FachartikelPeer Review

AMP-Regis­ter – aktu­el­ler Stand und Per­spek­ti­ven des deut­schen Amputationsregisters

Merkur Alimusaj1,3, Maria Bisele1,3, Urban Daub2,3, Daniel Heitzmann1,3, Julia Block4, Thanh-Duc Nguyen2,3, Kristina Michel2,3, Urs Schneider2,3, Sebastian I. Wolf1,3
Registerbasierte Versorgungsforschung gewinnt in der Technischen Orthopädie an Bedeutung, da Evidenz und Vergleichbarkeit für komplexe Versorgungspfade oft unzureichend sind. Das AMP-Register wurde als deutschlandweites digitales Register für Menschen mit Beinamputation entwickelt, um pseudonymisierte Versorgungs- und Outcome-Daten prospektiv, modular und interprofessionell zu erfassen. Der Beitrag fasst Motivation, Datenmodell, IT- und Datenschutzkonzept, rechtliche und organisatorische Grundlagen sowie Ergebnisse der Pilotphase (13 Partner, 178 Datensätze bis 11/2025) zusammen und diskutiert Perspektiven zur Verstetigung und nationalen Skalierung.


1  Ortho­pä­di­sche Uni­ver­si­täts­kli­nik Heidelberg
2  Fraun­ho­fer IPA, Stuttgart
3  MeT­Ko-Zen­trum Hei­del­berg-Stutt­gart (Medi­zi­nisch-Tech­ni­sches Kompetenzzentrum)
4  Berufs­ge­nos­sen­schaft Han­del und Waren­lo­gis­tik, Mannheim

 

Aus­gangs­la­ge und Motivation

Medi­zi­ni­sche Ent­schei­dun­gen in der Reha­bi­li­ta­ti­on und Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung wer­den zuneh­mend anhand von Nut­zen-Risi­ko-Abwä­gun­gen und Kos­ten-Nut­zen-Über­le­gun­gen getrof­fen. In der Ver­sor­gung von Men­schen nach Bein­am­pu­ta­ti­on besteht jedoch trotz kli­ni­scher und öko­no­mi­scher Rele­vanz häu­fig nur eine begrenz­te Evi­denz­ba­sis, da die Ver­sor­gungs­an­sät­ze hete­ro­gen sind, die Out­co­me-Para­me­ter nicht ein­heit­lich erho­ben wer­den und Ver­gleichs­da­ten feh­len. Das Pro­jekt AMP-Regis­ter bie­tet einen Ansatz, die Ver­sor­gung struk­tu­riert zu ana­ly­sie­ren und erfolg­rei­che Ver­sor­gungs­al­go­rith­men zu ent­wi­ckeln. Vor­ar­bei­ten zei­gen auf, dass der Ver­sor­gungs­ver­lauf bis­her in vie­len Berei­chen pri­mär empi­risch geprägt ist und Ent­schei­dun­gen oft auf der Erfah­rung ein­zel­ner Teams beru­hen, wäh­rend belast­ba­re, pro­spek­ti­ve Daten für „Gold­stan­dards“ sel­ten ver­füg­bar sind [1]. Hin­zu kom­men Infor­ma­ti­ons­ver­lus­te, die ins­be­son­de­re bei sek­to­ra­len Über­gän­gen zwi­schen sta­tio­nä­ren und ambu­lan­ten Part­nern zum Teil unver­meid­bar sind und den Ver­sor­gungs­ver­lauf nega­tiv beein­flus­sen können.

Par­al­lel stei­gen regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen an Medi­zin­pro­duk­te. Die Medi­cal Device Regu­la­ti­on (MDR) for­dert eine kli­ni­sche Bewer­tung und eine struk­tu­rier­te Post Mar­ket Sur­veil­lan­ce. Für pro­the­ti­sche Ver­sor­gun­gen bedeu­tet dies, dass rea­le Ver­sor­gungs­da­ten, Kom­pli­ka­tio­nen und pati­en­ten­re­le­van­te Out­co­mes sys­te­ma­tisch doku­men­tiert wer­den soll­ten, um Wirk­sam­keit und Sicher­heit über den gesam­ten Pro­dukt­le­bens­zy­klus abzu­bil­den [1]. Auch Leis­tungs­er­brin­ger und Kos­ten­trä­ger benö­ti­gen nach­voll­zieh­ba­re Para­me­ter, um die Ver­sor­gung zu pla­nen und Ent­schei­dun­gen zur Kos­ten­über­nah­me zu begrün­den. Ein Regis­ter kann hier stan­dar­di­sier­te Erhe­bungs­pa­ra­me­ter bereit­stel­len, die sowohl in der kli­ni­schen Doku­men­ta­ti­on als auch für wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen nutz­bar sind. Nicht zuletzt bie­tet das Regis­ter eine Mög­lich­keit zu inter­nen Qua­li­täts­kon­trol­len. Kli­ni­ker und Tech­ni­ker kön­nen ihre eige­nen Struk­tu­ren geord­net und stan­dar­di­siert erfas­sen, um inter­ne Ana­ly­sen durch­füh­ren zu kön­nen. Sei es zum Zweck der Unter­su­chung eige­ner Pati­en­ten­kol­lek­ti­ve, zum inter­nen Con­trol­ling oder für die Ana­ly­se ein­zel­ner Pati­en­ten im Längs­schnitt als Teil ihres Rehabilitationsverlaufs.

Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de im Vor­läu­fer-Pro­jekt AMP-Kom­pass auf Basis jah­re­lan­ger Vor­ar­bei­ten des For­schungs­ver­bunds MeT­Ko-Zen­trum Hei­del­berg-Stutt­gart eine App zur ver­sor­gungs­über­grei­fen­den Daten­er­he­bung in digi­ta­ler Form ent­wi­ckelt (Abb. 1) [2]. Das AMP-Regis­ter ver­folgt nun in der Kon­se­quenz das Ziel, ein siche­res, sys­te­ma­ti­sches, pro­spek­ti­ves und mul­ti­zen­tri­sches Regis­ter zu eta­blie­ren, wel­ches die Behand­lung und Ver­sor­gung von Men­schen mit Bein­am­pu­ta­ti­on bun­des­weit abbil­den kann [1].

Ziel­set­zung

Das AMP-Regis­ter adres­siert drei Kernziele:

  • Auf­bau einer inter­ope­ra­blen Daten­ba­sis zur Cha­rak­te­ri­sie­rung der Ver­sor­gungs­rea­li­tät (Chir­ur­gie, Reha­bi­li­ta­ti­on, orthopädie­technische Versorgung)
  • Eta­blie­rung stan­dar­di­sier­ter, pra­xis­na­her Out­co­me-Erhe­bun­gen zur Qua­li­täts­si­che­rung und Versorgungsforschung
  • Bereit­stel­lung einer digi­ta­len Infra­struk­tur, die den Auf­wand in der Rou­ti­ne mini­miert und den­noch wis­sen­schaft­li­che Daten­qua­li­tät ermöglicht

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist die Nach­hal­tig­keit, wobei Mecha­nis­men, Res­sour­cen und Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren so ent­wi­ckelt wer­den sol­len, dass der Betrieb über die Pro­jekt­lauf­zeit hin­aus gesi­chert wer­den kann.

Daten­mo­dell und Gedan­ken zur Erhebungslogik

Das Daten­mo­dell wur­de ite­ra­tiv aus der stan­dar­di­sier­ten Pro­fil­erhe­bung des Vor­pro­jek­tes AMP-Kom­pass ent­wi­ckelt und umfasst Anga­ben, Beur­tei­lun­gen und Assess­ments zur Gesamt­si­tua­ti­on der Betrof­fe­nen sowie Ziel­vor­stel­lun­gen. Die Erhe­bungs­bö­gen sind über die DGIHV e. V. ver­öf­fent­licht und auf der Home­page der DGIHV (www.dgihv.de) frei zugäng­lich. Neben Ampu­ta­ti­ons­ur­sa­che und ‑höhe wer­den ortho­pä­die­tech­ni­sche, medi­zi­ni­sche, psy­cho­so­zia­le und sozia­le Infor­ma­tio­nen sowie eta­blier­te funk­tio­nel­le Tests erfasst [1]. Die Erhe­bung ist in Teil A (Pati­en­ten­bo­gen) und Teil B (Exper­ten­bo­gen) geglie­dert. Teil A kann bereits vor dem Kon­takt bei­spiels­wei­se im War­te­be­reich der Kli­nik oder des ortho­pä­die­tech­ni­schen Betriebs aus­ge­füllt wer­den, wäh­rend Teil B durch geschul­te Exper­ten (z. B. Ärz­te, Ortho­pä­die­tech­ni­ker, Phy­sio­the­ra­peu­ten) erho­ben wird (Abb. 2) [1].

Min­des­tens ein­mal jähr­lich ist eine voll­stän­di­ge Erhe­bung vor­ge­se­hen, um auf die­sem Wege auch den regel­haf­ten Nach­un­ter­su­chun­gen gerecht zu wer­den. Zusätz­lich erlaubt die modu­la­re Struk­tur anlass­be­zo­ge­ne Teil­erhe­bun­gen (z. B. bei neu auf­ge­tre­te­nen Stumpf­pro­ble­men oder Ver­sor­gungs­sys­tem­wech­sel). Die­ser Ansatz unter­stützt die Rou­ti­ne Inte­gra­ti­on und redu­ziert Doku­men­ta­ti­ons­last, ohne auf zen­tra­le Varia­blen zu ver­zich­ten. Ein ver­pflich­ten­der Kern­da­ten­satz umfasst u. a. Grund der Vor­stel­lung, Grö­ße und Gewicht sowie zen­tra­le Anga­ben zur Ampu­ta­ti­on und zur aktu­el­len Ver­sor­gung [1].

