Inkon­ti­nenz­ver­sor­gung in der Geriatrie

S. Kather
Harninkontinenz ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema. Obwohl Diagnostik und therapeutische Behandlung weit fortgeschritten sind, ist die Hemmschwelle für Betroffene und Angehörige unverändert hoch.

Dabei nimmt die Prä­va­lenz der Harn­in­kon­ti­nenz mit dem Alter dras­tisch zu. Unkon­trol­lier­ba­rer Harn­ver­lust beein­flusst die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen in der Ger­ia­trie mas­siv; Scham und Heim­lich­keit beein­träch­ti­gen deren Lebens­wirk­lich­keit. Der Arti­kel erör­tert, inwie­fern das Pro­blem durch kom­pe­ten­te Bera­tung und Auf­klä­rung sowie durch den indi­vi­du­el­len Ein­satz geeig­ne­ter Hilfs­mit­tel und spe­zi­fi­scher Maß­nah­men posi­tiv beein­flusst wer­den kann.

Anzei­ge

Ein­lei­tung

Die Fähig­keit zur Kon­ti­nenz, also die wil­lent­li­che Steue­rung der Aus­schei­dun­gen zur geeig­ne­ten Zeit und am pas­sen­den Ort, ist ein wich­ti­ger Aspekt der Lebens­qua­li­tät aller Men­schen und wird bereits in der frü­hen Kind­heit trai­niert. Welt­weit sind Mil­lio­nen Men­schen von Harn­in­kon­ti­nenz betrof­fen. Bezo­gen auf Deutsch­land geht man von ca. zehn Mil­lio­nen Betrof­fe­nen aus; die Dun­kel­zif­fer mag bedingt durch die Tabui­sie­rung sogar noch höher liegen.

Auf­tre­ten und Schwe­re­grad einer Inkon­ti­nenz sind alters­ab­hän­gig; die Prä­va­lenz nimmt mit dem Lebens­al­ter deut­lich zu. Bei Frau­en im Alter von 40 Jah­ren lei­den 7,6 Pro­zent, bei 40-jäh­ri­gen Män­nern nur 1,7 Pro­zent an Inkon­ti­nenz; bei Acht­zig­jäh­ri­gen dage­gen liegt die Befun­dung jeweils bei 40 Pro­zent  1. Bereits im Jahr 2007 stell­te das Deut­sche Netz­werk für Qua­li­täts­ent­wick­lung in der Pfle­ge (DNQP) nach ein­jäh­ri­ger Zusam­men­ar­beit den natio­na­len Exper­ten­stan­dard „För­de­rung der Harn­kon­ti­nenz in der Pfle­ge“ vor, der im Jahr 2014 aktua­li­siert wur­de. Kern­vor­ga­be des Stan­dards: Bei jedem Pati­en­ten bzw. Bewoh­ner wird die Harn­kon­ti­nenz erhal­ten oder geför­dert; eine iden­ti­fi­zier­te Harn­in­kon­ti­nenz wird besei­tigt, wei­test­ge­hend redu­ziert bzw. kom­pen­siert 2.

Nomen­kla­tur der Harninkontinenz

Die Inter­na­tio­nal Con­ti­nence Socie­ty (ICS) unter­schei­det fol­gen­de For­men der Harn­in­kon­ti­nenz 3:

Belas­tungs­in­kon­ti­nenz (Stres­sin­kon­ti­nenz)

Dabei han­delt es sich um Harn­ab­gang durch kör­per­li­che Belas­tung. Sym­ptom ist ein trop­fen­wei­ser bis star­ker Harn­ver­lust bei kör­per­li­cher Anstren­gung, ohne dass ein Harn­drang vorliegt.

  • Grad I: beim Hus­ten, Nie­sen oder Lachen
  • Grad II: beim Heben, Trep­pen­stei­gen oder Aufstehen
  • Grad II: im Liegen

Die Bla­sen­schwä­che tritt bei Frau­en häu­fi­ger auf als bei Män­nern, da bei Letz­te­ren die Pro­sta­ta im Nor­mal­fall den Bla­sen­ver­schluss unter­stützt. Ursa­chen der Belastungsinkontinenz:

  • Schwä­che des Becken­bo­dens, z. B. nach Geburten
  • Bin­de­ge­webs­schwä­che
  • Fol­ge von Operationen
  • Ent­fer­nung des Schließ­mus­kels (Sphink­ter) bei Prostatektomie

Dran­gin­kon­ti­nenz

Die über­ak­ti­ve Bla­sen­mus­ku­la­tur sorgt dafür, dass die Bla­se (trotz eines intak­ten Ver­schluss­me­cha­nis­mus) kei­ne grö­ße­re Men­ge Harn spei­chern kann. Bereits eine gerin­ge Füll­men­ge der Bla­se führt zu Harn­drang. Ursa­chen der Dranginkontinenz:

  • neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen, z. B. Mul­ti­ple Sklerose
  • Harn­wegs­in­fek­tio­nen
  • Bla­sen­stei­ne oder Tumore
  • dege­ne­ra­ti­ve Erkrankungen

Über­laufin­kon­ti­nenz

Bei der Über­laufin­kon­ti­nenz fehlt der Ent­lee­rungs­re­flex, und es liegt ein zu star­ker Harn­röh­ren­wi­der­stand vor. Typi­sche Sym­pto­me sind Beschwer­den bei der Bla­sen­ent­lee­rung, Start­schwie­rig­kei­ten, ein abge­schwäch­ter Urin­strahl sowie Nach­träu­feln nach Been­di­gung des Was­ser­las­sens. Ursa­chen der Überlaufinkontinenz:

  • Pro­sta­ta­hy­per­pla­sie
  • Bla­sen­stei­ne
  • Tumo­re
  • Ure­thra­s­trik­tu­ren (Harn­röh­ren­ver­en­gun­gen)

Reflex­in­kon­ti­nenz

Neu­ro­ge­ne Ent­lee­rungs­stö­run­gen sind häu­fig mit einem hohen Bla­sen­in­nen­druck ver­bun­den. Ursa­che dafür ist eine Stö­rung der Über­tra­gung der Ner­ven­im­pul­se aus dem Gehirn auf die Steue­rung der Bla­sen­mus­ku­la­tur. Die dadurch vor­lie­gen­de teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Fehl­steue­rung der Bla­se und des Schließ­mus­kels kann zu einem unkon­trol­lier­ba­ren Harn­ver­lust füh­ren, bei dem Rest­harn zurück­bleibt. Ursa­chen der Reflexinkontinenz:

  • Verletzung/Unterbrechung der Ner­ven­bah­nen, z. B. durch Querschnittlähmung
  • Tumo­re
  • Mul­ti­ple Sklerose
  • Mor­bus Parkinson

Extraurethra­le Inkontinenz

Dabei han­delt es sich um orga­ni­sche Fehl­bil­dun­gen, durch die Urin abgeht, z. B. ange­bo­re­ne Fis­teln. Misch­for­men tre­ten beson­ders bei Belas­tungs- und Dran­gin­kon­ti­nenz auf.

Dia­gnos­tik

Wich­tig für die Ein­schät­zung einer vor­lie­gen­den Harn­in­kon­ti­nenz ist eine dif­fe­ren­zier­te Ana­mne­se 4. Neben der kör­per­li­chen Unter­su­chung durch den behan­deln­den Arzt gilt es in Koope­ra­ti­on mit allen Betei­lig­ten die unten auf­ge­führ­ten Fra­ge­stel­lun­gen ein­fühl­sam zu the­ma­ti­sie­ren. Vie­le Betrof­fe­ne lei­den seit Jah­ren unter ihrer Pro­ble­ma­tik; des­halb gilt es sen­si­bel zu erhe­ben, seit wann das Pro­blem besteht und ob es ggf. einen Aus­lö­ser gege­ben hat. Fol­gen­de Gesichts­punk­te soll­ten dabei ange­spro­chen und der Sta­tus quo geklärt werden

