Vie­le Ange­bo­te moti­vie­ren zum Selbstmanagement

Das Selbst­ma­nage­ment und die Auf­klä­rung gel­ten seit der Auf­nah­me 2019 in die S2k-Leit­li­nie „Medi­zi­ni­sche
Kom­pres­si­ons­the­ra­pie der Extre­mi­tä­ten“ als ein wich­ti­ger Bestand­teil für den The­ra­pie­er­folg bei Patient:innen mit pri­mä­rem und sekun­dä­rem Lymphö­dem. Neben den prak­ti­schen Tipps, die die Therapeut:innen den Patient:innen wäh­rend der Ver­sor­gungs­sit­zun­gen in den Pra­xen ver­mit­teln, hat die Indus­trie reagiert und bie­tet mitt­ler­wei­le ver­schie­de­ne Pro­duk­te als Unter­stüt­zung für zu Hau­se an.

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„Brin­gen Sie die Lym­phe zum Fließen“

Bei Erkran­kun­gen rund um das Lymph­sys­tem ist das Selbst­ma­nage­ment eine wich­ti­ge Säu­le der Behand­lung. Des­halb wur­den die Auf­klä­rung und Schu­lung zur indi­vi­du­el­len Selbst­the­ra­pie der Patient:innen als 5. The­ra­pie­säu­le der KPE (Kom­ple­xe Phy­si­ka­li­sche Ent­stau­ungs­the­ra­pie) in die S2k-Leit­li­nie „Lymphö­dem“ auf­ge­nom­men. Mit dem 2022 erschie­ne­nen Buch „Der klei­ne Coach für das Lymph­sys­tem“ erhal­ten Betrof­fe­ne nicht nur Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu ihrer Erkran­kung, son­dern bekom­men kon­kre­te Vor­schlä­ge auf­ge­zeigt, wie sie das Selbst­ma­nage­ment zuhau­se umset­zen können.

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Pati­en­ten-Selbst­ma­nage­ment: leit­li­ni­en­ge­rech­te Therapie­unterstützung durch Inter­mittierende Pneu­ma­ti­sche ­Kom­pres­si­on (IPK)

F.-J. Schinga­le
Die Behand­lung des Lymphö­dems erfolg­te vor dem Jahr 2017 in zwei Pha­sen nach Föl­di mit fol­gen­den vier The­ra­pie­säu­len: 1. manu­el­le Lymph­drai­na­ge, 2. Haut­pfle­ge, 3. Kom­pres­si­ons­the­ra­pie, 4. Bewegung.

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Neu­es aus der Kompressionstherapie

J. Dis­se­mond, S. Reich-Schup­ke, K. Krö­ger
Die Kom­pres­si­ons­the­ra­pie ist die neben­wir­kungs­ar­me und wis­sen­schaft­lich gut beleg­te Basis in der Behand­lung und (Rezidiv-)Prophylaxe der meis­ten Pati­en­ten mit Öde­men bei­spiels­wei­se bei phle­bo­lo­gi­schen oder lym­pho­lo­gi­schen Krank­heits­bil­dern. Aller­dings wur­de bis­lang zum Bei­spiel die arte­ri­el­le Ver­schluss­krank­heit von vie­len The­ra­peu­ten eben­so wie der Dia­be­tes mel­li­tus als abso­lu­te Kon­tra­in­di­ka­ti­on für eine Kom­pres­si­ons­the­ra­pie gese­hen. Es exis­tie­ren nun zuneh­mend wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se und neue Mate­ria­li­en, die eine Anwen­dung der Kom­pres­si­ons­the­ra­pie auch bei Pati­en­ten, bei denen zuvor eine Kom­pres­si­ons­the­ra­pie kon­tra­in­di­ziert erschien, erlau­ben. Bevor­zugt wer­den hier Kom­pres­si­ons­the­ra­pien mit nied­ri­ge­ren Anpress­drü­cken, die bei­spiels­wei­se durch Kom­pres­si­ons­wa­re gerin­ge­rer Kom­pres­si­ons­klas­sen oder mit adap­ti­ven Ban­da­gen über Klett­ver­schluss-Bän­der erzielt wer­den kön­nen. Wenn Pati­en­ten die­se The­ra­pien auch ohne frem­de Hil­fe im Rah­men eines Selbst­ma­nage­ments, ggf. mit An- und Aus­zieh­hil­fen, durch­füh­ren kön­nen, wird zudem die Adhä­renz ver­bes­sert. Die Sum­ma­ti­on die­ser Behand­lungs­op­tio­nen in der Kom­pres­si­ons­the­ra­pie bil­det die Basis für eine pati­en­ten­ge­rech­te Versorgung.

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