Elek­troroll­stuhl-Trai­ning bei klei­nen Kin­dern mit Zerebralparese

B. E. Gant­sch­nig, S. Rönn­feld, L. Nils­son
Die­ser Arti­kel stellt eine Stu­die vor, die die Wirk­sam­keit des Elek­troroll­stuhl-Trai­nings bei zwei Kin­dern mit Zere­bral­pa­re­se unter Ver­wen­dung fol­gen­der Assess­ments unter­sucht: Mobi­li­tät in Metern/Sitzung, Assess­ment of Lear­ning Powe­red Mobi­li­ty Use (ALP), Assess­ment of Motor and Pro­cess Skills (AMPS), Paediatric Eva­lua­ti­on of Disa­bi­li­ty Inven­to­ry (PEDI) und Eva­lua­ti­on of Social Inter­ac­tion (ESI). Die Ergeb­nis­se zei­gen kli­nisch rele­van­te Inter­ven­ti­ons­ef­fek­te, gemes­sen mit ALP, AMPS und ESI, sowie teil­wei­se kli­nisch rele­van­te Effek­te, gemes­sen mit PEDI. Das Elek­troroll­stuhl-Trai­ning erweist sich als ten­den­zi­ell wirk­sam in Bezug auf die Mobi­li­tät der Kin­der, auf ihr Lern­ni­veau, auf die Qua­li­tät ihrer sozia­len Inter­ak­ti­on und auf die Aus­füh­rung von Akti­vi­tä­ten des täg­li­chen Lebens.

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Zwei­punk­te­dis­kri­mi­na­ti­on bei Phan­tom­schmer­zen – Effekt einer vier­wö­chi­gen The­ra­pie bei einem ober­ar­mam­pu­tier­ten Pati­en­ten mit Phantomschmerzen

Th. Kol­ler, H. Luomajoki
Es gibt ers­te Evi­den­zen dafür, dass Phan­tom­schmer­zen mit einer gestör­ten Orga­ni­sa­ti­on des sen­so­ri­schen Kor­tex ein­her­ge­hen und die­se Orga­ni­sa­ti­on mit einem Trai­ning der Zwei­punk­te­dis­kri­mi­na­ti­on (ZPD) nor­ma­li­siert wer­den könn­te. In die­ser Kasu­is­tik konn­te bei einem ober­ar­mam­pu­tier­ten Pati­en­ten wäh­rend einer 28-tägi­gen Test­pha­se mit­tels ZPD eine Reduk­ti­on aller drei Phan­tom­mo­da­li­tä­ten (Phan­tom­schmerz, ‑gefühl und ‑sen­sa­ti­on) von m = 4.13/10 (visu­el­le Ana­logska­la, VAS) auf 0.67/10 beob­ach­tet wer­den. Die Lebens­qua­li­tät und die Leis­tungs­fä­hig­keit konn­ten deut­lich gestei­gert wer­den. Dies kann ein viel­ver­spre­chen­der Hin­weis auf eine bes­se­re gesell­schaft­li­che und arbeits­be­zo­ge­ne Reinte­gra­ti­on sein.

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