Zur Har­mo­ni­sie­rung mit inter­na­tio­na­len Kohor­ten wur­de die Erhe­bung an Stan­dards der Fach­ge­sell­schaft ISPO-Inter­na­tio­nal ange­passt. Der inhalt­li­che Abgleich mit COMPASS (Con­sen­sus Out­co­me Mea­su­res for Pro­sthe­tic and Ampu­ta­ti­on Ser­viceS) der ISPO Inter­na­tio­nal zeigt eine Über­ein­stim­mung von 83 % der Anga­ben [1, 2]. Für die ortho­pä­die­tech­ni­sche Rou­ti­ne wur­de zudem in Abstim­mung mit dem Bun­des­in­nungs­ver­band für Ortho­pä­die­tech­nik ein mini­ma­ler, abrech­nungs­re­le­van­ter Daten­satz defi­niert, der die Teil­nah­me auch für Ein­rich­tun­gen mit begrenz­ten Res­sour­cen erleich­tern soll [1].

IT-Archi­tek­tur, Inter­ope­ra­bi­li­tät und Datenschutz

Die tech­ni­sche Umset­zung ver­folgt die Prä­mis­se lang­fris­ti­ger Ver­füg­bar­keit, Sta­bi­li­tät und hoher Daten­si­cher­heit. Medi­zi­ni­sche Daten (mDAT) wer­den auf Ser­vern in Deutsch­land gespei­chert. Im Pro­jekt wur­de hier­für ein Ser­ver in der Open Tele­kom Cloud genutzt, der DSGVO-kon­form ist und bran­chen­spe­zi­fi­sche Bestim­mun­gen zur Ver­ar­bei­tung von Daten von Berufs­ge­heim­nis­trä­gern erfüllt. Somit wur­den auch for­ma­le Aspek­te, wie u. a. Zer­ti­fi­zie­run­gen wie BSI C5 sowie ISO-Stan­dards zur Cloud-Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit, als rele­van­te Rah­men­be­din­gun­gen berück­sich­tigt [1].

Die Regis­ter Backend Kom­po­nen­ten sind con­tai­ne­ri­siert, und eine REST API ermög­licht das Spei­chern und Abru­fen der mDAT sowie die Authen­ti­fi­zie­rung und Rech­te­ver­wal­tung. Ein rol­len­spe­zi­fi­sches Zugriffs­sys­tem bil­det die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur der Regis­ter­part­ner ab (Part­ner Admin, Nut­zer­rol­len, Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten). Für Ana­ly­sen kön­nen von allen Regis­ter­part­nern die eige­nen Roh­da­ten im .csv-For­mat expor­tiert und in gän­gi­gen Pro­gram­men (z. B. SPSS/Excel) wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den [1].

Ein zen­tra­les Ele­ment ist die strik­te Tren­nung von iden­ti­fi­zie­ren­den Daten (iDAT) und mDAT. Das Pseud­ony­mi­sie­rungs­kon­zept ori­en­tiert sich an Emp­feh­lun­gen aus dem Regis­ter­um­feld (OSSE/TMF) und nutzt die Main­zel­lis­te zur Ver­wal­tung der iDAT [1]. Die Main­zel­lis­te ist als Open-Source-Dienst beschrie­ben und wur­de in der Lite­ra­tur für pseud­ony­mi­sier­te Regis­ter­an­wen­dun­gen dar­ge­stellt [3, 4]. Die Tren­nung unter­stützt sowohl Daten­schutz als auch die spä­te­re Mög­lich­keit, Daten aus ver­schie­de­nen Quel­len einem Pati­en­ten zuzu­ord­nen, ohne iDAT im Regis­ter zu speichern.

Daten­ex­port, kli­ni­sche Rele­vanz und Interoperabilität

Ein pra­xis­re­le­van­tes Merk­mal ist die Export­fä­hig­keit der Pro­fil­erhe­bung als PDF im DIN-A4-For­mat. Dadurch kön­nen Erhe­bun­gen in kli­ni­sche Doku­men­ta­ti­ons­sys­te­me über­nom­men, in der elek­tro­ni­schen Pati­en­ten­ak­te abge­legt oder bei Anträ­gen gegen­über Kos­ten­trä­gern genutzt wer­den [1]. Zusätz­lich ermög­licht der Roh­da­ten­ex­port im .csv-For­mat eine unmit­tel­ba­re wis­sen­schaft­li­che sowie kli­ni­sche und betrieb­li­che Ana­ly­se. Hier­aus erge­ben sich viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten zur eigen­stän­di­gen Wei­ter­ver­ar­bei­tung der Daten. Aus Sicht der Ver­sor­gungs­for­schung eröff­net dies ins­be­son­de­re die Chan­ce, Fra­ge­stel­lun­gen zu Stumpf­pro­ble­men, Pass­form, Akti­vi­tät oder Schmerz lon­gi­tu­di­nal zu unter­su­chen und Unter­schie­de zwi­schen Ver­sor­gungs­kon­zep­ten oder Pro­dukt­klas­sen auch im Quer­schnitt zu analysieren.

