Orthe­sen­be­hand­lung nach OSG-Distorsion

V. And­ric, C. Weber, M. Kin­ke­lin, F. Trau­pe, H. Wai­zy
Die Dis­tor­si­on des obe­ren Sprung­ge­len­kes wird oft baga­tel­li­siert; sie ist jedoch die häu­figs­te Sport­ver­let­zung, von der ca. 20 % der unfall­chir­ur­gi­schen Pati­en­ten in der Not­auf­nah­me betrof­fen sind. Damit stellt sie einen sozio­öko­no­misch wich­ti­gen Fak­tor dar. Die vor­lie­gen­de Arbeit ver­mit­telt einen Über­blick über die akut post­trau­ma­ti­sche The­ra­pie der OSG-Dis­tor­si­on mit Fokus auf der kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie und Ver­sor­gung mit einer adäqua­ten OSG-Orthese. 

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Arthro­se des obe­ren Sprunggelenks

C. Spe­ring, H. Sti­nus
Die Ätio­lo­gie der Arthro­se des obe­ren Sprung­ge­lenks (OSG) ist meist post­trau­ma­tisch und zeigt damit eine hohe Prä­va­lenz bei jün­ge­ren Men­schen. Neben einer früh­zei­tig redu­zier­ten Lebens­qua­li­tät ist auch der sozio­öko­no­mi­sche Scha­den nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Ziel der The­ra­pie soll­ten daher die Schmerz­re­duk­ti­on und das Auf­recht­erhal­ten eines hohen Akti­vi­täts­le­vels sein. Das the­ra­peu­ti­sche Vor­ge­hen und die Ent­schei­dung für ein kon­ser­va­ti­ves oder ope­ra­ti­ves Behand­lungs­kon­zept hän­gen vom Grad der Arthro­se, von der Achs­stel­lung der unte­ren Extre­mi­tät, Band­sta­bi­li­tät, Kno­chen­qua­li­tät, Ätio­lo­gie und dem Alter ab. Die Indi­ka­ti­on für einen ope­ra­ti­ven Ein­griff, ob gelen­ker­hal­tend rekon­struk­tiv, Gelenk­er­satz oder Arthro­dese, muss prä­zi­se gestellt wer­den und soll­te Fol­ge eines initia­len kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie­kon­zepts sein. Der vor­lie­gen­de Arti­kel fasst aktu­el­le The­ra­pie­op­tio­nen der OSG-Arthro­se zusammen.

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Aku­te Ver­let­zun­gen und chro­ni­sche Schä­di­gun­gen des obe­ren Sprunggelenkes

J. Frei­wald, C. Baum­gart, M. W. Hop­pe, M. Engelhardt
Im Bei­trag wer­den die Schä­di­gun­gen des obe­ren Sprung­ge­len­kes klas­si­fi­ziert und in aku­te, chro­ni­sche, mecha­ni­sche und funk­tio­nel­le Insta­bi­li­tä­ten dif­fe­ren­ziert. Zudem wer­den die per­so­nel­len, struk­tu­rel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen zur sach­ge­mä­ßen Reha­bi­li­ta­ti­on nach OSG-Schä­di­gun­gen dar­ge­stellt. Extrinsi­sche und intrinsi­sche Risi­ko­fak­to­ren für OSG-Trau­men wer­den auf­ge­lis­tet, außer­dem wird auf die Bedeu­tung der „evi­dence-based medi­ci­ne” in die­sem Zusam­men­hang hin­ge­wie­sen. Zum Abschluss des Bei­tra­ges wird auf Risi­ko­ab­schät­zung, reha­bi­li­ta­ti­ve Maß­nah­men und zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen in der OSG-Reha­bi­li­ta­ti­on eingegangen.

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