FachartikelPeer Review

3D-Prin­ting: indi­vi­du­el­le ­Ver­sorgungsmöglichkeiten in ­Ortho­pä­die und Unfallchirurgie?

F. Souleiman1, F. Naumann2, G. Osterhoff1
Der Einsatz dreidimensionaler (3D) Drucktechnologie in der Orthopädie hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und bietet vielfältige Vorteile in Bereichen der individualisierten präoperativen Operationsplanung, des Implantatdesigns, der Technischen Orthopädie (Orthetik/Prothetik) und der personalisierten Patientenversorgung während einer OP. 3D-Modelle können hierbei genutzt werden, um komplexe orthopädisch-unfallchirurgische Frage­stellungen genau zu analysieren, chirurgische Umsetzungen vor einem geplanten Eingriff zu trainieren und mit dem Patienten anschaulich zu besprechen. Im Folgenden werden verschiedene Einsatzbereiche vorgestellt.


1  Kli­nik und Poli­kli­nik für Ortho­pä­die, Unfall­chir­ur­gie und Plas­ti­sche Chir­ur­gie, Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leip­zig, Lie­bigstr. 20, D‑04103 Leipzig
2  Ort­ho­vi­tal GmbH, Mag­de­bor­ner Str. 19, 04416 Markkleeberg

 

Ein­lei­tung

Grund­la­ge des heu­ti­gen ver­mehr­ten Ein­sat­zes in der Medi­zin ist die tech­no­lo­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung ver­schie­de­ner 3D-Druck­ver­fah­ren. Häu­fig genutz­te Ver­fah­ren sind bei­spiels­wei­se Fused Depo­si­ti­on Mode­ling (FDM), Ste­reo­li­tho­gra­phie (SLA), selek­ti­ves Laser­sin­tern (SLS), Mul­ti-Jet-Fusi­on-Ver­fah­ren (MJF) und Elek­tro­nen­strahl­schmel­zen (EBM).

Beim FDM-Ver­fah­ren wer­den ther­mo­plas­ti­sche Fila­men­te durch Hit­ze extru­diert, sodass „Schicht für Schicht“ ein 3D-Modell ent­steht. Bei der Ste­reo­li­tho­gra­phie wird ein flüs­si­ges, licht­emp­find­li­ches Kunst­harz (Pho­to­po­ly­mer) schicht­wei­se auf­ge­tra­gen und durch UV-Licht oder einen Laser aus­ge­här­tet. Die SLS- und EBM-Ver­fah­ren basie­ren hin­ge­gen auf ener­ge­ti­schen Hoch­leis­tungs­la­sern, wel­che selek­tiv pul­ver­för­mi­ges Mate­ri­al schmel­zen, wobei unge­s­in­ter­tes Pul­ver als Stütz­ma­te­ri­al dient. Anders als bei dem Laser­sys­tem arbei­tet das MJF-Ver­fah­ren mit wär­me­ab­sor­bie­ren­den Tin­ten, die selek­tiv auf das Pul­ver­bett appli­ziert wer­den und über Infra­rot­strah­ler auf der Ober­flä­che das Pul­ver zu einem ein­heit­li­chen Ver­bund verschmelzen.

Je nach ange­wen­de­tem Ver­fah­ren kann ein brei­ter Ein­satz des 3D-Dru­ckes mit unter­schied­lichs­ten Werk­stof­fen und Mate­ri­al­an­sprü­chen wie Poly­me­re, Metal­le (z. B. Titan, Kobalt-Chrom), Kera­mi­ken und Ver­bund­werk­stof­fe erfol­gen1.

Je nach Anwen­dungs­ge­biet ste­hen mitt­ler­wei­le bio­kom­pa­ti­ble und sogar bio­re­sor­bier­ba­re 3D-Druck­ma­te­ria­li­en zur Ver­fü­gung, wel­che für den ope­ra­ti­ven Ein­griff ste­ri­li­sier­bar sind (bspw. „Bio­med“, Fir­ma Formlabs GmbH, Berlin).

Prä­ope­ra­tiv

In der Pla­nung ope­ra­ti­ver Kom­plex-ein­grif­fe oder im Revi­si­ons­fall zeigt sich der 3D-Druck zuneh­mend von Vor­teil2. So wird er in unse­rer Kli­nik ver­stärkt bei kom­ple­xen Kor­rek­tu­ren von Sko­lio­se­pa­ti­en­ten, gelenk­chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen, Ope­ra­tio­nen am Becken/an der Hüf­te oder bei aus­ge­dehn­ten Tumor­be­fun­den ange­wen­det (Abb. 1 u. 2). Der Ope­ra­teur erlangt hier­bei ein tie­fer­ge­hen­des drei­di­men­sio­na­les Ver­ständ­nis über die exak­te Patho­lo­gie und mög­li­ches Kor­rek­tur­po­ten­ti­al sowie Gren­zen. Bei Frak­tu­ren wird ein bes­se­res Ver­ständ­nis von Frak­tur­mor­pho­lo­gie und spä­te­rer Implan­tat­la­ge ermöglicht.

