Schuh­ver­sor­gung in der Geriatrie

Die Schuh­ver­sor­gung im Bereich Ger­ia­trie ist viel­sei­tig und kom­plex. Denn der ger­ia­tri­sche Fuß ist nicht ein­fach nur ein Fuß, der in die Jah­re gekom­men ist – viel­mehr stellt die Komor­bi­di­tät der Pati­en­ten oft sehr indi­vi­du­el­le Anfor­de­run­gen, sodass vom Leis­tungs­er­brin­ger eine Ver­knüp­fung unter­schied­li­cher Ver­sor­gungs­stra­te­gien erwar­tet wird. 

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Früh­warn­sys­tem für Dia­be­ti­sches Fußsyndrom

Nach Anga­ben der Deut­schen Dia­be­tes Gesell­schaft (DDG) bekommt jeder vier­te Dia­be­tes­pa­ti­ent im Lau­fe sei­nes Lebens ein Dia­be­ti­sches Fuß­syn­drom (DFS).

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Stan­dard­werk „Ortho­pä­die­schuh­tech­nik“ aktualisiert

Im Rah­men des Sym­po­si­ums der Gesell­schaft für Fuß­chir­ur­gie in Mün­chen stell­ten Dr. Hart­mut Sti­nus und OSM Micha­el Möl­ler die 3. Au_ age ihres Stan­dard­werks „Ortho­pä­die­schuh­tech­nik“ vor.

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Sen­so­mo­to­ri­sche Ein­la­gen in Kom­bi­na­ti­on mit funk­tio­nel­ler Elek­tro­sti­mu­la­ti­on bei paras­pas­ti­schem Gang­bild — Ein Versorgungsbeispiel

O. Umbach, J. M. Cla­vi­jo Rincón, J. Baum­gart­ner, R. Kaum­köt­ter, E. Jaku­bo­witz
Eine Pati­en­tin mit paras­pas­ti­schem Gang­bild wur­de mit sen­so­mo­to­ri­schen Ein­la­gen (SME) und mit einer funk­tio­nel­len Elek­tro­sti­mu­la­ti­on (FES) ver­sorgt, wobei das Ver­sor­gungs­er­geb­nis mit­tels instru­men­tier­ter Gang­ana­ly­se objek­ti­viert wur­de. Unter­schie­de in den sagit­ta­len Gelenk­win­keln und Dreh­mo­mentan­for­de­run­gen las­sen auf einen deut­lich redu­zier­ten Ener­gie­auf­wand beim Gehen schließen.

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Dia­be­tes­ad­ap­tier­te Fußbettungen

H. Trent­mann, O. Baasch
Die dia­be­tes­ad­ap­tier­te Fuß­bet­tung (DAF) ist eine indi­vi­du­ell für den Fuß des an Dia­be­tes erkrank­ten Pati­en­ten her­ge­stell­te Bet­tung, die die viel­fäl­ti­gen Ver­än­de­run­gen der Ana­to­mie, der Bio­me­cha­nik und vor allem die neu­ro­pa­thisch beding­te Emp­find­lich­keit gegen­über Druck­be­las­tun­gen berück­sich­tigt. Ihre Auf­ga­be ist es, dem Pati­en­ten Mobi­li­tät zu ermög­li­chen, aber dabei den ver­let­zungs­ge­fähr­de­ten Fuß zu schüt­zen. Um die­sen Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den, sind zahl­rei­che kon­struk­ti­ve Details zu beachten.

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Ver­sor­gungs­kon­zept beim dia­be­ti­schen Char­cot-Fuß mit Fokus auf Typ San­ders 2–4

T. B. Bud­ny, J. Har­des, G. Gos­he­ger
Die Char­cot-Arthro­pa­thie ist eine cha­rak­te­ris­ti­sche Kom­pli­ka­ti­on des dia­be­ti­schen Fußes. Sie kann mit aus­ge­präg­ten Fehl­stel­lun­gen bzw. Luxa­tio­nen mit dar­aus resul­tie­ren­der Ulkus­bil­dung und einem hohen Ampu­ta­ti­ons­ri­si­ko ein­her­ge­hen, bedingt durch Super­in­fek­tio­nen. Tra­di­tio­nell wird die akti­vier­te NOAP kon­ser­va­tiv behan­delt, jedoch kön­nen mas­si­ve Insta­bi­li­tä­ten, Fehl­stel­lun­gen und rezi­di­vie­ren­de Ulze­ra des Fußes eine chir­ur­gi­sche The­ra­pie not­wen­dig machen, um eine Ampu­ta­ti­on zu ver­hin­dern. Das ope­ra­ti­ve Manage­ment die­ser Hoch­ri­si­ko­pa­ti­en­ten stellt hohe Anfor­de­run­gen an das inter­dis­zi­pli­nä­re Team; des­sen Zusam­men­spiel ist der ent­schei­den­de Schlüs­sel für den Lang­zeit­erfolg. In dem Bei­trag wird das Müns­ter­i­sche Ver­sor­gungs­kon­zept beim dia­be­ti­schen Char­cot-Fuß vorgestellt.

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