  • Dau­er: Hat sich das Kon­ti­nenz­pro­blem im Lau­fe der Zeit ver­schlim­mert? In Bezug auf The­ra­pien im Vor­feld: Wur­den in der Ver­gan­gen­heit bereits Gegen­maß­nah­men ein­ge­lei­tet, und mit wel­chem Erfolg? Die Beant­wor­tung die­ser Fra­ge ist wich­tig, um Dop­pel­un­ter­su­chun­gen zu ver­mei­den. Dar­über hin­aus kön­nen ers­te Hin­wei­se auf mög­li­cher­wei­se bereits durch­ge­führ­te, aber erfolg­lo­se The­ra­pie­an­ge­bo­te eru­iert werden.
  • Aktu­el­le Medi­ka­ti­on: Ins­be­son­de­re bei älte­ren und chro­nisch kran­ken Men­schen gilt es, detail­liert die Wirk­stof­fe der indi­vi­du­el­len Medi­ka­ti­on zu ana­ly­sie­ren, da z. B. die Ein­nah­me eines Diure­ti­kums den Harn­drang beeinflusst.
  • Trink­ver­hal­ten: Hat der Betrof­fe­ne Erfah­run­gen mit u. U. harn­trei­ben­den Geträn­ken? Wie ist die Trink­men­ge über den Tag ver­teilt, gibt es Ver­mei­dungs­stra­te­gien? Häu­fig ist eine radi­ka­le Redu­zie­rung der Trink­men­ge zu beobachten.
  • Stuhl­ge­wohn­hei­ten: Wie sind die Stuhl­ge­wohn­hei­ten? Auch eine Obs­ti­pa­ti­on ist ein Risi­ko­fak­tor für eine Harn­in­kon­ti­nenz. Des­halb gilt es zu erfra­gen, wie es sich mit Stuhl­kon­sis­tenz und ‑fre­quenz in der Woche ver­hält und ob es mög­li­cher­wei­se Defä­ka­ti­ons­pro­ble­me gibt. Obs­ti­pa­ti­on, häu­fig auch Kot­stei­ne, kön­nen einen star­ken Druck aus­üben und dadurch den Harn­drang auslösen.
  • Ein­ge­setz­te Hilfs­mit­tel: Wer­den bereits ent­spre­chen­de Mate­ria­li­en ein­ge­setzt? Wer­den die­se ver­ord­net oder selbst finan­ziert? Häu­fig wer­den auf­grund von Scham oder nicht aus­rei­chen­der Infor­ma­ti­on unge­eig­ne­te Pro­duk­te wie Toi­let­ten­pa­pier oder Pro­duk­te aus dem Bereich der Monats­hy­gie­ne ein­ge­setzt. Dies kann unter ande­rem Haut­ir­ri­ta­tio­nen zur Fol­ge haben.
  • Kogni­ti­ve Ein­fluss­fak­to­ren: Lie­gen kogni­ti­ve Ein­schrän­kun­gen vor? Das Haupt­au­gen­merk soll­te dabei auf fol­gen­de Aspek­te gelegt wer­den: Wird der Harn­drang vom Betrof­fe­nen rich­tig inter­pre­tiert? Besteht die Fähig­keit, die Toi­let­te selbst­stän­dig auf­zu­su­chen und den Toi­let­ten­gang eigen­stän­dig durch­zu­füh­ren? Benö­tigt der Betrof­fe­ne Anlei­tung bzw. ist er in der Lage, sie umzusetzen?
  • Umge­bungs­fak­to­ren und Mobi­li­tät: Im Kon­text der ers­ten Ana­mne­se stellt die Umge­bung einen nicht zu unter­schät­zen­den Fak­tor dar. Wie ist die Toi­let­te erreich­bar, kann sie allei­ne auf­ge­sucht wer­den? Gibt es even­tu­ell Hin­der­nis­se auf dem Weg dort­hin? Wel­che Distan­zen müs­sen über­wun­den wer­den? Wie sind die Licht­ver­hält­nis­se? Wer­den bereits ent­spre­chen­de Hilfs­mit­tel ein­ge­setzt und kön­nen sie eigen­stän­dig gewech­selt werden?
  • Psy­cho­so­zia­le Aus­wir­kun­gen: Der Lei­dens­druck kann bei vie­len Betrof­fe­nen immens sein und dadurch zu einer Ein­schrän­kung der Lebens­qua­li­tät füh­ren. Vie­le ver­heim­li­chen ihr Pro­blem aus Angst und Scham. In die­sem Zusam­men­hang ist die Klä­rung fol­gen­der Fra­gen wich­tig: Wel­che Aus­wir­kun­gen hat die Kon­ti­nenz­stö­rung auf die Part­ner­schaft? Wie sind ins­ge­samt die sozia­len Struk­tu­ren des Pati­en­ten beschaffen?
  • Mikti­ons­pro­to­koll: Das Füh­ren eines Mikti­ons­pro­to­kolls stellt ein wich­ti­ges Instru­ment zur objek­ti­ven Ein­schät­zung der Harn­in­kon­ti­nenz und damit zur Bestim­mung der Aus­wahl an kon­ti­nenz­för­dern­den Maß­nah­men dar.

Des Wei­te­ren soll­te im Vor­feld der Behand­lung eine Harn­wegs­in­fek­ti­on (HWI) stets aus­ge­schlos­sen wer­den, da die­se häu­fig der Grund für eine Harn­in­kon­ti­nenz ist. Mög­li­che Sym­pto­me einer HWI kön­nen Bren­nen beim Was­ser­las­sen, Polla­ki­su­rie (häu­fi­ges Was­ser­las­sen in klei­nen Men­gen), stän­di­ger Harn­drang sowie stark rie­chen­der Urin sein. Auch eine Tem­pe­ra­tur­er­hö­hung bzw. Fie­ber kön­nen mit einem aku­ten Harn­wegs­in­fekt ein­her­ge­hen. Der behan­deln­de Arzt ent­schei­det in jedem Fall bei einem posi­ti­ven Ergeb­nis, wel­che Metho­de ange­wen­det wer­den soll. Ein wei­te­res orga­ni­sches Pro­blem – die Bla­se wird nicht voll­stän­dig ent­leert, und es ver­bleibt Rest­harn – kann am ein­fachs­ten und schon­ends­ten durch eine sono­gra­fi­sche Bestim­mung nach erfolg­ter Bla­sen­ent­lee­rung dia­gnos­ti­ziert und aus­ge­schlos­sen wer­den. Die­se Metho­de ist scho­nen­der als die Rest­harn­be­stim­mung mit­tels Ein­mal­ka­the­ter. Das Abklä­ren durch eine Sono­gra­fie ist des­halb sinn­voll, weil Rest­harn zu Infek­tio­nen und Nie­ren­schä­di­gun­gen füh­ren kann. Als the­ra­pie­be­dürf­tig gilt bei die­sem orga­ni­schen Pro­blem ein Rest­harn zwi­schen 100 und 200 ml.

