Qua­li­täts­stan­dard schafft Ori­en­tie­rung in der OST-Versorgung

Mit der anste­hen­den Ver­öf­fent­li­chung des Kom­pen­di­ums „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich Fuß und Schuh“ setzt die Deut­sche Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung e. V. (DGIHV) ihren ein­ge­schla­ge­nen Weg fort, ver­bind­li­che Para­me­ter in der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung zu set­zen. Für den nun ent­wi­ckel­ten Ver­sor­gungs­pfad zeich­net sich die AG Fuß und Schuh verantwortlich.

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Live-Video­talk OST: Bar­rie­ren überwinden!

Füh­ren­de Expert:innen der Ortho­pä­die-Schuh­tech­nik (OST) haben unter dem Dach der Deut­schen Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung e. V. (DGIHV) das Kom­pen­di­um „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich Fuß und Schuh“ erar­bei­tet. Anläss­lich der anste­hen­den Ver­öf­fent­li­chung im Okto­ber 2022 laden Ver­lag OT und die Con­fair­med GmbH am 8. Novem­ber 2022 zu einem Live-Video­talk unter dem Titel „OST-Ver­sor­gung: Inter­dis­zi­pli­nä­re Bar­rie­ren über­win­den“ ein. 

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Teil­han­dam­pu­ta­ti­on und Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung – wel­che Ver­sor­gun­gen sind sinnvoll?

D. Kretz
Wel­che Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten bestehen bei Ver­sor­gungs­fäl­len, in denen ein Teil der Hand ver­lo­ren ging? Der weit fort­ge­schrit­te­ne Stand der Tech­nik könn­te Anlass sein, von vorn­her­ein eine mikro­pro­zessor­ge­steu­er­te High­tech-Ver­sor­gung anzu­stre­ben. Aber ist das tech­nisch Mög­li­che auch immer das Not­wen­di­ge, das Bes­te für den ein­zel­nen Pati­en­ten? Bedeu­tet High­tech immer „High Value“, ist also mit einer hoch­wer­ti­gen Ver­sor­gung gleich­zu­set­zen? Die­ser Arti­kel zeigt den aktu­el­len Stand der Ver­sor­gun­gen bei Teil­hand­ver­lust auf und ver­tritt dabei den Stand­punkt, dass der Pati­ent allein das Maß für ein indi­vi­du­el­les Hilfs­mit­tel sein muss und dass der Tech­ni­ker bei aller Eupho­rie für die neu­en tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten die grund­sätz­li­chen Anfor­de­run­gen an Phy­sio­lo­gie, Pro­por­ti­on und Schaft­de­sign nicht ver­nach­läs­si­gen darf.

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Ver­sor­gung der obe­ren Extre­mi­tät – eine myo­elek­trisch gesteu­er­te Ober­arm­pro­the­se als Meisterstück

M. Sei­fert
Die in die­sem Arti­kel vor­ge­stell­te Ober­arm-Pro­the­sen­ver­sor­gung wur­de im Rah­men der BUFA-Meis­ter­prü­fung geplant, gefer­tigt und im Febru­ar 2015 dem Meis­ter­prü­fungs­aus­schuss der HWK Dort­mund vor­ge­stellt. Als beson­de­re Schwie­rig­kei­ten stell­ten sich sowohl die Stumpf­ver­hält­nis­se als auch die Kon­kre­ti­sie­rung der ange­streb­ten Zie­le und Pati­en­ten­wün­sche dar.

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Pro­the­ti­sche Ver­sor­gung nach Ampu­ta­tio­nen im Fin­ger- und Hand­be­reich – Stand der Tech­nik nach dem „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich Pro­the­tik der obe­ren Extremität”

M. Schä­fer, D. Dre­her, F. Muders, S. Kunz
Ampu­ta­tio­nen im Bereich der Fin­ger und der Hand kön­nen zu erheb­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen der moto­ri­schen, sen­si­blen und ges­ti­ku­lä­ren Auf­ga­ben der Hand füh­ren. Der ent­ste­hen­de Län­gen- und Volu­men­ver­lust schränkt dabei nicht nur die Oppo­si­ti­ons­funk­ti­on und die funk­tio­na­len Griff­pa­ra­me­ter der Hand ein, son­dern redu­ziert auch die sen­so­ri­sche Rück­mel­dung des Tast- und Sin­nes­or­ga­nes Hand. Beim ampu­ta­ti­ons­be­ding­ten Ver­lust von Fin­ger- und Hand­area­len wird in erschre­cken­der Wei­se deut­lich, wel­che unter­schied­li­chen Bedeu­tun­gen der Hand zukom­men. Dass es nahe­zu allen medi­zi­ni­schen sowie den beglei­ten­den the­ra­peu­ti­schen und tech­ni­schen Maß­nah­men im reha­bi­li­ta­ti­ven Pro­zess nach Fin­ger- und Teil­han­dam­pu­ta­tio­nen nur auf sehr unvoll­kom­me­ne Wei­se gelingt, den Ver­lust von Tei­len der Hand zu kom­pen­sie­ren, ver­an­schau­licht, welch wich­ti­gen Stel­len­wert das Funktions‑, Sen­si­bi­li­täts- und Aus­drucks­or­gan Hand im Leben des Men­schen ein­nimmt. Der fol­gen­de Bei­trag soll die Vari­an­ten der pro­the­ti­schen Ver­sor­gung nach Fin­ger- und par­ti­el­ler Han­dam­pu­ta­ti­on näher beleuch­ten und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten des funk­tio­nel­len und ästhe­ti­schen Fin­ger- und Hand­ersat­zes dar­stel­len. Bewusst wer­den die Par­al­le­len zum Inhalt des „Qualitäts­standards im Bereich Pro­the­tik der obe­ren ­Extre­mi­tät” auf­ge­zeigt, der von den Exper­ten des Ver­eins zur Qua­li­täts­si­che­rung in der Arm­pro­the­tik erstellt wur­de und in Kür­ze durch den Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die-Tech­nik ver­trie­ben wird.

