Auf­takt für die OTWorld 2022

Der Auf­takt für die nächs­te OTWorld vom 10. bis 13. Mai 2022 ist gemacht. Das Pro­gramm­ko­mi­tee des OTWorld-Kon­gres­ses 2022 traf sich am 26. Febru­ar auf Ein­la­dung des Ver­an­stal­ters, der Con­fair­med GmbH, zu sei­ner kon­sti­tu­ie­ren­den, hybri­den Sit­zung. In einer kon­struk­ti­ven Run­de dis­ku­tier­ten die nam­haf­ten Exper­ten aus Medi­zin, Wis­sen­schaft und Hand­werk zum Teil schon sehr prä­zi­se The­men­vor­schlä­ge für ver­schie­dens­te Ver­an­stal­tungs­for­ma­te wie Sym­po­si­en, Leucht­tür­me oder Key­notes – „mit Bra­vour“, wie Ant­je Feld­mann, Pro­jekt­lei­te­rin der Con­fair­med GmbH, nach dem vier­stün­di­gen Aus­tausch mit Hin­blick auf die kon­kre­ten Ergeb­nis­se der ers­ten Tagungs­ord­nung resümierte. 

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Mit gebün­del­ten Kräf­ten für das Fach

Die kon­kre­te Pro­gramm­pla­nung für die OTWorld 2022 hat zwar noch nicht begon­nen, mit der Bekannt­ga­be der Kon­gressprä­si­dent­schaft sind aber bereits die ers­ten rich­tungs­wei­sen­den Pflö­cke ein­ge­schla­gen. Dabei set­zen die Orga­ni­sa­to­ren wie bereits in die­sem Jahr erneut auf eine Dop­pel­spit­ze, um sowohl den hand­werk­li­chen als auch den medi­zi­ni­schen Hin­ter­grund mit in den Gestal­tungs­pro­zess ein­flie­ßen zu lassen.

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Funk­tio­nel­le Anfor­de­run­gen an die Kon­struk­ti­on von Lauf­schu­hen – ein Überblick

F. I. Michel, A. Metzger
Seit der Ein­füh­rung der ers­ten indus­tri­ell gefer­tig­ten Lauf­schu­he vor etwa 150 Jah­ren haben sich die drei pri­mä­ren funk­tio­nel­len Anfor­de­run­gen nicht ver­än­dert: Bei der Kon­zep­ti­on von Lauf­schu­hen ste­hen nach wie vor Ver­let­zungs­prä­ven­ti­on, Leis­tungs­ver­bes­se­rung und/oder Opti­mie­rung des Kom­forts im Mit­tel­punkt. Eben­so wenig haben sich die Haupt­be­stand­tei­le und somit der prin­zi­pi­el­le Auf­bau eines Lauf­schuhs ver­än­dert. Die­ser setzt sich aus zwei wesent­li­chen Kom­po­nen­ten zusam­men: dem Schaft und der Boden­ein­heit, die aus Zwi­schen­soh­le und Außen­soh­le besteht. Den­noch hat der Lauf­schuh nicht nur sein Aus­se­hen gra­vie­rend ver­än­dert – auch sei­ne Ein­satz­ge­bie­te sind viel­fäl­ti­ger gewor­den, was wie­der­um in der Aus­prä­gung sei­ner funk­tio­nel­len Eigen­schaf­ten deut­lich erkenn­bar ist. Der Arti­kel stellt neben aktu­el­len Lauf­schuh­trends auch neu­es­te Mate­ri­al­ent­wick­lun­gen und damit ver­bun­de­ne moder­ne Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gien vor, deren Anwen­dung in der Ortho­pä­die-Tech­nik als sinn­voll erach­tet wird.

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Sta­bi­li­sa­ti­ons­ori­en­tier­tes Kraft­trai­ning für Prothesenanwender

T. Kip­ping, N. Hohm
Die lang­jäh­ri­ge Betreu­ung paralym­pi­scher Sport­ler schärft den Blick dafür, dass bestimm­te Trai­nings­ele­men­te für die Leis­tungs­fä­hig­keit der Ath­le­ten sehr effek­tiv sein kön­nen. In die­sem Zusam­men­hang stellt sich die Fra­ge, ob sta­bi­li­sa­ti­ons­ori­en­tier­tes Kraft­trai­ning auch für Pro­the­sen­trä­ger ohne sport­li­che Erfah­rung posi­ti­ve Effek­te mit sich bringt. 