Im Pro­jekt wur­den zudem Gesprä­che mit ERP-Sys­tem­her­stel­lern und tele­me­di­zi­ni­schen Koor­di­nie­rungs­stel­len geführt, um eine spä­te­re Inter­ope­ra­bi­li­tät vor­zu­be­rei­ten. Die tech­ni­sche Regis­ter­ar­chi­tek­tur ist ent­spre­chend auf Schnitt­stel­len­fä­hig­keit aus­ge­legt. Eine auto­ma­ti­sier­te Daten­über­tra­gung erfor­dert jedoch grund­sätz­lich eine abge­stimm­te Koor­di­na­ti­on mit den jewei­li­gen Part­ner­sys­te­men [1].

Für die wei­te­re Pla­nung von Ska­lie­rung und Finan­zie­rung des Regis­ters sind dar­über hin­aus belast­ba­re Fall­zahl­ab­schät­zun­gen von zen­tra­ler Bedeu­tung. Auf Basis deut­scher Kran­ken­haus­ab­rech­nungs­da­ten wur­de für den Zeit­raum 2005–2015 eine Anzahl von 115.146 Major-Ampu­ta­tio­nen der unte­ren Extre­mi­tät berich­tet [6]. Unter Ein­be­zug publi­zier­ter Über­le­bens­ra­ten nach Major-Ampu­ta­ti­on lässt sich dar­aus die Grö­ßen­ord­nung poten­zi­ell ver­sor­gungs­re­le­van­ter betrof­fe­ner Men­schen im zurück­lie­gen­den Jahr­zehnt abschät­zen [7].

Vor dem Hin­ter­grund, dass in Deutsch­land zahl­rei­che ortho­pä­die­tech­ni­sche Betrie­be, the­ra­peu­ti­sche Pra­xen und kli­ni­sche Ein­rich­tun­gen und damit kumu­la­tiv betrach­tet tau­sen­de Stel­len an der Reha­bi­li­ta­ti­on von Men­schen mit Ampu­ta­ti­on betei­ligt sind, wird die hohe Rele­vanz von Imple­men­tie­rungs- und Schu­lungs­stra­te­gien für eine nach­hal­ti­ge Umset­zung eines sol­chen Regis­ters deut­lich [8].

Recht­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Grundlagen

Für die Pilot­pha­se und die per­spek­ti­vi­sche Aus­wei­tung auf wei­te­re Kli­ni­ken und ortho­pä­die­tech­ni­sche Exper­ten wur­den Ver­trags- und Rol­len­mo­del­le ent­wi­ckelt. Im Rah­men der Koope­ra­ti­on wer­den Aspek­te wie die Zusam­men­ar­beit, Ver­ant­wort­lich­kei­ten, Lauf­zeit, Finan­zie­rung, Ver­trau­lich­keit, Ver­öf­fent­li­chung und Haf­tung gere­gelt. Ergän­zend wird eine Ver­ein­ba­rung zur gemein­sa­men Ver­ant­wort­lich­keit nach Art. 26 DSGVO als Anla­ge vor­ge­se­hen, die u. a. Infor­ma­ti­ons­pflich­ten, Daten­por­ta­bi­li­tät und Zustän­dig­kei­ten für Betrof­fe­nen­rech­te adres­siert [1].

Für den nach­hal­ti­gen Betrieb über die För­der­pha­se hin­aus wur­den unter­schied­li­che Orga­ni­sa­ti­ons­for­men ana­ly­siert und dis­ku­tiert. Dabei steht die Bedeu­tung von Gemein­nüt­zig­keit zur Ver­trau­ens­bil­dung bei Anwen­den­den und Pati­en­ten im Vor­der­grund. Als Optio­nen wur­den gGmbH und Ver­eins­struk­tu­ren dis­ku­tiert, wobei die gGmbH zwar eine kla­re­re Ent­schei­dungs- und Kon­troll­ar­chi­tek­tur bie­ten kann, jedoch ein erhöh­tes Haf­tungs­ri­si­ko auf­weist. Ein Ver­ein bie­tet eine trans­pa­ren­te Mit­glie­der­struk­tur und erscheint der­zeit geeig­net [1].

Auf poli­ti­scher Ebe­ne wur­den Anfor­de­run­gen an bun­des­wei­te Regis­ter in Exper­ten­ge­sprä­chen u. a. mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit adres­siert. Hier sind die Arbei­ten an einem Regis­ter­ge­setz mit dem Ziel eines ein­heit­li­chen Rechts­rah­mens, von Qua­li­fi­zie­rungs­ver­fah­ren und einer Zen­tral­stel­le für medi­zi­ni­sche Regis­ter zu nen­nen. Gleich­zei­tig wird die Unsi­cher­heit bezüg­lich des Zeit­plans und des Detail­grads betont [1, 5].