3D-gedruck­te ana­to­mi­sche Model­le sind idea­le Werk­zeu­ge, die das chir­ur­gi­sche Trai­ning für Assis­tenz­ärz­te, aber auch fort­ge­schrit­te­ne Fach­ärz­te erleich­tern. Die indi­vi­du­el­le Pati­en­ten­pa­tho­lo­gie kann für das gesam­te ope­rie­ren­de (zusätz­li­che Fach­dis­zi­pli­nen wie Gefäß­chir­ur­gen, Uro­lo­gen, Gynä­ko­lo­gen etc.) prä­ope­ra­tiv anhand des 3D-Dru­ckes im Ver­gleich zu einer rein zwei­di­men­sio­na­len Betrach­tung am Moni­tor ver­deut­licht und wesent­lich anschau­li­cher dar­ge­stellt wer­den. Auch die prä­ope­ra­ti­ve Ein­wei­sung des gesam­ten OP-Teams (Anäs­the­sie, OTA, OP-Pfle­ge) bei einer kom­ple­xen Ope­ra­ti­on wird erleich­tert. Wei­ter­hin hilft das gedruck­te Modell beim Auf­klä­rungs­ge­spräch mit Pati­en­ten und deren Ange­hö­ri­gen, ein tie­fer­ge­hen­des Ver­ständ­nis für das Krank­heits­bild und die not­wen­di­gen ope­ra­ti­ven Schrit­te zu erlangen.

Intra­ope­ra­tiv

Bei kom­ple­xen Revi­si­ons­ope­ra­tio­nen kann eine com­pu­ter­ba­sier­te drei­di­men­sio­na­le Pla­nung hilf­reich sein, um die knö­cher­ne Ana­to­mie wie­der­her­zu­stel­len. Das Ergeb­nis einer sol­chen Pla­nung ist eine intra­ope­ra­ti­ve Scha­blo­ne, wel­che dem Ope­ra­teur die exak­te Schnitt­füh­rung einer Osteo­to­mie oder die Boh­run­gen für Schrau­ben vor­gibt und somit einen höhe­ren Grad an ope­ra­ti­ver Sicher­heit und Exakt­heit schafft. Durch die Mög­lich­keit, bio­kom­pa­ti­ble, ste­ri­li­sier­ba­re Metal­le und Poly­me­re zu dru­cken, kön­nen die­se indi­vi­dua­li­sier­ten OP-Scha­blo­nen oder CE-zer­ti­fi­zier­ten Implantate/Prothesen ein­ge­setzt wer­den (Abb. 3–5).

Ers­te Stu­di­en zei­gen, dass sich durch den Ein­satz von 3D-gedruck­ten Ope­ra­ti­ons­scha­blo­nen intra­ope­ra­ti­ve Abläu­fe ver­bes­sern sowie die OP-Zei­ten und der Blut­ver­lust mini­mie­ren las­sen3 4 5. Wei­ter­hin ver­mit­teln die­se dem Ope­ra­teur bei kom­ple­xen Ein­grif­fen ein erhöh­tes Gefühl intra­ope­ra­ti­ver Sicher­heit hin­sicht­lich der OP-Genau­ig­keit. Evi­denz hin­sicht­lich eines bes­se­ren Out­co­mes ist der­zeit noch aus­ste­hend. Nach­tei­lig zeigt sich ein außer­or­dent­lich gro­ßer Pla­nungs­auf­wand mit ein­her­ge­hend hohen Pla­nungs­kos­ten, was eines opti­mier­ten Work­flows sowohl für die Fall­aus­wahl als auch den „In-House-Druck“ bedarf6 7 8.

Ein­satz­ge­bie­te in der Tech­ni­schen Orthopädie

In den letz­ten Jah­ren haben sich digi­ta­le Pro­zes­se in vie­len Berei­chen der Tech­ni­schen Ortho­pä­die zur Anfer­ti­gung von Hilfs­mit­teln eta­bliert. Ange­fan­gen bei der digi­ta­len Form­er­fas­sung mit ver­schie­de­nen Scan­sys­te­men über digi­ta­le Model­lie­rung, die Computer-Aided-Design(CAD)-Konstruktion bis zur addi­ti­ven Her­stel­lung (3D-Druck) des Hilfsmittels.