Schwe­re­grad der Harninkontinenz

Auf­schluss über den Schwe­re­grad der Harn­in­kon­ti­nenz bie­tet der 24-Stun­den-Vor­la­gen-Gewichts­test. Dabei wird die Gewichts­dif­fe­renz zwi­schen gebrauch­ter und unge­brauch­ter Vor­la­ge ermit­telt. Die­ser Test kann auch genutzt wer­den, um die Ver­sor­gung mit sau­gen­den Mate­ria­li­en zu opti­mie­ren oder den The­ra­pie­ver­lauf zu eva­lu­ie­ren. Die von der Exper­ten­grup­pe ent­wi­ckel­ten Kon­ti­nenz­pro­fi­le lie­fern einen Aus­gangs­punkt und leis­ten Hil­fe­stel­lung beim Fest­le­gen und der Aus­wahl der ange­streb­ten Zie­le (Tab. 1). Da es u. U. Unter­schie­de zwi­schen der Tag- und der Nacht­si­tua­ti­on geben kann, wird ange­regt, eine Dif­fe­ren­zie­rung vor­zu­neh­men  5.

Ver­sor­gungs­for­men

Gene­rell wird zwi­schen sau­gen­den und ablei­ten­den Ver­sor­gungs­for­men unterschieden.

Sau­gen­de Materialien

Die Fül­le an sau­gen­den Mate­ria­li­en ist groß. Dabei wer­den drei Pro­dukt­grup­pen unter­schie­den: Vor­la­gen für Urin­in­kon­ti­nenz, ana­to­mi­sche Vor­la­gen und geschlos­se­ne Sys­te­me. Bei der Aus­wahl soll­te das Haupt­au­gen­merk auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se des Betrof­fe­nen gelegt wer­den. Gene­rell sind Pro­duk­te vor­zu­zie­hen, die im Saug­kör­per einen Super­ab­sor­ber besit­zen. Die­ser zeich­net sich durch eine hohe und schnel­le Flüs­sig­keits­ab­sorp­ti­on aus. Er bin­det die Flüs­sig­keit im Kern, indem sie in Gel umge­wan­delt wird. Dies sorgt für ein tro­cke­nes Tra­ge­ge­fühl und hemmt die Geruchs­bil­dung. Eben­so soll­te auf die Atmungs­ak­ti­vi­tät der Pro­duk­te geach­tet wer­den, damit es zu einer opti­ma­len Luft­zir­ku­la­ti­on kommt und Haut­ir­ri­ta­tio­nen vor­ge­beugt wer­den kann. Die­se Mate­ria­li­en knis­tern nicht und sind somit beson­ders dis­kret 6.

Ablei­ten­de Materialien

Ablei­ten­de Mate­ria­li­en soll­ten nur nach ärzt­li­cher Abklä­rung und Anord­nung zum Ein­satz kom­men. Im Fol­gen­den wer­den die wich­tigs­ten davon vorgestellt.

