BAS-Son­der­be­richt löst Kon­tro­ver­se aus

Im Okto­ber 2022 ver­öf­fent­lich­te das Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS) den „Son­der­be­richt über die Qua­li­tät der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung“. In dem Bericht gibt das BAS sei­ne Ein­schät­zung ab, wo es Defi­zi­te bei der Umset­zung der gesetz­li­chen Vor­ga­ben gibt, die sich nega­tiv auf die Ver­sor­gung der Ver­si­cher­ten mit Hilfs­mit­teln aus­wir­ken. Im Zuge des­sen for­dert das BAS auch Refor­men im Bereich der Hilfs­mit­tel­ver­trä­ge. Leis­tungs­er­brin­ger und Kos­ten­trä­ger haben dazu eine kon­trä­re Meinung. 

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Gesund­heits­hand­wer­ke neh­men Poli­tik in die Pflicht

Auf Ein­la­dung des Zen­tral­ver­ban­des des Deut­schen Hand­werks (ZDH) tra­fen sich am 28. Novem­ber Vertreter:innen der Arbeits­ge­mein­schaft Gesund­heits­hand­wer­ke mit der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­ti­na Stamm-Fibich. 

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Rück- und Aus­blick: WvD-Talk mit Ant­je Domscheit

Von der Erhö­hung des Min­dest­loh­nes über das GKV-Finanz­sta­bi­li­sie­rungs­ge­setz bis hin zur Strom- und Gas­preis­brem­se – ein beweg­tes poli­ti­sches Jahr mit zahl­rei­chen die Hilfs­mit­tel­bran­che unmit­tel­bar betref­fen­den Kri­sen und ent­spre­chen­den Geset­zen liegt (fast) hin­ter dem Fach.

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BAS legt Fin­ger in die Wunde

Patient:innen haben nicht nur den Wunsch, son­dern auch das Recht auf eine qua­li­ta­ti­ve Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln, die die Teil­ha­be ermög­li­chen. 28 Mil­lio­nen Anträ­ge zur Ver­sor­gung mit einem Hilfs­mit­tel von Hör­ge­rät bis Roll­stuhl gin­gen im Jahr 2020 bei den Kran­ken­kas­sen ein und muss­ten dort ent­schie­den wer­den – immer mit Blick auf die im SGB V pos­tu­lier­ten Ansprü­che an die Ver­sor­gun­gen. Doch das Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS) hat bei sei­ner Unter­su­chung zur Qua­li­tät der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung erheb­li­che Män­gel festgestellt. 

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Erneu­ter Gesprächs­be­darf bei der Online-Einlagenversorgung

Bereits im Juni 2022 frag­te der Mün­che­ner Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Ste­phan Pil­sin­ger (CSU) die Bun­des­re­gie­rung nach dem der­zei­ti­gen Stand der Online-Ein­la­gen­ver­sor­gung. Zum Hin­ter­grund: Ein Ham­bur­ger Sani­täts­haus hat­te mit der Bar­mer einen Ver­trag zu einer soge­nann­ten E‑Versorgung mit Ein­la­gen geschlos­sen und ist damit bei Fach­ver­bän­den, Ärzt:innen, Orthopädieschuh­tech­niker:innen und Orthopädietechniker:innen auf gro­ßes Unver­ständ­nis gestoßen.

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Online-Ein­la­gen­ver­sor­gung: Gefahr nicht gebannt

Die Bar­mer Ersatz­kas­se hat mit ihrem Kon­zept einer Online-Ein­la­gen­ver­sor­gung auf Rezept per Selbst­ver­mes­sung und im Ver­sand einen Rück­schlag erhal­ten: Seit dem 18.10.2021 ist das Ange­bot aus­ge­setzt. Wie es wei­ter­geht, erklärt Rechts­an­walt Nico Ste­phan von der Medi­zin­rechts­kanz­lei Ste­phan & Hein Rechts­an­wäl­te im OT-Gespräch.

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Bar­mer stoppt vor­läu­fig Online-Ein­la­gen­ver­sor­gung auf Kassenrezept

Mit dem Wer­be­slo­gan „Passt per­fekt, passt zu Dir“ wur­de gesetz­lich Ver­si­cher­ten eine beque­me Ver­sor­gung mit Ein­la­gen per Online­be­stel­lung und Ver­sand ver­spro­chen. Jetzt hat die Bar­mer das in Koope­ra­ti­on mit Meevo/Craftsoles ange­bo­te­ne Ver­sor­gungs­kon­zept mit Wir­kung ab dem 18.10.2021 vor­erst aus­ge­setzt. Dies teil­te die Bar­mer der Medi­zin­rechts­kanz­lei Ste­phan & Hein Rechts­an­wäl­te in einem Schrei­ben vom 18.10.2021 mit. Die Kanz­lei koor­di­niert Kla­ge­ver­fah­ren gegen die „E‑Versorgung“ der Bar­mer. Hin­ter­grund der Aus­set­zung des Ver­sor­gungs­kon­zep­tes dürf­ten die gegen­über dem Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS) vor­ge­tra­ge­nen mas­si­ven Bean­stan­dun­gen und die zahl­reich vor­lie­gen­den außer­ge­richt­li­chen Abmah­nun­gen sein.

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Schieds­ver­fah­ren mit der IKK clas­sic geht voran

In das Schieds­ver­fah­ren zwi­schen der Arbeits­ge­mein­schaft der Leis­tungs­er­brin­ger­or­ga­ni­sa­tio­nen (ARGE) und der IKK clas­sic nach den geschei­ter­ten Ver­trags­ver­hand­lun­gen über zehn Pro­dukt­grup­pen kommt Bewe­gung: Das Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS) hat sich frist­ge­recht für eine Schieds­per­son entschieden.

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Schieds­ver­fah­ren mit IKK Clas­sic ver­zö­gert sich

Die qua­li­täts­ge­si­cher­te und zeit­na­he wohn­ort­na­he Ver­sor­gung mit reha­tech­ni­schen Hilfs­mit­teln wie Roll­stüh­len, Rol­la­to­ren, oder Bade-/Dusch­hil­fen für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten der IKK Clas­sic bleibt nach Ansicht der Arbeits­ge­mein­schaft der Leis­tungs­er­brin­ger­or­ga­ni­sa­tio­nen (ARGE) unter Druck: Nach­dem die mona­te­lan­gen Ver­trags­ver­hand­lun­gen zwi­schen der ARGE und der IKK Clas­sic über zehn Pro­dukt­grup­pen im Novem­ber 2020 geschei­tert waren, lei­te­te die ARGE im Dezem­ber beim Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS) ein Schieds­ver­fah­ren ein. Doch wann eine Ent­schei­dung fällt, ist bis­lang nicht abzusehen. 

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BAS: Unzu­rei­chen­de Trans­pa­renz Grund für Beschwerden

Seit fast genau einem Jahr hat das Bun­des­ver­si­che­rungs­amt einen neu­en Namen: Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS). Der neue Name trägt dem ste­ten Auf­ga­ben­zu­wachs Rech­nung und unter­streicht die viel­fäl­ti­gen Prüf- und Verwaltungsaufgaben. 

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