Der 3D-Druck eröff­net neue Mög­lich­kei­ten in Bezug auf Mate­ria­li­en, Mate­ri­al­kom­bi­na­tio­nen und Designs. Moder­ne Druck­tech­no­lo­gien erlau­ben die Ver­wen­dung von leich­ten, aber robus­ten Mate­ria­li­en, die dank eini­gen Kilo­gramm Belas­tung den meis­ten Anfor­de­run­gen des täg­li­chen Lebens stand­hal­ten. Zudem kön­nen kom­ple­xe Designs rea­li­siert wer­den, die mit her­kömm­li­chen Metho­den nur schwer umsetz­bar wären. Dies führt zu Hilfs­mit­teln, die nicht nur funk­tio­nal, son­dern auch ästhe­tisch anspre­chend sind.

Ent­schei­dend jedoch ist, dass die neu­en Tech­no­lo­gien von aus­ge­bil­de­ten Fach­kräf­ten und Exper­ten ange­wen­det wer­den und eine kon­se­quen­te Schu­lung und Wei­ter­bil­dung erfolgt, um die Tech­no­lo­gie erfolg­reich im Ver­sor­gungs­all­tag am Pati­en­ten zu nutzen.

Der 3D-Druck im Bereich der Bein­pro­the­tik zur Fer­ti­gung von Pro­the­sen­schäf­ten gestal­tet sich aktu­ell in der brei­ten Anwen­dung auf­grund der sehr hohen Kraft­ein­wir­kun­gen noch schwie­rig. Zudem sind die rei­nen Druck­zei­ten im Fer­ti­gungs­pro­zess sehr lang und die addi­tiv gefer­tig­ten Pro­the­sen­schäf­te an der unte­ren Extre­mi­tät ver­gli­chen mit einem übli­chen Car­bon-Faser-Ver­bund-Pro­the­sen­schaft noch zu schwer. Mit einer Wei­ter­ent­wick­lung der Druck­ver­fah­ren ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich auch die Druck­ge­schwin­dig­kei­ten und die nutz­ba­ren Mate­ria­li­en wei­ter­ent­wi­ckeln9.

Im Ver­sor­gungs­all­tag bewährt hat sich die digi­ta­le Modell­er­stel­lung (Abb. 6a) über Biblio­theks­mo­del­le anhand indi­vi­du­el­ler Kör­per­ma­ße und/oder 3D-Scan sowie anschlie­ßend die Aus­ga­be der model­lier­ten Schaft­form z. B. über gefräs­te Schaum­mo­del­le. Die wei­te­re Fer­ti­gung der Pro­the­se erfolgt dabei in klas­si­scher Technik.

Wei­ter­hin ist die Anfer­ti­gung indi­vi­du­el­ler Pro­the­sen-Cover im 3D-Druck­ver­fah­ren ein viel­fach genutz­ter Anwen­dungs­be­reich in der pro­the­ti­schen Ver­sor­gung an der unte­ren Extre­mi­tät (Abb. 6b). Im Ergeb­nis führt das zu einer sta­bi­len, leich­ten, was­ser­fes­ten und pfle­ge­leich­ten Pro­the­sen­ver­klei­dung unter Nut­zung viel­fa­cher gestal­te­ri­scher Form- und Farb­ele­men­te. Somit kön­nen die Vor­tei­le des ana­to­mi­schen 3D-Scans und 3D-Dru­ckes unter dem Ein­satz geprüf­ter, eta­blier­ter und belast­ba­rer Mate­ria­li­en kom­bi­niert werden.

Im Bereich der Hand- und Arm­pro­the­tik gibt es eher Indi­ka­tio­nen, die für eine rein 3D-gedruck­te Pro­the­sen­ver­sor­gung spre­chen, bei­spiels­wei­se bei Indi­vi­du­al­lö­sun­gen mit beson­de­ren Anfor­de­run­gen im All­tag der Anwen­der. Hier kön­nen spe­zi­el­le Zusatz­werk­zeu­ge den All­tag hilf­reich unter­stüt­zen und unter ande­rem wech­sel­bar an der Pro­the­se kon­nek­tiert wer­den (Abb. 7 u. 8).