  • Kon­dom-Uri­na­le: Für Män­ner ste­hen Kon­dom-Uri­na­le zur Ver­fü­gung. Auch hier ist die Band­brei­te der auf dem deut­schen Markt erhält­li­chen Pro­duk­te viel­fäl­tig. Um eine opti­ma­le Haut­ver­träg­lich­keit sicher­zu­stel­len, bestehen die Kon­do­me in den meis­ten Fäl­len aus Sili­kon. Da her­stel­ler­spe­zi­fisch unter­schied­li­che Grö­ßen und Län­gen erhält­lich sind, muss der Penis vor dem Ein­satz abge­mes­sen wer­den, und zwar am mitt­le­ren Bereich des Penis­schafts oder an der Stel­le des größ­ten Umfangs in nicht­e­ri­gier­tem Zustand. Zu jedem Pro­dukt gibt es spe­zi­el­le Scha­blo­nen oder Maß­bän­der. Die kor­rek­te Anle­ge­me­tho­de muss erlernt wer­den, damit es zu kei­nen Miss­erfol­gen kommt. In der Regel kön­nen die Betrof­fe­nen oder die Ange­hö­ri­gen nach einer kur­zen Anlei­tung das Kon­dom selbst­stän­dig anle­gen. An der offe­nen Spit­ze des Kon­doms kön­nen alle her­kömm­li­chen Beu­tel ange­schlos­sen und der Urin auf der Toi­let­te ent­leert wer­den. Es emp­fiehlt sich (tags­über) das Tra­gen eines Bein­beu­tels, der mit einem Hal­te­band je nach Vor­lie­be des Betrof­fen am Unter- oder Ober­schen­kel getra­gen wird. Dies ermög­licht eine dis­kre­te Ver­sor­gung 7 (Abb. 1).
  • Bla­sen­ka­the­ter: Bla­sen­ka­the­ter kön­nen zur För­de­rung oder zum Erhalt der Kon­ti­nenz durch das soge­nann­te Inter­mit­tie­ren­de (Selbst-)Katheterisieren (ISK) zum Ein­satz kom­men. Ziel des­sen ist es, die Bla­se regel­mä­ßig und rest­harn­frei zu ent­lee­ren. Dabei kom­men Betrof­fe­ne in Betracht, die z. B. unter einer neu­ro­ge­nen Bla­sen­funk­ti­ons­stö­rung lei­den 8. Wei­te­re pri­mä­re the­ra­peu­ti­sche Zie­le sind phy­sio­lo­gi­sche intra­ves­ika­le Drü­cke, Pro­phy­la­xe und Reha­bi­li­ta­ti­on von Sekun­där­ver­än­de­run­gen am Harn­trakt sowie Kon­ti­nenz unter hygie­nisch und sozi­al akzep­ta­blen Bedin­gun­gen 9. Es wer­den nur Pro­duk­te emp­foh­len, die eine opti­ma­le Gleit­fä­hig­keit auf­wei­sen, da die­se ein sanf­tes, harn­röh­ren­scho­nen­des Vor­ge­hen erlaubt und somit das Risi­ko sekun­dä­rer Struk­tur­bil­dung mini­miert. Die Gleit­schicht kann ent­we­der aus Gel oder aus einer hydro­phi­len Beschich­tung bestehen. Zudem müs­sen die Kathe­ter eine atrau­ma­ti­sche Spit­ze und abge­run­de­te Kathe­ter­au­gen auf­wei­sen. Die Pro­duk­te unter­schei­den sich neben der Beschich­tung auch in Län­ge und Form. Eine dis­kre­te Ver­sor­gung und ein opti­ma­les Hand­ling für den Betrof­fe­nen ste­hen hier­bei im Fokus. Ein ISK-Kathe­ter bie­tet dem Betrof­fe­nen nach einer pro­fes­sio­nel­len Anlei­tung die Mög­lich­keit, ein selbst­be­stimm­tes Leben zu füh­ren. Dies stei­gert die Lebens­qua­li­tät in erheb­li­chem Maß. Vor­aus­set­zung zur Durch­füh­rung des ISK ist, dass der Betrof­fe­ne die­se Metho­de akzep­tiert. In Ein­zel­fäl­len, z. B. bei ger­ia­tri­schen Pati­en­ten, kann auch der soge­nann­te Inter­mit­tie­ren­de Fremd­ka­the­te­ris­mus (IFK) zum Ein­satz kom­men (Abb. 2).
  • Bla­sen­ver­weil­ka­the­ter: Die Anla­ge eines Bla­sen­ver­weil­ka­the­ters ist an eine zwin­gen­de Indi­ka­ti­on gebun­den, da kathe­te­ras­so­zi­ier­te Harn­wegs­in­fek­te das vor­ran­gi­ge Pro­blem die­ser Form der Harn­ab­lei­tung dar­stel­len. Es kom­men dafür z. B. Per­so­nen in Fra­ge, die inkon­ti­nenz- oder druck asso­zi­ier­te Haut­schä­den auf­wei­sen oder unter ande­ren kör­per­li­chen oder geis­ti­gen Ein­schrän­kun­gen lei­den und die nicht oder nur sehr schwer mit alter­na­ti­ven Hilfs­mit­teln zu ver­sor­gen sind 10. Die tran­sur­ethra­le Ablei­tung ist zwar weni­ger inva­siv, bringt aber wie ein­gangs dar­ge­stellt ein erhöh­tes Risi­ko nos­o­ko­mia­ler Infek­tio­nen mit sich. Ist eine län­ger­fris­ti­ge Ablei­tung geplant, wird die supra­pu­bi­sche Harn­ab­lei­tung emp­foh­len. Dabei ist auch die Mög­lich­keit der spon­ta­nen Mikti­on gege­ben, eben­so ist eine weit­ge­hend unge­hin­der­te Sexua­li­tät mög­lich 11. Bei­de For­men der Ablei­tung dür­fen nach den Richt­li­ni­en des Robert Koch-Insti­tuts aus­schließ­lich mit ste­ri­len geschlos­se­nen Beu­tel­sys­te­men ver­sorgt wer­den. Es steht eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Sys­te­me zur Ver­fü­gung. Bei immo­bi­len bett­lä­ge­ri­gen Betrof­fe­nen wer­den häu­fig geschlos­se­ne Urin­drai­na­ge­sys­te­me mit einem Fas­sungs­ver­mö­gen von bis zu zwei Litern ein­ge­setzt. Sie wei­sen in der Regel eine belüf­te­te Tropf­kam­mer und eine Pro­be­ent­nah­me­stel­le sowie eine inte­grier­te Bett­beu­tel­hal­te­rung auf (Abb. 3). Bei mobi­len Per­so­nen bie­tet sich auch hier der Ein­satz eines Bein­beu­tels an. Die­ser ermög­licht eine dis­kre­te Ver­sor­gung, da er unter der All­tags­klei­dung getra­gen wer­den kann. Es ste­hen Pro­duk­te mit unter­schied­li­chem Fas­sungs­ver­mö­gen und ver­schie­de­nen Schlauch­län­gen zur Ver­fü­gung, sodass der Betrof­fe­ne frei ent­schei­den kann, ob er das Sys­tem am Untero­der Ober­schen­kel tra­gen möch­te. Wich­tig bei der Aus­wahl des Sys­tems ist die Kon­nek­ti­ons­mög­lich­keit am Ablass­ven­til für einen Nacht­beu­tel, damit kei­ne Dis­kon­nek­ti­on am Kathe­ter not­wen­dig ist. Zur Fixie­rung ste­hen unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten zur Aus­wahl; dabei ist den Vor­lie­ben des Betrof­fe­nen Rech­nung zu tra­gen. Eine dis­kre­te und ein­fa­che Hand­ha­bung soll­te dabei immer im Vor­der­grund stehen.
  • Kathe­terven­til: Die Mög­lich­keit der Steue­rung der Harn­bla­sen­ent­lee­rung ist mit einem Kathe­terven­til gege­ben, soweit kei­ne Kon­tra­in­di­ka­tio­nen vor­lie­gen. Die Bla­se erfüllt dabei wei­ter­hin ihre Spei­cher­funk­ti­on, und die Ent­lee­rung kann gezielt über das Ven­til erfol­gen [7]. Es han­delt sich um einen ste­ri­len Ver­schluss des Bla­sen­ka­the­ters, der zu öff­nen und wie­der zu schlie­ßen ist. Das Ven­til kann sowohl beim tran­sur­ethra­len als auch beim supra­pu­bi­schen Kathe­ter ein­ge­setzt wer­den (Abb. 4).

