Invent Medi­cal ernennt neu­en CEO für USA-Ableger

Invent Medi­cal beruft Josh Ahl­strom zum CEO des US-Able­gers. Der lang­jäh­ri­ge Ortho­pä­die­tech­nik-Exper­te soll die Markt­po­si­ti­on des Anbie­ters für 3D-gedruck­te O&P‑Lösungen in den USA wei­ter ausbauen.

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eVer­ord­nung: Mei­len­stein erreicht

Die eVer­ord­nung für ortho­pä­di­sche Hilfs­mit­tel ist nach der Ver­schie­bung durch den Gesetz­ge­ber auf 2027 zwar noch Zukunfts­mu­sik, das ent­spre­chen­de Pilot­pro­jekt unter der Lei­tung des Bun­des­in­nungs­ver­ban­des für Ortho­pä­die-Tech­nik (BIV-OT) hat in den ver­gan­ge­nen Mona­ten aller­dings ent­schei­den­de Fort­schrit­te erzielt.

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9. Fach­ta­gung der DGIHV bringt Pro­fes­sio­nen zusammen

Am 20. März 2026 bringt die Deut­sche Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung e. V. (DGIHV) Fach­leu­te aus dem gesam­ten DACH-Raum in Salz­burg zusammen.

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G‑BA-Beschluss zum Lipö­dem: Chan­cen und Grenzen

Die Lipo­suk­ti­on bei Lipö­dem wird in den Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­lichen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) auf­ge­nom­men und auf alle Sta­di­en der Erkran­kung aus­ge­dehnt: Zu die­ser Ent­schei­dung kam der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) im ver­gan­ge­nen Jahr. 

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Was Kom­pres­si­on für Schwan­ge­re leis­ten kann

Beim Stich­wort „Kom­pres­si­on“ ist Schwan­ger­schaft womög­lich nicht die ers­te Asso­zia­ti­on. Dabei bringt die­se Lebens­pha­se beson­de­re Anfor­de­run­gen an das venö­se und lympha­ti­sche Sys­tem mit sich, bei denen Kompres­sion unter­stüt­zen kann.

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Erpro­bung addi­tiv her­ge­stell­ter Gesichtsorthesen

R. Kreis1, N. Babel1, D. H. Fors­ter2
Gesichts­or­the­sen wer­den zum Schutz nach Nasen­bein­brü­chen ver­wen­det, damit Sport­ler den Sport­be­trieb frü­hest­mög­lich wie­der auf­neh­men kön­nen. Indi­vi­du­ell ange­pass­te Orthe­sen wer­den übli­cher­wei­se vom Gesicht des Pati­en­ten abge­formt und bestehen aus koh­le­fa­ser­ver­stärk­ten oder trans­pa­ren­ten Kunst­stof­fen. Scan­ner in Ver­bin­dung mit addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren (3D-Druck) ermög­li­chen jedoch mitt­ler­wei­le ein berüh­rungs­lo­ses Her­stel­len von Orthe­sen, auch mit per­fo­rier­ten Ober­flä­chen. Auf­grund sin­ken­der Anschaf­fungs­prei­se für Scan­ner und 3D-Dru­cker ist die Her­stel­lung auch uner­fah­re­nen Hob­by­sport­lern mög­lich. Dies kann aber gefähr­lich wer­den, da bis­her kaum Erkennt­nis­se dar­über ver­füg­bar sind, wel­che Kräf­te addi­tiv her­ge­stell­te Gesichts­or­the­sen aus­hal­ten müs­sen und aus­hal­ten kön­nen, d. h., ob sie über­haupt einen effek­ti­ven Schutz bie­ten oder sogar wei­te­re Ver­let­zun­gen her­vor­ru­fen kön­nen. An der Hoch­schu­le Lands­hut wur­den daher addi­tiv her­ge­stell­te Orthe­sen mecha­ni­schen Belas­tungs­tests unterzogen.

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Was sind heu­te noch Kon­tra­in­di­ka­tio­nen der Kompressionstherapie?