Metho­di­sche Aspek­te zur Registerinterpretation

Regis­ter­da­ten bil­den Ver­sor­gung unter All­tags­be­din­gun­gen ab und unter­schei­den sich damit von kon­trol­lier­ten kli­ni­schen Stu­di­en. Für die Inter­pre­ta­ti­on sind poten­zi­el­le Selek­ti­ons­me­cha­nis­men (z. B. Schwer­punkt­zen­tren in frü­hen Pha­sen), Miss­ing Data Mus­ter sowie Ände­run­gen der Erhe­bungs­in­stru­men­te über die Zeit zu berück­sich­ti­gen. Der modu­la­re Ansatz des AMP-Regis­ters unter­stützt die Rou­ti­ne­an­wen­dung, erfor­dert jedoch kla­re Regeln zur Defi­ni­ti­on von Mess­zeit­punk­ten und zur Ver­knüp­fung von Ver­sor­gungs­epi­so­den mit Out­co­mes. Für Ver­glei­che zwi­schen Ein­rich­tun­gen sind Risi­ko­an­pas­sun­gen und trans­pa­ren­te Aus­wer­tungs­pro­to­kol­le wesent­lich, um Ver­zer­run­gen durch unter­schied­li­che Fall­ver­mi­schun­gen zu mini­mie­ren. Lon­gi­tu­di­na­le Ver­läu­fe ermög­li­chen es, die Effek­te von Inter­ven­tio­nen (z. B. Liner­wech­sel, Schaft­sys­tem oder Pass­teil­wech­sel, phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men) inner­halb einer Per­son abzu­bil­den und damit eine pati­en­ten­zen­trier­te Qua­li­täts­si­che­rung zu unter­stüt­zen, aber auch Ver­än­de­run­gen im Ver­lauf kennt­lich zu machen.

Ein wei­te­rer Nut­zen liegt in der Stan­dar­di­sie­rung von Begrif­fen und Doku­men­ta­ti­ons­ver­fah­ren. In der täg­li­chen Pra­xis exis­tie­ren unter­schied­li­che Bezeich­nun­gen für Stumpf­pro­ble­me, Pass­form­aspek­te oder Akti­vi­täts­ni­veaus, und struk­tu­rier­te Aus­wahl­lis­ten sowie redu­zier­te Frei­text­an­tei­le kön­nen hier die Ver­gleich­bar­keit stei­gern. Gleich­zei­tig muss die Erhe­bung schlank blei­ben, um Akzep­tanz zu sichern. Daher ist die lau­fen­de Wei­ter­ent­wick­lung des Daten­mo­dells anhand von Pilot­da­ten (z. B. Reduk­ti­on von Frei­text, Ergän­zung pra­xis­taug­li­cher Kate­go­rien) ein zen­tra­les Qua­li­täts­merk­mal des Registers.

Pilot­pha­se: Imple­men­tie­rung, Rekru­tie­rung und ers­te deskrip­ti­ve Ergebnisse

Die Pilot­pha­se von AMP-Regis­ter umfass­te die Ent­wick­lung der Ver­wal­tungs­web­site, Tests der Tablet-Anwen­dung (AMP-Kom­pass), Schu­lun­gen sowie die schritt­wei­se Ein­bin­dung von Regis­ter­part­nern aus unter­schied­li­chen Sek­to­ren und Ver­sor­gungs­be­rei­chen. Ein posi­ti­ves Ethik­vo­tum wur­de erteilt. Zunächst began­nen ers­te regu­lä­re Daten­er­he­bun­gen an der Ortho­pä­di­schen Uni­ver­si­täts­kli­nik in Hei­del­berg. Die not­wen­di­ge AMP-Kom­pass-App wur­de im März 2024 im Apple App Store und Goog­le Play Store ver­öf­fent­licht (Abb. 3).

In der Fol­ge wur­den tech­ni­sche Her­aus­for­de­run­gen iden­ti­fi­ziert (u. a. Insta­bi­li­tä­ten, Off­line-Pro­ble­ma­tik, Daten­ver­lust bei Ver­bin­dungs­ab­bruch), die in meh­re­ren Ite­ra­tio­nen beho­ben wur­den [1].

Bis Ende 2025 waren 13 Kli­ni­ken und Sani­täts­häu­ser als akti­ver Regis­ter­part­ner regis­triert. Ins­ge­samt wur­den 178 Daten­sät­ze erho­ben. Die Kohor­te umfasst 110 Män­ner, 50 Frau­en und 18 Per­so­nen ohne Geschlechts­an­ga­be. Mit­tel­wer­te der Stich­pro­be: Kör­per­grö­ße 176,97 cm (SD 9,6), Gewicht 82,0 kg (SD 13,1) und Alter 56 Jah­re (SD 15,8) zum Erhe­bungs­zeit­punkt [1].