Die aktu­ell genutz­ten 3D-Druck­ma­te­ria­li­en kön­nen hier zuver­läs­si­ger als in der Pro­the­sen­schaft­ver­sor­gung der unte­ren Extre­mi­tät die Belas­tun­gen wie erprob­te Mate­ria­li­en der klas­si­schen Tech­ni­ken aus­hal­ten. Belas­tun­gen sind an der unte­ren Extre­mi­tät (Tra­gen des Kör­per­ge­wichts sowie zusätz­li­cher Bewe­gungs­en­er­gie) deut­lich höher. So wären meist aus­la­den­de Mate­ri­al­di­cken not­wen­dig, die wie­der­um mit einem über­mä­ßi­gen Gewicht und wenig Tra­ge­kom­fort ein­her­ge­hen10.

Im Bereich der Orthe­tik sind die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten addi­tiv gefer­tig­ter Orthe­sen viel­fäl­tig, lie­gen aber häu­fi­ger in der Fer­ti­gung von Lage­rungs- und Funk­ti­ons­or­the­sen im Hand- und Arm­be­reich. Ent­spre­chen­de Orthe­sen kön­nen indi­vi­dua­li­siert mit prä­zi­ser Pass­form und je nach Funk­tio­na­li­tät im 3D-Druck­ver­fah­ren zuver­läs­sig her­ge­stellt wer­den. In der Kon­struk­ti­on kön­nen Atmungs­ak­ti­vi­tät, ein redu­zier­tes Design zur Ver­rin­ge­rung des Hilfs­mit­tel­ge­wichts und einer ver­bes­ser­ten Akzep­tanz der Ver­sor­gung bei­tra­gen. Ein typi­sches Bei­spiel sind Lage­rungs­or­the­sen z. B. nach statt­ge­hab­tem Hirn­in­farkt (Abb. 9).

Auch in Kom­bi­na­ti­on mit Quen­gel­ge­len­ken kön­nen die­se Orthe­sen als pass­ge­naue Vari­an­ten die Funk­tio­na­li­tät ver­letz­ter Gelen­ke pas­siv ver­bes­sern (Abb. 10).

Fazit

Der 3D-Druck bie­tet in der Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie neue Wege mit gro­ßem Poten­ti­al in der prä‑, ­intra- und post­ope­ra­ti­ven Pati­en­ten­ver­sor­gung. Pass­ge­naue Pro­the­sen, pati­en­ten­spe­zi­fi­sche Implan­ta­te und Scha­blo­nen aus dem 3D-Dru­cker sind nur der Anfang der tech­no­lo­gi­schen Revo­lu­ti­on bei noch sehr begrenz­ter Evi­denz und wer­den aktu­ell auf­grund des Mehr­auf­wan­des eher in Ein­zel­fäl­len ange­fer­tigt. Die Mög­lich­keit, indi­vi­du­el­le Lösun­gen in kür­ze­rer Zeit und mit wohl gerin­ge­ren Kos­ten zu pro­du­zie­ren, könn­te den 3D-Druck in Zukunft beson­ders attrak­tiv machen. Eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kli­ni­kern und Ortho­pä­die­tech­ni­kern, die fach­lich gut geschult sind, bleibt in Zukunft zwin­gend not­wen­dig. Auf dem Weg zur flä­chen­de­cken­den Anwen­dung schei­nen noch eini­ge Her­aus­for­de­run­gen wie die begrenz­te Ver­füg­bar­keit der 3D-Druck­ver­fah­ren, der Eta­blie­rung von Qua­li­täts­stan­dards und regu­la­to­ri­scher Zulas­sun­gen zu lösen. Es bedarf kla­rer Fest­le­gun­gen hin­sicht­lich der Schu­lung von Fach­per­so­nal, dem Ein­satz der 3D-Druck­ma­te­ria­li­en hin­sicht­lich Maxi­mal­be­las­tun­gen und Sicher­stel­lung von Lang­zeit­sta­bi­li­tät. Aktu­ell stellt eine drei­di­men­sio­nal gedruck­te Orthe­se noch nicht den Stan­dard dar, son­dern fin­det ihren Ein­satz eher im indi­vi­du­el­len Bereich der obe­ren Extremität.

 

Dank­sa­gung:
Wir möch­ten uns bei der Ort­ho­vi­tal GmbH (Sani­täts­haus Mark­klee­berg) für die freund­li­che Koope­ra­ti­on bei der Erstel­lung des Bei­trags bedan­ken. Zudem bedan­ken wir uns bei Prof. Dr. Chris­toph-Eck­hard Heyde, Prof. Dr. Chris­ti­an Kle­ber und Prof. Dr. Pierre Hepp für die Bereit­stel­lung ihrer Fälle.

