Inkon­ti­nenz­ver­sor­gung in der Geriatrie

S. Kather
Harn­in­kon­ti­nenz ist nach wie vor ein gesell­schaft­li­ches Tabu­the­ma. Obwohl Dia­gnos­tik und the­ra­peu­ti­sche Behand­lung weit fort­ge­schrit­ten sind, ist die Hemm­schwel­le für Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge unver­än­dert hoch. 

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Das Leben nach einer Ampu­ta­ti­on im Bereich des Beckens — Eine Befra­gung von 56 Betroffenen

T. Prei­ser, L. Zagh­doud, S. Schip­per
Wie stellt sich die Lebens­si­tua­ti­on von Betrof­fe­nen nach einer Hemi­pel­vek­to­mie oder einer Hüft­ex­ar­ti­ku­la­ti­on dar? Gibt es zwi­schen die­sen bei­den Ampu­tier­ten­grup­pen Unter­schie­de in den all­tags­re­le­van­ten Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen? Die­sen Fra­gen ging der Ver­ein bein­am­pu­tiert-was-geht e. V. im Rah­men einer Fra­ge­bo­gen­erhe­bung unter Betrof­fe­nen nach. Gefragt wur­de unter ande­rem nach der Lebensund Arbeits­si­tua­ti­on, der ortho­pä­die­tech­ni­schen Ver­sor­gung und der sub­jek­tiv emp­fun­de­nen Lebens­qua­li­tät. Ein Ergeb­nis der Unter­su­chung lau­tet, dass sich bei­de Grup­pen signi­fi­kant von­ein­an­der unter­schei­den, sodass sich die Fra­ge stellt, ob die jeweils Betrof­fe­nen in Befund­er­he­bung, The­ra­pie und Ver­sor­gungs­zie­len künf­tig nicht getrennt betrach­tet wer­den sollten.

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Indi­vi­du­el­le the­ra­peu­ti­sche Beglei­tung von Kin­dern mit kör­per­li­chen Behin­de­run­gen — Eine mul­ti­dis­zi­pli­nä­re Herausforderung

M. Schie­be
In die­sem Arti­kel wer­den die heu­te übli­chen Werk­zeu­ge zur Ein­schät­zung von Behin­de­rung und Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen zusam­men­ge­fasst. Drei Fall­bei­spie­le zei­gen die weit­rei­chen­de Behand­lungs­pla­nung unter Berück­sich­ti­gung der indi­vi­du­el­len Bedin­gun­gen im Erle­ben der Behin­de­rung für das Kind und sei­ne Fami­lie auf.

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Zwei­punk­te­dis­kri­mi­na­ti­on bei Phan­tom­schmer­zen – Effekt einer vier­wö­chi­gen The­ra­pie bei einem ober­ar­mam­pu­tier­ten Pati­en­ten mit Phantomschmerzen

Th. Kol­ler, H. Luomajoki
Es gibt ers­te Evi­den­zen dafür, dass Phan­tom­schmer­zen mit einer gestör­ten Orga­ni­sa­ti­on des sen­so­ri­schen Kor­tex ein­her­ge­hen und die­se Orga­ni­sa­ti­on mit einem Trai­ning der Zwei­punk­te­dis­kri­mi­na­ti­on (ZPD) nor­ma­li­siert wer­den könn­te. In die­ser Kasu­is­tik konn­te bei einem ober­ar­mam­pu­tier­ten Pati­en­ten wäh­rend einer 28-tägi­gen Test­pha­se mit­tels ZPD eine Reduk­ti­on aller drei Phan­tom­mo­da­li­tä­ten (Phan­tom­schmerz, ‑gefühl und ‑sen­sa­ti­on) von m = 4.13/10 (visu­el­le Ana­logska­la, VAS) auf 0.67/10 beob­ach­tet wer­den. Die Lebens­qua­li­tät und die Leis­tungs­fä­hig­keit konn­ten deut­lich gestei­gert wer­den. Dies kann ein viel­ver­spre­chen­der Hin­weis auf eine bes­se­re gesell­schaft­li­che und arbeits­be­zo­ge­ne Reinte­gra­ti­on sein.

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