Die Kohor­te der Pilot­pha­se zeigt eine zunächst ver­zerr­te Ver­tei­lung der Ampu­ta­ti­ons­ur­sa­chen (Über­re­prä­sen­ta­ti­on von Tumor und Trau­ma), die durch frü­he Daten­er­he­bun­gen am spe­zia­li­sier­ten Zen­trum erklär­bar ist. Mit zuneh­men­der Betei­li­gung wei­te­rer Ein­rich­tun­gen zeig­te sich eine Ver­tei­lung, die die demo­gra­fi­sche Rea­li­tät in Deutsch­land annä­hert. Ins­be­son­de­re wur­de ein Anstieg pAVK-beding­ter Ampu­ta­tio­nen im Ver­lauf erkenn­bar (z. B. von 6 % auf 10 % in einer Zwi­schen­stich­pro­be) [1]. Vas­ku­lä­re Ursa­chen gel­ten als häu­fi­ge Indi­ka­ti­on für Ampu­ta­tio­nen [6]. Im bun­des­wei­ten Durch­schnitt liegt die Zahl pAVK-beding­ter Ampu­ta­tio­nen sogar bei ca. 80 %.

Nut­zer­freund­lich­keit und Implementierungsaspekte

Die Akzep­tanz digi­ta­ler Erhe­bun­gen hängt wesent­lich von Bedien­bar­keit, Robust­heit und Inte­gra­ti­on in die kli­ni­schen und betrieb­li­chen Arbeits­pro­zes­se ab. Eine in der Pilot­pha­se durch­ge­führ­te Nut­zer­be­fra­gung von zehn teil­neh­men­den Exper­ten ergibt u. a. die Zustim­mung zur regel­mä­ßi­gen Nut­zung, die Wahr­neh­mung als ein­fach zu nut­zen sowie ein hohes Sicher­heits­ge­fühl bei der Nut­zung. Gleich­zei­tig wur­den tech­ni­sche Pro­ble­me (Abstürze/Einfrieren) als nega­ti­ve Punk­te benannt, die jedoch pro­gram­mier­sei­tig beho­ben wur­den [1].

Aus Imple­men­tie­rungs­sicht ist zudem die ein­deu­ti­ge Zuord­nung von Ver­sor­gun­gen zu Out­co­mes eine Her­aus­for­de­rung. Anders als bei endo­pro­the­ti­schen Regis­tern, wie dem EPRD (Endo­Pro­the­sen Regis­ter Deutsch­land), kön­nen Pati­en­ten bei­spiels­wei­se par­al­lel meh­re­re pro­the­ti­sche Ver­sor­gun­gen für die­sel­be betrof­fe­ne Extre­mi­tät für unter­schied­li­che All­tags­auf­ga­ben nut­zen. Das Regis­ter­kon­zept adres­siert die­se Kom­ple­xi­tät durch detail­lier­te Ver­sor­gungs­ein­trä­ge und die Mög­lich­keit, Erhe­bun­gen zeit­lich und anlass­be­zo­gen zu ver­knüp­fen. Zur Unter­stüt­zung der Rou­ti­ne wur­den zudem Hil­fe­tex­te ent­wi­ckelt, die in die App inte­griert wer­den sol­len, Schu­lungs­ma­te­ria­li­en erstellt und Part­ner Admins benannt, wel­che die loka­le Nut­zer­ver­wal­tung und Rech­te­ver­ga­be über­neh­men. Die­se orga­ni­sa­to­ri­schen Ele­men­te sind essen­zi­ell, um Daten­qua­li­tät, Kon­sis­tenz und lang­fris­ti­ge Nut­zung zu sichern [1].

Netz­werk­ar­beit, Trans­fer und Ein­bet­tung in die Registerlandschaft

Für den Auf­bau eines bun­des­wei­ten Regis­ters sind Kon­sens­pro­zes­se mit Fach­ge­sell­schaf­ten, Betrof­fe­nen­ver­tre­tun­gen und wei­te­ren Regis­tern ent­schei­dend. Im Pro­jekt wur­de die­se „Netz­werk­ar­beit“ klar adres­siert. Es erfolg­te der umfas­sen­de Aus­tausch mit der Deut­schen Gesell­schaft für inter­pro­fes­sio­nel­le Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung (DGHIV), dem Bun­des­ver­band für Men­schen mit Arm- oder Bein­am­pu­ta­ti­on e. V. (BMAB) sowie mit Regis­ter und Ver­sor­gungs­for­schungs­ak­teu­ren (z. B. EPRD/Register Solu­ti­ons, TMF-Regis­ter­ta­ge, Vas­cu­n­et, Gema­tik) [1].