 

Für die Autoren:
Prof. Dr. med. Georg Oster­hoff, FEBS
Geschäfts­füh­ren­der Ober­arz­t/­D‑­Arzt-Ver­tre­ter,
Stellv. Bereichs­lei­ter Unfall­chirurgie/Leiter Sar­kom­zen­trum & Tumor­or­tho­pä­die, Fach­arzt für Ortho­pädie und Unfall­chirurgie/Spezielle ­Unfall­chir­ur­gie, EBSQ Trau­ma Sur­gery Kli­nik und Poli­kli­nik für Ortho­pä­die, Unfall­chir­ur­gie und Plas­ti­sche Chirurgie
Lie­big­stra­ße 20
04103 Leipzig
Tel.: 0341 97–17867
georg.osterhoff@medizin.uni-leipzig.de

 

Begut­ach­te­ter Beitrag/reviewed paper

Zita­ti­on
Sou­lei­man F, Nau­mann F, Oster­hoff G. 3D-Prin­ting: indi­vi­du­el­le Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten in Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie? Ortho­pä­die Tech­nik, 2025; 76 (1): 26–30

 

 

Quel­len­ver­zeich­nis

  1. Kel­ly C, Adams SB. 3D Prin­ting Mate­ri­als and Tech­no­lo­gies for Ortho­pae­dic Appli­ca­ti­ons. Jour­nal of Ortho­pae­dic Trau­ma, 2024; 38 (4S): 9–12. https://doi.org/10.1097/BOT.0000000000002765
  2. Mey­er-Sza­ry J et al. The Role of 3D Prin­ting in Plan­ning Com­plex Medi­cal Pro­ce­du­res and Trai­ning of Medi­cal Pro­fes­sio­nals – Cross-Sec­tion­al Mul­tis­pe­cial­ty Review. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Envi­ron­men­tal Rese­arch and Public Health, 2022; 19 (6): 3331. https://doi.org/10.3390/ijerph19063331
  3. Far­shad M et al. Tem­p­la­te gui­ded cer­vical pedic­le screw instru­men­ta­ti­on. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Envi­ron­men­tal Rese­arch and Public Health, 2022; 10: 100120. https://doi.org/10.1016/j.xnsj.2022.100120
  4. Jar­vers J‑S et al. Com­pa­ri­son of three dif­fe­rent screw tra­jec­to­ries in osteo­po­ro­tic ver­te­brae: a bio­me­cha­ni­cal inves­ti­ga­ti­on. BMC Mus­cu­los­ke­le­tal Dis­or­ders, 2021; 22 (1): 418. https://doi.org/10.1186/s12891-021–04254‑0
  5. Jiang M et al. 3D Prin­ted Pati­ent-Spe­ci­fic Com­plex Hip Arthro­plasty Models Stream­li­ne the Pre­ope­ra­ti­ve Sur­gi­cal Work­flow: A Pilot Stu­dy. Fron­tiers in Sur­gery. 2021; 8: 687379. https://doi.org/10.3389/fsurg.2021.687379
  6. Far­shad M et al. Tem­p­la­te gui­ded cer­vical pedic­le screw instru­men­ta­ti­on. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Envi­ron­men­tal Rese­arch and Public Health, 2022; 10: 100120. https://doi.org/10.1016/j.xnsj.2022.100120
  7. Jar­vers J‑S et al. Com­pa­ri­son of three dif­fe­rent screw tra­jec­to­ries in osteo­po­ro­tic ver­te­brae: a bio­me­cha­ni­cal inves­ti­ga­ti­on. BMC Mus­cu­los­ke­le­tal Dis­or­ders, 2021; 22 (1): 418. https://doi.org/10.1186/s12891-021–04254‑0
  8. Jiang M et al. 3D Prin­ted Pati­ent-Spe­ci­fic Com­plex Hip Arthro­plasty Models Stream­li­ne the Pre­ope­ra­ti­ve Sur­gi­cal Work­flow: A Pilot Stu­dy. Fron­tiers in Sur­gery. 2021; 8: 687379. https://doi.org/10.3389/fsurg.2021.687379
  9. Owen MK, Des­Jard­ins JD. Trans­ti­bi­al Pro­sthe­tic Socket Strength: The Use of ISO 10328 in the Com­pa­ri­son of Stan­dard and 3D-Prin­ted Sockets. JPO: Jour­nal of Pro­sthe­tics and Ortho­tics, 2020; 32 (2): 93. https://doi.org/10.1097/JPO.0000000000000306
  10. Sal­min­ger S et al. Cur­rent rates of pro­sthe­tic usa­ge in upper-limb ampu­tees – have inno­va­tions had an impact on device accep­tance? Disa­bi­li­ty and Reha­bi­li­ta­ti­on, 2022; 44 (14): 3708–3713. https://doi.org/10.1080/09638288.2020.1866684
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