Lau­ter­bach: „Eng an der Sei­te der Ukraine“

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Prof. Karl Lau­ter­bach und sein ukrai­ni­scher Amts­kol­le­ge Dr. Vik­tor Lia­sh­ko haben eine Erklä­rung über den Aus­bau der Koope­ra­ti­on im Gesund­heits­we­sen unterzeichnet.

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Islän­di­sches Know-how in der Kriegsopfer-Versorgung

Wie kön­nen islän­di­sche Inno­va­tio­nen im Gesund­heits­sek­tor bei der Ver­sor­gung von ukrai­ni­schen Kriegs­op­fern hel­fen? Die­ser Fra­ge gin­gen auf Ein­la­dung der Islän­di­schen Bot­schaft, der auch in Deutsch­land akti­ven Fir­men Össur und Kerecis sowie des Ber­li­ner Sani­täts­hau­ses See­ger Akteu­re aus Medi­zin und Hand­werk nach.

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„Es ist immer etwas Traumatisches“

Seit Febru­ar 2022 tobt der rus­si­sche Angriffs­krieg auf die Ukrai­ne, mit allen Fol­gen, die eine sol­che Aus­ein­an­der­set­zung für die Men­schen haben kann. Bis zum Jah­res­wech­sel sind rund 600 Ukrainer:innen zur medi­zi­ni­schen Behand­lung nach Deutsch­land eva­ku­iert wor­den – so die Zah­len des Bun­des­amts für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe. Dem­nach über­nimmt Deutsch­land im euro­päi­schen Ver­gleich mit Abstand die meis­ten Patient:innen. Einer, der sich um die­se Men­schen küm­mert, ist Achim Rie­pe. Der 60-Jäh­ri­ge ist seit 1990 Ortho­pä­die­tech­nik-Meis­ter und arbei­tet seit fünf Jah­ren beim „Reha Team Nord­bay­ern“ in Bay­reuth. Er ist einer von zahl­rei­chen Kolleg:innen in ganz Deutsch­land, die geflüch­te­ten Men­schen aus der Ukrai­ne helfen.

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Aus Cha­os wur­de System

„Es war ein Durch­ein­an­der“, erin­nert sich Mar­kus Huser, Fach­be­ra­ter des Sani­täts­hau­ses Storch und Bel­ler, mit Blick auf die ers­ten Mona­te nach Aus­bruch des Ukrai­ne-Kriegs. Büro­kra­tie, unge­klär­te Zustän­dig­kei­ten und offe­ne Kos­ten­über­nah­me­an­trä­ge mach­ten es dem Betrieb nicht leicht, die Geflüch­te­ten zu ver­sor­gen. Mitt­ler­wei­le ist dem Cha­os Sys­tem gewi­chen – eine Erleich­te­rung für das Sani­täts­haus und die Patient:innen.

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Das war das Jahr 2022 – ein OT-Rückblick

Der Jah­res­wech­sel ist nicht mehr weit – Grund genug, um ein­mal die ver­gan­ge­nen zwölf Mona­te Revue pas­sie­ren zu las­sen. High­light – und da sind sich wahr­schein­lich alle in der Bran­che einig – war die OTWorld im Mai. End­lich wie­der per­sön­li­cher Aus­tausch, end­lich wie­der lachen­de Gesich­ter, end­lich wie­der Gemein­schaft – ein kol­lek­ti­ves Auf­at­men war in Leip­zig zu spü­ren. Gleich­zei­tig war es der Start­schuss für eine kon­zen­trier­te zwei­te Jah­res­hälf­te, in der es vor allem dar­um ging, die Kri­sen der Gegen­wart zu meis­tern und gleich­zei­tig die Zukunft nicht aus dem Blick zu verlieren.

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För­de­rung für Berufs­aus­bil­dung in der Ukraine

Wäh­rend die Nach­rich­ten von rus­si­schen Angrif­fen auf ukrai­ni­sche Städ­te domi­niert wer­den, wird bereits jetzt an den Wie­der­auf­bau des öst­li­chen Nach­barn der Europä­ischen Uni­on gedacht.

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Im Ein­satz für Men­schen mit Querschnittlähmung

Ein Sol­dat mit Schuss­ver­let­zung. Die Fol­ge: Quer­schnitt­läh­mung. Für die wei­te­re Behand­lung wird er nach Deutsch­land gebracht – zunächst zur Vor­ver­sor­gung ins Kli­ni­kum Bam­berg, anschlie­ßend übernehmen
PD. Dr. med. Rai­ner Abel, Direk­tor der Kli­nik für Quer­schnitt­ge­lähm­te am Kli­ni­kum Bay­reuth, und sein Team. 

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„Von Über­las­tung kann kei­ne Rede sein“

Aktu­ell ein Pati­ent – das klingt nicht nur wenig, das ist es auch. Für Oberst­arzt Prof. Dr. med. Bene­dikt Frie­mert einer­seits eine Fra­ge der sani­täts­dienst­li­chen Logis­tik in der Ukrai­ne, in ers­ter Linie aber ein poli­ti­sches, ein huma­ni­tä­res Ver­sa­gen. Als eines von mehr als 600 Trau­ma­zen­tren in Deutsch­land behan­delt das Bun­des­wehr­kran­ken­haus (BWK) in Ulm Soldat:innen und Zivilist:innen, die im Ukrai­ne-Krieg schwer ver­letzt wur­den. Das stellt das Team vor Her­aus­for­de­run­gen. Den­noch: Frie­mert, Kli­ni­scher Direk­tor der Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die am BWK, wür­de gern mehr tun. Und die Kapa­zi­tä­ten wären da.

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Anspruch auf vol­len GKV-Leistungskatalog

Seit dem 1. Juni 2022 haben hil­fe­be­dürf­ti­ge geflüch­te­te Men­schen aus der Ukrai­ne laut Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Zwei­ten oder Zwölf­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch (SGB II oder SGB XII). Das beinhal­tet eben­falls die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) und nicht zuletzt die Ver­sor­gung von Men­schen mit Pfle­ge­be­darf, Beein­träch­ti­gun­gen bzw. Behin­de­run­gen mit den ent­spre­chend not­wen­di­gen Hilfsmitteln.

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Ener­gie­kri­se soli­da­risch abwenden

Der von Russ­land initi­ier­te Krieg gegen die Ukrai­ne belas­tet den Ener­gie­markt nach­hal­tig. Um eine wei­te­re Abhän­gig­keit von Russ­land zu been­den und gleich­zei­tig den Ener­gie­hun­ger der deut­schen Wirt­schaft und Pri­vat­haus­hal­te zu befrie­di­gen, sind Zukäu­fe durch die Gasim­por­teu­re von ande­ren Ver­käu­fern nötig – zu einem deut­lich erhöh­ten Preis. Des­halb hat die Bun­des­re­gie­rung am 4. August die Gas­preis­an­pas­sungs­ver­ord­nung beschlossen. 

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