FachartikelPeer ReviewPLUS

Bewe­gung statt Still­stand: neue The­ra­pie­an­sät­ze mit Controlled-Dynamic-Stretch(CDS)-Orthesen zur Ver­bes­se­rung der Gelenk­be­weg­lich­keit bei Kin­dern mit neu­ro­lo­gi­schen Erkrankungen

Lieske van der Stam, Stefan Rudolph, Johannes Willeitner, Joanna Schneider
Die Orthopädietechnik befindet sich in stetiger Entwicklung, um die verschiedenen Bedürfnisse der Patienten immer besser abzudecken. Eine der neuesten Entwicklungen sind CDS-Orthesen. Diese Orthesen zeichnen sich durch ihre spezielle Spiralfeder aus, mit der bestehende Kontrakturen behandelt oder vorgebeugt werden sollen. Studien haben gezeigt, dass sich Kontrakturen bei Kindern und Jugendlichen mit neurologischen Erkrankungen um etwa 15° verbessern lassen. In einer Folgestudie wurde die CDS-Orthese als Nachsorge nach der Verabreichung von Botulinumtoxin A eingesetzt. Dabei verbesserte sich nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch das Gangbild. In diesem Artikel wird ihr Nutzen bei Spastik und neuromuskulären Erkrankungen besprochen. Zudem werden die Möglichkeiten zur Integration im Alltag und zur Rehabilitation erörtert.

Lies­ke van der Stam, Ste­fan Rudolph, Johan­nes Wil­leit­ner, Joan­na Schneider
Die Ortho­pä­die­tech­nik befin­det sich in ste­ti­ger Ent­wick­lung, um die ver­schie­de­nen Bedürf­nis­se der Pati­en­ten immer bes­ser abzu­de­cken. Eine der neu­es­ten Ent­wick­lun­gen sind CDS-Orthe­sen. Die­se Orthe­sen zeich­nen sich durch ihre spe­zi­el­le Spi­ral­fe­der aus, mit der bestehen­de Kon­trak­tu­ren behan­delt oder vor­ge­beugt wer­den sol­len. Stu­di­en haben gezeigt, dass sich Kon­trak­tu­ren bei Kin­dern und Jugend­li­chen mit neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen um etwa 15° ver­bes­sern las­sen. In einer Fol­ge­stu­die wur­de die CDS-Orthe­se als Nach­sor­ge nach der Ver­ab­rei­chung von Botu­li­num­to­xin A ein­ge­setzt. Dabei ver­bes­ser­te sich nicht nur die Beweg­lich­keit, son­dern auch das Gang­bild. In die­sem Arti­kel wird ihr Nut­zen bei Spas­tik und neu­ro­mus­ku­lä­ren Erkran­kun­gen bespro­chen. Zudem wer­den die Mög­lich­kei­ten zur Inte­gra­ti­on im All­tag und zur Reha­bi­li­ta­ti­on erörtert. 

Alre­a­dy a mem­ber? Hier ein­log­gen
Tei­len Sie die­sen Inhalt