Zu den funk­tio­nel­len ana­to­mi­schen Hilfs­mit­teln für Frau­en zäh­len Vaginal‑, Ring und Wür­fel­pes­sa­re, Vagi­nal­tam­pons sowie Ure­thra­stöp­sel. Dazu im Einzelnen:

  • Pes­sa­re: Pes­sa­re wer­den intra­va­gi­nal getra­gen und die­nen dem Zweck, eine gesenk­te Gebär­mut­ter anzu­he­ben. Sie wer­den neben der nicht­in­va­si­ven The­ra­pie beim Pro­laps auch bei inkon­ti­nen­ten Pati­en­tin­nen ange­wen­det. Unter­schied­li­che For­men, Grö­ßen und Mate­ria­li­en ste­hen zur Ver­fü­gung, müs­sen aber vom Gynä­ko­lo­gen ange­passt werden.
  • Vagi­nal­tam­pons: Vagi­nal­tam­pons kön­nen unter­stüt­zend zum Becken­bo­den­trai­ning ein­ge­setzt wer­den und bestehen in der Regel aus Poly­ure­than­schaum­stoff. Sie heben die vor­de­re Bla­sen­wand; der Bla­sen­hals sowie die Mus­ku­la­tur des Becken­bo­dens wer­den gestützt.
  • Harn­röh­ren­stöp­sel: Ein Harn­röh­ren­stöp­sel (auch Ure­thra­stöp­sel oder „ure­thral insert“) ist ein klei­ner, gel­ge­füll­ter Stab, der bei Frau­en im Fall stress­be­ding­ter Harn­in­kon­ti­nenz zum Ein­satz kommt. Er besteht aus einem wei­chen Bal­lon, der mit Gel gefüllt ist. Der Harn­röh­ren­stöp­sel wird mit­tels eines Appli­ka­tors in die Harn­röh­re ein­ge­führt. Danach kann der Appli­ka­tor ent­fernt wer­den; dadurch dehnt sich das Gel aus und ver­hin­dert ein unge­woll­tes Hin­aus­rut­schen. Auf die­se Wei­se wird die Harn­röh­re ver­schlos­sen. Zur Mikti­on wird der Stöp­sel ent­fernt und ver­wor­fen, da es sich um ein ste­ri­les Ein­mal­pro­dukt han­delt 12.

Wie die­se Auf­lis­tung zeigt, sind die Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten viel­fäl­tig; sie soll­ten stets je nach dem indi­vi­du­el­len The­ra­pie­ziel und den Wün­schen und Mög­lich­kei­ten des Betrof­fe­nen aus­ge­wählt und ange­passt werden.