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Bio­me­cha­nik von Belas­tung und Anpas­sung im Sport

J.-P. Gold­mann, U. Kers­t­ing
Das all­ge­mei­ne Ver­ständ­nis von der funk­tio­nel­len Anpas­sungs­fä­hig­keit des Mus­kel-Ske­lett-Sys­tems an Akti­vi­tät und Belas­tung hilft bei der Pla­nung und Gestal­tung von Trai­ning in Sport und Rehabilitation. 

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Die vor­de­re Kreuz­bandrup­tur – Dia­gnos­tik und Therapie

M. Engel­hardt, C. Grim
Die Rup­tur des vor­de­ren Kreuz­ban­des (VKB) zählt zu den häu­figs­ten trau­ma­ti­schen Band­ver­let­zun­gen im Sport. Zahl­rei­che Ver­let­zungs­me­cha­nis­men (plötz­li­che Dreh­be­we­gun­gen bei Kör­per­täu­schun­gen im Ball­sport, ein­bei­ni­ges Lan­den in Val­gus­po­si­ti­on nach Sprung, Lan­dung im alpi­nen Ski­sport bei flek­tier­tem Knie­ge­lenk, mus­ku­lä­re Ermü­dung und Stö­rung der Koor­di­na­ti­on durch Ablen­kung) sind bekannt.In der aku­ten Situa­ti­on wird die Kreuz­band­ver­let­zung nach dem PECH-Sche­ma ver­sorgt. Bei Sport­aus­übung mit Hyper­ex­ten­si­on und Rota­ti­on soll­te die VKB-Rup­tur mög­lichst früh­zei­tig rekon­stru­iert wer­den. Kommt es unter kon­ser­va­ti­ver The­ra­pie zum „Giving-way-Phä­no­men“, soll­ten auch chro­ni­sche Insta­bi­li­tä­ten ope­ra­tiv ver­sorgt wer­den. Als Trans­plan­ta­te ste­hen die Semi­ten­di­no­sus­seh­ne, das mitt­le­re Drit­tel der Patel­lar­seh­ne oder ein Qua­dri­zeps­seh­nen­an­teil zur Ver­fü­gung. Für ein gutes Lang­zeit­er­geb­nis nach Kreuz­bandersatz­ope­ra­ti­on sind auf­wen­di­ge Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men erfor­der­lich. Die Aus­fall­dau­er beträgt 6 bis 9 Mona­te. Nur 60 bis 70 % der Sport­ler errei­chen danach wie­der ihr vor­he­ri­ges Leis­tungs­ni­veau. Mit Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men kön­nen Ver­let­zun­gen des Knie­ge­len­kes deut­lich redu­ziert werden.

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Aktu­el­le Orthe­sen­ver­sor­gun­gen bei trau­ma­ti­schen und arthro­ti­schen Ver­än­de­run­gen des Kniegelenkes

H. Semsch
Der Fach­ar­ti­kel beschreibt aktu­el­le Orthe­sen­ver­sor­gun­gen bei Ver­än­de­run­gen des Knie­ge­lenks auf­grund von Trau­men oder Arthro­se. Ein intak­ter Band­ap­pa­rat ist Vor­aus­set­zung für die Sta­bi­li­tät und die phy­sio­lo­gi­sche Kine­ma­tik des Knie­ge­len­kes. Bei jün­ge­ren und akti­ven Pati­en­ten tre­ten jedoch häu­fig Knie­band­ver­let­zun­gen auf. Eine kor­rek­te Dia­gno­se ist in sol­chen Fäl­len von ent­schei­den­der Bedeu­tung, um eine adäqua­te The­ra­pie und Ver­sor­gung ein­zu­lei­ten. Han­delt es sich um Band­ver­let­zun­gen mit wei­te­ren Begleit­ver­let­zun­gen ande­rer Struk­tu­ren, kön­nen die Anfor­de­run­gen an indi­vi­du­ell gefer­tig­te Knie­orthe­sen zum Teil sehr hoch sein. Die behan­deln­den Ärz­te und Phy­sio­the­ra­peu­ten erwar­ten von den Orthe­sen eine gute Füh­rung und einen zuver­läs­si­gen Schutz für das Knie­ge­lenk – vor allem, wenn die Orthe­sen post­ope­ra­tiv zur früh­funk­tio­nel­len Nach­be­hand­lung ein­ge­setzt wer­den oder Pati­en­ten mit kom­ple­xen Ver­let­zun­gen – zum Bei­spiel einer Knie­ge­lenks­lu­xa­ti­on – umfang­reich zu ver­sor­gen sind. Aktu­el­le Tech­no­lo­gien wie zum Bei­spiel die 3D-Scan-Tech­no­lo­gie erge­ben neue Mög­lich­kei­ten für eine schnel­le Daten­er­fas­sung, gera­de für indi­vi­du­el­le Orthe­sen­ver­sor­gun­gen. Dabei rich­tet sich das Behand­lungs­re­gime nach der Kom­ple­xi­tät und den Struk­tu­ren, die am restrik­tivs­ten behan­delt wer­den müs­sen. Danach rich­tet sich auch das Orthe­sen­de­sign, das dia­gno­se­ab­hän­gig gewählt wer­den soll­te. So kön­nen unter­schied­li­che Ver­sio­nen zum Ein­satz kommen.

