Verbände & Politik

Schieds­ver­fah­ren mit der IKK clas­sic geht voran

In das Schiedsverfahren zwischen der Arbeitsgemeinschaft der Leistungserbringerorganisationen (ARGE) und der IKK classic nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen über zehn Produktgruppen kommt Bewegung: Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat sich fristgerecht für eine Schiedsperson entschieden.

Die Teil­neh­mer der ARGE wer­den dem BAS ihre Zustim­mung zur benann­ten Schieds­per­son mit­tei­len, wie die ARGE erklär­te. Schluss­end­lich ent­schei­det die Schieds­per­son nach ihrer Ein­set­zung inner­halb von drei Mona­ten über die strit­ti­gen Ver­trags­in­hal­te. “ Fol­gen­de Pro­dukt­grup­pen des Hilfs­mit­tel­ver­zeich­nis­ses sind betrof­fen: 04, 10, 11, 18, 19, 20, 22, 28, 32 und 33.

Nach­dem die mona­te­lan­gen Ver­trags­ver­hand­lun­gen zwi­schen der ARGE und der IKK clas­sic im Novem­ber 2020 geschei­tert waren, lei­te­te die ARGE – der neben dem Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) die Leis­tungs­er­brin­ger­ge­mein­schaf­ten Cura­san GmbH, Reha­vi­tal Gesund­heits­ser­vice GmbH, RSR Reha-Ser­vice-Ring GmbH, Sani­täts­haus Aktu­ell AG und Egroh eG ange­hö­ren – im Dezem­ber beim Bun­des­amt für Sozia­le Siche­rung (BAS) ein Schieds­ver­fah­ren nach § 127 Abs. 1a SGB V ein. Weil sich bei­de Par­tei­en nicht auf eine Schieds­per­son ver­stän­di­gen konn­ten, hat­te die ARGE am 14. Janu­ar 2021 beim BAS, dem unter ande­rem die Rechts­auf­sicht über die bun­des­un­mit­tel­ba­ren Trä­ger der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung obliegt, die Bestim­mung einer Schieds­per­son beantragt.

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