Fazit

Häu­fig wird die Mei­nung geäu­ßert, dass Harn­in­kon­ti­nenz eine übli­che Alters­er­schei­nung sei. Das vor­herr­schen­de Bild der Betrof­fe­nen ist meist das des bett­lä­ge­ri­gen mul­ti­mor­bi­den Pati­en­ten. Die­se Vor­stel­lung ent­spricht aber nicht der Rea­li­tät: Auch jün­ge­re und durch­aus mobi­le Men­schen sind von Inkon­ti­nenz betrof­fen, wenn auch in weit gerin­ge­rem Maße. Die Aus­wir­kun­gen jedoch sind für alle Betrof­fe­nen gleich gra­vie­rend – der Ver­lust der Fähig­keit, die Aus­schei­dung zu kon­trol­lie­ren, geht häu­fig mit Scham und einer star­ken Ein­schrän­kung der Lebens­qua­li­tät ein­her. Wie im Bei­trag auf­ge­zeigt wur­de, steht heu­te unab­hän­gig von der jewei­li­gen Dia­gno­se eine Viel­zahl geeig­ne­ter Behand­lungs- und Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten zur Aus­wahl, die für eine spür­ba­re Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen sor­gen – sowohl für immo­bi­le als auch für mobi­le Pati­en­ten. Dabei ist eine ein­fühl­sa­me Dia­gnos­tik ein wich­ti­ger Erfolgs­fak­tor für eine gelin­gen­de Ver­sor­gung, da sie Hemm­schwel­len abbaut und für eine zügi­ge Ermitt­lung der jeweils geeig­n­ten Hilfs­mit­tel sorgt.

Die Autorin:
Simo­ne Kather
Curt Beuthel GmbH & Co. KG
Reha Team Beuthel GmbH
Lei­tung Care Außendienst/
Lei­tung Vertrieb
Erich-Hoep­ner-Rin­g‑1,
42369 Wup­per­tal
simone.kather@beuthel.de

Begut­ach­te­ter Beitrag/reviewed paper

Zita­ti­on
Kather S. Inkon­ti­nenz­ver­sor­gung in der Ger­ia­trie. Ortho­pä­die Tech­nik, 2019; 70 (9): 26–30
Pro­filMerk­ma­leBei­spiel
Kon­ti­nenz


  • kein unwill­kür­li­cher Harnverlust

  • kei­ne per­so­nel­le Hil­fe notwendig

  • kei­ne Hilfsmittel


unab­hän­gig erreich­te Kontinenz

  • kein unwill­kür­li­cher Harnverlust

  • kei­ne per­so­nel­le Unter­stüt­zung notwendig

  • selbst­stän­di­ge Durch­füh­rung von Maßnahmen


z. B. Patienten/Bewohner, die durch eigen­stän­di­ge Medi­ka­men­ten­ein­nah­me, eigen­stän­di­gen Gebrauch von mobi­len Toi­let­ten­hil­fen, inter­mit­tie­ren­den Selbst-Kathe­te­ris­mus oder Durch­füh­rung von Trai­nings­maß­nah­men (z. B. Bla­sen­trai­ning) kei­nen unwill­kür­li­chen Harn­ver­lust erleiden

abhän­gig erreich­te Kontinenz

  • kein unwill­kür­li­cher Harnverlust

  • per­so­nel­le Unter­stüt­zung bei der Durch­füh­rung von Maß­nah­men notwendig


z. B. Patienten/Bewohner mit beglei­ten­den Toi­let­ten­gän­gen zu individuellen/festgelegten Zei­ten oder bei denen ein Fremd-Kathe­te­ris­mus durch­ge­führt wird

unab­hän­gig kom­pen­sier­te Inkontinenz


  • unwill­kür­li­cher Harnverlust

  • kei­ne per­so­nel­le Unter­stüt­zung bei der Ver­sor­gung mit Hilfsmitteln


Es kommt zu einem unwill­kür­li­chen Harn­ver­lust, aber der Umgang mit Inkon­ti­nenz­hilfs­mit­teln (auf­sau­gen­de Hilfs­mit­tel, Kon­dom-Uri­nal, Bla­sen­ver­weil­ka­the­ter) erfolgt selbstständig.

abhän­gig kom­pen­sier­te Inkontinenz


  • unwill­kür­li­cher Harnverlust

  • per­so­nel­le Unter­stüt­zung bei der Inkon­ti­nenz­ver­sor­gung notwendig


Kom­pen­sie­ren­de Maß­nah­men wer­den von einer ande­ren Per­son übernommen.

nicht­kom­pen­sier­te Inkontinenz


  • unwill­kür­li­cher Harnverlust

  • per­so­nel­le Unter­stüt­zung und the­ra­peu­ti­sche bzw. Ver­sor­gungs­maß­nah­men wer­den nicht in Anspruch genommen