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Behand­lungs­stra­te­gien bei Knieluxation

W. Peter­sen
Der vor­lie­gen­de Arti­kel gibt einen Über­blick über die ver­schie­de­nen Behand­lungs­stra­te­gien bei Knie­lu­xa­ti­on. Die Knie­lu­xa­ti­on ist eine schwe­re Knie­ver­let­zung, bei der es nicht nur zu Band­lä­sio­nen, son­dern auch zu Gefäß- und Ner­ven­ver­let­zun­gen kom­men kann. Ursa­che sind oft Ver­kehrs­un­fäl­le; Knie­lu­xa­tio­nen kön­nen aber auch im Rah­men von Sport­un­fäl­len auf­tre­ten. Je nach Aus­maß der betrof­fe­nen Bän­der kann die Knie­lu­xa­ti­on in 5 ver­schie­de­ne Schwe­re­gra­de unter­teilt wer­den (Schenck-Klas­si­fi­ka­ti­on). Dabei sind min­des­tens ein Band des zen­tra­len Pfei­lers und ein Kol­la­te­ral­band betrof­fen (Schenck I). Aus die­sem Grun­de erfor­dern Knie­lu­xa­tio­nen ins­be­son­de­re in der aku­ten Pha­se eine dif­fe­ren­zier­te Dia­gnos­tik (Gefäß­dia­gnos­tik, Band­ap­pa­rat, Rönt­gen, CT). In der aku­ten Pha­se (Tag der Ver­let­zung) sind ope­ra­ti­ve Inter­ven­tio­nen vor allem bei offe­nen Ver­let­zun­gen, Gefäß­ver­let­zun­gen oder bei einem Kom­part­ment­syn­drom erfor­der­lich. In der sub­a­ku­ten Pha­se kann die MRT hilf­reich sein, das Aus­maß der Band­lä­si­on zu klas­si­fi­zie­ren und eine ope­ra­ti­ve Inter­ven­ti­on zu pla­nen. Bei aku­ten Kom­bi­na­ti­ons­ver­let­zun­gen kommt eine früh­zei­ti­ge Naht der pos­te­ro­me­dia­len oder pos­te­ro­la­te­ra­len Struk­tu­ren in Kom­bi­na­ti­on mit einer Kreuz­band­plas­tik (hin­te­res Kreuz­band) in Fra­ge. Eine Alter­na­ti­ve für den frü­hen Bandersatz ist die Naht und Aug­men­ta­ti­on mit kräf­ti­gen Faden­kor­deln („liga­ment bracing“).

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Pro­tek­ti­on, Prä­ven­ti­on und Akut­ver­sor­gun­gen in der Sport­or­tho­pä­die — Aktu­el­le Ortho­pä­die-Tech­nik von Kopf bis Fuß

H. Semsch
In Deutsch­land trei­ben rund 23 Mio. Men­schen regel­mä­ßig Sport. Davon ver­let­zen sich jedes Jahr über 5 Pro­zent. Etwa 1,25 Mio. Sport­ler müs­sen wegen einer Ver­let­zung ärzt­lich behan­delt wer­den. Ursa­che für die­se Ver­let­zun­gen sind oft ein Foul beim Fuß­ball, ein Sturz beim Ski­fah­ren oder ein Umkni­cken beim Hand­ball oder Jog­gen – mit zum Teil fol­gen­schwe­ren Aus­wir­kun­gen für die Akti­ven. Regel­mä­ßig kommt es im Sport zu Muskel‑, Seh­nen- oder Bän­der­ver­let­zun­gen sowie Frak­tu­ren. Der Arti­kel befasst sich mit der Fra­ge, was die Ortho­pä­die-Tech­nik heut­zu­ta­ge leis­ten kann, um Sport­ver­let­zun­gen zu ver­sor­gen und Krank­heits- und Reha-Zei­ten zu mini­mie­ren oder sogar prä­ven­tiv zu ver­mei­den. Anhand von Bei­spie­len wer­den aktu­el­le tech­ni­sche Ver­sor­gun­gen für ver­schie­de­ne Sport­ar­ten und Risi­ko­ak­ti­vi­tä­ten vor­ge­stellt und deren Wir­kungs­wei­se beschrieben.

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