Wis­sen­schaft­li­che Bei­trä­ge (Vor­trä­ge, Work­shops und Publi­ka­tio­nen) unter­stütz­ten die Sicht­bar­keit des Vor­ha­bens und dien­ten der Ein­ho­lung von unter­schied­li­chen argu­men­ta­ti­ven Per­spek­ti­ven der ver­schie­de­nen betei­lig­ten Grup­pen in der Ver­sor­gung, aber auch im Gesund­heits­we­sen und der Poli­tik. Es folg­ten natio­na­le, aber auch inter­na­tio­na­le Ver­öf­fent­li­chun­gen, die die Poten­zia­le des Regis­ters dar­leg­ten [1, 9, 10]. Bei­spiel­haft genannt wur­den regis­ter­ba­sier­te Ana­ly­sen zum The­ma Schmerz nach Bein­am­pu­ta­ti­on publi­ziert, wel­che die Nutz­bar­keit regis­ter­ba­sier­ter Daten für kli­ni­sche Fra­ge­stel­lun­gen unter­strei­chen [11].

Aus­blick

Nach heu­ti­gen Erkennt­nis­sen bestehen für das Regis­ter meh­re­re Weiterentwicklungsziele:

  • ein pati­en­ten­be­zo­ge­ner QR-Code als Token, um Daten beim Wech­sel der Ein­rich­tung mitzuführen
  • die digi­ta­le Pati­en­ten­un­ter­schrift auf Export­do­ku­men­ten, um Anfor­de­run­gen von Kos­ten­trä­gern zu erfüllen
  • Schnitt­stel­len zum auto­ma­ti­sier­ten Daten­aus­tausch mit bestehen­den Sys­te­men der Part­ner (Import von Stamm­da­ten, Rück­fluss in Waren/Patientenverwaltungssysteme)

Dar­über hin­aus ist für die Ver­ste­ti­gung eine trag­fä­hi­ge Struk­tur erfor­der­lich, wel­che Daten­nut­zung, Berichts­we­sen, wis­sen­schaft­li­che Prio­ri­tä­ten und Zugriffs­rech­te trans­pa­rent regelt. Per­spek­ti­visch kann das AMP-Regis­ter dazu bei­tra­gen, Ver­sor­gungs­qua­li­tät über Ein­rich­tun­gen hin­weg ver­gleich­bar zu machen, Bench­mar­king zu unter­stüt­zen und Hypo­the­sen für Inter­ven­ti­ons­stu­di­en zu gene­rie­ren, den ver­sor­gungs­re­le­van­ten Daten­aus­tausch zwi­schen den unter­schied­li­chen betei­lig­ten Akteu­ren zu ver­bes­sern und Infor­ma­ti­ons­ver­lus­te bei der indi­vi­du­el­len Pati­en­ten­ver­sor­gung zu ver­rin­gern. Eine Aus­wei­tung auf angren­zen­de Ver­sor­gungs­be­rei­che (z. B. Dia­be­ti­sches Fuß­syn­drom) wur­de als Opti­on dis­ku­tiert, da hier hohe Fall­zah­len und doku­men­ta­ti­ons­in­ten­si­ve Ver­sor­gungs­pfa­de bestehen [1, 12, 13].

Fazit

Das AMP-Regis­ter stellt eine zen­tra­le Infra­struk­tur bereit, um die Behand­lung und Ver­sor­gung von Men­schen mit Bein­am­pu­ta­ti­on in Deutsch­land stan­dar­di­siert, digi­tal und daten­schutz­kon­form zu doku­men­tie­ren und zu ana­ly­sie­ren. Die Pilot­pha­se belegt die Umsetz­bar­keit in unter­schied­li­chen Ein­rich­tungs­ty­pen und lie­fert ers­te deskrip­ti­ve Ergeb­nis­se zur Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on. Mit fort­schrei­ten­der Rekru­tie­rung und Ver­ste­ti­gung kann das Regis­ter die Evi­denz­ba­sis stär­ken, Out­co­me-ori­en­tier­te Ver­sor­gung unter­stüt­zen und Anfor­de­run­gen an Qua­li­täts­si­che­rung sowie Post Mar­ket Sur­veil­lan­ce bes­ser erfüllen.

Aber das Regis­ter hilft auch, eige­ne inter­ne Struk­tu­ren zu erken­nen und zu ord­nen sowie Leis­tungs­an­for­de­run­gen der eige­nen Pati­en­ten­kli­en­tel bes­ser zu ver­ste­hen, um Maß­nah­men zu ergrei­fen, die die­se berücksichtigen.

 

Begut­ach­te­ter Beitrag/reviewed paper

 

Dank­sa­gung:
Wir dan­ken allen Regis­ter­part­nern für die tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung in die­ser Pio­nier­ar­beit. Ohne ihre Teil­nah­me auch über das Pro­jekt hin­aus und ohne ihre wert­vol­le akti­ve Rück­meldung könn­te ein sol­ches Pro­jekt nicht umge­setzt wer­den. Wei­ter­hin dan­ken wir dem Lan­des­mi­nis­te­ri­um für Inte­gra­ti­on und Sozia­les des Lan­des Baden-Würt­tem­berg für die finan­zi­el­le und inhalt­li­che Unter­stüt­zung und das damit ver­bun­de­ne Ver­trau­en in das Projekt.

