung mit Rumpf­orthe­sen einen neu­en Weg dar, um noch bes­ser und effek­ti­ver auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ein­ge­hen zu kön­nen. Mit die­ser Tech­nik wird das mög­li­che Ver­sor­gungs­spek­trum erwei­tert, weil die bio­me­cha­ni­sche Kon­struk­ti­on einer erfolg­rei­chen Ver­sor­gung bes­ser an die All­tags­be­dürf­nis­se der zu Ver­sor­gen­den ange­passt wer­den kann. Ziel ist es, dass die Pati­en­ten das Hilfs­mit­tel anneh­men – sei es ein Klein­kind, ein Teen­ager oder ein Erwach­se­ner im fort­ge­schrit­te­nen Alter. Das Hilfs­mit­tel muss sich gut in den All­tag inte­grie­ren las­sen, denn erst dann kön­nen die bio­me­cha­ni­schen Errun­gen­schaf­ten und das Wis­sen um die Ver­bes­se­rung der Gesund­heit zum Tra­gen kom­men. Dabei hat die addi­ti­ve Fer­ti­gung im Kor­sett­bau nach Ansicht der Autoren nichts mit „Rapid Pro­to­typ­ing“ oder kos­ten­güns­ti­ger Schnell­fer­ti­gung zu tun. Viel­mehr stellt sie eine hoch­spe­zia­li­sier­te Mög­lich­keit dar, durch eine maxi­mier­te Indi­vi­dua­li­sie­rung die All­tags­taug­lich­keit und den Kom­fort einer Rumpf­orthe­se zu opti­mie­ren. Die Pati­en­ten erhal­ten ein ver­bes­ser­tes Tra­ge­ge­fühl, wäh­rend die Tech­ni­ker die­se Metho­de leicht in den gewohn­ten Ver­sor­gungs­ab­lauf inte­grie­ren kön­nen. Wie viel­fäl­tig das Ver­sor­gungs­spek­trum mit 3D-gedruck­ten Rumpf­orthe­sen sein kann, zeigt der fol­gen­de Arti­kel anhand von vier Fallbeispielen.

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Ortho­pä­die­tech­ni­sche Hilfs­mit­tel zur Unter­stüt­zung nach ope­ra­ti­ven Kor­rek­tur­ein­grif­fen und wachs­tums­len­ken­den Maß­nah­men im Bereich der unte­ren Extremität

D. Schrei­ner, F. Paulitsch
Knö­cher­ne Defor­mi­tä­ten kön­nen durch eine orthe­ti­sche Ver­sor­gung nicht beein­flusst wer­den. Jedoch kann die Ortho­pä­die­tech­nik ope­ra­tiv-kor­ri­gie­ren­de und wachs­tums­len­ken­de Metho­den zur Behand­lung von Kin­dern und Jugend­li­chen und deren wei­te­re Ent­wick­lung sinn­voll unter­stüt­zen. Dabei muss ein Kom­pro­miss zwi­schen der erfor­der­li­chen Ruhig­stel­lung und einer mög­lichst schnel­len Mobi­li­sa­ti­on gefun­den wer­den. Bei­spie­le für sol­che Ver­sor­gun­gen sind KAFOs zur Unter­stüt­zung bei Wachs­tums­len­kung durch Epi­phy­se­o­desen (ins­be­son­de­re bei Infan­ti­ler Zere­bral­pa­re­se), Orthe­sen­ver­sor­gun­gen zur sta­bi­li­sie­ren­den Füh­rung des obe­ren Sprung­ge­len­kes bei supra­mal­leo­lä­ren Kor­rek­tur­o­steo­to­mien, par­ti­el­le post­ope­ra­ti­ve Orthe­sen­ver­sor­gun­gen in Kom­bi­na­ti­on mit einem ruhig­stel­len­den Gips nach ope­ra­ti­ver Kor­rek­tur mehr­di­men­sio­na­ler Achs­fehl­stel­lun­gen oder Achs­kor­rek­tu­ren mit der Anla­ge von Mono­rail- oder Ring­fixa­teu­ren. Der Arti­kel ver­mit­telt anhand umfang­rei­cher Anschau­ungs­ma­te­ria­li­en einen Über­blick über die ver­schie­de­nen Her­an­ge­hens­wei­sen in die­sem spe­zi­el­len Bereich der Orthopädietechnik.

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3D-Bewe­gungs­er­fas­sung in der Gang­ana­ly­se bei Kin­dern – wird sie akzep­tiert? Ergeb­nis­se der AVAPed-Studie

I. Wied­mann, M. Gras­si, I. Duran, R. Lav­ra­dor, E. Alberg,
M. Dau­mer, E. Schö­nau, J. Rittweger

In der päd­ia­tri­schen Reha­bi­li­ta­ti­on besteht das wich­tigs­te Ziel dar­in, dem Pati­en­ten ein mög­lichst selbst­stän­di­ges Leben in sei­ner häus­li­chen Umge­bung zu ermög­li­chen. Im kli­ni­schen Umfeld wer­den rou­ti­ne­mä­ßig ver­schie­de­ne Bewer­tun­gen durch­ge­führt, aber es ist unklar, inwie­fern die­se Tests wider­spie­geln, wie die Pati­en­ten Her­aus­for­de­run­gen des häus­li­chen Umfelds meistern. 
Weara­bles sind weit ver­brei­tet und haben sich als sehr nütz­lich für die Bewer­tung kör­per­li­cher Akti­vi­tät erwie­sen. Der Grund­ge­dan­ke der vor­lie­gen­den Stu­die war daher, ihre Eig­nung in der Kin­der­heil­kun­de zu unter­su­chen. Ins­be­son­de­re im Bereich der Zere­bral­pa­re­se, der häu­figs­ten neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kung in der Kin­der­heil­kun­de, haben Umfang und Qua­li­tät der Bewe­gung einen wich­ti­gen Ein­fluss auf die kör­per­li­che und kogni­ti­ve Ent­wick­lung des Kin­des. Eine Bewer­tung, die dem Unter­su­cher Ein­blick in das Bewe­gungs­ver­hal­ten abseits des kli­ni­schen Umfelds bie­tet, ermög­licht einen geziel­te­ren Ansatz für die Reha­bi­li­ta­ti­on. Die Ergeb­nis­se die­ser Stu­die zei­gen, dass 3D-Beschleu­ni­gungs­mess­ge­rä­te von Kin­dern im Alter von 3 bis 12 Jah­ren gut akzep­tiert wer­den und dass das Tra­gen eines sol­chen Geräts als nicht stö­rend emp­fun­den wird. Die Autoren kom­men zu dem Schluss, dass trag­ba­re Gerä­te eine Funk­ti­ons­be­ur­tei­lung unter rea­len Bedin­gun­gen ermög­li­chen, ein Aspekt, der bei päd­ia­tri­schen Beur­tei­lun­gen noch nicht aus­rei­chend unter­sucht wurde.

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