Die­ses Pro­fil trifft bei­spiels­wei­se auf Betrof­fe­ne zu, die nicht über ihre Inkon­ti­nenz spre­chen wol­len und des­halb kei­ne per­so­nel­le Hil­fe oder Hilfs­mit­tel in Anspruch neh­men bzw. auf­grund kogni­ti­ver Erkran­kun­gen nicht akzep­tie­ren oder die Hilfs­mit­tel entfernen.
Tab. 1 Kon­ti­nenz­pro­fi­le [efn_note]Deutsches Netz­werk für Qua­li­täts­ent­wick­lung in der Pflege
(DNQP) (Hrsg.). Exper­ten­stan­dard För­de­rung der Harnkontinenz
in der Pfle­ge. 1. Aktua­li­sie­rung 2014. Osna­brück: DNPQ, 2014[/efn_note].
  1. BVMed – Bun­des­ver­band Medi­zin­tech­no­lo­gie e. V. Inkon­ti­nenz in Deutsch­land: Zah­len, Daten, Fak­ten (Stand: 24.02.2015). https://www.bvmed.de/print/de/versorgung/hilfsmittel/hilfsmittel-aufsaugende-inkontinenz/inkontinenz-in-deutschland-zahlen-daten-fakten (Zugriff am 11.07.2019)
  2. Deut­sches Netz­werk für Qua­li­täts­ent­wick­lung in der Pfle­ge (DNQP) (Hrsg.). Exper­ten­stan­dard För­de­rung der Harn­kon­ti­nenz in der Pfle­ge. 1. Aktua­li­sie­rung 2014. Osna­brück: DNPQ, 2014
  3. Wie­sin­ger G, Stoll-Sal­zer E. Sto­ma- und Kon­ti­nenz­be­ra­tung. Grund­la­gen und Pra­xis. 2., aktua­li­sier­te und erwei­ter­te Auf­la­ge. Stutt­gart: Georg Thie­me Ver­lag, 2005–2012 30
  4. Hay­der D, Kuno E, Mül­ler M. Kon­ti­nenz – Inkon­ti­nenz – Kon­ti­nenz­för­de­rung. Pra­xis­hand­buch für Pfle­gen­de. 2., kor­ri­gier­te Auf­la­ge. Bern: Ver­lag Hans Huber, Hog­re­fe AG, 2012
  5. Deut­sches Netz­werk für Qua­li­täts­ent­wick­lung in der Pfle­ge (DNQP) (Hrsg.). Exper­ten­stan­dard För­de­rung der Harn­kon­ti­nenz in der Pfle­ge. 1. Aktua­li­sie­rung 2014. Osna­brück: DNPQ, 2014
  6. Wie­sin­ger G, Stoll-Sal­zer E. Sto­ma- und Kon­ti­nenz­be­ra­tung. Grund­la­gen und Pra­xis. 2., aktua­li­sier­te und erwei­ter­te Auf­la­ge. Stutt­gart: Georg Thie­me Ver­lag, 2005–2012 30
  7. Schön G, Sel­ten­reich M. Inkon­ti­nenz. Ein mut­ma­chen­der Rat­ge­ber für Betrof­fe­ne, Ange­hö­ri­ge und Pfle­gen­de. Wien: Wil­helm Maud­rich Ver­lag, 2011
  8. Wie­sin­ger G, Stoll-Sal­zer E. Sto­ma- und Kon­ti­nenz­be­ra­tung. Grund­la­gen und Pra­xis. 2., aktua­li­sier­te und erwei­ter­te Auf­la­ge. Stutt­gart: Georg Thie­me Ver­lag, 2005–2012 30
  9. Boel­ker T, Hege­holz D, Webel­huth W. Außer Kon­trol­le. Pfle­ge bei Harn- und Stuhlin­kon­ti­nenz. Frank­furt am Main: Mabu­se-Ver­lag, 2006
  10. Deut­sches Netz­werk für Qua­li­täts­ent­wick­lung in der Pfle­ge (DNQP) (Hrsg.). Exper­ten­stan­dard För­de­rung der Harn­kon­ti­nenz in der Pfle­ge. 1. Aktua­li­sie­rung 2014. Osna­brück: DNPQ, 2014
  11. Hay­der D, Kuno E, Mül­ler M. Kon­ti­nenz – Inkon­ti­nenz – Kon­ti­nenz­för­de­rung. Pra­xis­hand­buch für Pfle­gen­de. 2., kor­ri­gier­te Auf­la­ge. Bern: Ver­lag Hans Huber, Hog­re­fe AG, 2012
  12. Wie­sin­ger G, Stoll-Sal­zer E. Sto­ma- und Kon­ti­nenz­be­ra­tung. Grund­la­gen und Pra­xis. 2., aktua­li­sier­te und erwei­ter­te Auf­la­ge. Stutt­gart: Georg Thie­me Ver­lag, 2005–2012 30
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