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Ziel­set­zung und Auf­bau des „Qua­li­täts­stan­dards im Bereich Pro­the­tik der obe­ren Extremität”

T. Mit­zen­heim
Moder­ne Schaft­tech­no­lo­gien und ‑mate­ria­li­en sowie wei­ter­ent­wi­ckel­te und neue Pro­the­sen­kom­po­nen­ten mit erwei­ter­ten Steue­rungs­mög­lich­kei­ten und -funk­tio­nen bie­ten her­vor­ra­gen­de Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten nach Ampu­ta­tio­nen der obe­ren Extre­mi­tä­ten. Dabei unter­schei­den sich die Anfor­de­run­gen der Pati­en­ten nach Fin­ger- oder Han­dam­pu­ta­ti­on deut­lich von jenen nach trans­ra­dia­ler oder trans­hu­me­ra­ler Ampu­ta­ti­on oder gar nach Ampu­ta­ti­on im Schul­ter­be­reich. Rela­tiv gerin­ge Fall­zah­len füh­ren dazu, dass bestehen­de Ver­sor­gungs­stan­dards nicht durch­ge­hend ein­ge­hal­ten wer­den und dass die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit zwi­schen Ärz­ten, The­ra­peu­ten und Tech­ni­kern – mit Aus­nah­me weni­ger Zen­tren – Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al auf­weist. Der „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich Pro­the­tik der obe­ren Extre­mi­tät” defi­niert für jedes Ver­sor­gungs­ni­veau die Qua­li­tät, die aus heu­ti­ger Sicht eine Ver­sor­gung auf dem Stand der Tech­nik aus­macht, und ist somit als Leit­fa­den für alle am Ver­sor­gungs­pro­zess Betei­lig­ten geeig­net. Er bie­tet dar­über hin­aus rele­van­te Mög­lich­kei­ten der Qua­li­täts­kon­trol­le und unter­stützt das Ver­sor­gungs­team bei der gemein­sa­men Erar­bei­tung und Errei­chung eines indi­vi­du­el­len Ver­sor­gungs­ziels. Die Mit­glie­der des Ver­eins zur Qua­li­täts­si­che­rung in der Arm­pro­the­tik e. V. sind wesent­lich für die Erar­bei­tung des Qua­li­täts­stan­dards ver­ant­wort­lich und wer­den mit Unter­stüt­zung von Exper­ten und unter Ein­be­zie­hung von Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen Ampu­tier­ter not­wen­di­ge Aktua­li­sie­run­gen erarbeiten.

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Anpas­sung einer myo­elek­tri­schen Ober­arm­pro­the­se – Ver­sor­gungs­ver­lauf nach dem „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich Pro­the­tik der obe­ren Extremität”

D. Kretz
In die­sem Arti­kel wird bei­spiel­haft der Ver­sor­gungs­pfad einer Ver­sor­gung mit einer myo­elek­tri­schen Ober­arm­pro­the­se auf­ge­zeigt. Dabei berück­sich­tigt die Fer­ti­gung alle not­wen­di­gen Maß­nah­men gemäß dem „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich Pro­the­tik der obe­ren Extre­mi­tät”, die not­wen­dig sind, um eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung nach dem Stand der Tech­nik zu erar­bei­ten. Ziel­set­zung ist es, den Weg zu skiz­zie­ren, der – im Sin­ne eines Qua­li­täts­ma­nage­ments – sicher­stellt, die­ses Ziel zu errei­chen. Das bedeu­tet bereits im Vor­feld der Ver­sor­gung, alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zu sam­meln, sodann das für den indi­vi­du­el­len Pati­en­ten geeig­ne­te Pro­the­sen­de­sign zu ent­wi­ckeln, im Ver­lauf der Pro­the­sen­fer­ti­gung und bei den ein­zel­nen Mei­len­stei­nen des Pro­jek­tes zu kon­trol­lie­ren, ob der geplan­te Weg auch ein­ge­hal­ten wur­de, sowie zum Ende des Pro­jek­tes das Ergeb­nis zu über­prü­fen und die erreich­te Qua­li­tät im Sin­ne eines „Out­co­me Report” zu dokumentieren.

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Anpas­sung einer myo­elek­tri­schen Unter­arm­pro­the­se – Ver­sor­gungs­ver­lauf nach dem „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich der Pro­the­tik der obe­ren Extremität”

B. Bert­ram, M. Alimusaj
Anhand einer Fall­be­schrei­bung wird der Ver­sor­gungs­ab­lauf gemäß „Qua­li­täts­stan­dard im Bereich der Pro­the­tik der obe­ren Extre­mi­tät” dar­ge­stellt und zeit­ge­mä­ße Ver­sor­gungs­schrit­te erläu­tert. Der Arti­kel soll dabei ins­be­son­de­re das struk­tu­rier­te Vor­ge­hen zur Errei­chung eines gemein­sa­men Ver­sor­gungs­ziels dar­le­gen und die Mög­lich­kei­ten für eine adäqua­te Qua­li­täts­si­che­rung aufzeigen.

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