J. Dis­se­mond1, S. Eder2, S. Läuch­li3, H. Partsch4, M. Stü­cker5
Die Kom­pres­si­ons­the­ra­pie ist eine neben­wir­kungs­ar­me kon­ser­va­ti­ve The­ra­pie, die im deutsch­spra­chi­gen Raum eine lan­ge Tra­di­ti­on hat. Bei den Indi­ka­tio­nen der Kom­pres­si­ons­the­ra­pie kann man im Bereich der Wund­be­hand­lung zwei wesent­li­che Ein­satz­be­rei­che dif­fe­ren­zie­ren. Die Ver­bes­se­rung der Hämo­dy­na­mik ist ins­be­son­de­re bei phle­bo­lo­gi­schen Krank­heits­bil­dern von gro­ßer Bedeu­tung. Zudem soll­te die Kom­pres­si­ons­the­ra­pie bei nahe­zu allen Pati­en­ten mit Öde­men der unte­ren Extre­mi­tä­ten ange­wen­det werden.
Heu­te gibt es zuneh­mend weni­ger Kon­tra­in­di­ka­tio­nen, die gegen die Durch­füh­rung einer Kom­pres­si­ons­the­ra­pie in der kli­ni­schen Pra­xis spre­chen. Ent­spre­chend aktu­el­len Leit­li­ni­en sind die­se Kon­tra­in­di­ka­tio­nen die fort­ge­schrit­te­ne peri­phe­re arte­ri­el­le Ver­schluss­krank­heit, die dekom­pen­sier­te Herz­in­suf­fi­zi­enz, die sep­ti­sche Phle­bi­tis und Phleg­ma­sia coe­ru­lea dolens. Zudem gibt es eini­ge Pati­en­ten, bei denen eine eng­ma­schi­ge Kon­trol­le erfol­gen soll­te. Hier­bei han­delt es sich bei­spiels­wei­se um Pati­en­ten mit näs­sen­den Haut­ver­än­de­run­gen oder Poly­neu­ro­pa­thie. Kon­tro­vers dis­ku­tiert wird wei­ter­hin der Ein­satz der Kom­pres­si­ons­the­ra­pie bei aku­ten Infek­ti­ons­krank­hei­ten wie bei­spiels­wei­se dem Erysipel.
Auf­grund der Viel­zahl der heu­te zur Ver­fü­gung ste­hen­den Kom­pres­si­ons­ma­te­ria­li­en und ‑sys­te­me kann bei dem Groß­teil aller Pati­en­ten mit Wun­den und Öde­men der unte­ren Extre­mi­tä­ten eine Kom­pres­si­ons­the­ra­pie durch­ge­führt wer­den. Die­se soll­te sich dann als pati­en­ten­ge­rech­te Ver­sor­gung an den Kom­or­bi­di­tä­ten und indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen sowie Fähig­kei­ten der Pati­en­ten orientieren.

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eVer­ord­nung: Nicht aus­brem­sen lassen!

Trotz poli­ti­scher Brem­se läuft das eVO-Pilot­pro­jekt für ortho­pä­di­sche Hilfs­mit­tel wei­ter plan­mä­ßig. War­um die Ver­schie­bung auf 2027 den digi­ta­len Fort­schritt nicht stoppt, wel­che Mei­len­stei­ne 2025 erreicht wur­den und was 2026 bringt, erklä­ren Tho­mas Münch (BIV-OT) und Micha­el Gel­hard (Opta Data) im OT-Interview.

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Liner in der Unterschenkel-Prothetik

J. Becker
Bei Pro­the­sen­ver­sor­gun­gen an der unte­ren Extre­mi­tät hat sich die Ver­wen­dung eines Liners durch­ge­setzt. Ins­be­son­de­re bei Ver­sor­gun­gen trans­ti­bia­ler Stümp­fe ist die Viel­falt der mög­li­chen Liner­sys­te­me beacht­lich. Die­se Viel­falt bie­tet die Mög­lich­keit, den Anwen­der bedarfs­ge­recht zu ver­sor­gen, auch wenn es sich um beson­de­re Stümp­fe han­delt. Jedoch ist hier­für Vor­aus­set­zung, die Eigen­schaf­ten der Liner­sys­te­me genau zu ken­nen, um eine pas­sen­de Aus­wahl tref­fen zu kön­nen. Die­ser Arti­kel zeigt eine Über­sicht der Viel­falt von Linersystemen.

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