Für die Autoren:
Mer­kur Alimusaj
Medi­zi­nisch-Tech­ni­sches Kompetenz­zentrum für Ortho­pä­die­tech­nik Hei­del­berg-Stutt­gart (Met­Ko)
Ortho­pä­di­sche Uni­ver­si­täts­kli­nik Heidelberg
Tech­ni­sche Orthopädie
Schlier­ba­cher Land­str. 200a
69118 Heidelberg
Merkur.Alimusaj@med.uni-heidelberg.de

 

Zita­ti­on
Ali­mus­aj M et al. AMP-Regis­ter – ­aktu­el­ler Stand und Per­spek­ti­ven des deut­schen ­Ampu­ta­ti­ons­re­gis­ters. Ortho­pä­die Tech­nik, 2026; 77 (6): 38–42

 

Abbil­dun­gen:

 

Literatur/Quellenverzeichnis

[1] Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Hei­del­berg, Fraun­ho­fer IPA. Abschluss­be­richt AMP-Regis­ter – Dezem­ber 2025. Berichts­zeit­raum 01.11.2021–30.11.2025

[2] Inter­na­tio­nal Socie­ty of Pro­sthe­tics and Ortho­tics (ISPO). COMPASS (Con­sen­sus Out­co­me Mea­su­res for Pro­sthe­tic and Ampu­ta­ti­on Ser­viceS). User Gui­de, Sep­tem­ber 2021

[3] Lablans M, Borg A, Ückert F. Main­zel­lis­te as an Open Source Ser­vice. Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Bio­me­trie, Epi­de­mio­lo­gie und Infor­ma­tik, Uni­ver­si­täts­me­di­zin Mainz, 2013

[4] Lablans M, Borg A, Ückert F. A RESTful inter­face to pseud­ony­miza­ti­on ser­vices in modern web appli­ca­ti­ons. BMC Medi­cal Infor­ma­tics and Decis­i­on Making, 2015; 15 (1): 2

[5] Rich­ter-Kuhl­mann E. Regis­ter­ge­setz: Eck­punk­te sto­ßen auf Zustim­mung. Deut­sches Ärz­te­blatt, 2023; 120 (26): 1160–1161. https://www.aerzteblatt.de/archiv/registergesetz-eckpunkte-stossen-auf-zustimmung-3ba9b6a8-3a69-491e-97c8-42d7ffa01aee (Zugriff am 25.03.2026)

[6] Spo­den M, Nimptsch U, Man­sky T. Ampu­ta­ti­on rates of the lower limb by ampu­ta­ti­on level—observational stu­dy using Ger­man natio­nal hos­pi­tal dischar­ge data from 2005 to 2015. BMC Health Ser­vices Rese­arch, 2019; 19 (1): 8. doi: 10.1186/s12913-018‑3759‑5

[7] Poh­jo­lai­nen T, Alar­an­ta H. Ten-year sur­vi­val of Fin­nish lower limb ampu­tees. Pro­sthe­tics and Ortho­tics Inter­na­tio­nal, 1998; 22 (1): 10–16. doi: 10.3109/03093649809164452

[8] Pflegemarkt.com. Anzahl und Sta­tis­tik der Sani­täts­häu­ser in Deutsch­land. 2022. https://www.pflegemarkt.com/fachartikel/anzahl-und-statistik-der-sanitaetshaeuser/ (Zugriff am 25.03.2026)

[9] Ali­mus­aj M et al. AMP-Kom­pass – AMP-Regis­ter: Ver­sor­gungs­do­ku­men­ta­ti­on nach Bein­am­pu­ta­ti­on. Ortho­pä­die Tech­nik, 2023; 74 (5): 52–54

[10] Ali­mus­aj M et al. Update Ampu­ta­ti­ons­re­gis­ter Deutsch­land (AMP-Regis­ter). Die Unfall­chir­ur­gie, 2025; 128 (4): 240–247

[11] Nees TA et al. Pain after lower limb ampu­ta­ti­ons: insights from the Hei­del­berg Ampu­ta­ti­on Regis­try. Medi­ci­na, 2024; 60 (11): 1887

[12] Deut­sche Dia­be­tes Gesell­schaft, Deut­sche Dia­be­tes Hil­fe. Deut­scher Gesund­heits­be­richt Dia­be­tes 2024. Die Bestands­auf­nah­me. https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/Gesundheitsbericht_2024_Endversion.pdf (Zugriff am 25.03.2026)

[13] Eck­hard M. Dia­be­ti­sches Fuß­syn­drom: Ampu­ta­tio­nen häu­fig ver­meid­bar. Deut­sches Ärz­te­blatt, 2023; 120 (19): 865–870

 

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